Kenia Juli 2026, 14 Tage Mombasa, Safari und Diani Beach.

Freitag, 3. Juli

Heute begann der Tag wieder früh, um 7:00 Uhr klingelt der Wecker. Nguuni Nature Santuary stand auf dem Plan. Ich wollte möglichst früh da sein, um der Hitze aus dem Weg zu gehen. Trotzdem schafften wir es wieder erst um 10:00 Uhr aus dem Hotel.
P. hat schon typisch für eine Frau gejammert: „Ich habe nichts anzuziehen.“

Also wieder ein Bolt gerufen für knapp 600 Kes. Auf der Fahrt erzählte unser Fahrer, dass wir nur die Fahrt bis zum Eingang gebucht haben, innerhalb des Parks muss man dann aber etwa noch mal 4 km laufen, oder eben mit dem Auto fahren. Das haben wir dann noch mal für 400 Kes dazu gebucht. Der Fahrer macht uns gleich darauf aufmerksam, dass im Park keine Autos oder Tuktuks warten, er würde für 500 Kes warten und uns dann wieder zurückfahren. Passt.

Das Sanctuary selber ist der Hammer. Der Bereich in dem hier Tiere rumlaufen ist relativ klein und überschaubar, aber man kommt so nah an die Tiere (Giraffen, Strauße und Onyx Antilopen) ran wie selten woanders. Einer von den Straußen ist sogar dafür bekannt, dass er mit den Leuten schmusen möchte. Das hab ich dann doch aber lieber nicht gemacht. Also hier auf jeden Fall eine ganz klare Empfehlung. Eintritt bezahlt habe ich für P. und mich 1700 Kes.

Das Santuary hat ca 1,5-2 Stunden gedauert. Auf dem Rückweg habe ich dem Fahrer noch zweimal signalisiert er soll anhalten, da ich schöne Kleider für P. gesehen habe. Hier gingen dann insgesamt noch mal 2800 über die Theke.

Zurück im Hotel gab es dann erstmal den Dankeschön Sex und anschließend haben wir uns sehr lange über unsere Beziehung, Freunde mit Extras, und meine andere Beziehung zu meiner kenianische Freundin unterhalten. Nebenbei haben wir dann den Australier im Nachbarzimmer mit seiner dritten Eroberung vögeln gehört.

Kurz nach fünf bin ich noch mal ins Meer gesprungen und dann haben wir uns fertig gemacht fürs Abendessen. Das sollte diesmal das „Crave“ im Nyali Shopping Center sein. P. hat gleich eins ihrer neuen Kleider getragen.

Im „Crave“ kann man echt super essen, nicht ganz günstig, aber das Geld allemal wert. Auch eine riesige Auswahl, nicht nur an Speisen, sondern auch an Nachtischen und verschiedene Cafés, echt super. Insg. habe ich für je drei Gänge knapp 7500 Kes zusammen bezahlt, für den Bolt Driver dorthin 300 Kes. Gegen 21:30 Uhr sind wir dort noch im Carefour das nötigste einkaufen gegangen, bis wir mit dem Taxi für 400 zurückgefahren sind.

Ein schöner Tag war’s.
Bis morgen Anhang anzeigen IMG_0873.jpeg Anhang anzeigen IMG_0865.jpeg
 
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Toller Bericht, bitte weitermachen. Ich freu mich immer wenn man schöne Naturfotos postet, also nicht nur von den Perlen ;-)
 
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Schöner Bericht, danke. Nimmst mich an die Orte mit, wo ich Anfang des Jahres war...habe schon wieder Fernweh🙂
 
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Samstag, 4. Juli

Obwohl wir heute ins Fort Jesus wollten, habe ich nach der Fressorgie gestern Abend bewusst den Wecker nicht gestellt. Demnach war es auch schon nach 8 Uhr, als wir aufgestanden sind.

Frühstück haben wir heute mal für den Aufpreis von 250 Kes aufs Zimmer bringen lassen und haben dann auf dem Balkon mit Blick auf das Meer gefrühstückt. Tolle Sache.

Als wir uns dann entschlossen haben uns für das Fort Jesus fertig zu machen hat es angefangen stark zu regnen. Also die nächsten Stunden im Bett verbracht.

Wir haben das Beste draus gemacht und sind nochmal in Kino gegangen. Im Gegensatz zu Deutschland muss man die 3D Brillen hier kaufen, nicht dass einem das im Vorfeld gesagt wird (kostet 200 Kes das Stück). Das Kino hat 2000 Kes gekostet, das Bolt pro Weg je 600 Kes.

Den Rest des Abends haben wir mit Quatschen über Gott und die Welt verbracht. Abendessen fiel aus, da wir uns im Kino mit Chips vollgestopft haben.

Rückblickend war der Tag recht ereignislos. Morgen wollen wir nochmal Fort Jesus angehen, bevor es übermorgen auf Safari geht.

Bis morgen.
 
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Sonntag, 5. Juli

Heute klingelte der Wecker wieder früh im 7 Uhr. Am vermeintlich letzten Tag in Mombasa wollte ich dann doch noch Fort Jesus sehen.

