Pattaya Mein "erstes Mal"...

Sostengo

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Hallo zusammen,

nachdem der Chris ja von seinem "my first Trip" berichtet hat und wohl (fast) jeder hier schon sein "erstes Mal" im schönen Thailand verbracht hat (bei manchen ist das ja auch fast schon verjährt... ) mag ich nun auch mal meine Geschichte erzählen...

Vorab sei noch gesagt, dass es nicht wirklich viele und ansehnliche Fotos gibt, da ich meine Kamera leider nicht dabei hatte. Dafür entschuldige ich mich vielmals. Auch wird es mehr Text als eigentliche Höhepunkte geben, ich hoffe auch da wird mir verziehen.



Es wird so langsam dunkel in Pattaya und wir wollen noch 2-3 Bierchen bei ‚nem Kumpel in der Bierbar trinken, nicht viel, da am nächsten Tag ein Trip in den Isaan stattfinden soll und wir relativ früh rausmüssen (schon vor Sonnenuntergang!!!). Wir, das sind mein Kumpel Robert bei dem ich im Haus nächtige und sein Kumpel Nils. Beide sind ungefähr doppelt so alt wie ich, was aber nicht wirklich viel ausmacht. Man frönt halt gemeinsam den gleichen Dingen.

Es ist mein zweites Mal, dass ich hier in Pattaya bin, aber glaubt es mir oder nicht, bei meinem ersten Besuch blieb ich "Jungfrau", da ich mein Bier mit in die Kneipe genommen hatte. Das örtliche Mobiliar wurde aber damals schon geprüft. Vielleicht ändert sich das mit der Jungfräulichkeit ja diesmal, jedenfalls hatte ich diesmal kein Bier dabei.

Nils sitzt schon in der Bierbar als Robert und ich eintreffen, er hat sich lieber ein wenig Zentraler eingebucht. Nils hat seine Wochenabschnittsgefährtin, die er schon seit 2 oder 4 tagen hat, dabei. Ein sehr genügsames Wesen, er ist rundum zufrieden mit ihr, lässt Sie aber Abends auch mal alleine weggehen :) Seine Wochenabschnittsgefährtin, nennen wir Sie An, begleitet uns auf unserem Trip Richtung Isaan. Neben Robert, Roberts fester Thai-Freundin (Noi) Nils und mir ist An also nun Passagier Nummer 5 auf unserer großen Reise. Mit dieser Konstellation bin ich nun also das 5. Rad am Wägelchen, was ich aber nicht wirklich bedauerlich finde. 2-3 Jägermeister und Singha wandern über den Tresen und wie das so ist kommt man schon wieder ein wenig in Trinklaune.

Nils beim Darten:
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Nach ein paar geworfenen Dartpfeilen und etwa 33 Kaltgetränken kommt "Jen" in die Bar. Sie ist meinen Mitreisenden schon bekannt und hat soeben Feierabend gemacht und gesellt sich zu unserer Runde. Die Runde quatscht ein wenig, während ich mein Handgelenk beim Dart weiter trainiere. Genug trainiert, zurück zur Gruppe. Jen und An, die zufälligerweise in der gleichen Bar arbeiten, sind gerade was zu essen holen, da fragt mich Robert, ob ich nichts dagegen hätte, wenn uns Jen auch begleitet. Natürlich habe ich da nichts gegen, mai pen rai.

Jen und An kehren wieder mit einer paar Früchten ein, genau das richtige jetzt. Robert erzählt Jen, dass ich sie gerne in den Isaan einladen würde, was ich leider nicht mitbekomme, da Nils und ich gerade den Jägermeister ausmachen.

Jen verabschiedet sich und auch wir machen uns langsam auf den Weg Richtung Bett, viel Schlaf haben wir ja leider nicht. Das lässt sich aber hoffentlich im Minibus morgen früh nachholen.

Während ich mich meiner Nachtruhe widme, hier schon mal ein Foto von Jen:
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Der frühe Vogel fängt den Wurm, es ist 6 Uhr. Keine ungewöhnliche Zeit zum Aufstehen, wenn es nicht morgens wär.
Geweckt werde ich von Nils, der herzallerliebst an meine Scheibe klopft. Meinen Ohren nach könnte es aber auch ebenso gut sein, dass er versucht diese einzuschlagen. Nungut, der Junge scheint also schon mal motiviert zu sein.
Ich schwinge schnell meinen zarten Hintern unter die Dusche was mich zum Glück ein bisschen wacher werden lässt. Der sonstige hygienische Kram wird auch schnell hinter sich gebracht. So, nun bin ich auch startklar. Jen und An warten im Minibus, Noi bringt Utensilien in den Minibus und Nils und ich kredenzen uns zum Frühstück schön je einen M-150 den Nils in einer schön weißen Plastik Tüte mit sich spazieren führte.

