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Allgemeine Frage Hat der Buddhismus wirklich eine andere Einstellung zur Sexualität ?

       #1  

rabbit47

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Immer wieder hört und liest man in Foren oder auch in Gesprächen über die angeblich offene Einstellung zur Sexualität im Buddhismus. Meist wird dann im gleichen Atemzuge auch die angeblich lustfeindliche Einstellung im Katholizismus verwiesen, die für alles Übel betreff Sex verantwortlich gemacht wird.
Ich bin nun dabei, die Reden Buddhas zu lesen und bin erschrocken über seine Ausführungen zum Geschlechtsverkehr und alles Körperliche ! Er verbietet den Geschlechtsverkehr, da er der vermeintlichen Erlösung entgegensteht. Alles Sinnliche wird negativ bewertet und man sollte bestrebt sein, diese "Anhaftungen" mittels Meditation zu überwinden.
Ich bin zwar kein Katholik, aber eine solche feindliche Einstellung zum Leben habe ich selbt dort nicht erkennen können.
Und wie verhält es sich zu dem gläubigen Volk in Thailand ? Selbst die Working Girls gehen ja jeden Tag in dem Tempel. Ist Ihnen denn nicht klar und wird Ihnen von den Mönchen nicht deutlich gemacht, das sie gemäß der Lehrer Buddhas in die Hölle kommen ? Ja, Hölle und Höllenqualen und auch Geister kommen in den Reden Buddhas vor !
Würde da mal gern eine Diskussion anstoßen
 
 
 
 
       #2  

kelle

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Natürlich ist das Blödsinn. Zumindest was die Offenheit zum Thema Sex bei Buddhisten angeht.
In den Foren wird das erzählt weil sie nur die Rotlicht Seite kennen.
 
 
 
 
       #3  

gabbiano

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Er verbietet den Geschlechtsverkehr, da er der vermeintlichen Erlösung entgegensteht. Alles Sinnliche wird negativ bewertet und man sollte bestrebt sein, diese "Anhaftungen" mittels Meditation zu überwinden.
Ich habe das auch gelesen. Du meinst wahrscheinlich die Lehrrede "Alle Triebe". Aber so einfach ist das nicht. Tatsächlich sieht man die Sexualität im Buddhismus differenziert. Habe da eine Erklärung im Focus gefunden..

Sexualität im Buddhismus
 
 
 
 
       #4  

cherimabelle

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In allen Interpretationen der Lehren Buddhas, die ich bisher gelesen habe, war nie etwas derartiges aufgeführt.
Einziges Thema in diesem Zusammenhang ist jegliches sexuelles Fehlverhalten (Fremdgehen, Sex ohne Einverständnis etc.). Darüber hinaus verbietet Buddha Sex nicht noch spricht er überhaupt explizit darüber.
Erlaubt ist alles, was sich selbst und anderen Freude bereitet.
Nach dem Verständnis meiner MIA besteht ausser der beschriebenen Ausnahme keine direkte Verbindung zwischen Glaube und Sexualität.
Er verbietet den Geschlechtsverkehr, da er der vermeintlichen Erlösung entgegensteht
Dies gilt meines Wissens nur für Mönche.

Es bleibt anzumerken, dass es viele unterschiedliche Richtungen des Buddhismus gibt, die das Thema vielleicht auch unterschiedlich auslegen.
 
 
 
 
       #5  

gabbiano

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Es bleibt anzumerken, dass es viele unterschiedliche Richtungen des Buddhismus gibt,
Ist im Christentum ja nicht anders..was es da alles gibt. Der grosse Philosoph aus Nazareth würde staunen, wie man ihm die Worte im Munde umdreht..
 
 
 
 
       #6  

Jannemann

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Ich würde es anders formulieren. Der christliche Glauben und seine Machtinstitutionen Kirchen haben den Christen seit jeher klargemacht, dass Sex schlecht ist. Nur in der Ehe und zum Zwecke der Schaffung neuer Glaubensschafe war er gut. Alles nur zur Unterdrückng der Zwangsmitglieder, denen bei Verstoß drastische ( himmlische ) Strafen drohten. Dieser Eingriff in die Persönlichkeit und Freiheit fehlt beim Buddhismus, weshalb ich schon finde, dass der Umgang mit Sexualität dort lockerer ist. Wenn man nach dem ersten Date mit jemandem ins Bett hüpft, macht man das ( paysex ausgenommem ), weil man Lust darauf hat und ohne im Unterbewusstsein zu denken, dass das schlecht ist.
 
 
 
 
       #7  

tmvtf

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Und wie verhält es sich zu dem gläubigen Volk in Thailand ?
Der Glaube der meisten Thais ist eine wilde Mischung aus Buddhismus und Naturgeistern. Buddah hat auch nie etwas von Nagas erzählt, trotzdem sind sie überall anzutreffen. Die kleinen Häuschen die immer fleißig mit Fanta und Essen bestückt werden, haben auch nichts mit Buddah zu tun.

