Pattaya Nachwuchswissenschaftlerin in Pattaya sucht aufgeschlossene Menschen!

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        #51  

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für die wissenschaftliche Studie hätt ich da auch noch einen kleinen Beitrag

Vor 20 Jahren gabs in Pattaya noch das take care. Man hatte 10 Tage lang das gleiche Mädel und am letzten Tag besuchte man den Goldladen fürs Abschieds Geschenk.
Heute hat man nur noch das Ferien feeling: das Meer, die Palmen und das herrlich warme Wetter bei 30 Grad mit viel Sonne.

Im weiteren empfehle ich in Pattaya den Besuch eines Buchlades. Da gibts interessante Bücher auch in Deutsch: z.B. als Liebeskasper in Thailand. Oder money no one Da findet man eine Fülle von spannenden INFOS.

Und als letztes: viele Leute denken glauben der Vietnam Krieg mit den US-GI's hätten Thailand verdorben. Stimmt eben nicht. In ganz Thailand flächendeckend gibts in jedem grösseren Ort schon immer ein Thai Puff für Thai Männer. Da wird nur Thai gesprochen und Ausländer sind dort unerwünscht. Die Mädels sind mehr oder weniger freiwillig dort. Müssen halt ihre Familien finanziell unterstützen. Staatliche Altersvorsorge ist in Thailand unbekannt. Die ganze Infrastruktur war somit bereits vorhanden.
 
        #52  

Member

Da habe ich was gefunden, aus dem Jahr 2009. Auch von einer rührigen, akademischen „Wahrheitsfinderin“ einer gewissen Krisztina Veress. Ihre Diplomarbeit von der UNI-Wien: „Vom Sex-Touristen zum "Strandpensionisten"? Eine Fallstudie zur männlichen Altersmigration nach Thailand am Beispiel von Hua Hin und Cha-am.

Ihr Timing für die Erwerbung tiefgreifender Erkenntnisse in Sache Sextourismus im Land des Lächelns, war eindeutig günstiger gewählt, als bei der aktuellen Studiosa. Habe mir aber noch nicht die Mühe gemacht mich eingehender damit zu beschäftigen. Obwohl … das tiefwinterliche Sau-Wetter, bei uns in Österreich, wäre für derlei beschauliche Tätigkeiten eigentlich prädestiniert.

Vom Sex-Touristen zum "Strandpensionisten"?
 
        #53  

Member

Member hat gesagt:
...

Und als letztes: viele Leute denken glauben der Vietnam Krieg mit den US-GI's hätten Thailand verdorben. Stimmt eben nicht. In ganz Thailand flächendeckend gibts in jedem grösseren Ort schon immer ein Thai Puff für Thai Männer. Da wird nur Thai gesprochen und Ausländer sind dort unerwünscht. Die Mädels sind mehr oder weniger freiwillig dort. Müssen halt ihre Familien finanziell unterstützen. Staatliche Altersvorsorge ist in Thailand unbekannt. Die ganze Infrastruktur war somit bereits vorhanden.
Ja, aber die GI´s haben nicht Thailand verdorben sondern lediglich den Grundstein in Pattaya gelegt damit es sich so entwickelte wie es sich entwickelt hat.
Genauso wie Angeles City. Ich habe mich vor einigen Jahren mit einem alten bärtigen US-Opa in AC unterhalten der damals als GI in Pattaya war, was der erzählt hat haut jedem Fass den Boden aus. Da waren Massenhaft Typen mit PTS und anderen psychischen Störungen, Drogenkonsum, regelmäßig Tote weil um Geld mit scharfen Knarren russisch Rolett gespielt wurde, und weitere schlimme Dinge die Pattaya bis heute anhaften die ich nicht explizit erwähnen muss. Die GI´s durften zwar nicht offiziell Festgenommen werden, aber so mancher hat für seine Taten unbürokratisch einen Kopfschuss bekommen.
 
        #54  

Member

Wenn wir uns schon mit soziologischen Studien beschäftigen, wieviele Prostitution gibt es in D und wie viele gehen fremd, dann relativiert sich sich der Puff Pattaya... Wenn es in D mehr Millionaire gäbe, dann würde der Age Gap auch steigen und solche Beziehungen wären so frequent wie in TH...