Einer fehlt noch. Robert schlummert noch in seinem Bettchen, ist aber glücklicherweise sehr schnell Wachzubekommen.
So, die Sonnebrille auf und Badelatschen an, so geht die Reise LOS, in den Isaan auch ohne Geld, wenn es sein muss mit 'nem Floss...

Die Busbesetzung stellt sich nun wie folgt zusammen. 1 Reihe: Fahrer, 2. Reihe: Robert und Noi, 3. Reihe: Nils und An, Hinten: Meiner einer und Jen. Bevor es aber losgeht halten wir noch schnell an einem Markt und lassen uns ein paar Kissen besorgen, damit man auch einigermaßen gut an Board schlafen kann...



Fortsetzung folgt. :)
 
Nun gut,

dann gibt es heute Abend schon mal eine kleine Fortsetzung:


Mit so einem Kissen im Nacken gestalten sich die ersten Kilometer schonmal recht angenehm. Und bevor ich gleich meine Äuglein zufallen lassen, mag ich mich doch sehr gerne noch ein klein wenig mit "Jen" unterhalten. Ich scheine Glück zu haben, so spricht sie überdurchschnittlich gutes Bar-English. Sie erzählt mir, dass sie ursprünglich aus Korat kommt. Ich frage nach, "Nakhon Ratchasima?", weil ich es irgendwo mal aufgefangen habe. Sie lächelt und gibt mir Recht. Sie hat sowieso die ganze Zeit ein sehr offenes Lächeln und ab und zu auch mal ein kleines Kichern. Eine Narbe an ihrem Kinn ist unschwer zu übersehen, sie hatte einen "Motocy Accident" und ist mit einem Schrecken und der Narbe davon gekommen. Mich stört das nicht weiter, lenkt doch ihr Lächeln gerne und immer wieder von dieser kleinen Unschönheit ab.

Meine Augen werden ein wenig schwerer, ich bitte Jen mich zu entschuldigen, da ich noch ein wenig schlafen möchte. Sie willigt ein und sagt, ich kann meine Füße auch auf ihren Schoß legen. Nun ja... nun liegt sie mit ihrem Kopf auf meinem Schoß und pennt, während ich noch ein bisschen aus dem Fenster schaue und mir die nähere Umgebung anschaue. Doch irgendwann wird es auch vor meinen Augen duster.

Der immer noch motivierte Nils weckt mich diesmal wieder indem er sein Kissen nach mir wirft. "Mittach", ruft Robert, der schon geradewegs auf dem Weg zu `nem kleinem Häuschen unterwegs ist. Also, erstmal Jen von meinem Schoß gehievt, graziös aus dem Auto gestiegen, mache ich mich ebenfalls auf den Weg Richtung "Gin Kao". Auf dem Weg erspähe ich zu meiner linken ein toilettenähnliches Bauwerk. "Wat geil", denk ich mir. Erstmal schön kredenzen und dann mal schauen was der Auspuff so hergibt. Zum Essen gibt es für mich eine Nudelsuppe, ganz frei nach dem Motto "Bevor ich Dich besudel Puppe, ess' ich erst 'ne Nudelsuppe!". Die anderen männlichen mitreisenden essen ebenfalls eine Suppe. Was die 3 holden Weiblichkeiten sich zu Tisch bringen lassen, für so 'nen kleinen "Snack", könnt ihr euch ja sicherlich denken. Nichts desto Trotz müssen wir auch irgendwann mal wieder weiter, vorher geh ich aber erst noch mal das Thai Keramik prüfen. Näher Infos dazu gibt es per PN! :-P

Die Fahrt geht nun weiter, nebenbei sei noch erwähnt, dass wir einen absolut kumpeligen Minibusfahrer haben, der ist Robert auch schon länger bekannt. Joe, der Fahrer, hat stehts Spaß mit uns, spricht auch ein für Thai Verhältnisse sehr gutes Englisch. Er hat Robert und mich auch gefragt, ob wir Geschwister wären. Wie er darauf kommt? Wir sprechen angeblich gleich, was darauf zurückzuführen ist, dass wir immer wieder aus demselben Film zitieren: "Bang Boom Bang".

Der gestandene Isaan-Fahrer wird mir beipflichten, dass so eine Fahrt nach ca. 3-Stunden Reisfeld-Reisfeld-Reisfeld-Büffel-Reisfeld-Reisfeld ein wenig eintönig und langweilig wird, so ist es nun auch soweit. Zum Glück begannen wir auch schon vor... jedenfalls nach dem Aufwachen/Mittag mit dem sportlichen Part dieser Fahrt, dem konsumieren Alkoholischer Genussmittel in Form von Reisbier. So herrscht nun ein gesundes Klima in dem Minibus, mit der passenden Musik kann man sogar von einer kleinen Party sprechen.

