Und dann gibt es ja noch andere Spielwiesen als Massagen und natürlich ist das Internet in dem Bereich führend.
Man kann also suchen und finden. Alles sehr eindeutig. Allerdings niemals so, daß man weiß, wo man hinfahren muß. Wie gesagt, Prostitution ist allgegenwärtig, aber verboten. Und eine Adresse im Netz ist halt eine Ansage an die Polizei, wo sie hinsollen.
Das lief dann also wie folgt:
- Die Whatsapp nummer steht im Netz.
- Man bekommt ein Foto von einem prägnanten Shop mit GPS Pin. "Fahr dorthin und melde Dich, wenn Du dortbist".
- Dann steht man vor dem Shop und meldet sich. Es hieß dann "ok, Du wirst abgeholt".
- 2 min später kommt jemand vorbei und nimmt einen mit......
- in die nächste Hinterhof-Bruchbudenwohnung
- Dort sitzt dann ein Manager und bietet das Programm an mit verschiedenen Packages
- also zB BJ, Verkehr, zwei Frauen, A-Z (das heißt unlimitiert alles möglich, die armen Frauen!!), Kosten so zwischen 40 und 80 EUR, A-Z wurde nicht bepreist, ist aber wohl deutlich teurer
- ich fragte, ob ich die Damen sehen dürfte - ich durfte, und ich durfte auch aussuchen
- Handy mußte im "office" beim Manager bleiben
Ich entschied mich für zwei Frauen, das war für mich Neuland. Kosten um 60 EUR und es folgte das schlechteste sexuelle Erlebnis meines Lebens.
- Die eine zog sich obenrum aus, die andere blies, für mehr hatte ich angeblich nciht bezahlt.
- Als ich wollte, daß auch die andere bläst, wurde mir erklärt, daß das nicht ginge, weil ich nur für 1 Kondom bezahlt hatte
- Die beiden stritten sich permanent auf Hindi, und in meinen Augen ging es darum, die Last, den Kunden zu bedienen, zwischen den beiden zu verteilen
- Sie unterhielten sich auch permanent mit den Damen, die NICHT im Zimmer waren
- Das Zimmer war schmucklos, verrichtet wurde auf einem Plastikledersofa, welches von einer dünnen Einmaldecke (erinnerte an das Papier auf Arztliegen) bedeckt war
- Auch hier: Die Zufriedenstellung des Gastes war einfach kein Kriterium. Es war laut, es war schlecht, es wurde Zeit geschunden und an der Verrichtung gespart.
- Und ganz ehrlich: Die Mädels waren vermutlich Sklavinnen, keine selbstbestimmten Menschen, die das nach indischer Kultur nicht hinterfragt, sondern akzeptiert haben. Ein völlig apathischer Auftritt mit leeren Augen, das kann man nicht beschreiben, wenn man da mit europäischen Augen draufschaut. Dagegen waren die Mädels in den SPAs hochgradig selbstbestimmt und das will was heißen.
Zusammengefaßt: Ein Horror-Erlebnis - ich habe die Flucht ergriffen.
Das habe ich dann also nicht mehr wiederholt. Und wenn ich mir in einem solchen Umfeld ein "A-Z" vorstelle, wo der Gast also völlig freie Hand bekommt und die Dame letztlich das ist, was wir einen Sklavin nennen, dann nimmt das Dimensionen an, über die ich nicht nachdenken möchte.
Und das war es auch schon mit meinen Indien-Erfahrungen. Vielleicht probiere ich beim nächsten Mal einfach mal aus, eine Dame ins Hotel zu bestellen. Habe ich bislang nicht gemacht, weil das die Anonymität aufgibt. Aber vielleicht geht ja was, wenn man 150 EUR die Nacht bezahlt.
Momentan lautet aber die Summary: Man kann im Land mit den meisten Nutten weltweit leider keinen fortgeschrittenen Spaß haben. Preis/Leistung ist schlicht und einfach unterirdisch, die Leistung grottenschlecht, Abzocke an der Tagesordnung, Kundenzufriedenheit ist kein gängiger Parameter und letztlich sind das alles Notlösungen, die man(n) nicht nehmen würde, wenn man Alternativen hätte

. Reise nach Indien für unser Hobby: NO WAY !!