Gambia Gambia - Kololi - November 2024

Hans1969

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05.10.2023
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Hallo zusammen,

ich war 11 Tage in Gambia und hatte dort im Forest View ein Apartment.
Direktflug von Amsterdam mit Tuifly in 6,5 Stunden !! Einreise sehr einfach möglich - man benötigt kein Visum für den Urlaub. Hängt natürlich auch von der Aufenthaltsdauer ab. Bei Einreise wird nur ein Formular ausgefüllt.
Flughafen in Banjul ist seeeeeehr überschaubar.

Vorbereitung:
Ich hatte mir einen Tinder Account zugelegt und dort beschrieben wonach ich suche und wofür ;-)
Es kamen viele Anfragen. Habe mir dann eine Favoritenliste zugelegt. Allerdings habe ich davon keinen Gebrauch gemacht weil vor Ort die Auswahl doch ganz gut war.

Vor Ort:
Wenn man abends ins Time Inn geht findet man leicht eine weibliche Begleitung. Diese Damen kommen hauptsächlich aus den Nachbarländern. Ich hatte am ersten Abend eine aus Nigeria die sehr bemüht war :).
Ansonsten laufen genug "Vermittler", die sogenannten Bumster, durch die Gegend die einem eigentlich alles verkaufen möchten. Mutter, Schwester, Verwandte, usw.
Auch da kann man fündig werden. Das sind dann meistens Locals.

Mir hat ein Bumster meines Vertrauens seine Cousine vorgestellt. Mit der habe ich dann den Rest der 10 Tage verbracht.

Die Auswahl ist nicht mit Kenia zu vergleichen. Dennoch empfand ich es als völlig ausreichend. Ich hätte jeden Tag eine neue zweibeinige Gazelle bekommen können. Wurde allerdings von der Cousine so erstklassig betreut das ich weder die Lust noch die Energie für ein weiteres Kennenlernen aufbringen konnte.

Forest View Apartments Gambia
Ich war total begeistert. Die Ausstattung der Apartments ist schon fast mit Deutschland vergleichbar. Große Dusche, Tolle Zimmer, Gute Betten, Klimaanlage, Toller Pool
und das wichtigste: Alle die dort arbeiten sind sehr freundlich und hilfsbereit !! Auch bzgl. Begleitung gab es Null Probleme. Eine ID wurde nicht einmal verlangt. 2 oder 3 Damen mit ins Apartment nehmen ist kein Problem.
Habe allerdings das Apartment mit Belegung 2 Personen gebucht.

Sicherheit
Auch mit Kenia nicht annähernd zu vergleichen. Absolut sicher. Auch Abends oder Nacht hatte ich nie bedenken das ich mich auch nur ansatzweise in Gefahr befinden könnte. Allgemein fand ich auch das die Umgangsformen freundlicher sind.

Strand: Es gibt absolute, fast menschenleere, Traumstrände.

Ich war bislang zweimal in Kenia (2023 und 2024) Werde aber definitiv bei Gambia bleiben und Anfang nächsten Jahres wieder hin fliegen. Bzgl. fliegen: Von Amsterdam ist man in 6,5 Stunden da.

Sofern Fragen bestehen bitte hier stellen. Werde selbstverständlich darauf antworten. (z.B. habe auch viel vor Ort unternommen und einiges gesehen - wenn dazu Fragen bestehen)

Gruß
 
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Und wie kommt man an diese Bumster überhaupt?
Die Frage ist eher: Wie verstecke ich mich vor den Bumstern ? Du wirst alle 50 mtr angequatscht. Alle sind komischerweise professionelle Tourguides und wollen Dir alles mögliche verkaufen. Wie schon geschrieben auch Ihre Familienangehörigen. Das ist echt nervig. Der ca. 10. Bumster der mich angesprochen hat war Billy. Er war mir auf anhieb sympathisch. Der hat sich dann um sämtliche Bedürfnisse meinerseits (außer das eine) gekümmert. Er ist auf der Straße aufgewachsen und hat entsprechende Kontakte in jeder Gesellschaftsschicht. Wenn ich den Bumstern sagte das Billy sich um meine Sachen kümmert und die sich an Ihn wenden sollen war Ruhe. Das hat sich schnell rumgesprochen und ich wurde ziemlich in Ruhe gelassen.

