Kenia New is always better - Barney auf Safari in Kenia

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02.04.2016
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Einleitung


Nachdem ich bereits 2x in Tansania war, verschlug es mich jetzt im Oktober ein weiteres Mal nach Afrika. Wieso? Gute Frage…


Ich hatte mal wieder Urlaub und wollte dem schlechten deutschen Wetter entfliehen. Natürlich hätte ich auch wieder nach Pattaya fliegen können, aber da werde ich im Januar bereits wieder sein, also eher Lust auf was Neues. Und wir wissen ja eh:


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Kenia stand schon lange auf meiner Sextouristenliste. Zwar nie ganz oben, aber eigentlich vor Tansania. Dass ich dann 2021 nach Tansania bin statt Kenia lag primär an Corona und den fehlenden Beschränkungen in Tansania. Kenia war damals ja wohl recht streng, wie ich jetzt gehört habe.


Mein Kumpel @Diomedis war leider anderweitig verhindert, Kollege @Nordavind wäre eigentlich auch gerne mitgekommen hatte dann aber keinen Urlaub mehr und @Sb111 wollte zuerst mit, dann doch nicht, dann doch und dann doch wieder nicht. Nix anzufangen mit den Jungs. Dann eben alleine!


2 Wochen Kenia wollte ich alleine dann aber doch nicht machen. Wusste ja nicht, ob es mir wirklich gefallen würde und Mombasa ist ja auch deutlich kleiner als Pattaya. In 2 Wochen könnte es dort vielleicht langweilig werden, dachte ich vorher. Eine Safari hatte ich in Tansania damals nie geschafft, würde sich jetzt ja anbieten zu kombinieren. Nairobi wollte ich zuerst hin, als ich dann gelesen habe, wie gefährlich es dort wäre, dann doch nicht. Im Endeffekt hab ich es dann auf das Minimum reduziert, um von dort die Safari zu machen. Da kam mir zugute, dass ich ja noch meine SLT aus Tansania habe, die eine exzellente Reisebegleitung abgibt. Also lud ich sie einfach nach Nairobi ein, um mit ihr die Safari gemeinsam zu machen. Und um die 2 Wochen voll zu machen, sollte es von dort dann noch 5 Tage gemeinsam nach Südafrika gehen. Kapstadt wollte ich schon immer mal hin und mit der passenden Begleitung ist es von Nairobi ja gar nicht mehr so weit, wie von Deutschland aus.


So füllte sich also der Plan wie folgt: 7 Tage Mombasa rumhuren, dann 3 Tage Nairobi mit SLT inkl. Safari, 5 Tage Kapstadt mit SLT und dann zurück nach Deutschland. Ich weiß, ganz schön viel Programm und klingt stressig. Aber zumindest hab ich meinen Urlaub so effektiv genutzt, dachte ich mir.


Zu Südafrika werde ich hier nix schreiben, war schnöder Pärchenurlaub mit Touriprogramm. Den Kenia Teil mit Mombasa und Nairobi werde ich in aller Ausführlichkeit aus der Sicht eines Newbies beschreiben. Ist doch auch immer wieder toll, wenn man sich nach 10 Jahren Sextouristendaseins nochmal als Newbie fühlen darf. Ich werde auch versuchen immer mal wieder Vergleiche mit Pattaya zu ziehen, so dass sich auch Leute, die bisher nur Thailand in ihrem Leben gesehen habe, ein gutes Bild machen können. Will zwar hier keine Werbung für Kenia machen, sonst macht Ihr uns dort noch die Preise kaputt, aber vielleicht öffnet es dem ein oder anderen ja zumindest mal den Horizont.


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Prolog: Tinder


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In Tansania sind @Diomedis und ich damals ganz gut damit gefahren im Vorfeld bereit Tinder anzuschmeissen und ein paar Dates im Vorraus klar zu machen. Und genau so machte ich es nun auch wieder. Der Erfolg war ähnlich vielversprechend. Praktisch jede Frau, die ich likte war sofort ein Match. Ich glaub Afrikaner liken einfach sofort jeden Weißen, den sie bei Tinder sehen.


Die Anzahl der Frauen schien mir sogar deutlich größer zu sein als in Dar es Salaam, was eigentlich verwunderlich ist, da in Mombasa viel weniger Einwohner leben. Aber vielleicht mehr Nutten, weil es ja doch bei Sextouristen beliebter ist als DAR. Gleichzeitig hat man aber auch weniger Konkurrenz als auf Sansibar, also fürs Onlinedating der ideale Ort.


Ich hatte allerdings als Radius auch 25km angegeben, Alter 18-29. Die Entfernung von 25km schien mir recht gering, ich schaute mir das auch auf google maps an. Als ich jedoch vor Ort war und die Straßenverhältnisse sah, erkannte ich, dass dieser viel zu groß war und ich nun auch matche in Diana oder noch weiter weg hatte. Die dann mal kurz kommen zu lassen, ist schon nicht so einfach bzw. nur mit viel Aufwand/Geld möglich. Da werde ich beim nächsten Mal deutlich engmaschiger suchen.


Obwohl ich nun sehr wählerisch war und mich täglich durch zig Frauen swipte hatte ich zum Reisestart dann so ca. 40 matche, wo ich auch mit 30 schon geschrieben hatte. 20 haben bestimmt auch geschrieben bzw. es entwickelte sich ein Gespräch und von 10 besorgte ich mir dann die Whatsapp Nummer, um vor Ort kurzfristig reagieren zu können. Da ich nur 7 Tage hatte und eigentlich auch live jagen wollte, war schon klar, dass ich nicht alle würde treffen können. Aber ein paar Frauen als backup schadet ja auch nicht und ich hatte eigentlich nur 2, die ich UNBEDINGT treffen wollte. Mit denen machte ich auch gleich ein Treffen an den ersten beiden Tagen aus. Den Rest vertröstete ich erstmal und wollte schauen, wie es vor Ort lief.