Irgendwann (nehmen wir mal an, es gibt keine Uhr mehr) stoppt unser Party-Mobil plötzlich. Ich nehme an, es ist aufgrund des mangelnden Biervorrates, scheine aber mich aber getäuscht zu haben. Wir sind tatsächlich da. "Ganz schön groß so eine Famile", denk ich mir, "Dorfgroß so eine Familie". So halte ich mich ein wenig an Nils, der wohl ähnlich aufgeschmissen wie ich zu sein scheint.

Mir werden allerhand Leute vorgestellt, von denen ich mit Sicherheit von allen die Namen und Familienangehörigkeit unheimlich schnell wieder vergessen werde. Nun wird uns die "Mae" vorgestellt, nungut, die Dame kann ich mir sicherlich noch in Erinnerung behalten. Die Vorstellung von "Por" muss wohl warten, da er erstmal ausnüchtern soll. Was wir natürlich nicht wissen dürfen.

Wie mit meinem Magen abgesprochen gib es nun wieder was für die Kauleiste, die jungen Damen, die zufälligerweise mit uns angereist waren, sind nun nicht mehr zu entdecken. Der Tisch jedoch füllt sich so langsam. Da macht die Abwesenheit der holden Weiblichkeit nun gar nicht so viel aus.

Tischlein deck dich:
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Ich nehm' in erster Linie vorlieb mit dem Klebereis, Prik nam Pla, Büffelfleisch und Fisch. Tendiere dann immer mehr nur noch zum Büffelfleisch. Unglaublich lecker und schmackhaft.

Da es nun schon dunkel ist und wir heute wohl nicht mehr so viel unternehmen können, kommt Robert auf die grandiose Idee den familiären Bierbringdienst zu rufen. Gesagt getan er schickt seinen Mann des Vertrauens auf die Reise. Der Cousin von irgendjemandem, wer weiß das schon so genau. Wir widmen uns weiter dem Essen, was nicht weniger zu werden scheint. Die holden Weiblichkeiten tauchen auch mal wieder auf. Sie waren gar nicht so weit weg, in der Küche zum helfen. Schon komisch, da ist ein Barmädel aus Patty im tiefsten Isaan zum "Urlaub" und hilft dann in der Küche. Mir ist es recht, es mundet jedenfalls. Nun stärken sich auch die jungen Damen.

Nun stellt sich die Frage, wo wir pennen werden. Uns wird ein Platz oben auf einem weichen Bretterfußboden angeboten, wir können auch den Patlom (nun fällt mir tatsächlich das deutsche Word für diese Windblasenden Teile nicht ein) haben. "Wir" und "Uns" sind in diesem Fall übrigens nur Nils, meiner einer sowie der weibliche Anhang. Robert schläft nebenan in seiner kleinen aber feinen Bleibe (samt Blaudach). Da Nils offenbar ein kleines Problem damit hat seine Maid inmitten von einem kleinem Dorf ranzunehmen, lasse ich es mir ausreden hier zu nächtigen und lieber in einer unweiten Anlage das Nachtlager aufzuschlagen.

Es wird langsam dunkel, gemütlich und der lokale Bierbringdienst ist da, leider nur mit "Chang". Singha gibt es hier wohl nicht. Da ich mir nur schwer vorstellen kann den ganzen Abend pures Changbeer zu trinken wird der lokale Bierbringdienst zum lokalen M-150bringdienst umgeschult und ein zweites mal auf die Reise geschickt. Es soll vorsichtshalber auch noch mal einen weiteren Karton Bier mitbringen, da das schlimmste ist, wenn das Bier alle ist.

Der Abend mit einem Chang/M-150 Gemisch lässt einiges versprechen...



Fortsetzung folgt. :)
 
Hallo zusammen,

veielen Dank schonmal für das Feedback. Wenn ich die Zeit finde geht es gar heute noch weiter.

@Chris
Oh, das hatte ich nicht gewesusst bzw. gekonnt überlesen, hoffe Du nimmst mir das nicht übel.

@Martl
Roberts Noi wohnt da in dem Dorf und die Familie haben wir besucht. Sollte ich vielleicht beim nächsten Text noch dazu schreiben.
 
Mar@Figaro hat gesagt.:
ja, überhaupt mein ich.

welcher knabe in deinem zarten alter hat denn die möglichkeit viele viele wochen am stück und das mehrmals nach los zu reisen ? :mrgreen:

Wie im Vorstellungsthread geschrieben bin/war ich Azubi und mache jetzt demnächst ein Praktikum im LOS. Ansonsten waren die "viele viele Wochen am Stück" bisher 2 x 3 Wochen.