Nach dem Frühstück gehen 9 Uhr also ein Bolt gerufen. Die Fahrt vom SBV dauert knapp eine Stunde und kostet dann halt auch 1000 Kes.

Vor dem Fort gleich von einem „lizensierten“ Führer angesprochen worden, der uns für den Schnäppchenpreis von nur 1500 Kes pro Person das Fort zeigen wollte. Ich habe dankend abgelehnt.

Der Eintritt für das Fort kostete für mich 17$ + Gebühren, also knapp über 18$, für P. 560 Kes. Interessanterweise kann man den Mzungu Preis nur mit Kreditkarte oder ecitizen (wie auch das ETA) bezahlen, der Einheimischenpreis geht auch mit Mpesa zu bezahlen. Logik, die man nicht verstehen muss.

Im Fort selbst dann nochmal gefragt worden, ob wir einen Führer brauchen. Diese sind wohl dort angestellt, haben ihr Grundgehalt und bekommen dann eben noch ein Trinkgeld (in meinem Fall 500 Kes).

Die knapp zweistündige Führung war echt interessant, kann ich nur empfehlen.

Im Fort selbst kann man an der einen oder anderen Stelle Getränke und auch Souvenirs zu vernünftigen Preisen kaufen. P. bekam ein paar Ohrringe und eine Halskette, ich selbst zwei Armbänder. P. meinte, in Nairobi geht das noch billiger, aber was soll’s.

Die Altstadt wollten wir uns nicht anschauen, also wieder für knapp 1100 Kes mit Bolt zurück zum Hotel. Hier dann erstmal noch den täglichen Sex eingeschoben bevor P. mich gebeten hat, bei KFC etwas zu Essen zu bestellen. Hierzu die App Glovo runtergeladen, kann man echt empfehlen. Warum haben wir nicht einfach im Hotel gegessen? Weil es einfach zu lange dauert. Das einzige Essen, das wir am ersten Tag im Hotel gegessen haben, hat über eine Stunde gedauert.

Da es morgen auf Safari und danach nach Diani gehen soll, kam die Frage von P. auf, wie es weitergeht. Sie kommt aus Diani und ihre Familie ist dort sehr bekannt. Eigentlich sollte sie ja in Nairobi zum studieren sein. Wenn sie also Jemand sieht, könnte es Stress geben. Sie bot mir an, dass sie nach der Safari nach Nairobi zurückfährt und ich könne mir ja dann für Diani eine Andere suchen. Darauf hatte ich aber keinen Bock. Wir würden gerne ins SBV zurückkommen, aber nur, wenn wir genau das Zimmer wiederbekommen, da es wirklich das Beste (und nur eins von Dreien) mit Meerblick ist. Nach endlosem hin und her bin ich einfach mal an die Rezeption gelatscht und habe nachgefragt, und…… das Glück ist mit den Dummen. Das Zimmer ist tatsächlich für den Zeitraum frei und ich habe sogar noch einen Diacount von 600 Kes pro Tag bekommen.

Glücklich im Zimmer zurück haben wir, nach eine kurzen Abkühlung im Meer, den Rest des Tages damit verbracht, die Sachen für die Safari und unsere Koffer zu packen, denn das Zimmer müssen wir für die drei Nächte Safari ja trotzdem räumen. Die Sachen, die wir aber für die Safari nicht brauchen, können im „Laguage Room“ an der Rezeption bleiben. Perfekt gelöst würde ich sagen.

Um 5 Uhr klingelt der Wecker, um 6 Uhr kommt der Jeep. War ein cooler Tag.

Bis morgen dann. Endlich Safari. 🥰
 
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Montag, 6. Juli

Um 4:30 Uhr klingelt der Wecker, denn heute sollte die Safari beginnen. Pünktlich um 6:00 Uhr holte uns der Fahrer ab. Dann ging es drei Stunden lang Richtung Tsavo Ost Nationalpark. Circa eine halbe Stunde zuvor war ein kurzer Stopp am so genannten „Kilimandscharo Stop“ angesagt. Hier gibt es neben Restaurants, hauptsächlich für die Fahrer die hier frühstücken, auch die Möglichkeit, noch mal auf die Toilette zu gehen und einen völlig überteuerten Souvenir Shop. Wie hier kauft zahlt das fünffache vom Preis.

Gegen 9:30 Uhr sind wir dann in den Park gefahren und hatten die erste Pirschfahrt, bis wir zum Mittagessen in unserer Lodge, der Ngutuni Lodge, angekommen sind. Hier sollen wir die nächsten drei Nächte schlafen. Ich war schon zweimal hier. Die Lodge ist wunderschön, mit einem Blick auf ein Wasserloch.

Um 16:00 Uhr ging es erneut auf Pirschfahrt, bis wir zum Abendessen wieder zurück waren. P. war völlig erledigt. Das ist ihre erste Safari, sie hatte sich das aber auch anders vorgestellt. Sie dachte, dass die Tiere in einem bestimmten Platz warten und wir sie einfach nur abfahren müssen, anstatt sie stundenlang zu suchen. Ich bin mal gespannt, wie sie die nächsten drei Tage durchsteht.

