Bangkok Die Engel der Nacht ( Hoffnungen, Reichtum und Illusionen)

       #21  
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@bkk: Ja, mein Freund - da ist einiges passiert und ich freue mich dich bald wieder zu sehen.

Gruß

sharky
 
 
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       #22  
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- Königsklasse ist geheiratet zu werden und glücklich zu sein - das wünsch ich all meinen girls, die wenigsten erreichen dies.

- es gab girls die haben es geschafft geheiratet zu werden - aber schwierig … Ich wünsche und hoffe, dass sie gut untergekommen sind, allerdings vermute ich dies in den seltensten Fällen. All zu oft wurden mir schwierige Umstände im Vorfeld beschrieben. Ich will damit sagen, nicht unbedingt ideale Bedingungen.

- andere girls sind in den Isaan zurück gegangen und haben dort mit dem ersparten Geld eine Existenz aufgebaut.

- nun ja, dann sind welche hängen geblieben und das ist schlimm. Sie werden älter, die langen Nächte zehren und der ganze soziale und emotionale Mist machen sie kaput. Diese girls sind die Verlierer.

Ich möchte in diesem Zusammenhang all die member hier auffordern, dass sie die girls für wenige Stunden oder vielleicht auch Tage gut behandeln.
Sehr schön beschrieben.

Danke auch an @bkk für diesen tollen Thread aus dem wahren Leben.
 
 
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       #23  
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@bkk
Bin gerne dabei!
Super!
 
 
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       #24  
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Ich habe einige Jahre am Ende der Sukhumvit 71 Rd gewohnt. Dort gibt es ganze Straßenzüge wo viele Engel der Nacht wohnen. Das zieht sich runter bis Ekamai 30. In der Gegend leben wahrscheinlich hunderte oder noch mehr von denen.
Nach einer Beziehungskrise war ich bei meiner Mia wieder eingezogen und saß Abends gemütlich vor dem Haus um eine Zigarette zu rauchen und beim üblichen Smalltalk mit dem Securityman ein Bierchen zu trinken.
Ein Taxi fuhr vor, hinten links ging die Tür auf und ein Mädel fiel aus dem Auto auf die Straße und blieb dort reglos liegen. Wir sind gleich hin um sehen was los war, da kam ein Japaner auf der anderen Seite aus dem Taxi gekrabbelt. Zwar angetrunken, aber noch gut drauf und hatte gar nicht mitbekommen das seine Begleitung reglos auf der Straße lag.
Bei näherem Hinsehen konnten wir das Girl als Sue identifizieren die bei uns im Haus wohnte und von der jeder wusste das sie im Japanerviertel anschaffen ging. Aus verständlichen Gründen habe ich die erste Hilfe Maßnahmen den herbeieilenden Thais überlassen. Das Mädel war einfach nur sturzbetrunken und war nun in einem Komaähnlichen Zustand. Eine Sister die inzwischen vor Ort war hat in der Bar wo das Mädel beschäftigt war angerufen und gefragt was dort geschehen sei. Der Japaner hat sie dort sinnlos betrunken gemacht weil er wohl auf betrunkene Frauen steht....
Wir haben Sue dann ins Haus getragen und sind mit dem Lift hoch zu ihrem Room. Der Japse immer noch dabei, aber den hat wohl so richtig niemand mehr wahr genommen. Unterwegs fing das Girl dann an sich zu übergeben und auch aus beiden anderen Körperöffnungen traten Flüssigkeiten aus. Meine Mia und zwei andere Mädels haben sie dann entkleidet und zum säubern ins Bad geschleppt. Ich weiß nicht wie ich es ausdrücklich soll, aber auch dort unter der Dusche liegend hat sie noch gekotzt, gepinkelt und geschissen. Wir Männer mussten draussen warten während die Frauen ihr Möglichstes taten. Ich wollte einen Krankenwagen rufen, aber sie meinten sie hätten die Sache im Griff.
Sue wurde dann letztendlich ins Bett verfrachtet und die anwesenden Frauen beschlossen abwechselnd Wache zu halten um im Notfall Hilfe rufen zu können.
Der immer noch anwesende Japse der brav vor der Tür gewartet hatte bis Sue im Bett lag meldete sich schließlich zu Wort und fragte das Girl nun bereit sei. Er habe 5 k bezahlt und wolle nun boom boom.
Ich habe noch nie einen Mann so schnell vor einer hysterischen Weibermeute fliehen sehen....
Sue wurde erst am übernächsten Morgen wieder wach. Vielleicht waren da auch noch Drogen im Spiel, ich weiß es nicht aber es wäre eine plausible Erklärung warum die anwesenden Frauen keinen Krankenwagen wollten.
Sue ist dann am nächsten Tag ausgezogen. Die Schmach und der Gesichtsverlust waren wohl zu groß. Sie hat sämtliche Line Kontakte geblockt und ist auch nicht zurück zu ihrer Bar.
Niemand aus unserem Viertel scheint zu wissen was aus ihr geworden ist oder wo sie sich aufhält.
 
