PROSTITUTION in DHAKA
Obwohl es in Bangladesch die teilweise bis 200 Jahre alten riesigen Bordelldörfer gibt, wurden die Rotlichtviertel in Dhaka selbst weitestgehend abgeschafft.
Hier gibt es einige (ziemlich viele) öffentliche Locations, wo so eine Art Straßenstrich existiert und wo überwiegend Studentinnen auf Kunden warten aber die eigentliche bordellbetriebbasierte Prostitution ist in kleinen Hotels, privaten Wohnungen und SPA-Massagesalons anzutreffen. Jeder Rikschafahrer kennt die Adressen. Es gibt viele als SPA getarnte Orte, wo man Frauen finden kann.
Etwa 80km nördlich von Dhaka liegt in TANGAIL das älteste Bordelldorf der Welt:
KANDAPARA - schon alleine wenn ich diese Wort höre läuft mir ein eiskalter Schauer den Rücken herunter. Mehr geheimnisvoll und sagenumwoben geht nicht.
Westlich von Dhaka auf der anderen Seite des Padma-Flusses befindet sich das aus unzähligen Dokumentationen bekannte
FARIDPUR. Michael Kranz dreht hier z.B. die "Was tun" - Dokumentation.
Etwas nördlich auf der gleichen Seite an der Flussbiegung befindet sich
DAULATDIA. Das sind etwa 22km nördlich von Faridpur, alle 5 Minuten fährt da ein Bus hoch. Von den über 1500 Prostituierten werden täglich etwa 3000 Männer versorgt, viele davon Schiffsleute und Lastwagenfahrer, denn hier ist ein Hauptverkehrsknotenpunkt.
Über die soziale Problematik will ich hier erstmal gar nichts aussagen. Fakt ist, dass es wohl keinen Ort auf der Welt gibt, wo Sex für 2 bis 3 Euro zu bekommen ist. Abgesehen von einigen Bushaltestellen in Afrika vielleicht.
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