Die Thais die ich kennen gelernt habe, kannten sich bei den Geistern wesentlich besser aus, als bei den Lehren Buddhas. Deshalb ist es nicht besonders erfolgreich, wenn man aus dem Buddhismus heraus, das Verhalten der Thais (Bspw. Sexualität) interpretieren möchte.
 
 
 
 
       #8  

Constantin

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Sehr spannende Diskussion. Allgemein ist mein Eindruck, dass der Buddhismus im Westen schon etwas verklärt wird. Ich war auch überrascht in Angkor Wat über die 18 Stufen der Hölle zu erfahren. Inklusive diverser Folterungen, die einen da erwarten. Die Reliefs erinnerten mich etwas an die Gemälde von Hieronymus Bosch.
 
 
 
 
       #9  

rabbit47

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Ich muß nun doch nochmal die Stellen heraussuchen, die eindeutig die Sexualität verteufeln. Schade, hätte ich gleich machen sollen. Mag sein, das es nur für Mönche gilt. Aber diese und ihre Ansichten genießen ja ein hohes Ansehen in der Bevölkerung. Ausserdem ist ja der konservative Theravada Buddhismus quasi Staatsreligion ! Ich where mich ur , den Katholizismus zu verteufeln und gleichzeitig dem Buddhismus einen Heiligenschein zu verpassen ! So einfach ist es nicht !
 
 
 
 
       #10  

rabbit47

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In allen Interpretationen der Lehren Buddhas, die ich bisher gelesen habe, war nie etwas derartiges aufgeführt.
Einziges Thema in diesem Zusammenhang ist jegliches sexuelles Fehlverhalten (Fremdgehen, Sex ohne Einverständnis etc.). Darüber hinaus verbietet Buddha Sex nicht noch spricht er überhaupt explizit darüber.
Erlaubt ist alles, was sich selbst und anderen Freude bereitet.
Nach dem Verständnis meiner MIA besteht ausser der beschriebenen Ausnahme keine direkte Verbindung zwischen Glaube und Sexualität.

Dies gilt meines Wissens nur für Mönche.

Es bleibt anzumerken, dass es viele unterschiedliche Richtungen des Buddhismus gibt, die das Thema vielleicht auch unterschiedlich auslegen.
Er verurteilt alle Sinnenfreuden ,(13. Anhäufung von Übeln-Großes Suttra aus den mittleren Reden)
 
 
 
 
       #11  

KingPing

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Und wie verhält es sich zu dem gläubigen Volk in Thailand ?
Du musst zwischen zwei Wegen unterscheiden. Die Thais, die sich entscheiden, den Achtfachen Pfad zu gehen, unterwerfen sich mit Leib und Seele, den strengsten Regeln der Mönche, um sich von allen körperlichen Verlangen zu lösen, und dazu gehört auch die Sexualität.

Dem normalen Thai ist es so ziemlich freigestellt, wie er den kleinen Weg beschreitet und ob überhaupt.

Im Buddhismus gibt es keine Hölle. Du kannst auch die Thais, die im Gewerbe arbeiten, nicht mit der restlichen Bevölkerung vergleichen. Der Buddhismus gestattet es ihnen zudem, über ihr Leben frei zu entscheiden und Karma anzuhäufen. Hier ist dem Interpretationsspielraum keine Grenzen gesetzt, und der hat es gerade für den Mädchen im touristischen Gewerbe ermöglicht, ihre Dienste einem höheren Zweck zu unterstellen, nämlich ihre Verpflichtung und Wünsche zu erfüllen, die Familie am Leben zu erhalten.

Der Buddhismus beinhaltet die Lehre der Reinkarnation. Diese ist ein wesentlicher Bestandteil im Leben des gewöhnlichen Thais, tust du Gutes, ist es besser für das Kharma und eröffnet in der Vorstellung der Thais die Möglichkeit, in eine besseres Leben wiedergeboren zu werden.

Für Mönche eröffnen sich da ganz andere Möglichkeiten. Mönche, die die höchste Stufe der Erleuchtung erreicht haben, haben dann den Status eines Buddhahasa. Dieser Status ermöglicht ihnen die Entscheidung, entweder erneut den Weg der Reinkarnation zu gehen, oder den ewigen Kreislauf von Geburt/Wiedergeburt, Leben, Leiden und Sterben zu durchbrechen und einfach zu erlöschen.
 