Meine 2 Favoritinnen:


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Hier noch die restlichen Top Frauen, die ich gematcht hatte, damit ihr auch mal einen Überblick über den Typ Frau bekommt, auf den ich so stehe.


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Dass sich alle sofort treffen wollten brauch ich wohl nicht zu erwähnen. Was die Intention der Damen dahinter war, wusste ich natürlich nicht bzw. ist mir heute immer noch unklar. Tinder in Afrika ist ja nicht wie ThaiFriendly in Pattaya. Dort sind fast nur Freelancer online, man fragt „how much“ und die Dame kommt ins Hotel. Bei Tinder gibt es seit kurzem eine neue Funktion, wo jeder angeben kann was er sucht „nix Ernstes“, „eine feste Beziehung“, „kurz oder langfristige Beziehung“, sowas in der Art. Meine ausgewählten Damen hatten auch von allen Möglichkeiten etwas ausgewählt, so dass ich da jetzt kein bestimmtes Muster erkannte, wie man die Freelancer erkennen könnte. Ich ließ es also einfach auf mich zukommen.
 
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Regel Nr.1 ist, dass alle Frauen dort lügen um sich einen Vorteil zu verschaffen.
Auf Tinder schreiben die dann alles mögliche, nur um nicht als Hure in der Öffentlichkeit angesehen zu werden (falls Bekannte das Profil sehen z.B.).

Das glaub ich sofort. Ist ja nicht nur in Afrika so.

Hatte aber auch paar Probleme diesbezüglich mit einem Mädel von Tinder. Blick ich heute noch nicht durch, was sie eigentlich wollte. Kommt im Bericht dann noch.
 
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Tag 1: Premierenfick in Kenia



Geflogen bin ich mit Condor. Ich hatte jedoch one-way gebucht, da ich ja anderweitig zurückfliege von Kapstadt dann aus. Zusätzlich gönnte ich mir mal Premium Economy, ich war zu Beginn der Urlaubsplanung irgendwie in Spendierlaune. Dass die Fixkosten dann aber recht schnell anstiegen merke ich im Laufe der Planung. Bezahlt hab ich ca. 500 Euro, der Aufpreis für Premium war dann nur 150 Euro.


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Im Vergleich zur LH muss ich aber auch sagen, dass die Premium Economy bei Condor nicht so geil ist. Man hat keine eigene Armlehne, die Sitze sind auch nicht breiter, hat die gleiche 3-4-4 Bestuhlung wie hinten aus. Sitzabstand nach vorne ist auf jeden Fall etwas größer, ob man die Lehne weiter nach hinten machen kann, war mir nicht aufgefallen. Schlecht war’s alles nicht, aber bequem war irgendwie auch anders.


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Hauptsache für mich war halt der Direktflug nach Mombasa und vom 8h Flug hab ich bestimmt 6h dank Schlaftablette dann auch verpennt (inkl. Essen, also keine Ahnung wie das bei Premium so ist).


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Der Flug ging eh über Nacht, was ich ganz praktisch finde, so kam ich morgens um 7 Uhr relativ frisch in Mombasa an. Die Immigration ging ruck zuck. War außer uns glaub ich auch gerade kein Flieger angekommen, da ich ja nun recht weit vorne im Flieger saß, war ich dann auch als einer der ersten draußen. Koffer ging dann auch super schnell, kennt man aus Deutschland ja gar nicht so. Mit Priority Batch kam der auch als einer der Ersten an, so war ich dann 20min nach der Landung schon mit allem fertig.


Taxi hatte ich mir im Vorfeld bestellt. Hatte ich im Forum auch gelesen, wo einige sagte, dass es doch viel bequemer und sicherer wäre, wenn man da einen Verlässlichen kommen lässt anstatt sich mit der Taxi Mafia vor Ort auseinanderzusetzen, oder umständlich mit Uber/Bolt das Taxi dann überhaupt erstmal zu finden. Hatten sie eigentlich recht und ich fragte bei meiner AirBnB Vermieterin nach, ob sie jemanden kennt. Der verlangte 2500 KES, was vielleicht etwas höher ist als andere, dafür fährt er auch ein gutes Auto. Zum weiteren Verständnis im Bericht entsprechen 1000 KES ca. 6 Euro. Dies ist auch gleichzeitig der größte Schein, den es gibt, also spielt sich doch alles in Kenia im 1-2 stelligen Euro Beträgen ab. Taxi kostete also 15 Euro, damit konnte ich leben.


Nach der Begrüßung kümmerte er sich auch gleich um meine Koffer, ich zog erstmal 40.000 KES am ATM. Hatte gelesen, dass irgendeiner keine Gebühr verlangt, an den bin ich wohl nicht geraten. Aber die Gebühr von 3 Euro konnte ich noch verkraften (die sind in Thailand mittlerweile ja auch eher bei 5 Euro). Mit der Kohle komme ich ja erstmal gut hin. Da wie gesagt der 1000 der größte Schein ist, hatte ich dann erstmal die Hosentasche voll mit 40 Scheinchen.


SIM Karte gab es auch gleich gegenüber bei Safaricom. Ich nahm direkt ein fettes Datenpaket mit 20 GB für 1100 KES. Klingt irgendwie immer teuer, sind aber halt nur 6,60 Euro. In Thailand zahl ich meist so 600 bath, was immer günstig klingt, aber halt 15 Euro entspricht. Da muss man mit neuen Währungen erstmal immer ein Gefühl für bekommen, was jetzt viel und wenig ist.


Alles erledigt, also ab ins Auto. Unterwegs hielten wir noch kurz beim Supermarkt, so dass ich noch paar Getränke kaufte.