 
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       #25  
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Kurz darauf sind wir ins Nachbarhaus gezogen als dort ein passendes Appartement frei wurde. Dort war alles etwas kompfortabler und ich hatte dort einen großen Balkon der sowas wie mein Wohnzimmer war.
Von dort aus hatte ich einen hervorragenden Blick bzw Einblick in die Appartements des Hauses in dem wir vorher gewohnt hatten.
Viele der Girls die dort wohnten kannte ich ja und einige von ihnen hatte ich auch schon in diversen Bars getroffen.
Wenn ich dann am frühen Nachmittag beim Lunch auf meinem Balkon saß erwachte drüben ganz langsam der Morgen. Die ersten Girls waren auf ihren kleinen Balkonen dabei sich ihre erste Mahlzeit des Tages zuzubereiten.
Manches Kußhändchen flog mir zu und einige Mädels präsentierten sich in aufreizenden Posen. Selbstverständlich immer nur dann wenn Mia nicht zugegen war und ihre Boyfrienfs auf der anderen Seite auch nicht.
Wir wohnten in der fünften Etage und gegenüber saß in gleicher Höhe jeden Tag ein Thai auf dem Balkon. Stundenlang saß er dort rauchend und Whisky trinkend. Gelegentlich prosteten wir uns zu, er mit seinem Whisky und ich mit meinen Kaffee. Er galt als äußerst arbeitsscheu und war nicht sonderlich beliebt. Seine Frau hingegen die für ihr beider auskommen sorgte erzählte immer er sei krank und nicht arbeitsfähig. Sie sparte den ganzen Monat über und versteckte das Geld an verschiedenen Stellen in ihrer Behausung um am kommenden Monatsanfang die Miete zahlen zu können. Er hat das Geld natürlich immer gefunden und dann in Whisky umgesetzt, während sie anschaffen ging. Er kannte wohl auch seine Strafe dafür, aber das schien ihn nicht weiter zu stören. Am jeden Monatsanfang wenn die Frau ihre Ersparnisse aus den Verstecken holte und feststellte das wieder Geld fehlte, dann wurde das Männlein zusammengeschissen und verprügelt.
Wir ( und die übrige Nachbarschaft ) haben förmlich darauf gewartet das drüben das Theater wieder los ging. Its Showtime haben wir immer gesagt.
Das Thai-Männer von ihren Frauen oder Girlfriends verprügelt wurden kam übrigens recht oft vor. Die meisten dieser halbstarken Taugenichtse sind zu Hause lammfromm und machen draußen einen auf dicke Hose.
Zur anderen Straßenseite hin hatte ich von der Dachterrasse aus einen hervorragenden Ausblick auf einige kleine Bars und Straßenrestaurants.
In den frühen Abendstunden ganz normale Restaurants wo man mit Familie zum Essen hin ging verwandelten sich diese Buden des Nachts wenn die Mädels aus den Bars nach Hause kamen zu einem wahren Sündenbabel. Natürlich nicht täglich, aber am Samstag ging es dort meist hoch her.
Nach Mitternacht trudelten dort so nach und nach die Boyfriends der Girls ein, natürlich in freudiger Erwartung des zu erwartenden Geldsegens. Die Mädels mit dem Geld kamen dazu und die Party konnte beginnen.
Es entwickelten sich dort rauschende Feste, eigentlich wahren es mehr Orgien die nicht selten bis zum nächsten Mittag oder Nachmittag dauerten. Zur Straßenseite hin wurde ein Sichtschutz aufgebaut, aber die Geräuschkulisse war eindeutig.
Dort wurde nicht nur gefeiert und ein paar Drugs eingeworfen. Ausserdem konnte jeder den es interessierte von unserer Dachterrasse aus sehen was dort drüben vor sich ging.
Sonntag morgens dröhnte immer noch ohrenbetäubender Thairock aus der Bude und die Mütter der Kinder die inzwischen auf der Straße spielten hatten ihre liebe Mühe ihre neugierigen Kids von dem Laden fern zu halten.
Solche Läden brauchte man dann am kommenden Abend gar nicht besuchen. Die Angestellten waren völlig übermüdet, falls sie überhaupt noch in der Lage waren zu arbeiten. Manchmal blieb der Laden nach so einer Fete am kommenden Abend auch gleich geschlossen.
Geschlossen bedeutet in dem Fall es bleibt alles so liegen und stehen wie es gerade ist und einer vom Staff schläft dort um das Inventar und die Vorräte zu bewachen bevor es dann am nächsten Nachmittag ans Groß Reine machen geht.
Es wird ja immer gesagt das der Sonntag der schwächste Tag im Rotlichtmilieu ist weil dann weniger Customer unterwegs seien und dann viele Girls ihren freien Tag nehmen.
Mich beschlich schon damals der Verdacht daß am Sonntag viele Customer gar nicht unterwegs sind weil sie wissen das dann weniger Girls zur Arbeit kommen.
Ich würde sagen viele sind am Sonntag gar nicht arbeitsfähig.
Ich habe im Nana mal an einem Sonntag Abend ein Girl gefragt was mit ihr los sei. Sie hing dort an der Bar wie ein Schluck Wasser in der Kurve.
Ihre Antwort: Yesterday to much from Everything....
 