 
 
 
       #12  

Inteco

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Buddhismus und die Einstellung zum Sex haben meiner Meinung nach nichts mit einander zu tun. In vielen Foren, die ich kennen gelernt habe, sind die Mitglieder überwiegend Sextouristen, die so Abfällig über die Frau sprechen, dass es schon ein Wunder ist, dass die auch noch eine ThaiFreundin "halten" oder sogar mit der verheiratet sind. Man findet in Thailand wahrscheinlich stärker glaubende Menschen, als in DACH. Das zeigt auch, dass viele Mädels aus dem Sex Milieu regelmäßig ihrem Buddha Spenden zukommen lassen. Auch die Spendenbereitschaft einem Mönch gegenüber ist stark ausgeprägt. Aber wahrscheinlich machen das die Mädels nicht, wie irrtümlicher Weise von den Forumsteilnehmern gedacht, um regelmäßig von einem ordentlichen Schwanz durchgevögelt zu werden, sondern eher mit der Bitte, dass das bald aufhört. Aber das ist auch nur eine Vermutung meinerseits. Es gibt gläubige Menschen mit einem sehr ausgeprägten Sexualleben und welche mit weniger . Das das mit dem Buddhismus zu tun hat, glaube ich nicht.
 
 
 
 
       #13  

Pattaya2015

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…...
Dem normalen Thai ist es so ziemlich freigestellt, wie er den kleinen Weg beschreitet und ob überhaupt.

Im Buddhismus gibt es keine Hölle. Du kannst auch die Thais, die im Gewerbe arbeiten, nicht mit der restlichen Bevölkerung vergleichen.
….

Der erste Teil des Zitates ist falsch. Evtl. nicht vergleichbar mit der Hölle im christlichen Verständnis, jedoch auch vergleichbares vorhanden.

Auf dem Weg nach/von Pattaya nach BKK ein Abstecher wert

https://www.artelino.eu/de/artikel/buddhism/119-buddhism-essentials.html

https://www.flocutus.de/hoellentempel/

Dem zweiten Teil des Zitats stimme ich überein.

Von Rotlichtviertelgewerbetreibende von Hamburg auf alle Hamburger zu schließen (bzw. auf alle Deutsche) - auf die Idee kämen die wenigsten.
 
 
 
 
       #14  

Kixtin

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Man kann auch negatives Kharma, beispielsweise Prostitition, durch positives, beispielsweise durch Fürsorge der Familie, ausgleichen.

Ich habe in der Biografie von Gautama gelesen, dass Wolllust schädlich für den Weg des 8fachen Pfades ist. Dies gilt tatsächlich eher für Mönche.
 
 
 
 
       #15  

Thai.fun

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Die meisten sagen, Buddhismus ist keine Religion, sondern eine Lebensphilosophie. Ersteres sind indoktrinierte macht-strukturierte Verhaltensvorschriften. Zweites sind Philosophierte frei-erlebbare Verhaltensweisen. Was Thai-Sexualität nach außen legerer aussehen lässt, aber genau wie andere Sexuelle-Gesellschaftskritische Verhaltensstrukturen beinhaltet und auch verlangt. Um dies genau zu erfühlen muss man in Thailand geboren sein. Farang kann das kaum!


 
 
 
 
       #16  

OB1985

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Er verurteilt alle Sinnenfreuden ,(13. Anhäufung von Übeln-Großes Suttra aus den mittleren Reden)
Steht da wirklich etwas von „verurteilen“? Oder ist es mehr so gemeint, dass Sex(ualität) ein Hemmnis ist auf dem Pfad der Erleuchtung? Ist ja ein Unterschied...das eine mehr ein Verbot, das andere ein Gebot.
Verurteilen klingt christlich, wo es doch sehr um Schuld und Sühne geht m.E.
 
 
 
 
       #17  

Lamber

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Also ich darf in der küche mit ihr kein sex auf dem tisch haben, weil ihre beine unter umständen höher wäre als ihr buddha steht. Man darf überall sex haben wo ein buddha im Raum ist, so lange der buddha höher steht als die personen die sex haben.

Auch eine interessante logik
 
 
 
 
       #18  

KingPing

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Der erste Teil des Zitates ist falsch.

Dem normalen Thai ist es so ziemlich freigestellt, wie er den kleinen Weg beschreitet und ob überhaupt.
Was soll daran falsch sein?


Von Rotlichtviertelgewerbetreibende von Hamburg auf alle Hamburger zu schließen (bzw. auf alle Deutsche) - auf die Idee kämen die wenigsten.
Du kannst auch die Thais, die im Gewerbe arbeiten, nicht mit der restlichen Bevölkerung vergleichen.
Ich weiß nicht, wie du jetzt unter dem Kontext auf diese Idee kommst. Da hast du möglicherweise etwas falsch verstanden

Ob und inwieweit Thais Die Vier Edlen Wahrheiten für sich als Lebensziel setzen, bleibt ihnen überlassen. Das war meine Intention in meiner ersten Aussage.
 
 
 
 
 
       #20  

Mayestic

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Angkor ist ja ursprünglich eine hinduistische Stätte..
Ja aber es ist ja üblich das die neue Religion die alte übernimmt und wenn das nicht klappt zerstört.
Ich will nicht wissen wie viele heilige Orte der Christen es gibt und davor ganz anderen Gottheiten gewidmet war.
 
 
 
 
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