Als Unterkunft hatte ich mir ein Apartment in Shanzu gemietet. Es befindet sich in dem Wohnkomplex LaMera, was einigen bekannt sein müsste. Es war nicht ganz günstig mit 80 Euro pro Nacht, war aber auch riesig groß über 2 Stockwerke mit 2 Schlafzimmern, Wohnzimmer, Küche, 2 Balkonen, etc. Eigentlich viel zu groß für eine Person. Ich fands aber ganz cool, und für den top Ausblick zahlt man halt auch ein bisschen mehr, der Pool sagte mir auch zu. Und die Lage fand ich eigentlich ganz praktisch, zwischen Mtwapa und Nyali, wo ich so die 2 Zentren ausgemacht hatte, wo abends was ginge.


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Hotels hatte ich mir auch im Vorfeld angeschaut, aber wirklich Schwierigkeiten, da was Ordentliches zu finden. Entweder super billig, aber auch kack hässlich. Oder einigermaßen chic, dann aber in so einem Neckermann all-incl. Hotel Tempel, wo es wahrscheinlich mit den Nutten nicht so gerne gesehen wird. So schien mir das Apartment als guter Kompromiss und war auch mega zufrieden im Nachhinein. Hab nachmittags auch oft im Wohnzimmer gechillt, das Gym immerhin 2x benutzt, Pool auch. Dieser schließt leider täglich um 17 Uhr, was ein bisschen nervig ist, da ich sonst auch gerne zu späterer Stunde noch im Pool chille. Den Mausis gefiel es jedenfalls immer bei mir, kein Wunder, wer weiß wo die sonst so wohnen. Thema Sicherheit war im Vorfeld ja auch nicht ganz unwichtig, gerade wenn man alleine reist und das Land noch nicht kennt. Das LaMera wird aber super bewacht, vorne gibt es ein fettes Stahltor, wo keiner reinkommt, außer der 24h Security Typ lässt einen rein. Wenn ich Mädels als Gäste hatte, wurde deren ID auch notiert, schien mir alles sehr professionell dort zu sein.


Ich war jetzt ja bereits um 10 am Apartment, zum Glück konnte ich early check-in machen. Ich denke bei dem Preis ist das auch nicht immer zu 100% ausgebucht, so dass es vorher wohl frei war. Kurze Einweisung von der Putzfrau, die kommt alle 2 Tage, das sollte reichen.


Ich hatte für Mittags auch bereits mein 1. Mausi bestellt. Wie ich gesagt hatte, hatten es mir 2 Mausis von Tinder besonders angetan. Die versaute Keysha und das good girl Asha. Wen nimmt man denn da wohl zu Beginn des Urlaubs als Erste…


Natürlich die versaute Keysha, klar!


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Die hatte unser Gespräch schon schnell ins Sexuelle geleitet. Da war von Anfang an klar, worum es geht. Bezahlung hatte sie allerdings nix zu gesagt. Sie hatte sich lediglich Gummibärchen aus Deutschland gewünscht, als packte ich ihr 5 Packungen vom Rewe ein. Kann sie haben.


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Paar Tage vorm Abflug wollte sie auch noch irgendeine Kosmetik aus dem Duty Free Shop haben, hatte ich aber keine Lust/Zeit mich darum zu kümmern, also einfach ignoriert.


Optisch gefiel sie mir ja sehr gut, schrieb auch in gutem Englisch (wie eh alle in Kenia) und wir machten unsere Späße. Party würde sie auch gerne machen, das passte also schon mal. Ich glaub sie malte sich schon aus, dass sie den ganzen Urlaub bei mir bleiben würde, ich plante erstmal nur den 1. Tag. Die Fotos in Tinder gefielen mir ja sehr gut, aber wie das in Afrika halt so üblich ist, wechseln die Haare mal oft und dann sieht das Mausi plötzlich ganz anders aus. Eine Woche vorm Abflug sah ich dann plötzlich auch in ihrem Whatsapp Status, dass sie auf einmal keine Rasta mehr hat, sondern die Haare „kurz“.


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Das ist natürlich ein no-go für mich. Also was tun?
 
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Sie jetzt abschießen wegen der Haare ist ja auch doof, sonst passte ja alles. Also fragte ich sie, ob sie sich die Haare so machen kann, wie auf ihrem Profilfoto. Klar, könnte sie am Freitag machen, wenn wir uns treffen. Hm, ja, dass ich dafür bezahlen würde, war schon klar. Aber dann müsste ich sie ja nachmittags erstmal mit kurzen Haaren ficken, bevor ich sie mit der Kohle in den Salon schicken kann. Viel besser wäre es doch, wenn sie das vor meiner Ankunft schon erledigt. Gefragt wie teuer die sind, und waren 3000 KES, also ca. 20 Euro. Das Risiko konnte ich mal eingehen und überwies ihr die Kohle per M-Pesa (bzw. Remitly als Vermittler) vorab. Sie ging dann auch zum Friseur, machte sich die Haare, dazu sogar noch künstliche Wimpern und neue Nägel. Also das volle Programm. Extra für mich!

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Optisch sah sie wie gesagt top aus, wir umarmten uns auch freudig. Dabei fiel mir aber doch ein gewisser Körpergeruch auf und ich dachte mir „Welcome to Africa“. Das muss ich im direkten Vergleich schon sagen, dass mir Thais da besser gefallen. Haare, Körperbehaarung und Körpergeruch, da kann Afrika leider nicht mithalten. Aber gut, das gehört hier irgendwie auch dazu. Ist halt auch warm und in den 3 Urlauben, die ich in Afrika hatte, schien es mir auch so, dass Afrikaner seltener duschen als Thais. Thais diesbezüglich ja fast schon einen Hygienefimmel, da kommt man als Farang ja schon kaum hinterher.

Wir unterhielten uns im Apartment etwas, gingen dann aber gleich zur Action über. Sie fragte gleich nach Kondom, ich dachte schon, sie wollte damit jetzt blasen. Das war aber zum Glück nicht der Fall. Für den Sex wollte ich ja eh eins verwenden. HIV Risiko in Kenia ist ja durchaus bekannt.