 
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       #26  
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Wer in Bangkok wohnt und einigermassen ins tägliche Leben integriert ist wie @bkk kann wohl fast endlos solche Geschichten erleben.

Ich sitze in unserem Isaan-Dorf sozusagen am anderen Ende des "Highway of lust". Hier gibt es sie alle:

Die Optikgranate, die zweimal jährlich zu Besuch kommt, im von ihr finanzierten Familienhaus Hof hält, ihr Gold im Dorf spazieren führt und von allen gleichermassen verachtet und bewundert wird.

Die scheue Massagemaus, die sich nach einer Zwölfstundenfahrt im billigsten Bus versichert, dass ihre Kinder und Eltern von den kärglichen überwiesenen Baht eine weitere kurze Zeit überleben können.

Die 50-jährige, die am Ende ihrer Karriere und ohne Ersparnisse ins Dorf zurückschleicht und dann mit viel Glück einen alten Mann findet, der sie heiratet, damit sie ihm künftig den Hintern abwischt.

Nicht zu vergessen der bald 60-jährige Ladyboy, der nach seiner kurzen Laufbahn in Bangkok, einer billigen und verpfuschten Operation und ohne Geld für mehr heute nur noch einfach wie ein alter Mann mit Brüsten aussieht und im Dorf zwar bemitleidet, aber doch akzeptiert wird.

Und natürlich die hübschesten der jungen Mädchen, die nach dem minimalen Schulbesuch und ohne Möglichkeit einer Weiterbildung auf den Absprung hoffen und unterdessen ihre körperliche Anziehungskraft an der Dorfjugend testen.

Von Glanz und Glitter der Vergnügungsindustrie bleibt jedenfalls hier nicht allzu viel übrig.
 
