Vor ein paar Tagen habe ich an meinem linken Auge einen erhöhten Tränenfluss festgestellt. Ich hatte weder Schmerzen noch Juckreiz. Oberhalb der Tränensäcke hat sich eine leichte Rötung bemerkbar gemacht. Meine Frau hat mich dann während unseres Aufenthaltes im Market Village dazu genötigt, einen Arzt aufzusuchen. Eine kluge Entscheidung einer besorgten Ehefrau. Wir sind dann die paar Meter zum Bangkok Hospital gelaufen. Dummerweise hatte ich keinerlei Dokumente dabei, aber die Dame an der Rezeption hat letztendlich alle notwendigen Formalitäten erledigt und ich konnte eine Augenärztin konsultieren.
Es gab die notwendigen Voruntersuchungen auf Sehfähigkeit, Augeninnendruckmessung und Vitalwerte. Die Ärztin hat mich dann mit den entsprechenden Geräten (Spaltlampe) genauer untersucht und eine Diagnose gestellt: Eine Infektion durch Staphylococcus aureus, Hordeolum LLL, im Volksmund auch Gerstenkorn genannt. Sie hat mir die Bilder gezeigt und in der Tat gibt es eine doch recht deftige innere Entzündung unter dem unteren Lid.
Man muss immer bedenken, dass diese Privatkliniken auf Wirtschaftlichkeit hin arbeiten und ein schneller OP-Termin ist hier adäquat mit dem Attribut guter Service belegt und so war es auch eigentlich nicht verwunderlich, dass sie mir eine OP angeraten hat. Den Termin hatte sie dann für den kommenden Samstag anberaumt, was mich dann umgehend zur Frage veranlasst hat, wie zeitkritisch mein "Gerstenkorn" ist. Das hat dann sofort auf ein anderes Niveau des Gespräches geführt, zumal ich ihr auch erklärt habe, dass ich am 19. wieder in Pattaya sein werde.
Was dann noch folgte, waren eine kurze Abklärung der Vorgehensweise und über die notwendige Medikation. Ich werde jetzt über die nächsten 7 Tage speziell auf meine Entzündung abgestimmte Antibiotika einnehmen und dann nächste Woche noch einmal einen Arzt im Bangkok Hospital in Pattaya konsultieren. Da hier keine zeitkritisch notwendige Sofortmaßnahme erfolgt, würde ich im Falle meiner Zustimmung für eine OP auf den Kosten sitzen bleiben. Ich bin ja sehr medikamentenaffin und gehe mal davon aus, dass, wenn überhaupt, Folgemaßnahmen in Deutschland erfolgen werden.
Mir wurde ein kompletter Satz Zertifikate inklusive einer ausführlichen Diagnose, Medikation und Rechnung für meine Versicherung (Envivas) übergeben. Die gesamte Rechnung belief sich auf 3.280 Baht.
Noch eine kleine Zusatzanmerkung aus eigener Erfahrung und nach Rücksprache mit Ärzten: Antibiotika sollten stringent nach Verordnung und über den gesamten Verordnungszeitraum eingenommen werden. Mittlerweile gibt es auch ABs, die lediglich über 3 Tage genommen werden müssen. Man sollte hier aber unbedingt den Anweisungen der Mediziner folgen. Ansonsten besteht die Gefahr, dass die Infektion rezidiv wird, also wiederkehrt Infektionen und eine geschwächte Immunabwehr bedeutet. Eine solche Superinfektion habe ich einmal durchlaufen und wünsche sie keinem.
Nach der Einnahme von ABs sollte man 2-3 Stunden danach keine Milch, Milchprodukte oder kalziumhaltige Produkte zu sich nehmen, weil die die Aufnahme des Medikamentes in den Blutkreislauf behindern.
Es gab die notwendigen Voruntersuchungen auf Sehfähigkeit, Augeninnendruckmessung und Vitalwerte. Die Ärztin hat mich dann mit den entsprechenden Geräten (Spaltlampe) genauer untersucht und eine Diagnose gestellt: Eine Infektion durch Staphylococcus aureus, Hordeolum LLL, im Volksmund auch Gerstenkorn genannt. Sie hat mir die Bilder gezeigt und in der Tat gibt es eine doch recht deftige innere Entzündung unter dem unteren Lid.
Man muss immer bedenken, dass diese Privatkliniken auf Wirtschaftlichkeit hin arbeiten und ein schneller OP-Termin ist hier adäquat mit dem Attribut guter Service belegt und so war es auch eigentlich nicht verwunderlich, dass sie mir eine OP angeraten hat. Den Termin hatte sie dann für den kommenden Samstag anberaumt, was mich dann umgehend zur Frage veranlasst hat, wie zeitkritisch mein "Gerstenkorn" ist. Das hat dann sofort auf ein anderes Niveau des Gespräches geführt, zumal ich ihr auch erklärt habe, dass ich am 19. wieder in Pattaya sein werde.
Was dann noch folgte, waren eine kurze Abklärung der Vorgehensweise und über die notwendige Medikation. Ich werde jetzt über die nächsten 7 Tage speziell auf meine Entzündung abgestimmte Antibiotika einnehmen und dann nächste Woche noch einmal einen Arzt im Bangkok Hospital in Pattaya konsultieren. Da hier keine zeitkritisch notwendige Sofortmaßnahme erfolgt, würde ich im Falle meiner Zustimmung für eine OP auf den Kosten sitzen bleiben. Ich bin ja sehr medikamentenaffin und gehe mal davon aus, dass, wenn überhaupt, Folgemaßnahmen in Deutschland erfolgen werden.
Mir wurde ein kompletter Satz Zertifikate inklusive einer ausführlichen Diagnose, Medikation und Rechnung für meine Versicherung (Envivas) übergeben. Die gesamte Rechnung belief sich auf 3.280 Baht.
Noch eine kleine Zusatzanmerkung aus eigener Erfahrung und nach Rücksprache mit Ärzten: Antibiotika sollten stringent nach Verordnung und über den gesamten Verordnungszeitraum eingenommen werden. Mittlerweile gibt es auch ABs, die lediglich über 3 Tage genommen werden müssen. Man sollte hier aber unbedingt den Anweisungen der Mediziner folgen. Ansonsten besteht die Gefahr, dass die Infektion rezidiv wird, also wiederkehrt Infektionen und eine geschwächte Immunabwehr bedeutet. Eine solche Superinfektion habe ich einmal durchlaufen und wünsche sie keinem.
Nach der Einnahme von ABs sollte man 2-3 Stunden danach keine Milch, Milchprodukte oder kalziumhaltige Produkte zu sich nehmen, weil die die Aufnahme des Medikamentes in den Blutkreislauf behindern.
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