Gesund abnehmen ohne Chemie

Nun ja... mit der eigenen Frau über ihr Gewicht zu sprechen, soll schon zu ernsthaften Beziehungskrisen geführt haben. 😀
 
Nun ja... mit der eigenen Frau über ihr Gewicht zu sprechen, soll schon zu ernsthaften Beziehungskrisen geführt haben. 😀
Ich würde eher sagen, seine Frau kann froh sein, wenn sie noch verheiratet ist. Wenn meine 16kg zulegen würde, wäre schon längst Feuer unterm Dach. Wird aber nicht passieren, weil ich das klar kommuniziert habe.
 
  • Like
Reactions: 1 user
Wollte mal wieder ein Update zu meinem Kumpel geben. der wiegt inzwischen um die 90kg, geht regelmässig zum Sport in ein Hotel und macht immer noch fast jeden Tag seinen Spaziergang. Er hat seine tägl. Kalorien auf 2200/Tag hoch geschraubt und das Gewicht bleibt stabil.
Er geht Freitags immer noch zum Stammtisch, trinkt ein paar Bierchen und setzt dafür Sonntags mit dem Essen aus.
Ohne gescheite Messung kann ich es nicht genau sagen, aber ich denke auch das er inzwischen etwas Muskeln aufgebaut und weiter Fett abgebaut hat. Er hat mir erzählt das er sich beim Trainieren immer noch stetig steigert, was dies ja bestätigen würde.
Wir haben heute morgen noch mal nen Videocall gehabt und meine Maus sagt auch das er jetzt 20 Jahre jünger aussieht. Mal abgesehen davon da er sich selbst Fit und Gesund fühlt und viele seiner Wehwechen weg sind.

Inzwischen haben 3 von seinen Freunden angefangen es ihm gleich zu tun. Es bleibt ab zu warten ob sie das auch so konsequent durch ziehen wie er. Ich werde ihm meine Apple Watch beim nächsten Besuch vermachen, da ich mir inzwischen die SE 3 gekauft habe.

Das wichtigste ist halt sowas auch konsequent durch zu ziehen und nicht nach 4 Wochen schon unrealistische Erwartungen zu haben.
 
  • Like
Reactions: 3 users
Ich bin mittlerweile fertig mit meinen letzten Ernährungszyklus. Ende des letzten Sommers habe ich 74kg auf die Waage gebracht bei 18% KFA. Mein Ziel war es, weiter Muskulatur aufzubauen und den KFA zu reduzieren. Da sich beides gegenseitig ausschließt, musste das natürlich nacheinander erfolgen.

Zunächst habe ich mich den ganzen Herbst und Winter ueberkalorisch aber gesund ernährt. Ende Februar habe ich dann 82kg gewogen bei 19% KFA. Da sah ich schon ein wenig aus wie das Michelin-Männchen. 😂
Es folgten 10 Wochen strenge Diät mit proteinbetonter Ernährung. Jetzt wiege ich 75kg bei 16% KFA und habe tatsächlich das erste Mal in meinem Leben ein sichtbares Sixpack. Nicht schlecht für 55. 😊

Man braucht zum Abnehmen keine Chemie. Ein vernünftiger Plan und der notwendige Wille reichen völlig aus.
 
  • Like
Reactions: 3 users
Man braucht zum Abnehmen keine Chemie.
Da stimme ich zu.

Ein vernünftiger Plan und der notwendige Wille reichen völlig aus.
Das Problem ist der vernuenftige Plan. Der sieht naemlich nicht fuer alle gleich aus.

Das Grundproblem ist das mangelnde Verstaendnis darueber, was einen gesunden Stoffwechsel ausmacht und welche Abweichungen von einem gesunden Stoffwechsel bei einem vorliegen. Das ist ein hoch komplexes Thema, dem man mit Platitueden wie "man muss nur weniger Kalorien aufnehmen als man verbraucht" nicht gerecht wird. Ich komme immer mehr zu der Ueberzeugung, dass sich jeder, dem an einer langfristigen natuerlichen Gewichtskontrolle liegt, mit dem Thema "metabolische Flexibilitaet" auseinandersetzen sollte. Diese Flexibilitaet zu erreichen ist der Schluessel zu einer gesunden Gewichtsabnahme und -Kontrolle.