 
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       #27  
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Stellvertretend für die wahren Engel unter den Mädels erzähle ich hier mal die Geschichte von Puh. Einige Member haben sie persönlich kennen gelernt und viele andere haben über sie gelesen. Sie ist ein Mädel aus Kalasin ( wo ja angeblich die schönsten Frauen des Landes herkommen ) und hat in Pattaya wohl etwas Pech gehabt bei der Wahl ihres Customers. Für diese Story muss ich etwas weiter ausholen:

Vor 5 oder 6 Jahren tauchte hier im Forum ein neuer Member auf, wir nennen ihn hier einfach mal Thomas. Er machte einen gebildeten Eindruck obwohl er recht Großkotzig daher kam und seine Ausdrucksweise manchmal deftig und zynisch war. Thomas war Asienerfahren und seine Geschichten die er hier veröffentlichte hatten einen hohen Unterhaltungswert.

Thomas tauchte eines Tages in Pattaya auf. Ausgestattet mit scheinbar unerschöpflichen Geldmitteln begann eine mehrmonatige Partytour. In Pattaya lernte er Puh kennen die dann wohl seine ständige Begleitung wurde.

Irgendwann Nachts erreichte das Forum ein Hilferuf. Thomas stand auf einem Dach und wollte springen ( zumindest hat er das behauptet ). Bis dahin wusste niemand daß er psychische Probleme hatte. Außerdem war er finanziell am Ende, und zwar richtig am Ende. Dazu noch andere gesundheitliche Probleme und inzwischen auch Overstay. Die Forenleitung hat ihn über Nacht beschäftigt und in Gespräche verwickelt und Puh hat ihr übrigens dazu getan damit er nicht springt. Zumindest habe ich das so in etwa in Erinnerung. Auf jeden Fall konnte Thomas von seinem Vorhaben abgebracht werden und am nächsten Tag habe ich Kontakt zu ihm aufgenommen.

Er wohnte inzwischen in einer kleinen Behausung die Puh und ihre Freundin in Pattaya gemietet hatten. Mit Puh's Hilfe konnte er dann überzeugt werden nach Bangkok zu kommen damit wir weitere Schritte für einen geordneten Rückzug aus Thailand unternenhmen konnten. Ihre Geldreserven waren inzwischen aufgebraucht, sie hatte ja kein Einkommen mehr und musste Thomas mit durchfüttern. Ihre Mutter hatte wohl auch Geld geschickt das Thomas zuvor großzügig der Familie gespendet hatte.

In Bangkok angekommen begann der übliche Behördenmarathon, Puh immer mit dabei. Sie war ebenso wie Thomas mit den Nerven am Ende. Thomas brauchte teure Medikamente für die kein Geld da war. Er rastete schnell aus wenn etwas nicht nach seinen Vorstellungen lief und das Mädel bekam auch hysterische Anfälle. Sie war mit der Situation komplett überfordert, hielt sich aber tapfer und war Rund um die Uhr für ihn da.

Ich will jetzt nicht auf die näheren Umstände eingehen. Dank eines großzügigen TAFlers und unseres Ex-Moderators @Figaro der aus Korea rüber kam und den Deckel drauf machte war Thomas dann einige Tage später wieder in Deutschland.

Puh war danach noch einige Zeit über Line mit meiner Mia in Kontakt. Sie ist darüber hinweg. Bei Thomas bestand wohl noch eine Lebensversicherung. Ein Teil der zu erwartenden Summe hat er ihr zugedacht. Sie ist inzwischen im Ausland verheiratet und scheint zufrieden zu sein.
 
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       #28  
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fällt mir auch der eine oder anderer Engel der Nacht ein der den Absprung geschafft hat oder auch nicht.
Die Hoffnung Du schaffst den Absprung hab ich aufgegeben.... :wink0: :p

@bkk Guter Thread, es ist einfach ein knallhartes Business das Verlierer am laufenden Band ausspuckt ( auf beiden Seiten), auch wenn es in den ^ Deutschen Heldensagen^ des TAF anders rüber kommt.
 