Zum Sex muss man sagen, dass Keysha im Vorfeld sehr viel über Sex im Chat gesprochen hatte und schon gewisse Anspielungen gemacht hat, wie wichtig ihr das sei und wie oft sie diesen haben will, etc. Wenn man also jetzt die ganzen Ankündigungen in Relation zur Performance sieht, war es doch eher mittelmäßig. Nachmittags ist jetzt auch nicht meine bevorzugte Zeit, mir steckte noch der Flug in den Knochen, deshalb war es schon ok. Wir hatten uns auch vorgenommen, es heute Nacht nach der Disco mehr krachen zu lassen. Jetzt war es eher auf Soi6 Short-time Niveau.

Wir duschten, zogen uns an und gingen dann erstmal was essen ins Choma Chama, ein Grillrestaurant direkt am Strand, wo sie gerne hin wollte. Ich guckte es mir kurz bei Google an und stimmte zu. Tipps von Einheimischen sind ja doch meist gut. Dass es dort etwas „hochwertiger“ ist, war mir schon bewusst. Allgemein ist das Preisniveau in Kenia aber doch so gering, dass selbst die hochwertigen Dinge für uns günstig erscheinen. Ein Rentner vor Ort mag das vielleicht anders sehen, aber ich hatte ja nur meinen 7 tägigen Urlaub vor mir. Ohne die Kohle jetzt rauszuschleudern, hatte ich dennoch überall ein Top Preis-Leistungsverhältnis.

Schmeckte ja super das Essen, die Bestellung fand ich aber ein bisschen nervig, dass man da erst in einer Fleischerei warten muss um sich das Essen auszusuchen. Bei Fisch oder Steak versteh ich das ja noch. Ich wollte nur eine Hühnerbrust, da ist mir ehrlich gesagt egal, wie die aussieht.

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Preislich haben wir fürs Essen 2000 und Getränke 1000 bezahlt, also insg. ca. 20 Euro. Für die Qualität kann man da nicht meckern, dazu noch top Lage direkt am Strand.

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Wir gingen noch etwas am Strand spazieren und nahmen uns dann ein Uber zurück zum Apartment. Zu Uber muss man noch sagen, dass das nicht so einfach funktioniert, wie in Pattaya. Die angezeigten Preise sind auch sehr niedrig, günstiger als bei Bolt. Für den Preis fährt aber kein Taxi, so dass die der Buchung zwar zustimmen, sich dann aber nicht bewegen. Irgendwann rufen die dann an und jammern einem was von teurem Sprit vor (was auch stimmt). Dazu muss erwähnt werden dass der KES im Laufe des Jahres ca. 30% ggü. dem Euro abgewertet hat, was natürlich für uns beim Geldwechseln gut ist, allerdings auch die Importe im Land stark verteuert hat. Und dann muss man da jedenfalls blöd am Telefon um 100 KES rumhandeln was gerade mal 60 Cent entspricht. Uber Preis wäre 300, die wollen 500 und man einigt sich dann bei 400 KES, also 2,50 Euro. Irgendwann war mir das zeitlich zu doof und ich hatte keinen Bock auf die Verhandlung, dann hab ich nach der Buchung gleich die 400-500 angeboten um meine Ruhe zu haben. Preise bei Bolt waren auch etwas höher, hab ich dann aber nie genutzt. Little Kenya wurde im Forum ja noch genannt, werde ich beim nächsten Mal ausprobieren.

Das LaMera liegt halt auch bisschen ab vom Schuss. Ohne Uber kommt man kaum weg/hin.

Mein Mausi haute dann auch ab um sich für den Abend umzuziehen und wir wollten dann in die Zero01 Lounge gehen. Ihre Cousine käme auch noch mit Party machen, was mir ganz recht war, dann brauch ich mich nicht die ganze Zeit um das Mausi kümmern, sondern die können gemeinsam Party machen und ich sitze gemütlich rum und gucke zu. Gleichzeitig sauf ich mir einen und ficke sie danach gemütlich durch, was mir im angetrunkenen Zustand nachts eben auch lieber ist als tagsüber nüchtern. So war zumindest der Plan….


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Tag 1: Besoffen und abgestürzt



Mein Mausi wollte eigentlich schon um 8 wieder da sein, dann hieß es irgendwann zwischen 8 und 9. Dann wollte ja wie gesagt die Cousine mitkommen. Mir war es aber auch recht, wenn sie später käme, ich hatte dann mich um 7 auch noch auf ein Nickerchen hingelegt. Wecker aber mal auf 9 gestellt, von ihr immer noch keine Spur, um 10 nix, aber dann kurz nach 11 oder halb 12 tauchte sie endlich mal auf, mit der Cousine auf dem Motorbike Taxi.



Mein Mausi meinte noch sie würde sich „sexy“ anziehen. Die Haare sahen weiterhin top aus, die Klamotten aber unterste Kanone. Ich rechnete mit einem sexy Kleidchen, stattdessen hatte sie eine kurze Radlerhose aus der Kinderabteilung an. Das top ging von mir aus noch. Die Cousine auch nicht besser, die kam im normalen Schlabber T-Shirt mit Jeans. So geht man doch nicht in den Club!?! Ich trug ne chice Hose mit Polohemd und fühlte mich plötzlich ganz schön overdressed neben den beiden.



Wir gingen dann in die Zero 01 Lounge, hatten wir vorher schon abgesprochen, ich kannte den Club aus dem Internet.

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Essen gibt es dort auch, wir hatten ja noch nix zu Abend. Als wir ankamen, es war Freitagabend, war es auch ziemlich voll. 2 Tische waren noch frei, nicht die besten des Hauses, auch ziemlich warm dort, weil kein Ventilator auf unseren Tisch zeigte. Für 2500 bestellten wir uns eine Platte mit Hähnchen und Kartoffeln. Konnte man essen, mehr als die Hälfte haben wir aber nicht geschafft. Die Cousine ließ sich die Reste noch einpacken. Dazu bestellten wir eine Flasche Absolut Vodka für 5000 KES, also gerade mal 30 Euro. Da kann man echt nicht meckern. In der ibar zahlt man da locker mal 2500 THB, also 65 Euro. Shisha wollten sie auch noch rauchen, kostete nochmal 2000. Naja, was solls.



