Kenia Für einen deutschen Arbeitgeber 1–2 Monate aus Kenia arbeiten – ist das möglich?

Ich arbeite zu 100% remote, darf aber offiziell "nur" 20 Tage aus dem EU Ausland arbeiten.
und wenn du deinem AG etwas entgegen kommst. Zwischendrin 1-2 Wochen Urlaub nehmen, wo du aber erreichbar bist und auch bereit bist 1-2 Stunden am Tag zu arbeiten etc.
Etwas anbieten wo er nicht sagen kann ;-)

Wie viel Tage müssen denn zwischen deinen Auslands-Arbeitseinsätze sein?
 
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Um das Ganze einmal aus Arbeitgebersicht zu bewerten: Der Arbeitgeber sollte (muss) dem Ganzen zustimmen. Das führt nämlich zu Sozialverischerungs- und steuerlichen Problemen. Da du deine "Arbeit" vom Ausland aus machst, wird die Lohnsteuer und auch die Sozialversicherung in der Regel auch in diesem Land fällig. Das heißt, dein Arbeitgeber muss dich dort registrieren und entsprechende Abgaben dort abführen.

Während Corona hat man das häufig nicht so eng gesehen bzw. in Europa zumindest ein paar Ausnahmetatbestände geschaffen. Ich glaube nicht, dass der Arbeitgeber dies einfach so mal machen wird, aber fragen kostet ja nichts.
 
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Um das Ganze einmal aus Arbeitgebersicht zu bewerten: Der Arbeitgeber sollte (muss) dem Ganzen zustimmen. Das führt nämlich zu Sozialverischerungs- und steuerlichen Problemen. Da du deine "Arbeit" vom Ausland aus machst, wird die Lohnsteuer und auch die Sozialversicherung in der Regel auch in diesem Land fällig. Das heißt, dein Arbeitgeber muss dich dort registrieren und entsprechende Abgaben dort abführen.

Während Corona hat man das häufig nicht so eng gesehen bzw. in Europa zumindest ein paar Ausnahmetatbestände geschaffen. Ich glaube nicht, dass der Arbeitgeber dies einfach so mal machen wird, aber fragen kostet ja nichts.
Ist doch meist ne Frage von 2 Faktoren ob der AG da mitspielt.
1. Kleine Klitsche oder Konzern, im Konzern hat man meist eine ganze Personalabteilung die nur Probleme und Gesetze sieht als Lösungen. In einer kleinen Klitsche sagt der Chef "jo mach mal" und gut ist.
2. Wie wichtig bin ich meinem AG, wenn ich eh die letzte Lusche bin die dauernd Hilfe braucht wird das wohl eher schwer. Wenn ich ein Top Mann bin der gehalten werden muss gewähre ich solche Freiheiten.
Als ich noch Angestellter in einer sehr Inhabergeführten kleinen Firma war und wir alle im Homeoffice richtig gerackert haben war das überhaupt kein Problem. Meine damalige Chefin hat das sogar als interessantes Experiment gesehen und hatte überhaupt kein Problem damit das ich aus TH aus Arbeite. Ich hätte theoretisch nur einmal im Jahr kurz vor Wheinachten kommen müssen als Hauptmeeting mit Wheinachtsfeier war. Aber mach dir keine Illussion, ein Arbeitstag ist ein Arbeitstag und kein Urlaubstag, egal ob wo auf der Welt.
 
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Wäre sowas für den AG nicht interessanter dich als Freiberufler zu engagieren?
 