 
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       #29  
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Er rastete schnell aus wenn etwas nicht nach seinen Vorstellungen lief und das Mädel bekam auch hysterische Anfälle. Sie
Es entsprach in 99% aller Fälle NIE seinen Vorstellungen. Das Problem lag aber zu 100% bei den anderen.... :hehe:
 
 
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       #30  
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Ich will jetzt nicht auf die näheren Umstände eingehen. Dank eines großzügigen TAFlers und unseres Ex-Moderators @Figaro der aus Korea rüber kam und den Deckel drauf machte war Thomas dann einige Tage später wieder in Deutschland.
Oh Mann war das eine Geschichte!
Puh meinte es wirklich ernst und war todunglücklich, Thomas so "vor die Hunde" gehen zu sehen.
Am Tag seiner Abreise nach DE holte sie ihre Koffer in Pattaya ab und reiste noch in der Nacht nach Hause nach Kalasin - ein Versprechen, das sie gab und einhielt.
Auf dem Weg nach Patty im Taxi hoffte sie noch inständig, er möge bald wieder auf die Spur kommen und ihr samt ihrer Familie finanziell helfen.
Allen Beteiligten war aber mehr oder weniger klar, dass das wohl niemals eintreten würde.
 
 
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       #32  
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Ich will jetzt nicht auf die näheren Umstände eingehen. Dank eines großzügigen TAFlers und unseres Ex-Moderators @Figaro der aus Korea rüber kam und den Deckel drauf machte war Thomas dann einige Tage später wieder in Deutschland.

Ich erinnere mich an dieses Drama und auch an deinen Einsatz.

Gruß

sharky
 
 
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       #33  
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@bkk Guter Thread, es ist einfach ein knallhartes Business das Verlierer am laufenden Band ausspuckt ( auf beiden Seiten), auch wenn es in den ^ Deutschen Heldensagen^ des TAF anders rüber kommt
Sehe ich exakt auch so - und das Band läuft extrem schnell, zumindest ist dies meine Wahrnehmung.

Gruß

sharky
 
 
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       #34  
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       #35  
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Jungs ich muss ja auch mal Loben.

Schön das alle die Bescheid wissen den Thomas nicht beim Namen nennen.
Danke dafür.

@bkk danke für den Thread.
 
 
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       #36  
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Eigentlich bin ich auf meinen eigenen Reisen höchstens passiv im TAF unterwegs. Aber jetzt muss ich mal eine Ausnahme machen.

Ich lese sehr gerne (reale) Berichte aus der Vergangenheit. Zum Beispiel @anonymous seine persönliche Story, aber auch deine Erzählungen der vielen Einzelschicksale. Irgendwie hat ja jeder was zu erzählen. Schön, dass du dir die Mühe machst. Ich hoffe du hast noch ein paar auf Lager.
 
 
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       #37  
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Schön, dass du dir die Mühe machst. Ich hoffe du hast noch ein paar auf Lager.
Danke für dein Feedback. Ich glaube ich habe noch dutzende auf Lager. Nur müssen die einem auch alle wieder eingefallen.
Ich war heute Abend mit Mollys Ex unterwegs und wir haben über alte Zeiten gesprochen. Da ist mir so manches wieder eingefallen. Ich glaube ich muss mir Notizen machen. Irgendwie läuft die Uhr in SOA schneller als in good old europe....
 
 
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       #38  
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Zurück zur Sukhumvit 71 Rd,

Im Nachbarhaus wohnten neben den ganzen Engeln und den low class Thais auch so ca 20 bis 30 Filipinas. Einige arbeiteten an besseren Schulen in Bangkok ( zumindest offiziell ) , die anderen waren als Freelancer im der Scene unterwegs.

Ich saß um die Mittagszeit herum auf dem Klo und hörte von draußen einen Schrei und sofort danach einen Aufprall. Ich hatte sowas noch nie zuvor gehört, aber mir war sofort klar das etwas schreckliches passiert sein musste. Es ist schwer zu beschreiben, aber bevor du nachgeschaut hast weißt du innerlich schon das es etwas mit dem Tod zu tun hat. Und so war es auch. Ein Filipino der zu Besuch bei seiner Schwester in Bangkok war hatte sich vom Balkon gestürzt.