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Mein Mausi war guter Stimmung und tanzte schön vor mir her. Als ich den entsprechenden Alkoholpegel erreicht hatte, schwang ich auch so langsam meine Hüften. Von der Cousine hatte ich eigentlich ein bisschen mehr erwartet zwecks Party. Sie hockte eigentlich die meiste Zeit auf dem Barhocker und zog an der Shisha. Mein Mausi massierte mit ihrem Arsch aber sowas von meinen Schwanz, da ist der berühmte „ibar Tanz“ nix dagegen. Das schien hier aber auch normal zu sein, andere schwarze Pärchen machten das genauso.







Im ganzen Laden hab ich kaum Weiße gesehen, mit mir maximal 5 würde ich sagen. Einer hat auch eine an der Bar klargemacht, die war mir optisch auch positiv aufgefallen. Jetzt werden einige wieder sagen, man kann in Mombasa überall eine klar machen, ja, stimmt auch. Aber die Auswahl war hier halt auch sehr begrenzt, so viele Single Frauen, die nur darauf warten, dass mal ein weißer Single Kerl durch die Tür kommt, hab ich jetzt nicht gesehen. Da fand ich meinen Plan schon besser, mir vorher eine zu suchen und dann hier gemeinsam Party zu machen.



Was mich noch wunderte, dass die kack Cousine, die ja wirklich 08/15 aussieht und ein paar Kilo zu viel auf den Rippen hat hier von zig (schwarzen) Kerlen angesprochen wurde. OK, wenn die auf dickere Frauen stehen versteh ich ja noch, aber da gibt’s ja auch andere, die bisschen mehr aus sich machen.



Wir killten dann die Flasche gemeinsam, die Kellner wollten uns noch eine Weitere andrehen, das hätten wir aber nicht mehr geschafft. Wir hatten auch alle gut einen im Tee, die Cousine erzählte aber von einem Cocktail, der „Motherfucker“ heißt. Den wollte ich nun unbedingt probieren, gab es hier aber nicht, also brachen wir auf und gingen noch ins Tapas Cielo, wo wir aber nicht reinkamen, weil die Mädels zu hässliche oder zu knappe Klamotten anhatten. Kann ich verstehen.

Tapas Cielo Bar & Restaurant · Nyali Centre, Links Rd, Mombasa, Kenya



Also gingen wir einen Laden weiter und landeten dann in der Anuba Lounge.

Google Maps



Wir bestellten 3 Motherfucker und ich bezahlte 3500 KES, also 7 Euro pro Cocktail? Das kam mir ein bisschen viel vor. Mein Mausi meinte später auch, dass sie mich dort abgezockt hatten. Aber gut, egal.




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Wir verabschiedeten die Cousine und nahmen ein Uber ins Apartment. Das musste unterwegs schon ein paar mal anhalten, weil mein Mausi sich übergeben musste. Das kann ja ein Spaß werden. Im Room schmiss ich mir ein Kamagra rein und schaute nach meinem Mausi. Wo war sie? Natürlich über der Kloschlüssel. Beim Kotzen wollte ich sie jetzt nicht ficken, bin ja Gentleman, nicht so wie der böse @riva 😊. Also wartete ich, bis sie wieder im Bett war. Sie wollte glaub ich nur noch pennen, was mir aber egal war. Kondom drüber, große Action war von ihr jetzt nicht mehr zu erwarten, dauerte dann auch nicht ganz so lange, ich spritzte ihr noch auf den Körper und sie pennte sofort ein. Im Nachhinein war der Sex jetzt wieder nicht so mega, nachmittags mit ihr ja auch schon nicht. Klar, der Alkohol hatte jetzt mit Sicherheit auch seine Folgen hinterlassen und der Cocktail zum Ende hätte wohl nicht mehr sein müssen. Aber da sieht man mal wieder „Hunde die bellen beißen nicht“. Also außer großen Worten kam da nix.



Die Cousine hatte mich Mitternachts noch vollgequatscht, dass sie ja Sonntag tagsüber mit ihren Kindern in den Pool bei mir gehen will. Als mein Mausi mittags aufwachte, musste ich ihr erstmal mitteilen, dass sie erstmal auschecken muss und ich abends schon etwas anderes vorhabe. Es war dann ja noch die Frage, ob sie jetzt eigentlich noch Kohle sehen will? Ich gab ihr dann 1000 KES fürs Taxi und sie wollte noch 500 Extra fürs Mittagessen, was ich OK fand. Sie hatte ja gestern bereits die Gummibärchen erhalten, das muss als Lohn doch reichen 😊. Naja, ich hab ja auch ihre Haare bezahlt mit 3000 KES. Davon hatte ich natürlich auch selbst was, aber die kann sie ja auch noch länger nutzen, ist ja sozusagen ein Investment in ihre weiteren Geschäfte.



Zum Glück kann man übrigens fast überall mit Kreditkarte bzw. Google Pay zahlen. Ich hatte ja schon 15.000 KES mitgenommen, immerhin 15 große Scheine, also ca. 100 Euro. So ganz hätte es aber nicht gereicht mit Essen, Saufen, Shisha, Taxi etc. belief sich der Abend schon über 15.000, was so ungefähr meinem geplanten Tagesbudget entsprach. Nagut, es war aber auch der 1. Abend hier in Kenia, da kann man ja auch mal bisschen auf die Kacke hauen. Meine Kopfschmerzen am 1. Morgen rieten mir eh dazu, es heute etwas ruhiger angehen zu lassen.
 