Gruß
Sos
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Wilukan hat gesagt.:
Sostengo:
Von Beruf Sohn?? :mrgreen: :wink0:
Wir werden am Sa zu reden haben... :mrgreen:

*lach* Leider kein "Sohn" von Beruf.
Samstag erzähl ich Dir dann meine Lebensgeschichte. :)
 
Nein nein, ein "ganz normales" Praktikum, fernab der "Zivilisation". (und doch so nah dran :-P )


Aber weiter gehts...


Die Zeit des Wartens ist vorbei und der M-150&Chang Beer Lieferservice kommt nun nach seiner endlos langen Reise endlich an. Wir setzen uns an einen gemütlichen Steintisch mit ein paar Steinbänken. Insgesamt sind wir erstmal zu fünft: Robert, Nils, unser Taxifahrer, Sam und ich. Wer Sam jetzt plötzlich ist? Sie ist wohl die Schwester von Noi und soll mit Nils verkuppelt werden. Das jedenfalls das was ich aus voriegen Gesprächen so mitbekommen habe.

Sam ist eine sehr ordentliche und intelligente junge Frau Anfang dreißig. Sie unterrichtet an einer Schule, unter anderem Englisch. Deshalb gibt es da auch überhaupt keine Probleme sich zu unterhalten. Ein komplett Englisch sprechender Tisch, da wären die anderen Mädels (bis auf Noi, sie kann mittlerweile auch ziemlich gut Englisch) fehl am Platz gewesen. Sam ist nicht nur nett und intelligent, sondern auch in meinen Augen sehr hübsch. Nicht Geil, sondern hübsch halt.

Die Gläser werden verteilt und der Chang Karton erstmal mit Eis gefüllt. Ich kann es ja mal überhaupt nicht ab, wenn man Eis in seinem Bierglas hat. jedoch werde ich damit die erste Runde vorlieb nehmen müssen. Da ich dann doch lieber Eis im Bier hab, als ein warmes Bier. "Pimp my Chang" lautet das Motto und zu jedem Glas Bier gesellt und vermischt sich eine drittel Flasche M-150. Ein in meinen Augen wirklich lecker Getränk. Die schönen 1 Liter Flaschen drehen so ihre Runden und der erste Karton neigt sich dem Ende zu. Wie gerufen kommt irgendeine Tante von der Cousine die Freundin und bringt was zu essen. Astrein, hier im Isaan. Es wird lauter, zotiger und auch die Weiber lassen sich jetzt mal wieder blicken und setzen sich zu uns. Um uns herum stehen auch noch ein paar Verwandte (?), die sichtlich Spaß haben.

Der zweite Karton muss dann auch mal dran glauben und es bleibt weiterhin feuchtfröhlich und lustig. Unser Taxidriver Joe redet auch immer mehr und hört irgendwann gar nicht mehr auf. Robert, Joe und ich flachsen ein bisschen herum. Wir überlegen uns, wie wir das Kultgetränk am besten vermarkten, etc. Wir einigen uns auf 2 Namen "Chang-150" und dem Knüller Wortspiel "A-150". Hört sich jetzt sicherlich überhaupt nicht aufregend und spannend an. Kurze Erklärung, für die, die wo das thailändische Sprache nicht sprechen. "A-150" würde man "a roi hasip" ("a hundert fünfzig") aussprechen, was aber zusammengesetzt ebenso "aroi hasip" ("lecker fünfzig") heißen kann. Vielleicht ist das alles für den geneigten Leser auch relativ unlustig, wir amüsieren uns aber gerade darüber.

Taxidriver
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Wollen wir nicht weiter rumplänkeln, jetzt will weiter getrunken werden. Denn: Wenig trinken kann man immer! Und: Halbbetrunken ist rausgeschmissenes Geld. Neben dem Trinken steht noch eine weitere Mission an, Nils und Sam ein wenig "näher bringen". Nils spricht ein relativ gutes Thai-Englisch :), kann aber nicht ganz mit Sam mithalten, deshalb müssen Robert und ich im dann und wann mal wieder ein wenig aushelfen.

Das ganze gestaltet sich natürlich problematisch, schließlich hat Nils seine An dabei, die ihm aber jetzt im Moment ein wenig egal zu sein scheint. Die Weiber haben uns auch mittlerweile wieder verlassen gehabt und hocken nun mit Hinz und Kunz vor dem TV. Bei genauerer Betrachtung ist "Hinz und Kunz" aber nur noch der Vater, der zufälligerweise mal wieder ein kleines Nickerchen abhält.

