Künstliche Intelligenz (KI,AI) Neuigkeiten und Diskussion

Wieviele schulpflichtige Kinder hast du? Ich zwei … mich würde deine praktische Erfahrung interessieren zu dem Thema
Meine Kinder haben schon eigene Kinder. Was da heute so abgeht kenne ich also nur von Freunden und Bekannten. Ich gebe Obiwan recht, es liegt nicht nur an den Lehrern, aber sie sind ein Teil des Problems.
Zu meiner Zeit haben alle die nichts mit sich an zu fangen wussten Lehramt studiert. Ich würde sage das es auch heute keiner macht weil er sich auf ein Leben in dem er sich täglich mit den Rotzgören von anderen herumschlagen muss, freut.
Eigentlich müssten Lehrer hoch bezahlte Jobs sein für die nur die besten der Besten genommen werden.
Und von den Gemeinschaftsschulen halte ich auch nichts. Es sind eben nicht alle gleich, nicht jeder hat das Zeug zu Raketenwissenschaftler. Und dann dieser Unsinn wo man versucht jeglichen Wettbewerb zu vermeiden. Jeder ist auf einmal ein Gewinner, bloss nicht die Gefühle verletzten.Wie sollen solche in Watte eingepackten Kinder den später mal in der realen Welt klar kommen.
 
Das sind ja jetzt alles Antworten zu denen es keine Frage gab … um das gezielter zu Fragen:

Das ganze geht ja auf den Post von @Rauhnacht zurück ..
Kann es Fortschritt geben in Zeiten des relativen Frieden oder ist die scharfe Konkurrenz und der Krieg das was die Menschheit zu Innovation und schnellen Fortschritten antreibt … wie wir sie gerade im KI / Robotik / Waffen Bereich sehen ?

Das ist ja der Kern der These …

Als häufig genanntes Beispiel stelle ich mal die Raumfahrt hin … solange es den kalten Krieg gab wurde die Technologie voran getrieben … nach dem kalten Krieg und dem relativen Frieden ist diese Technologie im Prinzip stagniert bis verkümmert….

Ich gebe Obiwan recht, es liegt nicht nur an den Lehrern, aber sie sind ein Teil des Problems.
Ich habe jetzt kombiniert 23 Schuljahre in den letzten Jahren betreut … an den Lehrern lag es am wenigsten in meinen Augen … viele sind sehr engagiert und helfen ihren Schülern auch mit viel persönlichen Einsatz … das ist meine Erfahrung mit weiterführenden Schulen… leider sieht es in den Grundschulen nach meiner Erfahrung anders aus. deshalb tat mir die pauschalisieren schon weh … aber ich denke das ist ein Thema über das sich schon seid 100 Jahren aufgeregt wird in jeder Generation
 
Das sind ja jetzt alles Antworten zu denen es keine Frage gab … um das gezielter zu Fragen:

Das ganze geht ja auf den Post von @Rauhnacht zurück ..
Kann es Fortschritt geben in Zeiten des relativen Frieden oder ist die scharfe Konkurrenz und der Krieg das was die Menschheit zu Innovation und schnellen Fortschritten antreibt … wie wir sie gerade im KI / Robotik / Waffen Bereich sehen ?

Das ist ja der Kern der These …

Als häufig genanntes Beispiel stelle ich mal die Raumfahrt hin … solange es den kalten Krieg gab wurde die Technologie voran getrieben … nach dem kalten Krieg und dem relativen Frieden ist diese Technologie im Prinzip stagniert bis verkümmert….


Ich habe jetzt kombiniert 23 Schuljahre in den letzten Jahren betreut … an den Lehrern lag es am wenigsten in meinen Augen … viele sind sehr engagiert und helfen ihren Schülern auch mit viel persönlichen Einsatz … das ist meine Erfahrung mit weiterführenden Schulen… leider sieht es in den Grundschulen nach meiner Erfahrung anders aus. deshalb tat mir die pauschalisieren schon weh … aber ich denke das ist ein Thema über das sich schon seid 100 Jahren aufgeregt wird in jeder Generation
Dotcom Ära war doch nach dem Kalten Krieg. Da war etwas Fortschritt. Die Leute argumentierten damals so wie du heute. Internet kann alles
 
Dotcom Ära war doch nach dem Kalten Krieg. Da war etwas Fortschritt. Die Leute argumentierten damals so wie du heute. Internet kann alles
Nö …das war kein technologischer Fortschritt… war alles basierend auf alter Technologie aus den 70igern … Adaptionen davon … und das ganze bunt gemacht.
Microcomputer, Datenbanken … alles was du dazu brauchst gibt es schon sehr lange und stammen zum größten Teil aus dem kalten Krieg … Kabel verlegen ist für mich Aufbau von Infrastruktur und kein Technologischer Sprung.
Zu den Sprüngen gehört im Moment für mich zum Beispiel die Entwicklung der neuralen Netze und Fusionskraft
 
Zuletzt bearbeitet:
Nö …das war kein technologischer Fortschritt… war alles basierend auf alter Technologie aus den 70igern … Adaptionen davon … und das ganze bunt gemacht.
Microcomputer, Datenbanken … alles was du dazu brauchst gibt es schon sehr lange und stammen zum größten Teil aus dem kalten Krieg … Kabel verlegen ist für mich Aufbau von Infrastruktur und kein Technologischer Sprung.
Zu den Sprüngen gehört im Moment für mich zum Beispiel die Entwicklung der neutralen Netze und Fusionskraft

So gesehen, gab es auch die Ki schon. Kann mich dunkel erinnern, dass einige Zitate in meiner Abschlussarbeit hart in die 60er und 70er zielten und die Grundlage und Abgrenzungen wesentlicher Voraussetzungen auch dort schon erfolgten. Stichwort Clusteralgorithmen. Eigenschaftsvektoren.