Ist doch meist ne Frage von 2 Faktoren ob der AG da mitspielt.
1. Kleine Klitsche oder Konzern, im Konzern hat man meist eine ganze Personalabteilung die nur Probleme und Gesetze sieht als Lösungen. In einer kleinen Klitsche sagt der Chef "jo mach mal" und gut ist.
2. Wie wichtig bin ich meinem AG, wenn ich eh die letzte Lusche bin die dauernd Hilfe braucht wird das wohl eher schwer. Wenn ich ein Top Mann bin der gehalten werden muss gewähre ich solche Freiheiten.
Als ich noch Angestellter in einer sehr Inhabergeführten kleinen Firma war und wir alle im Homeoffice richtig gerackert haben war das überhaupt kein Problem. Meine damalige Chefin hat das sogar als interessantes Experiment gesehen und hatte überhaupt kein Problem damit das ich aus TH aus Arbeite. Ich hätte theoretisch nur einmal im Jahr kurz vor Wheinachten kommen müssen als Hauptmeeting mit Wheinachtsfeier war. Aber mach dir keine Illussion, ein Arbeitstag ist ein Arbeitstag und kein Urlaubstag, egal ob wo auf der Welt.
Das ist grundsätzlich richtig, nichts desto trotz hast du die geltenden Gesetze. Und der Aufwand, einen einzelnen Arbeitnehmer im Ausland zu registrieren und die Abgaben dort abzuführen, ist immens. Klar kann man es einfach machen und es nicht melden, aber das gilt bei vielen Dingen im Leben...

Wäre sowas für den AG nicht interessanter dich als Freiberufler zu engagieren?
Als Freelancer würde ich es nicht empfehlen, da du dein (sicheres) Arbeitsverhältnis beendest und die steuerlichen Pflichten dann noch viel komplizierter sind.
 
Komisch. Ich bin da auf einem ganz anderen Dampfer, als ich den Titel gelesen habe. Ich wäre eher davon ausgegangen, dass er für eine deutsche Firma, die in Kenia schon ansässig ist, vor Ort arbeiten möchte. Es gibt ja doch sehr viele deutsche Firmen dort. Vielleicht hat er ja ganz besondere Fähigkeiten, die gebraucht werden.

Aber dann stand im Text, dass er per VPN arbeiten möchte, so dass ich leider mal wieder davon ausgehen muss, dass mein Dampfer in die falsche Richtung segelt...
 
@AfriCola ich kann Dir nur empfehlen, mach Dich schlau, was das für Deinen AG bedeuten würde und welchen Aufwand er damit hätte.
Wenn Du Dir sicher bist, dass dies vertretbar ist, dann überlege Dir zunächst, was kannst Du Deinem AG anbieten, so dass er auch einen Gewinn davon hat (und nicht nur mehr Arbeit durch die Auslandsanmeldung etcpp)
Und dann würde ich mir das ganze gegenüberstellen. Und erst dann würde ich das Gespräch mit dem Chef suchen.
Dabei musst Du ihm den Win-Win klar machen und welchen Aufwand er dafür betreiben muss.
Und wenn er dann sieht, dass er dabei eher noch etwas gewinnt, wird er sich das eher positiv überlegen.

Aber, mach erst mal Deine Hausaufgaben. Denn wenn Du das auf den Chef abwälzt, wird er sicher Nein sagen.

Es gibt auch Arbeitgeber, die es garnicht erst erlauben dass man von einer ausländischen IP per VPN in sein Netz einwählt. Das können Sicherheitsaspekte sein. Ich habe das bei meinem Noch Auftraggeber für den ich (noch) arbeite.
Und die Netzwerk Techniker sind immer in der Lage das heraus zu finden. Muss man nur mal einen Netzwerk Sniffer verwenden und die IP Pakete auswerten. Schon steht das da drin.
 
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Mal wieder viele Beiträge von Leuten die nix genaues wissen, aber ihren Senf dazu geben müssen.
Mein ehemaliger Nachbar war Jahrelang auf Montage im Nahen Osten für eine große Firma die Betonpumpen herstellt.