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Tag 2: Tinder Date mit einem good girl. Geht hier was?



Nachdem das Mausi weg war fuhr ich erstmal nach Mtwapa. War deutlich größer und geschäftiger als ich mir es vorgestellt hatte. Ich dachte das wäre so ein verschlafenes Nest wie Naklua, aber super viele Leute auf der Straße, viel Verkehr, viele Geschäfte am Straßenrand. Hier war krass Action vs. mein beschauliches Shanzu. Vom Taxifahrer ließ ich mich gleich beim Supermarkt absetzen, ich dachte dort gäbs auch direkt nen ATM wie man das vom 711 in Thailand kennt. Das war leider aber nicht so. Man kann zwar überall mit Karte zahlen, aber ich brauche dringend mal kleine Scheine! Ich kann ja nicht immer nur mit 1000ern bezahlen. In Thailand ist das easy, zahlst im 711 ne Cola mit nem 1000er und hast nen Haufen kleine Scheine. Hier mangelte es mir immer an kleinen Scheinen. Wenn also ein Taxifahrer mal nicht wechseln konnte, was sie weltweit praktisch nie können (lernt man wohl in der Ausbildung so) steht man gleich blöd da. Hab dann schnell meine Uber App auf Kreditkarte umgestellt, was den Taxifahrern aber auch nicht gefiel. Egal.



Ich kaufte also fleißig Getränke und paar Snacks ein, verbringe ja tagsüber doch einige Zeit im Apartment und ließ mich dann noch zum ATM fahren, wo ich meine Taschen mit frischen 40.000 KES füllte. War die National Bank Richtung Mtwapa Mall, wo ich nun auch keine Gebühren zahlte. Der Taxifahrer wartete aber dort mit laufendem Motor, ich sprang nur raus und sofort wieder rein.



So richtig sicher fühlte ich mich anfangs noch nicht. Klar, war jetzt tagsüber, da wird schon nix passieren, ist ja auch super lebendig hier. Da wäre Abends wahrscheinlich mehr Vorsicht angebracht, wenn man alleine auf der Straße unterwegs ist. Aber dennoch liest man im Internet ja immer wieder paar Stories, wobei @Diomedis und ich bei allen Zielen immer gewarnt wurden, wenn es mal nicht Thailand war. „Wie könnt ihr nur nach Kolumbien, ganz gefährlich dort“. „Domrep? Viel zu gefährlich, da würde ich nie hin“. „Philippinen ganz gefährlich, überall bewaffnete Polizisten auf der Straße“, usw. Ich will die Gefahren jetzt nicht schönreden, aber ich glaube mit einer gewissen Vorsicht kann man fast alle Länder der Welt bereisen.



Im Laufe meiner Zeit in Kenia verstärkte sich auch mein Sicherheitsgefühl, tagsüber lief ich dann auch später normal durch Mtwapa, abends behielt ich weiterhin meine Vorsicht und war kaum draußen zu Fuß unterwegs, gab aber eh nix, was groß fußläufig erreichbar gewesen wäre. Anfangs fand ich es auch ungewohnt der einzige Weiße weit und breit zu sein. Das fällt halt in Afrika auch mehr auf als in Asien, weil der Kontrast der Hautfarbe nicht so stark dort ist. Dazu wirkt jetzt ein kräftiger Afrikaner auch einschüchternder als ein schmächtiger Thai.



Ich habs dann jedenfalls lebendig zurück ins Apartment geschafft und schaute erstmal per IPTV Fussball Bundesliga. Klappte sehr gut alles dank gutem 5G Netz.



Abends war ich dann um 20 Uhr mit meinem Tinder Mausi Asha verabredet. Wir hatten eigentlich jeden Tag die letzten 2 Wochen geschrieben in Whatsapp, nicht ewig lang, aber immer mal wieder nett unterhalten. Videocall hatten wir auch schon gemacht, so dass ich mir auch sicher war, dass sie so aussieht wie auf den Fotos.



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Unser Plan sah vor um 20 Uhr chic essen zu gehen und dann gegen Mitternacht ins Volume bisschen Party machen. Der Laden gefiel mir von den Fotos super, allerdings war im Internet zu lesen, dass er wohl recht leer wäre. Deshalb dachte ich mir, wenn jetzt Samstags nix los ist, ja wann dann?






Ich fragte Asha, was denn ihr Lieblingsrestaurant wäre und sie schlug die English Point Marina vor, die ich auch schon auf mehreren Tinder Profilen gesehen hatte. Scheint hier wohl ein Tinder Date Hotspot zu sein. Ist auch ganz chic dort, der Eintritt kostet 500 KES pro Person. Es gibt 3-4 Restaurants dort und man kann dann wählen, von welchem man das Essen haben möchte, so bisschen wie beim Foodcourt, nur eben in chic.






Ich hatte ihr angeboten sie mit dem Uber aufzusammeln. Treffpunkt war das Nyali Center, sie wohnt wohl nicht weit davon entfernt. Als ich ankam und sie sah, dachte ich nur WOW!!! Echt super hübsch gewesen. Auch top gestylt. Sie hatte mich im Vorfeld schon gefragt, was für ein Outfit ich mir wünschen würde und ich sagte „sexy und elegant“ und genau das war’s auch. Statt Radlerhose und kack Top, ein schwarzes langes Kleid mit ordentlich Ausschnitt. Hätte ruhig etwas kürzer sein können, aber sah spitze aus. Für den Anlass auch genau richtig. Sie hatte eine größere transparente Tragetasche dabei, wo sie auch noch ein Wechseloutfit dabei hatte für die Disco später und ich konnte ein Handyladekabel erkennen. Hm, wozu braucht sie das denn? Hat sie etwa vor bei mir zu schlafen? Dazu hatten wir ja noch gar nix abgesprochen. Sonst könnte ich mir jedenfalls nicht erklären, wozu sie dies am Abend bräuchte. Ich fands jedenfalls spannend. Das ist bei einem „normalen“ Tinder Date ja doch etwas anderes als wenn ich in die Soi6 gehe, wo jeder sofort weiß, was gleich passieren wird.



