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Guten Morgen aus meinem kleinen philippinischen Street‑Food‑Restaurant
Heute zum Frühstück gibt es frisch gebratenes Pancit mit Schweinefleisch: feine Nudeln, kurz im Wok mit Knoblauch, Sojasauce und etwas Gemüse geschwenkt, noch heiß aus der Pfanne – ein Gericht, das hier fast als Nationalgericht gilt und bei Feiern kaum fehlt. Dazu eine klare Hühnersuppe mit Kabis und Chicken, die perfekt wärmt, und ein starker Kaffee, der eher Nebensache ist, aber das Ganze schön abrundet. So startet der Tag herzhaft, unkompliziert – mitten in der Nachbarschaft, mit den fröhlichen Filipinos um mich herum.
Heute hatte ich im Café am Pool ein „Reuben‑Style“ Sandwich, das erstaunlich nah an den New‑York‑Deli‑Klassiker herankommt – nur mit ein paar eigenen Twists. Dünn aufgeschnittenes Pastrami, leicht säuerliches Sauerkraut, geschmolzener Käse und ein cremiges Thousand‑Island‑Dressing, alles zwischen zwei Scheiben kross getoastetem Sauerteigbrot.
Was mir besonders gefallen hat: die Balance zwischen Säure (Sauerkraut), Würze (Pastrami, Kräuter im Brot) und der leichten Süße des Dressings. Das Sandwich ist außen schön knusprig, innen saftig, und durch das Sauerkraut nicht ganz so „schwer“, wie man es bei einem Deli‑Sandwich erwarten würde. Perfekt nach ein paar Bahnen im Pool oder einem längeren Spaziergang – deftig, aber nicht erschlagend.