1) Steuerrecht. Bist du länger als 180 Tage in Ausland kann es gut möglich sein das du dann da Steuerpflichtig wirst.
2) Arbeitsgenehmigung. Arbeitest du in einem anderen Land benötigst du eine Arbeitsgenehmigung, auch wenn du vielleicht nur am PC und Telefon bist.
3) Versicherungsschutz. Dein Arbeitgeber muss sicher stellen das du für die Zeit im Ausland Kranken und Unfall versichert bist. Bei so einer "Entsendung" greift deine private/gesetzliche KV nicht und auch nicht die BG. Große Arbeitgeber die ihre Mitarbeiter ständig ins Ausland schicken haben oft Zusatzversicherungen, vor allem für nicht EU Ausland. Sonst ist der AG verpflichtet anfallende Kosten selbst zu tragen.
4) Wenn du z.B. in der IT arbeitest hat dein AG sicher Verträge mit seinem Kunden die z.B. Regeln welche Arbeiten oder Zugriffe aus der EU erfolgen müssen.

Das alles ist ein großer Bürokratie Aufwand für den AG den er sehr wahrscheinlich nicht auf sich nehmen wird nur weil du schön Urlaub machen willst. Hat er selbst ein anliegen das du dort arbeitest sieht die Sache anders aus.
 
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Mal wieder viele Beiträge von Leuten die nix genaues wissen, aber ihren Senf dazu geben müssen.
Mein ehemaliger Nachbar war Jahrelang auf Montage im Nahen Osten für eine große Firma die Betonpumpen herstellt.

1) Steuerrecht. Bist du länger als 180 Tage in Ausland kann es gut möglich sein das du dann da Steuerpflichtig wirst.
2) Arbeitsgenehmigung. Arbeitest du in einem anderen Land benötigst du eine Arbeitsgenehmigung, auch wenn du vielleicht nur am PC und Telefon bist.
3) Versicherungsschutz. Dein Arbeitgeber muss sicher stellen das du für die Zeit im Ausland Kranken und Unfall versichert bist. Bei so einer "Entsendung" greift deine private/gesetzliche KV nicht und auch nicht die BG. Große Arbeitgeber die ihre Mitarbeiter ständig ins Ausland schicken haben oft Zusatzversicherungen, vor allem für nicht EU Ausland. Sonst ist der AG verpflichtet anfallende Kosten selbst zu tragen.
4) Wenn du z.B. in der IT arbeitest hat dein AG sicher Verträge mit seinem Kunden die z.B. Regeln welche Arbeiten oder Zugriffe aus der EU erfolgen müssen.

Das alles ist ein großer Bürokratie Aufwand für den AG den er sehr wahrscheinlich nicht auf sich nehmen wird nur weil du schön Urlaub machen willst. Hat er selbst ein anliegen das du dort arbeitest sieht die Sache anders aus.
Das finde ich ja herrlich, aber dein einleitender Satz sagt es doch bereits, also wieso dann Senf dazu geben?

Wenn es schon anfängt mit "Mein Nachbar..." dann braucht man in der Regel nicht weiterlesen, weil es doch meist genau dieser Senf ist, den man nicht verbreiten sollte.
 
Das finde ich ja herrlich, aber dein einleitender Satz sagt es doch bereits, also wieso dann Senf dazu geben?

Wenn es schon anfängt mit "Mein Nachbar..." dann braucht man in der Regel nicht weiterlesen, weil es doch meist genau dieser Senf ist, den man nicht verbreiten sollte.
Naja, ich war auch selbst Jahrelang Arbeitgeber. Ich habe zwar keine meiner Mitarbeiter ins Ausland geschickt, aber ich kenne halt den Bürokratischen Aufwand, was auch ein Grund ist warum ich kein AG mehr bin.
Am Beispiel meines Nachbarn habe ich halt mit bekommen was für ein Zirkus das Thema ist.

Die richtige Frage ist doch wieviele derer die hier tolle Tipps geben selbst schon als Arbeitnehmer im Ausland gearbeitet haben oder wenigstens einen Schimmer welche Pflichten ein AG hat.
 
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