Wir fuhren dann also zur English Point Marina, zahlten den Eintritt und nach einem kurzen Fotoshooting am Wasser setzen wir uns. Die Bedienung war leider sehr langsam, so warteten wir bestimmt 20 Minuten auf die Speisekarten. Wir bestellten uns beide einen Fisch, sie hatte noch einen Cocktail, das ganze hat dann 5500 KES gekostet, natürlich schon einiges für Kenia, für uns natürlich nur 35 Euro. Ausblick sehr schön auf den Fluß, das Fort Jesus gegenüber, schon ganz nett.



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Nach dem Essen war es erst halb 12, was noch zu früh fürs Volume gewesen wäre. Also entschieden wir uns dafür nochwas trinken zu gehen. Wir fuhren ins Nyali Center. Mein Mausi wollte zuerst ins Zero 01, wo ich mir dachte wäre vielleicht nicht so gut, wenn ich im gleichen Laden wie gestern mit nem anderen (seriösen) Mausi auftauche. Anuba Bar war ich gestern ja auch also schlug ich die Tapas Bar daneben vor, wo wir gestern ja gar nicht reingekommen waren wegen der Kleidung. Mein heutiges Mausi hingegen ja mega chic, das passte ja.



Wir gingen rein, hier lief aber gerade Rugby, Musik gabs dann auch nicht. Das bringt uns dann ja auch nix. Gingen wir also doch nach nebenan in die Aruba Bar und bestellten uns einen Cocktail.



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Es war jetzt Mitternacht und die Bar leerte sich so langsam. Ich frag mich allerdings wohin sie gingen? Ich weiß, wohin sie nicht gingen: Ins Volume!!!



Wir allerdings schon. Der Club ist ja nicht weit von meinem Apartment in Shanzu, vielleicht ist das auch das Problem. Der Laden ist aber super chic, ich find die Tanzfläche super geil gemacht mit den Lichtern. Auch draußen rum gibt es gute Sitzmöglichkeiten eben mit Blick auf die Tanzfläche. Oben gäb es auch noch einen Bereich, der war jetzt aber zu. Warum? Weil kaum einer da war. Insg. vielleicht 30 Gäste, außer mir 1 weiterer Weißer mit Mausi, der Rest locals. Es war halb 1, so richtig darauf hoffen dass es noch voller wird tat ich nicht mehr. Deshalb bestellte ich auch keine Flasche Vodka, wie ursprünglich geplant, mein Magen machte auch ein paar Probleme. Mein Mausi trank auch nur noch Wasser, ihr ging es wohl auch nicht so gut. Ich trank wenigstens nen Vodka Red Bull.



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Mein Mausi tanzte ein bisschen, ihre Füße taten dann aber weh. Nachdem sie vom Klo zurück kam meinte sie noch, sie hätte sich gerade übergeben müssen. Na toll. Ich hatte eigentlich geplant in der Disko mal bisschen Körperkontakt langsam aufzubauen und vielleicht schon etwas zu küssen. Direkt nach dem Kotzen kommt das glaub ich nicht so gut. So ganz ohne Alkohol war die Stimmung eh noch recht steif. Wir tanzten ein bisschen, aber richtige Stimmung kam nicht mehr auf. Also schlug ich nach 1h vor, ob wir nicht zu mir gehen wollen um „dort noch etwas Musik zu hören“. Sie stimmte zu und wir nahmen um halb 2 ein Uber zurück in mein Apartment.
 
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Tag 2: Fortsetzung ohne „happy end“



Wir waren dann in meiner Bude, fand sie natürlich alles ganz toll, schön groß, schöne Aussicht. Ich machte die Boombox an und wir tranken etwas. Leider kein Alkohol, sondern nur ne Cola. Aber egal. Ich dachte wir setzen uns jetzt bissen aufs Sofa, quatschen ein bisschen und dann geht’s hier los. Aber da hatte ich wohl die Rechnung ohne sie gemacht.



Also quatschen hat stattgefunden, bisschen Körperkontakt gabs auch, so ist es nicht. Aber als ich sie auf dem Sofa mal küssen wollte, wisch sie schon zurück und meinte ich solle noch warten, „wir müssten noch ein paar Dinge klären“. Ich dachte mir, was kommt denn jetzt?!?


Und dann fing das Gelaber an….


Sie fragte mich so typische Datingsachen, wie lang meine letzte Beziehung her wäre, ob ich schon mal was mit ner Schwarzen gehabt hätte, ob ich schon mal Sex beim 1. Date gehabt hätte, wo ich sagte na klar, wenn es sich mit der richtigen Frau ergibt. Und zig andere Fragen halt noch, sogar wie mein Verhältnis zu meinen Eltern wäre. Also ich date in Deutschland ja auch, deshalb kenn ich so die typischen Datingfragen, die Frauen so stellen, wenn sie den Richtigen fürs Leben finden wollen. Schien mir so, als würde sie das gleiche mit mir gerade auch machen wollen.


Ich war etwas angetrunken, hatte noch nen Hangover von letzter Nacht und es war langsam schon 2 Uhr. Wollte aber auch noch einen wegstecken hier. Die Kamagra hatte ich bereits vorsorglich eingeworfen, wollte hier nicht das Risiko eingehen nachher wegen des Gelabers noch nen Hänger zu bekommen.


Und es ging weiter und weiter….


In der Disco meinte sie noch, sie hätte einen Favorite Artist. Also gab ich ihr das Tablet und sie sollte diesen auf Youtube suchen. Ich dachte jetzt kommt ein Kenianischer Superstar, stattdessen kam irgendeine italienische Feministin, die sich in ihren Videos zwar recht lasziv bewegt hat, ansonsten aber wohl eher über ihre Männerprobleme sang. Diese Musik hätte ihrer Stimmung vor einem halben Jahr entsprochen, als sie auch mal Depressionen hatte und in Therapie war. Ja, super spannend. Genau das will ein Kerl nachts um 2 Uhr angetrunken mit nem Rohr in der Hose hören.


