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zu MLP:
Quelle: Wirtschaftswoche online
Ich hab keine Ahnung, was Factoringgeschaefte sind??
Quelle: Wirtschaftswoche online
FRANKFURT (Dow Jones)
Neun Aktionäre und 24 ehemalige Mitarbeiter haben Klagen auf Schadenersatz gegen die MLP AG im Volumen von 32,1 Mio EUR eingereicht. Kernvorwurf der 31 Klagen beim Landgericht Heidelberg und zwei Klagen beim Arbeitsgericht Heidelberg sei der Verdacht auf Bilanzfälschungen in den MLP-Jahresabschlüssen 2000 und 2001, die bisher nicht korrigiert worden seien, teilte die Kanzlei Rotter Rechtsanwälte am Mittwoch mit, die die Kläger vertritt.
Ein MLP-Sprecher sagte dazu, sein Unternehmen warte gelassen auf die mögliche Klage, die MLP noch nicht zugestellt worden sei. Der Finanzdienstleister halte die Vorwürfe für unbegründet und stütze sich auf zahlreiche Experten sowie das Urteil eines Gerichtes in einem ähnlichen Fall. Beim Heidelberger Gericht war ein Sprecher zunächst nicht zu erreichen.
Das Landgericht Mannheim hatte Ende Mai ein Strafverfahren wegen des Vorwurfs der Bilanzfälschung gegen den ehemaligen Vorstandsvorsitzenden des Finanzdienstleisters, Bernhard Termühlen, eingestellt.
Rotter wirft MLP vor, Erlöse, die anderen Geschäftsjahren zuzuordnen waren, durch Factoringgeschäfte nach vorne verlagert und diese rechtswidrig als Teil der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit ausgewiesen zu haben. MLP habe zudem ihr und Mitarbeitern zustehende Forderungen abgetreten und damit Provisionsforderungen der Mitarbeiter mittels Factoringgeschäften als eigene Erlöse ausgewiesen. Ein weiterer Vorwurf lautet, dass MLP-Berater als Scheinselbständige beschäftigt worden seien und deshalb als Arbeitnehmer mit den dazugehörigen Sozialversicherungsleistungen hätten behandelt werden müssen.
Ich hab keine Ahnung, was Factoringgeschaefte sind??


