benzel
V.I.P
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Thread Starter
- #88
Möchte nicht in diesen schönen Bericht mit dem Thema Bettler und Spendensammler reingrätschen. Wie ihr selber sicherlich auch wisst hat die Medaille immer zwei Seiten. Kriminelle Gruppen die Kinder, schwangere Frauen, behinderte Menschen zum betteln auf die Straße schicken und abkassieren. In vielen, auch sehr armen Ländern, brauchen Menschen nicht zu hungern. In Kambodscha dürfen die Kinder häufig nicht die Schule besuchen weil die Eltern sie zum arbeiten oder betteln schicken. In Pnom Penh haben mir Kinder das sogar recht offen bestätigt. Sie haben nie etwas von mir bekommen. Nur mahnende Worte an ihre Eltern.
Ich kann mich noch gut erinnern als ich vor vielen Jahren in einem Bürgerkriegsland in einem McDonald saß und die Kinder in Lumpen an der Scheibe klebten und jeden Bissen neidisch verfolgten. Mir schmeckte der Burger nicht mehr und ich habe den Kindern Chicken McNuggets gekauft. Zwei Tage später habe ich die Essensausgaben ansässiger NGOs besucht und habe über die Arbeit des World Food Programmes in diesem Land gelernt. In diesem Land war es so, dass durch spontane direkte Spenden ständig die nachhaltige Arbeit der UN und in diesem Land gut etablierten NGOs zerstört wurde. Ich habe viel durch meinen Job und meine Reisen erlebt.
So unromantisch es klingt, ich spende an große Hilfsorganisationen und gebe weder Geld noch Materielles an bettelnde Menschen auf der Straße. Wohl wissend, dass ein großer Anteil der Spenden in einem Verwaltungsapparat gesteckt werden (muss). Patenschaften für Kinder, Familien oder Schulklassen finde ich auch sinnvoll.
Dieses Thema muss jeder mit sicher selber ausmachen. Es gibt kein Richtig und kein Falsch. Ich wollte nur mal die andere Seite beleuchten.
Falls ich eine Diskussion ausgelöst habe schlage ich vor das Thema in einen eigenen Thread auszulagern, bevor dieser tolle Bericht doch noch gecrasht wird.
Nun , ich mag nicht einmal beurteilen ob es hier ein Richtig , oder Falsch gibt.
Ich für meinen Teil, gebe lieber vor Ort was direkt an die Kinder , was ich gebe kommt zu hundert Prozent an und wenn ich sehe wie glücklich sich diese dann gierig den Bauch vollschlagen und es noch für den nächsten Tag reicht, gibt mir das dann auch ein gutes Gefühl.
Solche Aktionen mache ich bei jeder meiner Reisen und hatte in diesem Fall den Inhalt der Einkaufstüten auch mit Reksa beraten, da die Mutter ja stillen mußte.
Früher habe ich nach Afrika immer Klamotten meiner Kinder mitgenommen, aus dehnen diese rausgewachsen waren , diese noch im sehr guten Zustand natürlich.
Fand ich auch eine gute Idee , die auch sehr gut angekommen ist.
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Lieber @benzel, Du solltest doch eigentlich wissen, dass in der Damenwelt (vermutlich überall) derartige "Toleranzversprechen" lediglich eine besondere Prüfung einleiten, und wehe, man(n) fällt da durch .....