Sam verlässt uns, da sie morgen früh unterrichten muss und sie doch schon ein wenig "mau" ist... "mau mak", wie sie sagt. Ob sie morgen wiederkommt, weiß sie noch nicht, da sie eigentlich keine Zeit habe. Naja, wir werden sehen. So langsam herrscht dann auch bei uns Aufbruchstimmung, schließlich muss uns Joe, nennen wir ihn aktuell mal den Umständen entsprechend "Drunken Joe", noch zu unserer Bleibe fahren.

Ab in den Bus, Robert, Noi und noch den anderen die wach sind eine angenehme Nacht, schnell noch 9 Uhr morgen früh als Abholtermin gesetzt und dann auf. An und Nils scheinen sich nicht unterhalten zu wollen und Jen schmiegt sich ein wenig an mich. Angekommen bei unserer Bleibe für diese Nacht müssen wir feststellen, dass es heute kein fließend Wasser gibt. "Gar nicht mal so gut", denke ich wenig lauter, hatte ich mich doch während der Fahrt schon auf eine Dusche gefreut. "Relativ scheiße sogar...", führt Nils meine Gedanken fort. Egal, Robert anrufen, vielleicht weiß seine Noi ja noch etwas. Drunken Joe also das Telefon gegeben. "Khrap, khrap... khrap" und aufgelegt. Hört sich doch scho nmal gut an. So, wieder rein in den Bus und weiter geht’s... und weiter... und weiter. Nach ca. geschätzten 36 1/2 Minuten sind wir nun angekommen. Landschaftlich ist der Isaan zwar sehr schön, nachts aber ähnlich spannend wie das Waldstück zwischen Büttgen und Vorst. Die Bungalows hier sehen recht wohnlich aus, Bett, Dusche, WC, Aircon für 300 Bärte. Nils und An wünschen eine gute Nacht und Jen und ich beziehen unser Bungalow für die erste gemeinsame Nacht.

"I take the right side", sag ich ihr, da ich immer dort penne. "Up to you...“, sagt sie darauf, "...then I take right side duay".



Fortsetzung folgt. :)
 
So, weiter geht es hier, da Rudi Probleme mit dem rot hat, geht es nun im klassischem schwarz weiter. Falls jemand was an den Formulierungen und Schilderungen auszusetzen hat, bitte an mich wenden. :)

Sorry, dass es diesmal keine Fotos gibt. :(

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Jen möchte also ebenfalls auf der rechten Seite schlafen. Nun ja, wir werden sehen. „You can shower first“, sagt Jen zu mir und deutet auf das großzügig anmutende 1 ½ m² große Badezimmer, welches aus Dusche und Toilette besteht. Also Duschbrause und Thaitoilette, daneben noch nen Behälter Wasser samt Kelle. Auf dem Weg zur Dusche huscht ein kleiner Gecko die Wand entlang. Sehr gut, hoffentlich wird er heute Nacht viel Fressen.

Die Dusche ist ziemlich kalt, verdammt kalt. Aber da machst Du nichts. Für mich als Warmduscher sind die ersten Sekunden immer verdammt schrecklich. „Is you okay?“ höre ich von draußen. „Are you okay…“ verbessere ich sie ungewollt. „Yeeees... I am.“ Bekomme ich als Antwort zurück. Na super denke ich mir, Kommunikation ist halt alles. Ich gewöhne mich langsam an die Temperatur des Wassers.

Es klopft an der Badezimmertür. Wer das wohl sein mag? „I shower with you, okay?“ fragt mich eine liebreizende Stimme, die ich spontan Jen zuordnen würde. „Ye’, it’s no problem.“ antwortet ich und schon öffnete sich die Türe. Jen steht in einem Handtuch eingewickelt vor mir. „It’s certainly not the best idea to take a shower with the towel around your body”, würde ich gerne sagen, fasse mich dann aber ein wenig kürzer “Towel not good when shower.” Achja, dieses Land ist einfach prädestiniert dafür das eigene Englisch zu verbessern. Wie dem auch sei… „I knooooooow“, sagt Jen, lächelt mich dabei an und lässt das Handtuch vor ihrem Körper gleiten. Astrein, so habe ich mir das vorgestellt. Ein Körper, der mir sehr gut gefällt. In Deutschland würde man das wohl „schlank“ nennen, hier aber ist Sie in der 5x Gewichtsklasse.