Das ganze Drama spielte sich ab einige Tage nachdem das jetzige Regime die Macht übernommen hatte. Ein Notarztwagen war nach wenigen Minuten vor Ort und es wurde der Tod festgestellt. Mitgenommen werden durfte die Leiche aber nicht sondern wurde später für Propagandazwecke misbraucht. Der Leichnam lag dann mehrere Stunden in der Sonne und verändern durfte dort niemand etwas. Am Spätnachmittag rückte dann ein Offizier mit einem Trupp Soldaten und einem Militärarzt an. Mehrere Reporter und TV waren vor Ort. Vor laufenden Kameras wurde dann nochmals der Tod festgestellt, und Bilder von den Soldaten geschossen die von ihrem Offizier hin und her gescheucht wurden. Danach durfte der Leichnam dann abtransportiert werden.

Schon am gleichen Abend war alles im TV zu sehen und Tags darauf ging alles nochmals durch die Presse. Die näheren Umstände schienen nebensächlich zu sein bzw es entstand ein ganz anderes Bild. Wer es nicht besser wusste, für den entstand der Eindruck die Armee sei gleich zum Tatort geeilt und habe dort ermittelt. Die ganze Aktion lief unter dem Motto " Euer General ist für euch da".

Obwohl ich vorher nicht wirklich gegen eine Machtübernahme des Militärs gewesen war um Ruhe ins Land zu bekommen, so machten sich schon jetzt erste Zweifel breit.

Die ganzen Filipinas sind noch am gleichen Abend aus dem Haus ausgezogen und zwar alle zusammen. Das Leben in der sonst quirligen Straße schien für einige Augenblicke still zu stehen. Es bot sich ein bizarres Bild als alle nacheinander aus dem Haus kamen und mit ihren wenigen Habseligkeiten unter den Armen und mit gesenktem Köpfen davon schlichen.
 
 
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       #39  
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Pui war eine attraktive, energische Frau von knapp 30 Jahren. Sie stand mit beiden Beinen fest im Leben wie man so schön sagt, hatte immer alles unter Kontrolle und ihr Leben voll im Griff. Sind war mit einem sehr reichem schwedischen Geschäftsmann liiert und die beiden haben 2 Kinder.

Ein großes Anwesen vor den Toren Bangkoks mit einer riesigen Villa, einem Fuhrpark und natürlich genug Staff machten ihr das Leben mehr als nur angenehm. Ausstaffiert mit allen möglichen Kreditkarten war es für sie kein Problem mal eben für ein paar Tage zum shoppen nach Mailand oder Tokio zu fliegen.

Ich weiß nicht wie oder wo sie sich den Schweden geangelt hat, ich kannte ihn auch nur flüchtig von einer Songkranparty. Er war übrigens sehr selten zu Hause und die meiste Zeit geschäftlich unterwegs. Sie veranstaltete in seiner Abwesenheit gerne Dinnerpartys auf ihrer riesigen klimatisierten Gartenterrasse.

Ich war dort einmal zu Gast und fühlte mich unter der ganzen HiSo irgendwie fehl am Platze. Es ging dort sehr feudal zu.

Als der Schwede wieder einmal zu Hause war machte er ihr klar daß sich in Zukunft einiges für sie ändern wird. Er habe noch 6 andere Kinder in 3 verschiedenen Ländern die er allesamt nach Thailand holen wolle und für deren Erziehung sie in Zukunft zuständig seiin wird. Pui war natürlich komplett vor den Kopf gestoßen und dachte nicht daran sich seinen Wünschen zu fügen. Ab diesem Zeitpunkt war von Pui nichts mehr zu hören oder zu sehen und wir dachten schon sie sei inzwischen wirklich Mutter einer multikulturellen asiatischen Großfamilie geworden.