Ich stelle mal ein paar Links zu dem Thema hier ein:

Metabolische Flexibilität | Was das ist, was es bringt und wie Du sie verbesserst.
Metabolische Flexibilität: Warum das Gehirn Ketonkörper braucht | MOJO Fachbeitrag

Ein Weg eine gute metabolische Flexibilitaet zuerreichen, ist eine Keto Diaet. Solche Diaeten sind mir persoenlich zu radikal. Gluecklicherweise kann auch Intervall-Fasten zu einer guten metabolischen Flexibilitaet fuehren, Das habe ich schon oefter praktiziert, Das bessere Verstaendnis von Glukose- und Keton-Verwertung erlaubt es mir jetzt aber zu optimieren und so die Zeiten der Fettverbrennung zu verlaengern. Ausserdem habe ich MCT-Oel fuer mich entdeckt, das es mir am Ende der Fastenperiode erlaubt schnell Energie zu gewinnen ohne den Insulinspiegel zu erhoehen. Man nimmt also Kalorien zu sich ohne die Fettverbrennung zu stoppen. Das Problem mit dem MCT-Oel ist, dass viele sich daran langsam gewoehnen muessen, denn es kann schon bei kleinen Mengen (ein Teeloeffel) zu Verdauungsproblemen fuehren. Ich musste mich da langsam rantasten, aber nach ein paar Wochen kann ich jetzt problemlos 2 Teeloeffel am Tag vertragen, was voellig ausreichend ist. Es gibt auch die Moeglichkeit, direkt Ketone aufzunehmen, aber das kommt fuer mich nur in Ausnahmefaellen bei Extremanstrengungen infrage und hat mit dem Thema Abnehmen nichts mehr zu tun.

Hier noch ein Video dazu:



Ich hoffe, das gibt euch ein paar Anregungen.
 
  • Like
Reactions: 1 user
Ist nicht komplett falsch, aber du bist schon bei einem fortgeschrittenem Thema. Bei den meisten fehlen eben schon die Grundlagen.

Es hört sich simpel an, ist aber nicht falsch wenn man sagt Kalorien die beim Essen rein kommen müssen weniger sein als was man verbraucht um ab zu nehmen. Wenn du zu viele Kalorien zu dir nimmst, egal wie, auch mit MCT Öl, dann wirst du nicht abnehmen.
"You cannot outpace your diet!" ist eben immer richtig.

Aber natürlich kann man mit dem WAS, WANN und WIE man isst schon viel Einfluss auf das Thema abnehmen nehmen. Wer mal verstanden hat wie Insulin im Körper funktioniert und welche Formen von Kalorien wie vom Körper verwertet werden, der kann schon mehr erreichen als jemand der einfach nur Kalorien zählt. Wobei da eh die größten Fehler gemacht werden, das Kalorien richtig zählen und vor allem den Verbrauch richtig bestimmen gar nicht so einfach ist. Ich habe etliche Systeme getested die den Kalorienverbrauch beim Sport zählen und alle haben zum Teil gravierend verschiedene Werte ausgegeben.

Wie gesagt wenn die Grundlagen nicht stimmen, also Bewegung und Ess/Trink Gewohnheiten. Dann werden all die anderen Dinge die man zusätzlich tun kann das nicht ausgleichen.

Und Ketone Diät, also viel Eiweiss, wenig Kohlenhydrahte ist generell keine schlechte Ernährung. Aber die meisten übertreiben beim Fett und nehmen dann eben mehr Kalorien zu sich als sie eigentlich brauchen.
 