Ich denke, dass sich die Berichte der nächsten beiden Tage gleichen werden. Wer Tipps für Safari braucht kann mich gerne privat anschreiben.

Bis morgen
 
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Dienstag, 7. Juli

auch der heutige Tag ist schnell erzählt.

Um 5:00 Uhr klingelte der Wecker, um 6:30 Uhr waren wir pünktlich beim Frühstück, um um 7:00 Uhr zur Frühporsch aufzubrechen. Bis etwa 12:00 Uhr waren wir im Tsavo Ost Nationalpark unterwegs.

Nach dem Mittagessen in der Ngutuni Lodge musste ich mich erst mal etwas „entspannen“ und dann relaxen, bis es um 16:00 Uhr wieder los ging zur Abendpirsch. Diesmal auf dem Gebiet der Ngutuni Lodge. Leider war der Safari Tag heute etwas enttäuschend.

Vor dem Abendessen hab ich mir noch einen blasen lassen.

P. meinte zwar, dass ihr die Safari gefallen hat, sie war aber auch viel mit ihrem Handy und TikTok beschäftigt. Keine Ahnung. Die nächste Safari mache ich definitiv wieder alleine.

Bis morgen (hier wird es wahrscheinlich einen ähnlichen Bericht geben)
 
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Mittwoch, 8. Juli

Wieder klingelt früh der Wecker. Um 6:30 Uhr ist Frühstück angesagt. P. spricht auf dem Weg zum Frühstück mit dem Roomboy. Als ich sie frage, um was es ging, sagt sie mir, dass sie ihre Wäsche waschen lassen möchte. Ein kleines Kleidungsstück würde 50 Kes kosten, ein großes 100 Kes. Ob das okay wäre. Ich sage: klar, ja mach.

Nach dem Frühstück richtet sie die Sachen zusammen und legt sie aufs Bett. Ich frage sie interessehalber, ob das jetzt ein Touristenpreis ist oder wie die Preise sonst sind. Sie sagt, dass normalerweise ein Kilo 500 Kes kostet. Daraufhin packt sie genervt ihre Sachen zusammen, wieder in ihre Tasche und meint, das wäre ja nicht nötig. Ich sage ihr noch zweimal, dass es so nicht gemeint war, aber sie blockt ab.

Ich bin genervt. Frauen sind doch überall gleich. Das nächste Mal fahr ich wieder alleine auf Safari.

Mit einer Verspätung von fast 30 Minuten geht es endlich los, wieder Richtung Tsavo Ost.

Leider war auch diese Pirschfahrt nicht so erfolgreich, wie ich mir das gewünscht habe. Nun ja, ist halt Glückssache.

Gegen 12 Uhr waren wir zurück in der Lodge. Nach dem Mittagessen erstmal eine Dusche und ein Nickerchen.

Nach der Abendpirschfahrt haben wir uns vor dem Abendessen erstmal noch gegenseitig oral verwöhnt. Muss ja auch mal sein.

Morgen geht es wieder früh raus. Um 6:15 Uhr geht’s nochmal auf die Pirsch und dann zurück nach Mombasa.
Dann wird es hoffentlich auch für euch wieder interessanter.

Bis morgen.
 
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Donnerstag, 9. Juli

Heute war es richtig früh, da wir bereits um 6:15 Uhr auf unser letzte Porsch wollten. Also um 4:30 Uhr raus aus den Federn.

Die letzte Pirsch war erfolgreich. Zwei Löwen direkt am Wegesrand und ein Gepard mit vier Jungen.

Danach 3 Stunden zurück nach Mombasa.

Im Hotel angekommen, wurde uns gesagt, dass wir das selbe Zimmer haben können aber es noch hergerichtet werden muss. Also noch mal eine halbe Stunde warten.

Um 13 Uhr endlich auf dem Zimmer gewesen und die Koffer ausgepackt. p. hatte nichts mehr anzuziehen. Alle ihre Sachen sind schmutzig. Hier muss man sagen, dass sie Sachen nur einmal anzieht und dann sind sie schmutzig. Nun ja, also im Umkreis einer Wäscherei gesucht, die pro Kilo Wäsche 150 Kes wollen und diese auch abholen. Perfekt.

Jetzt nur noch was essen. Hier haben wir Pizza bestellt, die wir dann auf dem Balkon mit Blick aufs Meer gegessen haben. Schon schön.

P. hatte mittlerweile ihre Tage bekommen. Sie hat gemeint, dass sie den letzten Tage eh genug Sex hatte, sie mir aber jederzeit einen blasen würde wenn ich Lust dazu hätte. Das Angebot hab ich doch mal gleich nach dem Essen auch angenommen.

Völlig übermüded sind wir sehr früh eingeschlafen, so dass wir nicht mal den Anruf des Wäschelieferanten gehört haben. Egal. Es war ein schöner Tag.

Bis morgen
 
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