„I can clean youuu“, sagt sie und greift sich den Schwamm. Selbstverständlich habe ich da nicht außerordentlich viel gegen und lasse sie machen. Mein Körper wird von oben bis unten und umgekehrt eingeseift, das Wasser hat mittlerweile auch seine Temperatur verloren, meine Gefühlsnerven scheinen sich dem Wasser abgewandt zu haben. Jen lächelt mich an, ich lächel zurück… wie man das halt so macht unter der Dusche, doch dann schüttelt sie den Kopf, lächelt aber weiter. Ich weiß nicht ganz was sie von mir möchte. „Mh?“ frag ich mehr oder weniger. Sie schaut nach unten. Jetzt weiß ich… Sie hält meinen harten Schwanz fest in ihrer Hand. „I only clean…“, redet sie sich heraus und lächelt mich weiterhin an. „I know…“, erwidere ich und greif mir den Schwamm, „Now… I only clean you!“, Sie nickt, „okay…“ und lächelt wieder.

Nun wird Sie einmal komplett eingeseift, es ist schön die Haut und die Rundungen zu spüren, deshalb findet der Schwamm auch keine Verwendung. Ich stelle mich hinter sie, streichele über ihren Bauch, über ihre Brüste. Schön fest, leider wurde da wohl etwas nachgeholfen. Ihre Brustwarzen gleiten langsam durch meine Finger, werden dabei immer härter. Jen schließt ihre Augen und lässt den Kopf ein wenig nach hinten fallen. Mein Schwanz streift derweil ihre Arschbacken. Sie beginnt ihr Becken ganz langsam kreisen zu lassen, so dass sie immer wieder meinen Schwanz leicht tuschiert. Meine Hand wandert von ihrer Brust langsam herunter bis zu ihrem Oberschenkel. Meine Hand bahnt sich weiter den weg und streichelt sich vor bis zur Innenseite des Schenkels. Die Hand gleitet förmlich, aufgrund der Seife, auf der Haut. Jen gefällt es wohl, jedenfalls atmet sie ein wenig schwerer, ihre Augen hat sie weiterhin geschlossen. Ich nähere mich mit meiner Hand langsam aber zielstrebig ihrer blankrasierten Pussy. „What you do?“ fragt mich Jen mit leiser Stimme, hat weiterhin die Augen geschlossen. „I only clean…“ antworte ich, sie muss wieder lächeln. Ich streichel gemächlich und kreisend über ihre Pussy, die Klit immer mehr fixierend, die Kreise werden kleiner und kleiner. Die Feuchtigkeit, die Mittlerweile nicht mehr nur von der Duschbrause kommt, lässt unweigerlich meinen Mittelfinger in dieser wunderschön, feuchtwarmen Höhle der Liebe verschwinden. Jen genießt es förmlich und greift, meinen Schwanz suchend, hinter sich. Lange dauert diese Suche nicht, schnell wird sie fündig. Ganz langsam fängt sie an mir meinen Schwanz zu wichsen, währenddessen wandert ein zweiter Finger von mir in ihre Pussy…

„We go bed now?“, fragt mich Jen und öffnet das erste Mal wieder ihre Augen…


Fortsetzung folgt :)
 
Und weiter geht’s in wilder Fahrt.


„Yes, we’ll go to bed now. “, bestätige ich ihr. Wir putzen uns noch schnell unsere Beißerchen und schon schnappt Jen sich meine Hand und geleitet mich aus dem Badezimmer, was eher einer kleinen Duschkammer ähnelt, heraus. Sie stellt mich vors das Bett, schubst mich nach hinten und kommt schnell hinterher gekrabbelt. Wieso hat sie wieder ein Handtuch um, aber ich bin komplett nackt? Das mag wohl einen tieferen Sinn haben, damit mag ich mich aber jetzt gerade nicht befassen.

Ich greif mir meine Boxershorts und zieh sie mir über. Jen schaut mich ein wenig verdutzt an, „What you do?“, fragt sie. „I never sleep naked.“, lüge ich sie an. Hab ich mir doch vorgenommen, nicht geschlechtlich zu verkehren, eher gesagt, ich hatte es meiner Freundin vesprochen. Andererseits bin ich schon ziemlich geil und auch mein Schwanz steht noch wie eine eins. „Want sleep now?“, fragt mich Jen. Ich antworte lediglich mit einem kurzem „Yes, i am tired.“. Jen schmeißt ihr Bein über mich und kniet nun auf mir. „Sure you want sleep?“, lächelt mich Jen an und bewegt ihr Becken langsam vor und zurück. Ich bleibe hart,… in beiderlei Hinsicht. „Yes, I want sleep now, we have a hard day tomorrow.” Jen gibt mir einen Kuss auf die Wange “I like you, you not like me.” Ich merk schon, es wird anstrengend. Durchatmen. „I like you, jingjing (ehrlich). “. sag ich zu ihr, „but I don’t want to have sex tonight… ”.