Monate später sahen wir sie dann auf der Straße und haben sie kaum wieder erkannt. Ungepflegt und in billigen Klamotten besuchte sie ihre alten Sisters um von denen etwas Geld zu erbetteln. Der Schwede hatte sie mal eben auf den Boden der Tatsachen zurück geholt und ihr alles genommen, einschließlich der beiden Kinder. Ihre Fallhöhe war gewaltig und darum wohl besonders schmerzhaft.

Später hörte ich dann das sie bei ihm zu Kreuze gekrochen ist und sich seinen Wünschen gefügt hat. In den angesagten Clubs in Tonglor wo sie früher gerne mit den Snobs der Stadt feierte wurde sie nicht mehr gesehen und so richtig scheint auch niemanden zu interessieren was aus ihr geworden ist. Wer aus dieser Szene einmal raus ist, der ist out und über den spricht man nicht mehr.
 
 
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Puki war hauptberuflich Friseurin mit einem eigenem Salon und einer Angestellten in Rachada. Kennen gelernt habe ich sie im Biergarten in der Soi 7. Dort war sie stets kurz vor Monatsende anzutreffen wenn größere Zahlungen wie Pacht oder Lohnzahlungen anstanden. Englischsprachig, witzig und charmant wusste sie potenzielle Kundschaft von sich zu überzeugen. Optisch ein Hingucker und stets adrett gekleidet. Damals gab es noch keine Smartphones mit Line oder Facebook und die Damen nahmen sich noch Zeit für die Kundschaft. Puki wusste auch mich zum umgarnen, ich bin an diesem Abend jedoch nicht mitgegangen. Warum nicht weiß ich heute nicht mehr, aber wir tauschten unsere Telefonnummern aus und ich versprach sie anzurufen.

Dieses Versprechen wurde direkt am nächsten Tag um die Mittagszeit herum eingelöst. Puki war allein in ihrem Salon, keine Kundschaft und ihre Angestellte hatte day off. Sie würde sich freuen wenn ich sie besuchen würde. Die Adresse schickte sie mir per SMS und ich bin rüber nach Rachada gedüst. Dort angekommen wäre ich von allein nicht drauf gekommen das ich mich in einem Friseursalon befand. 2 Stühle, 2 Spiegel und ein bisschen Krimskrams was Frauen halt so haben befanden sich in einem winzigen Raum mit dem obligatorischen Königsbild an der Wand. Es kam mir mehr vor wie in einer Zelle mit einer Glastür.

Eine schmale Stiege führte nach oben in ihre Privatgemâcher wo sie mir unbedingt ihre neueste Errungenschaft zeigen musste. Ein nagelneues Doppelbett stand dort in einem ansonsten weitgehend mobiliarfreien Raum mit einem kleinem Balkon davor der als Küche diente. Ich könne der erste Mann in diesem Bett sein wenn ich wolle wurde mir erklärt. Sie rannte mit diesem Angebot bei mir natürlich offene Türen ein bevor sie nach unten rannte um selbiges in ihrem Salon zu schließen.

Das neue Bett wurde dann einer ausgiebigen Überprüfung unterzogen und für gut befunden. Etwas Geld wechselte mehr zufällig den Besitzer und ich bekam eine Etage tiefer noch einen gratis Haarschnitt oben drauf verpasst. Es war inzwischen später Nachmittag geworden und Puki erwartete Kundschaft. Diese Kundschaft bestand aus den Mädels der Umgebung die sich von ihr für die kommende Nacht aufbrezeln ließen. Eine gute Gelegenheit für mich das Feld zu räumen.

Puki war danach noch lange meine Stamm Frisörin, gelegentlich liefen wir uns auch noch im Biergarten über den Weg. Einmal stellte sie mir dort ihre Freundin vor, die sich bei einem Gespräch als ihre Angestellte entpuppte.

Das ist über 10 Jahre her, Puki muss heute um die 40 Jahre alt sein. Ihren Salon hat sie aufgegeben und sie konzentriert sich heute auf die Kundschaft des Biergartens. Was aus ihr wird wenn dort die Abrisbirne zum Einsatz kommt steht wohl in den Sternen. Ich hörte letztes Wochenende der Owner dort hätte weitere 8 Monate Aufschub bekommen.
 
 
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