Frauen stehen einfach auf gut zahlende Versorger, weltweit...
 
        #55  

Member

Man sollte sicher auch globale soziokukturelle Strömungen im Auge haben. In Pattaya ist nicht nur der 70-jährige Opa Dieter am Steintisch Nachfrager von Sex, sondern auch Abdul Ahmed, 25, aus Saudi-Arabien oder Kim Lee Yung, 30, aus Korea, oder Leon Müller, 21, mit scharf geschnittenem Gesicht, austrainiert und 100 Kilo Hantelbank aus Deutschland, von dem man doch annehmen sollte, dass er sich in seiner Heimat vor Sex kaum retten kann. Wie kommt denn das? Da tut sich dann diese seltsame Gemengelage aus Feminismus, Incel-Bewegungen, Passport-Bros, Globalismus und digitalen Nomanden, Erosion fester Beziehungen und einem völlig enthemmten (digitalen) Datingmarkt auf; "Geomaxxing", wie es der Gen-Z-ler wohl nennen würde. Im Zweifelsfall auch nochmal beim guten alten Houellebecq nachlesen, der hat das Thema Sextourismus und die Gründe, weshalb es zigtausende Männer aus aller Herren Länder und allen Altersklassen nach Asien und Afrika treibt, schon ganz gut umrissen.
Sicher geht das nicht mehr in die Richtung "klassischem" Sextourismus, aber die Übergänge sind sehr fließend, und am Ende ist es fast immer Sex gegen Geld, oder eher, die Illusion von Liebe gegen Geld.
 
        #56  

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Member hat gesagt:
Hallo, vielen Dank für das Angebot, darauf werde ich nach meiner Rückkehr gerne zurückkommen!

Und eine spannende Frage, die du da stellst - Wann ist man eigentlich ein Sextourist? Einfacher wäre es wahrscheinlich zu fragen was ein Freier ist: Jemand der für sexuelle Dienstleistungen bezahlt. So einfach scheint das ja aber bei den Sextouristen nicht zu sein, da geht es ja auch um Gesellschaft, um Urlaubserlebnisse, dem Alltag/dem Winter/der Routine entfliehen, Zweisamkeit, Romantik etc... Daher könnte man das Phänomen vielleicht eher so beschreiben, das ein Sextourist jemand ist, der auch, aber nicht ausschließlich, aufgrund sexueller/romantischer Dienstleistungen in ein Land/Region verreist, indem es ein großes Angebot dieser Dienstleistungen vorherrscht.

Liebe Grüße
Maren
Ich würde mal behaupten das hier nur ein kleiner Teil wirklich in die Schiene des typischen sextouristen fallen. Ich würde mal behaupten das die meisten hier, wieso auch immer Asien lieben gelernt haben und dann in gewisser Hinsicht Asiatinnen für ihre sexuellen Kontakte bevorzugen.. sogenanntes asian fever. Wenn die Leute Zuhause in Deutschland oder wo auch immer Kontakt zu hübschen Asiatinnen bekommen könnten, dann würden diese sicher auch Zuhause drauf zugreifen. Ich denke auch das viele gar keine Lust mehr haben in Deutschland Frauen zu Daten, weil es immer mehr Kopfschmerzen bereitet ihre Fantasie Anforderungen Herr zu werden. Asiaten sind eben noch konservativ was Bindung angeht und dort wird auch nicht von Männern verlangt, dass sie einfühlsam sind dabei aber stark sein sollen, Gefühle zulassen sollen aber nicht bla bla bla. Die heutigen Anforderungen im Dating in Europa sind komplett kaputt. Ich denke deswegen lieben viele es auch ins Ausland zu gehen um dort unsere Triebe ausleben zu können. Ich kenne persönlich einige Leute die in Deutschland gar nicht mehr zum Schuss kommen weil sie für die meisten Frauen unsichtbar sind.. und nicht weil sie hässlich sind oder arm oder was auch immer sondern, weil die Frauen einfach nur den Traumprinzen haben wollen die oberen 5% der männer. Es gibt genug Studien die zeigen, dass 80% der männer in Deutschland unsichtbar sind für Frauen. Ich möchte jetzt nicht noch weiter auf die Beziehungsdynamiken zwischen Mann und Frau eingehen, ich wollte lediglich betonen, dass es nie schwarz und weiß ist. Wenn du dir die Berichte mal durchschaust, dann wirst du merken das die meisten die Frauen gut behandeln und auch gar nicht ausbeuten wollen.. sondern einfach ihre triebe mal ausleben wollen.

