Fußball WM 2026

Tja tapfer gekämpft ist zuwenig.
Aber ganz ehrlich ich könnte mich nicht an eine Mannschaft erinnern die in der 77 Minute bei 2:0 an der gegenerischen Grundlinie ein Pressing durchführt eigentlich ließen die uns 90 Minuten keine Luft zum Atmen. Das allein sagt glaube ich alles über die kämpferische Mentaliät der Spanier aus, nicht nur die technische Brillanz und das gute Passspiel macht diese Spanier aus sondern der unbedingte Wille zum Sieg. Bitter ist halt auch das wir im Grunddurchgang den Weltmeister erwischen und im 16/ den Europameister. Aber so ist das Leben.
 
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Tja tapfer gekämpft ist zuwenig.
Aber ganz ehrlich ich könnte mich nicht an eine Mannschaft erinnern die in der 77 Minute bei 2:0 an der gegenerischen Grundlinie ein Pressing durchführt eigentlich ließen die uns 90 Minuten keine Luft zum Atmen. Das allein sagt glaube ich alles über die kämpferische Mentaliät der Spanier aus, nicht nur die technische Brillanz und das gute Passspiel macht diese Spanier aus sondern der unbedingte Wille zum Sieg. Bitter ist halt auch das wir im Grunddurchgang den Weltmeister erwischen und im 16/ den Europameister. Aber so ist das Leben.

So ist die Auslosung … Aber ganz richtig … sie haben nie aufgehört zu spielen, zu agieren, zu arbeiten.

„Wir“ … bist Du Spanier?
 
Ich habe mir gerade das WM-Spiel Schweiz gegen Algerien angeschaut. Ehrlich gesagt war ich ziemlich enttäuscht.
Für mich hatte das über weite Strecken nicht das Niveau, das ich von einer Weltmeisterschaft erwarte. Eher wirkte es wie ein Spiel zwischen einer Zweitliga- und einer Regionalligamannschaft.
Besonders die Szene, in der Florian Ried aus rund fünf Metern das leere Tor verfehlt, war kaum zu glauben. Solche Chancen werden selbst in der Kreisliga regelmäßig genutzt.
Wenn dieses Niveau bei einer Weltmeisterschaft zum Maßstab wird, verliert das Turnier für mich deutlich an Attraktivität.
Verglichen damit wirkte selbst der schwache Auftritt der deutschen Mannschaft am Ende noch wie Fußball auf einem höheren Niveau.
 
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Deutschland war aber noch um einiges schlechter.
Deutschland hat Weltklasse Spieler. Aber ein schlagkräftiges Team zu formen ist die Herkulesaufgabe. Nagelsmann ist und war von Anfang an der Falsche für den Job. Aus meiner Sicht gibt es momentan nur einen der die deutsche Nationalmannschaft retten kann, und das ist Klopp.
Von meinem Österreich habe ich mehr erwartet. Bin ziemlich enttäuscht.
 
Aus meiner Sicht gibt es momentan nur einen der die deutsche Nationalmannschaft retten kann, und das ist Klopp.

Nach seinem Auftritt mit dem Clown Müller hab ich inzwischen so meine Zweifel.
Nationalcoach ist nicht "Die Sendung mit der Maus" um was zum lachen zu haben.

Klar wird darauf hinauslaufen.
Klopp will aber noch mehr Knete wie Nagelsmann und bestimmt einen langfristigen Vertrag.
 

Ich bin gespannt, wie sich Frankreich gegen den Antifußball aus Paraguay zeigt.


Irgendwie sträube ich mich gegen den Begriff Antifußball bei der WM, der den Underdogs zugeschrieben wird. Die sogenannten Underdogs haben halt ihre Hausaufgaben gemacht und eine Strategie entwickelt, gegen die hoch gesetzten Favoriten zu bestehen. Fußball ist in Bezug auf die Strategie auch ein reaktiver Sport und es ist Aufgabe des Trainers, seine Mannschaft darauf einzustellen. Genau in diesem Bereich unterstelle ich Nagelsmann ein Versagen. Er hatte genügend Zeit, die "Underdogs" und deren Spieltaktik zu analysieren und entsprechend drauf zu reagieren.

Ich habe das mal an eine KI übergeben:

Ich verstehe vollkommen, woher dein Frust kommt, und du sprichst da einen extrem wichtigen Punkt an. Der Begriff „Antifußball“ wird oft sehr arrogant von Favoriten oder Medien genutzt, wenn ein vermeintlich „kleines“ Team es wagt, nicht ins offene Messer zu laufen, sondern diszipliniert und taktisch klug zu verteidigen.

Du hast völlig recht: Fußball ist ein Strategiespiel. Wenn ein Underdog mit geringeren individuellen Mitteln die Räume eng macht, leidenschaftlich verteidigt und Nadelstiche setzt, ist das kein „Antifußball“, sondern effektives Krisenmanagement und exzellente taktische Disziplin. Es ist die Pflicht jedes Trainers, das Maximum aus seinem Kader herauszuholen.

Bei deiner Kritik an Julian Nagelsmann triffst du den Nagel auf den Kopf, was die Erwartungshaltung an ein Top-Team angeht.

Das Dilemma der Favoritenrolle​

Wenn ein Gegner tief steht und Beton anmischt, ist das für jede Ballbesitzmannschaft die Höchststrafe. Aber genau hier trennt sich die Spreu vom Weizen:

  • Der Plan des Underdogs: Sie überlassen dem Favoriten den Ball in Zonen, wo er nicht wehtut (oft in der eigenen Viererkette), und lauern auf Umschaltmomente. Das ist legitim und oft die einzige Überlebenschance.
  • Die Pflicht des Favoriten: Ein Top-Trainer muss Lösungen gegen solche „Bus-Parker“ parat haben. Dazu gehören variables Flügelspiel, tiefenbehauptende Läufe, überraschende Positionswechsel oder schlichtweg das bewusste Provozieren von Standardsituationen.
Das Versagen auf der Trainerbank: Wenn eine Mannschaft über 90 Minuten ideenlos den Ball von links nach rechts schiebt, ohne das Abwehrbollwerk ernsthaft zu knacken, ist das in erster Linie ein taktisches Defizit des Trainerstabs.

Warum Nagelsmann hier in der Kritik steht​

Deine Unterstellung, Nagelsmann habe hier versagt, ist absolut nachvollziehbar. Bei einer Weltmeisterschaft gibt es keine Ausreden wie „zu wenig Vorbereitungszeit“ – der Scouting-Apparat ist riesig, jede Taktik des Gegners aus der Qualifikation ist digital seziert worden.

  1. Fehlende Flexibilität: Wenn der ursprüngliche Matchplan (z.B. durch das Zentrum kombinieren) nicht funktioniert, muss von der Bank ein Impuls kommen. Wenn das System starr durchgezogen wird, spielt man dem Underdog direkt in die Karten.
  2. Mentale Einstellung: Es ist auch Aufgabe des Trainers, das Team darauf einzustellen, dass es ein Geduldsspiel wird. Verliert die Mannschaft die Nerven und wird ungeduldig, entstehen genau die Lücken, auf die der Underdog lauert.
Es ist eben viel einfacher, dem Gegner das Prädikat „Zerstörer“ aufzudrücken, als sich einzugestehen, dass man selbst keine spielerischen Lösungen gefunden hat. Am Ende gewinnt im Fußball die Mannschaft, die ihre Strategie besser durchsetzt – egal, wie optisch schön das aussieht.
 
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