Autos auf dem Tempelgelände parken: Daaaai khrap !
Unzählige Marktstände im Wat aufbauen und Geschäfte machen: Daaaai khrap!
Hubschrauber dort abstellen: MAI dai ! Haam!
Es gibt gewiss auch Reisbauern, z.B. in Zentralthailand, die mit den Vietnamesen mithalten können...
Aber 50% geringerer Ertrag und doppelte Produktionskosten sagt schon etwas, nicht zuletzt im Isaan:
Die Isaanbauern sind weitgehend beratungsresistent, und arbeiten nach Primitivmethoden, einer der Gründe: möglichst wenig arbeiten und nicht zuviel denken, besser aufs Geld aus Pattaya warten

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- die alten Khmer in Angkor schafften durch ihr Bewässerungssystem bis zu 3 Reisernten im Jahr, in Vietnam heute oft 2 ... im Isaan, so ich es kenne: nur 1 pro Jahr
- die Böden sind ausgelaugt, Fruchtfolge: besser nicht - das ist ja mit Arbeit verbunden, stattdessen besser Dünger und Pflanzenschutzmittel was das Zeug hält
- die Felder sind nicht selten durch Erbteilung entstandene Kleinstparzellen. Feldertausch und Zusammenlegung: nie gehört.
Die Neu-Registrierung der Reismühlen, an die die Reisbauern dann verkaufen
müssen, wird das Problem nicht grundlegend ändern, dass das Geld nicht bei den Bauern, sondern mit Reismühle, Lagerung und Zwischenhandel gemacht wird.
Wohl werden aber einige bei der Neu-Registrierung gut Tea-Money verdienen.
Auch wird es das Problem nicht lösen, das gegen Kreditvergabe die Ernte meist schon verkauft ist, bevor der Reis auf den Feldern wächst ....