Und nach einem Video kam das nächste. „Guck mal hier, wie sie das macht, ist das nicht toll?“. Und es hörte nicht auf. Ich sollte ihr auch noch meine Lieblingsvideos zeigen. So zog sich die ganze Scheisse hier 2h und ich wollte doch nur ficken verdammt nochmal!!!


Irgendwann durfte ich dann wohl mal bisschen küssen. Zwar auch keine Zungenküsse, sondern nur Lippe auf Lippe, was ich bei Afrikanerinnen jetzt schwierig finde, weil du mit deinem Mund immer nur 1 ihrer beiden Lippen erwischen kannst.


Es war dann wahrscheinlich schon 5 Uhr als sie vorschlug ins Bett zu gehen. Umgezogen und ins Bad, legte ich mich nur mit Boxershorts ins Bett. Sie legte sich neben mich, gab mir noch einen Kuss, sagte gute Nacht und drehte sich um.


Hm, hier geht jetzt wohl nix mehr…grübel…grübel…


Ich lag da also mit meinem Rohr.


Einen letzten Versuch musste ich noch unternehmen, ich kuschelte mich an sie und küsste sie etwas am Hals. Dabei merkte ich, sie ging doch ein bisschen darauf ein. Keine Ahnung, was sich Frauen so denken in der 1. Nacht. Vielleicht musste sie einen auf hart zu kriegen machen, wer weiß. Sie stieg jedenfalls gut drauf an, streichelte mich, küsste mich. Ich fummelte dann auch etwas an ihren Titten rum. Das entwickelte sich jedenfalls in die richtige Richtung. Dann nahm sie meine Hand, führte sie zu ihrer Pussy, sie hatte ja noch ihre Unterhose an. Und dann kam der Nackenschlag….


…. Jetzt ein Cliffhanger wäre schön gewesen…. Aber weiter geht’s.


Nein, kein Penis zwischen ihren Beinen. Aber eine Damenbinde. Na super, sie hatte ihre Tage. Verdammte scheisse. Das kann doch nicht wahr sein. Was soll man da machen.


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Ich so: „Kein Problem, wir können ja ein Handtuch unterlegen“. Mag ich eigentlich nicht so, aber ich war jetzt Spitz wie Nachbars Lumpi und wollte sie wegknallen. Dann weiter rumgemacht, dann fragte sie nach einem Kondom. Ja, klar hab ich. Da war sie erstmal überrascht, dass ich sowas im Urlaub dabei hätte. Ich sagte natürlich nicht, dass ich den 100er Pack dabei hätte, sondern im Koffer müsste irgendwo eins rumfliegen. Ich holte das Kondom und dachte jetzt geht’s rund. Und dann war der Ofen wieder aus bei ihr.


Ich heizte diesen mühsam wieder an, es gab dann auch so ein bisschen Petting, wir hatten ja beide noch unsere Unterhosen an. Dabei ging sie auch ganz gut ab und am nächsten Morgen meinte sie noch, dass sie dabei auch gekommen wäre. Sie war dann auch bisschen erschöpft und erholte sich. Danach dachte ich geht’s endlich los, Kondom drauf und rein damit. Aber nein, sie drehte sich auch mal wieder weg und sagte mal ne zeitlang nix, wo ich mich fragte ob die jetzt schon pennt.


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Ich lag da also immer noch mit meinem Kamagra Rohr und dachte mir, soll sie mir halt einfach einen Blowjob geben, wenn sie ihre Tage hat und keinen Sex will. Oder von mir aus auch einen Handjob. Ich hätte alles genommen in der Situation. Das sagte ich dann auch, aber nein, „sie würde keine halben Sachen machen“. Tja, da war wohl nix mehr zu machen. Ich war schon kurz davor mir einfach selber neben ihr einen runterzuholen, aber das war mir dann doch too much. Also blieb mir nix anderes übrig als hier ohne Sex schlafen zu gehen. Alles versucht, alles verloren!


Am nächsten Morgen schliefen wir recht lang. Ich hatte abends schon mit ihr verabredet, tagsüber gemeinsam sightseeing zu machen, Fort Jesus und Old Town. Danach hätte ich sie eigentlich abends ausgetauscht, jetzt musste ich ja noch meinen Stich nachholen, also behielt ich sie halt Sonntagabend auch noch, ihre Tage sollten dann angeblich auch vorbei sein.


Von den Kosten blieb ich am 2. Tag innerhalb meines „Budgets“ von 100 Euro. Das Essen natürlich recht teuer mit 5500 KES, dafür beim Partymachen kaum was, so viel Party gabs ja auch nicht. Insgesamt müsste ich dann also locker mit 10.000 KES hingekommen sein (65 Euro).
 
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Es wäre schön, wenn es mal ein Bericht gäbe, der ohne die sinnlosen Anmerkungen anderer Member auskommt.

Ein bisschen Interaktion ist doch auch ganz nett. Will ja hier keinen Monolog halten. Ich poste den Bericht ja extra in einer anderen Farbe. Wer nur diesen lesen will, kann ja easy dorthin springen.

Also wer seine persönliche Meinung äußern will, kann das gerne tun. Gerade wer selbst schon mal in Kenia war. Für mich war es ja die Erste Reise dorthin und ich bin heute auch schlauer als damals. Ob ich jetzt an den 2 Tagen was anders gemacht hätte, wahrscheinlich nicht. Die Ungewissheit was passiert macht ja eben auch den Reiz von Tinder Dates aus. Wer nur schnell und mit Sicherheit einen wegstecken will geht einfach ins Casaurina. Da hat man diese Probleme natürlich nicht.
 
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