Verdammte kacke, wie gern ich sie jetzt ficken würde, aber nein ich muss mir selbst treu bleiben. „You have girlfriend?“, fragt sie mich und hat dabei einen mir bisher relativ unbekannt grimmigen Gesichtsausdruck drauf. „Yes, I have a girlfriend…“, bestätige ich ihr. Sie hebt ihr Bein wieder rüber, legt sich auf die andere Bettseite und kehrt mir den Rücken zu. Na super, ich scheine wieder einmal fast alles richtig gemacht zu haben. „Why… me… friend…?“, murmelt Jen in die Ecke. „Sorry, again please, I don’t understand, can you repeat please?“, frage ich, erhalte aber keine antwort. “ Ich fasse mich mit einem “What?” ein wenig kürzer. Jen dreht sich zu mir um und schaut mich wieder bitterböse, grimmig und ein wenig traurig an, „Why you take me with you, when you have lady?“, fragt sie mich, „I not go with you when you have lady…“. „Cha cha (Langsam)…“ fall ich ihr ins Wort, „Who asked you to come with us?“. “You!”, antwortet sie und dreht sich wieder weg. Naja, okay… dann war ich das wohl. Diskutieren bringt jetzt auch nicht so viel. Jen dreht sich wieder um: „Why you touch me under shower?“… Tja, junge Dame, dass ist eigentlich eine gute Frage die man als Mann ganz einfach beantworten könnte, jedoch belasse ich es bei einem „I only clean.“ Und lächel sie an. Sie muss nun auch ein klein wenig lächeln, haut mir aber noch einmal ihr Kissen um die Ohren. Sie dreht sich wieder um und scheint unheimlich schnell einzuschlafen. Ich selber schaffe das nicht ganz so schnell, ich schieb es einfach mal auf den M-150,… Doch irgendwann finde dann auch ich meine ruh’.

Geweckt werde ich diesmal nicht vom übermotiviertem Nils, nein, An ist es diesmal die an unserer Tür poltert. Jen wünscht mir einen guten Morgen, springt auf und öffnet die Tür. An wünscht mir ebenfalls einen guten Morgen und quatscht kurz mit Jen. Währenddessen bemerke ich, dass auch mein kleiner Freund mir einen guten Morgen wünscht und schon sehr fit zu sein scheint. Hätte ich gestern Abend doch mal… nunja. Egal. Ich schwing mich unter die Dusche, diesmal komplett ohne Jen. Ob sie wohl noch ein bisschen sauer oder was auch immer ist? Hat wohl Angst kein Geld zu bekommen. Egal, darüber kann man ja vielleicht heute Abend noch mal quatschen… oder aber für immer schweigen. Nach dem duschen putz ich mir noch schnell die Zähne, diesmal aber mit Jen. Es gibt halt Dinge im leben, die macht man nicht gern alleine.

So, noch ne knappe 3/4 Stunde. Da kann ich ja noch mal rausgehen und schauen wo wir hier eigentlich gelandet sind. Vielleicht gibt es ja ein wenig mehr zu sehen als, Reisfelder und Bäume. Ich geh ein paar Meter, da höre ich schon Nils rufen: „Na, auch schon wach? Komm mal her, ist ganz schön hier.“ „Hier ist überall schön.“ Antworte ich ihm. Das war mehr oder weniger unser „Running Gag“ auf der kompletten Fahrt durch die Reisfelder. „Nee, anders schön!“, lockt mich Nils dann doch mal zu ihm zu kommen. Und tatsächlich ich werde nicht enttäuscht. So ist unsere Bleibe nur wenige Meter vom Mekong River entfernt. Laos nen Steinwurf entfernt (wenn man denn weit werfen kann).

Anhang anzeigen 292.jpg

Eine wirklich sehr angenehme Überraschung am frühen Morgen, wenn man mit nichts rechnet. Nils und ich spazieren ein wenig am Fluss entlang, er versucht mir dabei die Details meiner letzten Nacht zu entlocken…


Fortsetzung folgt :)
 
Heyhey,.. ich hab ja noch 1-2 Tage im Isaan. :)

Außerdem haben ICH sie ja nicht ausgelöst...
 
Auch wenn’s keine lesen mag, hier geht es nun auch weiter :-P

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Hooray! Joe, formaly known as „Taxi driver“, ist ein paar Minuten früher da als abgemacht, kennt man gar nicht hier im Sabai-Land. Egal, so muss er noch 2-3 Minuten warten während Nils und ich (sowie die Mädels) unsere Sachen zusammenkarren und in den Minibus befördern. Schnell noch die 300 THB für die Bleibe zusammengekratzt und schon kann die Reise zurück zur „Familie“ bzw. dem Hauptquartier angetreten werden. Joe hat noch eine kleine Überraschung für Nils und mich parat, je einen M-150. Er scheint nun wohl auch schon gemerkt zu haben, dass wir Süchtlinge sind. Wenige Schlücke später erreichen wir dann auch schon unser Ziel, wobei die Fahrt gefühlstechnisch länger gedauert hat als gestern Nacht. Die Ursache scheint jedoch bekannt zu sein.