Die Mädels sind mit 2.500 Dalasi zufrieden. (umgerechnet 32,- €) Das ist dann aber für die gesamte Nacht. Ich habe dann immer noch ein Frühstück springen lassen und 100 bis 200 Dalasi für ein Taxi.
Hab in den 10 Tagen so um die 1.000,- € ausgegeben. Frühstück, Mittag- und Abendessen, ein wenig Taxi fahren, Sightseeing und ziemlich viel Bier :p. Plus Hotel und Flug natürlich.
 
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Wo hast du die Löwen fotografiert? Warst du im Senegal?
Ja, Lions Walk. Ich glaube das ist Weltweit die einzige Region in der man mit Löwen spazieren gehen kann. War schon etwas aufregend ;-)

Was gibt es sonst noch zu berichten ?
In Kololi, insbesondere am Strip, sind sehr viele Polizisten unterwegs. Jedes Auto was auf den Senegambia Strip will wird kontrolliert. Ebenso die Personen, außer natürlich die mit der hellen Hautfarbe.
Achja, das Service Personal in den Gaststätten/Restaurants verdient ungefähr 65,- € im Monat. Die haben teilweise nichts gegen einen kleinen Nebenverdienst. Einfach mal höflich und unverbindlich nach der Handy Nr. fragen. Wenn man die erhält, Feuer frei ;-)
Des Weiteren gibt es natürlich auch die Möglichkeit in einem Massagesalon zu entspannen. Wenn mich nicht alles täuscht habe ich für 1 Stunde 1.000 Dalasi bezahlt (13,- €) Nachdem die Rückenmassage erledigt war und ich mich umdrehte fragte die Dame mich ob sie auch mittig des Körpers für Entspannung sorgen sollte. Nach intensiver 2 sekündiger Überlegung hab ich das bejaht. :blow2:Am Ende hat sie nicht nach Extra Cash gefragt. Habe ihr aber ein Trinkgeld von 500 Dalasi dagelassen. Daraufhin gab sie mir Ihre Handynummer mit dem Vermerk das sie auch Hotelbesuche macht. Da ich aber durch die Cousine ziemlich beansprucht wurde habe ich das nicht mehr in Anspruch genommen. Und bezüglich Massagesalons: Je weiter von der Touristenmeile entfernt desto günstiger.

Deutsche sind übrigens besonders beliebt. Vor Corona waren wohl öfters Deutsche vor Ort. Wie mir von den Locals berichtet wurde kamen die mit FTI Touristik. Seit dem Ende von Corona kommen nur noch Holländer und Engländer. Die Holländer seinen etwas sparsamer als die Deutschen aber auch sehr nett. Wie die Engländer, insbesondere die Alleinreisenden, sich benehmen war echt krass. Bin heftig mit zwei Exemplaren aneinander geraten weil die in einem Bistro andauernd die Bedienung angrabschten, obwohl die mehrfach deutlich mitgeteilt hat das sie das nicht möchte. Der Chef des Bistros (Inder) saß am Tisch und hat sich nichts anmerken lassen. Das Mädel hat sich anschließend bei mir bedankt. Auf meine Frage warum sie sich nicht gewehrt hat (Backpfeife oder Tritt zwischen die Beine) kam die Antwort: "Dann bin ich den Job los."
 
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Hallo,
ich spreche jetzt nicht aus Erfahrung was Gambia anbelangt. Aber in Kenia war ich in der Ramadan Zeit und hatte Spaß mit einer Muslimin....... (klar, nicht vergleichbar da nur wenig Muslime dort leben)

Aber:
Die Menschen vor Ort sind weiterhin auf Einnahmen angewiesen. Die können nicht einfach 30 Tage lang das Restaurant schließen oder anderweitige Einnahmequellen zum versiegen bringen.
Und Kololi ist nun mal die Touristenhochburg. Das Leben dort wird nicht zum erliegen kommen !!
Desweiteren ist es dort überhaupt nicht streng muslimisch. Ich habe dort erfahren das es denen sch*.*egal ist ob du Muslim, Christ oder sonst was bist. Es gibt dort Muslime die 5 x täglich beten ebenso wie solche die sich nur 1 x am Tag Richtung Mekka ausrichten und weitere die nur 1 x die Woche beten.

Also ich hätte keine Bedenken und würde mich davon nicht abhalten lassen. Aber wie Eingangs geschrieben: Ich habe keine Erfahrung
 
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