Fazit: ich könnte mir vorstellen, dass die meisten das land lieben das Take Care vermissen, keine Lust haben auf die Feminismus scheiße die in Deutschland allgegenwärtig ist (habe perse nicht gegen Gleichstellung der Frau, aber inzwischen geht es zu weit.. alleine diese Mann-Bär Problematik sagt schon alles), das Gesamtpaket passt einfach und oder auch weil sie Asiatinnen süßer finden etc. Gibt 1000 gründe rüber zu fliegen.
 
Zuletzt bearbeitet:
        #57  

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Member hat gesagt:
Ich würde mal behaupten,
dass die Nachwuchswissenschaftlerin nach Lektüre der Beiträge dieses Threads den Titel ihrer Arbeit ändert in „Realität vs. Realitätsverlust. Traumwelten und Ausflüchte von Sextouristen“.
 
        #58  

Member

Member hat gesagt:
Ich denke auch das viele gar keine Lust mehr haben in Deutschland Frauen zu Daten, weil es immer mehr Kopfschmerzen bereitet ihre Fantasie Anforderungen Herr zu werden.
Interessant, dass dies ein Deissigjaehriger sagt... Vielleicht sollte die Studie eher dort ansetzen statt in Pattaya... Ich frage mich auch, wie repräsentativ dies sein soll, es müssten ja mind. 1000 interviewt werden... Wenn die Studie halbwegs wissenschaftlich ist.
 
        #59  

Member

Ich bin mir noch nicht ganz schlüssig was überhaupt die Prämisse der Studie ist.. ja, sie möchte verstehen warum so viele Sextouris nach Pattaya gehen, aber ist das für eine Masterarbeit nicht ein wenig allgemein?
Gab es nicht Mal eine Masterarbeit über Unfälle beim Masturbieren mit Staubsaugern? Oder war das eine Doktorarbeit? Ich weiß es nicht mehr.. find das auf jeden Fall sehr spezifisch.. wobei man sich vielleicht auch noch hätte spezialisieren können ob Vorwerk oder Dyson.. aber ich schweife ab.
Vielleicht bin ich als Nicht-Studierter aber auch einfach nicht tief genug drin.
 
        #60  

Member

Member hat gesagt:
Ich bin mir noch nicht ganz schlüssig was überhaupt die Prämisse der Studie ist.. ja, sie möchte verstehen warum so viele Sextouris nach Pattaya gehen, aber ist das für eine Masterarbeit nicht ein wenig allgemein?
Gab es nicht Mal eine Masterarbeit über Unfälle beim Masturbieren mit Staubsaugern? Oder war das eine Doktorarbeit? Ich weiß es nicht mehr.. find das auf jeden Fall sehr spezifisch.. wobei man sich vielleicht auch noch hätte spezialisieren können ob Vorwerk oder Dyson.. aber ich schweife ab.
Vielleicht bin ich als Nicht-Studierter aber auch einfach nicht tief genug drin.
Hallo Raion, mein Erkenntnisinteresse geht selbstverständlich über ein einfach "Warum?" hinaus, aber das große Warum stellt quasi den Startschuss für Feldforschung dar. Darüber hinaus sind neben den Motiven für mich auch die persönlichen Einstellungen und Deutungsmuster von Interesse und ob und inwiefern man sich dadurch im persönlichen Umfeld/im Heimatland stigmatisiert fühlt und wie man mit diesem Stigma umgeht.
Insebsondere der letzte Teil ist in der bisherigen Forschung noch unterrepräsentiert.
 
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