Empfangen werden wir von Robert und Noi sowie einem schönen Frühstück, bestehend aus Reis, Omelett, Fisch, Salat und gefüllten Schälchen die Sachen beinhalten, deren Namen ich mir wohl nie in meinem Leben merken kann. Es schmeckt auf jeden Fall erstklassig, nur unheimlich scharf, ich brauche Wasser… dringend! Ich brauche es gar nicht erst zu erwähnen, schon schenkt Noi mir Wasser nach. „Pheed mai?“ fragt mich Noi und grinst hämisch. „Mai Pheed!“ Entgegnete ich und führe einen großen Löffel Somtam in meinen Mund.

Ich fang an zu schwitzen und mein Gesicht scheint sich langsam rötlich zu färben, ich muss schlucken. „Pheed mak…“ krächze ich Noi bettelnd entgegen. Sie lacht nur und nimmt mir mein Wasser weg. Jen ist aber so lieb und reicht mir ihr Wasser. Ich bedanke mich höflich und stopfe ein wenig Reis hinterher. Das war jetzt schon ein klein wenig scharf. Auf jeden Fall schärfer als ich es bisher kannte. Robert erzählt uns derweil von unseren Plänen heute und morgen, hört sich soweit alles gut an. Erst besuchen wir einen Wat hier im Dorf, danach geht es zu einem Stein, was auch immer das sein soll und dann weiter zu einem anderen Wat. Morgen soll dann mal die andere Seite des Mekhong, Laos erkundet werden.

Draußen entdecke ich einen Hund, der sich wohl gleich freuen wird einen Hundenarr wie mich kennen zu lernen. So denn, bevor es losgeht wird also noch ein kleiner Spaziergang gemacht, ich frag den Hund ob er mitkommen will, er antwortet mir jedoch nicht, sondern schaut mich nur schief an. Er trottet aber dennoch hinter mir her. Auch auf die Frage nach seinem Namen erhalte ich keine Reaktion. Okay, dann nenn ich ihn halt Ingo. Ich nenne grundsätzlich alle Hunde Ingo, ein schöner Name für einen Hund wie ich finde.

Ingo
Anhang anzeigen 397.jpg

Ingo macht einen netten Eindruck, schaut aus wie ein kleiner Wolf, sagt aber generell sehr wenig, aber er ist ein sehr treuer Zeitgenosse. So trottet er mir die ganze Zeit hinterher, bis er dann irgendwann nicht mehr zu sehen ist. Ich schau mich um, scheine auch ein bisschen die Orientierung verloren zu haben. Gut, dass ich Brotkrumen gestreut habe. Was bleibt mir nun noch übrig? Ich rufe also nach Ingo. Es ist schon komisch im Isaan zu stehen, rings um einen ein Gemisch von nichts und grün und man ruft „Ingo“. Nichts passiert. Ich bin also auf mich allein gestellt, Ingo hat es wohl doch nicht so mit der Treue. Ich versuch mich zu orientieren und hoffe den richtigen Weg zurück anzutreten. Und wenn Du glaubst es geht nichts mehr, kommt irgendwo ein Ingo her. Da ist es also wieder, er freut sich auch sichtlich mich wieder zu sehen. Ich erkläre ihm, dass er der Fremdenführer hier ist und uns bitte wieder zurückbringt. Schon trottet er los, zwar in eine andere Richtung, aber er wird ja wohl schon wissen wohin es geht, jedenfalls bin ich nicht mehr alleine.

Ingo schnüffelt sich den Weg entlang, er scheint ein Vollprofi auf seinem Gebiet zu sein, jedoch stellt sich heraus, dass er den Weg nur angetreten hat um dort sein Geschäft zu verrichtet. Er trottet wieder zurück und schlägt dann wieder den Weg ein, den ich zuvor auserkoren hatte. Super Ingo. Einige Schritte weiter konnte ich dann wieder unser Hauptquartier sichten.

Das Hauptquartier
Anhang anzeigen 398.jpg

Robert, Nils, und wie sie nicht alle heißen erwarten mich schon sehnsüchtig, schließlich haben wir ein strammes Programm für den Tag.

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Fortsetzung folgt, dann auch wieder mit mehr Frau und so… :)
 
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