Langsam wird der Thread offtopic

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ich versuche mal langsam wieder die Kurve zurückzufinden:
Nachdem wir also die Wahrnehmung vertieft haben dass erst einmal der Aufbau einer Face to Face Beziehung wichtig ist - wobei m.E. eine regelmäßige Erneuerung wichtig ist-, eine ganz andere Beobachtung:
Im Tagesgeschäft nehmen sie neue Technik viel offener und ungezwungener an, als wir.
Vor Jahren, als wir die ersten Company-weiten Messenger-tools einführten, sprangen die Asiaten wie wild darauf. Ich habe dann mal (vorsichtig) versucht, zu fragen, warum sie nicht eben mal schnell das Telefon in die Hand nahmen: der erste Grund war, dass sie bei länderüberschreitender Kommunikation so die Chance hatten, mal 2-3 Sekunden nachzudenken, bevor sie Englisch antworteten und auch keine Probleme mit einem schlechten Akzent hatten. Der zweite war: I don't have to wait. Even, if he is in a meeting, he can answer later or even directly.
Verrückterweise aber, als wir das erste individuell nutzbare Videotool auf den Text-Messenger aufsetzten, lief das Ding bei den Asiaten sozusagen 24 Stunden am Tag - total widersprüchlich zum Umgang mit dem Telefon. Die einzige Erklärung, die ich dazu habe: Das Bedürfnis, mit seinem Gesprächspartner face-to-face zu kommunizieren und als Ersatz dafür die elektronische Krücke zu benutzen.
Persönliches Fazit:
Bzgl. Geschäftsreisen werden die Asiaten ein stärkeres Bestreben als die Europäer haben, wenigstens einige davon beizubehalten.
Im Tagesgeschäft werden sie aber -europäische Covid-Erfahrungen hin oder her- viel unbefangener neue Wege gehen.
So etwas, wie früher die berüchtigten AirBerlin-Shuttles Tegel-Köln für ein halbtägiges Meeting, werden sie zumindest weniger nutzen. (Ist auch aufgrund der Entfernungen weniger angesagt

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