  • Like
Reactions: 1 users
Ich bin mittlerweile fertig mit meinen letzten Ernährungszyklus. Ende des letzten Sommers habe ich 74kg auf die Waage gebracht bei 18% KFA. Mein Ziel war es, weiter Muskulatur aufzubauen und den KFA zu reduzieren. Da sich beides gegenseitig ausschließt, musste das natürlich nacheinander erfolgen.

Zunächst habe ich mich den ganzen Herbst und Winter ueberkalorisch aber gesund ernährt. Ende Februar habe ich dann 82kg gewogen bei 19% KFA. Da sah ich schon ein wenig aus wie das Michelin-Männchen. 😂
Es folgten 10 Wochen strenge Diät mit proteinbetonter Ernährung. Jetzt wiege ich 75kg bei 16% KFA und habe tatsächlich das erste Mal in meinem Leben ein sichtbares Sixpack. Nicht schlecht für 55. 😊

Man braucht zum Abnehmen keine Chemie. Ein vernünftiger Plan und der notwendige Wille reichen völlig aus.
Stark das du allen ernstes von einem vernünftigen Plan sprichst. Und dann völlig überholte „Diäten“ machst. Aber man kann natürlich nicht gleichzeitig Muskeln aufbauen und Fett abbauen, ähnlich unwahrscheinlich ist die Mondlandung.
 
Stark das du allen ernstes von einem vernünftigen Plan sprichst. Und dann völlig überholte „Diäten“ machst. Aber man kann natürlich nicht gleichzeitig Muskeln aufbauen und Fett abbauen, ähnlich unwahrscheinlich ist die Mondlandung.
Du hast wirklich keine Ahnung, von was du hier sprichst. Ein adipöser Mann kann natürlich gleichzeitig Fett abbauen und Muskeln aufbauen. Ein durchtrainierter Sportler kann das definitiv nicht. Da geht nur entweder oder. Die angeblich so überholten Diäten wirken deutlich besser als irgendwelche "Wundermittel". Mit FDH oder FDR (Friss das Richtige) nimmst du immer ab. Der Wille muss halt vorhanden sein. Das Angebot an gesunden Lebensmitteln im Supermarkt wird doch auch von Jahr zu Jahr immer größer.
 
Ich bin mittlerweile fertig mit meinen letzten Ernährungszyklus. Ende des letzten Sommers habe ich 74kg auf die Waage gebracht bei 18% KFA. Mein Ziel war es, weiter Muskulatur aufzubauen und den KFA zu reduzieren. Da sich beides gegenseitig ausschließt, musste das natürlich nacheinander erfolgen.

Zunächst habe ich mich den ganzen Herbst und Winter ueberkalorisch aber gesund ernährt. Ende Februar habe ich dann 82kg gewogen bei 19% KFA. Da sah ich schon ein wenig aus wie das Michelin-Männchen. 😂
Es folgten 10 Wochen strenge Diät mit proteinbetonter Ernährung. Jetzt wiege ich 75kg bei 16% KFA und habe tatsächlich das erste Mal in meinem Leben ein sichtbares Sixpack. Nicht schlecht für 55. 😊

Man braucht zum Abnehmen keine Chemie. Ein vernünftiger Plan und der notwendige Wille reichen völlig aus.
Du widersprichst dir selbst.
„Mein Ziel war es, weiter Muskulatur aufzubauen und den KFA zu reduzieren. Da sich beides gegenseitig ausschließt, musste das natürlich nacheinander erfolgen.“
Und mit 18-19% KFA, warst du weit weg von deinem Scheinargument: durchtrainierter Sportler.
Der kann es auch, nur langsamer, da er schon viele Muskeln hat und logischerweise einen niedrigen KFA

Der jenige, der Diäten nicht als Synonym für Ernährungsweise versteht, Der beweist sein absolutes Unverständnis der Materie.
Diät bedeutet eben nicht, dass man ein Kaloriendefizit fährt. Diät ist schlicht und einfach ein Synonym für Ernährungsform.
Aber hey du bist der Magic Biker. Du hast es drauf.
 
Menü
Zurück
Oben Unten