Wenn ich an Asimov denke, gab es auch seit hier noch keine wesentlichen Fortschritte, fiction ist der science noch weit voraus.
Dass die Datenmenge das ausbügelt, was im Hirn fehlt, sehe ich immer noch skeptisch. Seh das mit der KI ähnlich wie du mit den Computern und Datenbanken. Grundprinzip lange bekannt und lockt eigentlich keinen Bären mehr hinterm Ofen vor, aber durch die Skalierung Geschwindigkeit/Datenmenge bekommt man teilweise brauchbares und hypt es grade, wie vor knapp 30 Jahren, als sich die DSL Modems verbreitet hatten und www scheinbar neues Terrain war.
Wenn Lernmodelle, Ähnlichkeiten basierte Entscheidungen, Eigenschaftsvektoren, egal wie schnell, echte Intelligenz ersetzen bzw. überflüssig machen, fall ich trotzdem vom Glauben ab.
Davon ab, schon seit Kasparow gegen Deepthought verloren hat sollte klar sein, dass es schon immer und immer mehr Bereiche gibt, wo die Menschen ihrer eigenen Technologie unterlegen sind und sich selbst quasi obsolet machen.
Der Funken der Intelligenz in Verbindung mit Intellekt und eigenem Bewusstsein und freien Willen - das wäre für mich, was ich unter KI verstehe. Und wenn die mal auftaucht, sieht es für uns nicht gut aus 🤣
 
  • Like
Reactions: 1 users
Davon ab, schon seit Kasparow gegen Deepthought verloren hat sollte klar sein, dass es schon immer und immer mehr Bereiche gibt, wo die Menschen ihrer eigenen Technologie unterlegen sind und sich selbst quasi obsolet machen
DeepTought war noch ein klassische „BrutForce“ Berechnung … man sagt im allgemeinen das der Sieg von „Alpha Go“ der erste richtige KI Sieg war.
Alpha Go wurde von DeepMind der Google KI Tochter entwickelt. Go ist um ein vielfaches Komplexer als Schach … hier wurde tatsächlich ein neurales Netz entwickelt
 
der erste richtige KI Sieg
Nebenbei:
Ich halte die Bezeichnung AI bzw. KI immer noch für grundlegend falsch, weil sie etwas Falsches suggeriert.
Die LLM haben null Erkenntnisfähigkeit und null Verständnis von dem, was sie beantworten bzw. tun sollen. Wie die für Otto Normal zugänglichen LLM selbst auf Nachfrage gerne sagen:
Ich verstehe nichts von dem Thema, ich liefere Antworten auf Basis von Wahrscheinlichkeiten (und Internet-Recherche).
Wir wissen ja noch nicht mal für uns Menschen, was 'Intelligenz' wirklich ist, was uns (und andere intelligente Spezies) von den anderen unterscheidet.

Bis die 'Netzwerkdichte' der (sich möglicherweise, natürlich irrtümlich) untereinander verbindenden LLM den kritischen Punkt zur Selbsterkenntnis/Bewusstsein/Erkenntnisfähigkeit entwickelt, sind die alle lediglich Werkzeuge in der Hand von Menschen. Und darin steckt aktuell aus meiner Sicht das größte Risiko, nicht in der 'Machtübernahme der Maschinen'.
 
  • Like
Reactions: 1 user
Bis die 'Netzwerkdichte' der (sich möglicherweise, natürlich irrtümlich) untereinander verbindenden LLM den kritischen Punkt zur Selbsterkenntnis/Bewusstsein/Erkenntnisfähigkeit entwickelt, sind die alle lediglich Werkzeuge in der Hand von Menschen. Und darin steckt aktuell aus meiner Sicht das größte Risiko, nicht in der 'Machtübernahme der Maschinen'.

Super spannende Frage … für mich ist ist das Problem da eine Grenze zu definieren….
Ist eine Maschine die merkt das ihr Code für eine Aufgabe nicht optimal ist und diesen neu schreibt um zu verbessern schon eine Selbsterkenntnis?
In dem Fall wird ja jetzt schon nicht mehr von LLM gesprochen… sondern von RLM um diese Abgrenzung zu machen. Man geht davon aus das spätestens mit der 6er Serie von Anthropic ( aka Fable / Opus 6.0 ) die Begrenzungen die sich aus dem kurzen Kontext ergeben fallen
 
Zuletzt bearbeitet:
Man geht davon aus das spätestens mit der 6er Serie von Anthropic ( aka Fable / Opus 6.0 ) die Begrenzungen die sich aus dem kurzen Kontext ergeben fallen
Und werden LLM/RLM dann etwas wie einen eigenen Willen, zielgerichtetes Handeln entwickeln? Oder wird das lediglich im Rahmen der (evtl. unsauber) formulierten Aufgaben passieren, also die LLM/RLM weiter von Menschen 'abhängig' sein?
Es wird Zeit, die Asimovschen Robotergesetze zu implantieren.
 
  • Like
Reactions: 1 user
Menü
Zurück
Oben Unten