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Thailand Nings Traum vom langweiligen Leben

Dieses Thema im Forum "Stories" wurde erstellt von zurken, 25.12.2016.

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  1. zurken

    zurken Bronze Member

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    bett bezogen

    Bin nun Mitglied eines Thailand-Forums. Da ich 9x dort war, scheint es nicht viel Neues für mich zu geben, zumindest nicht über Pattaya, aber manche Postings sind nett. So schreibt einer: „ich bin grad 18j habe noch nicht soviel erfahrung mit frauen (bett bezogen), macht es denn frauen was aus wenn man die mit nimmt oder sollte die man da drauf vorher ansprechen?“

    Einer weist sehr richtig darauf hin, dass man schon vorher mit ihnen reden und sie nicht einfach am Kragen ins Hotel zerren sollte. Ein anderer schreibt: „Nicht ausgeschlossen, dass es deiner Gegenüber ähnlich ergeht. Vielleicht könnt Ihr Euch dann 'n Buch besorgen, wo alles drinsteht.“ Haha … einige junge Bargirls sind tatsächlich sehr unerfahren, und so eine Szene ist gar nicht so unwahrscheinlich.

    Musste mich aber erst mal am Kopf kratzen bezüglich der Frage, was der 18jährige meint mit „bett bezogen“? Hat er irgendeinen Fetisch mit Bettlaken? Aber er meint wohl einfach nur „Erfahrung mit Frauen bezüglich Bettgeschichten“.
     
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  2. zurken

    zurken Bronze Member

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    Tränen in den Augen

    Da habe ich viele Jahre immer mal wieder auf irgendeinem Strand gehockt, aufs Meer geschaut, neben mir meine Freundin oder Ehefrau, und gedacht, nun müsse ich doch glücklich sein, weil alles so schön und perfekt ist. Aber ich habe nichts gefühlt. Nun hocke ich allein in einem Café auf der Walkingstreet in Pattaya, meine Freundin Ning flirtet mit anderen Männern in ihrer Bar, und mir stehen die Tränen in den Augen vor Glück. Kann ich das irgendeinem erklären? Nein.
     
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  3. zurken

    zurken Bronze Member

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    Langzeitbeziehungen

    Letzte Nacht war meine Ning nicht bei mir. Sie müsse sich um eine „Sister“ kümmern, die zu viel Alkohol getrunken habe. Sisters sind nicht leibliche Schwestern, sondern enge Freundinnen oder Verwandte, wenn ich das recht verstanden habe. Sie sagen wohl „Sister“, wie sich unsere Jugendlichen mit „Bruder“ ansprechen. Also war ich mit „Bruder“ Marc und seiner Freundin auf der Walkingstreet.

    In einer Gogo hockte ein fetter Farang neben mir auf der Bank. Er war umringt von mehreren nackten Girls, die dem Schauspiel, das sich unter seinem Bauch abspielte, als Sichtschutz dienten. Während er geradeaus in den Raum stierte, als sehe er Geister, bewegte sich der in seinen Schoß vertiefte Kopf einer Lady auf und ab. Ob er in ihrem Mund gekommen ist, habe ich nicht mitgekriegt. Hätte mich interessiert, was er dafür hingelegt hat.

    Mein Schatz erzählte gestern, dass eine ihrer Kolleginnen in der Bar täglich zwei bis drei Kunden hat und im Monat umgerechnet rund 3000 € verdient. Ein fürstliches Gehalt für thailändische Verhältnisse. Meine könnte das auch haben, aber sie will nur „Long Time“, also Langzeitbeziehungen, was nach meiner Schätzung nur die Hälfte einbringt. Wenn sie nach Feierabend bei mir ist, liegen wir zusammen auf dem Bett und erzählen uns was, manchmal bis 6 Uhr morgens, wenn die Sonne aufgeht.
     
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  4. zurken

    zurken Bronze Member

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    Kein Fernseher

    Ich glaube, dass die Bargirls die monatlichen Zuwendungen für ihre Familien nicht etwa deshalb abdrücken, weil die arm sind und sonst nicht über die Runden kämen. Mag schon sein, dass die nicht wohlhabend sind, aber es ginge sicher auch ohne. Es ist vielmehr ein Alibi, um in Pattaya leben und arbeiten zu können. Durch die Unterstützung der Familie erlangt das Mädchen den Verdienst, der die Schande ihres Tuns aufhebt. Es ist sozusagen das Bestechungsgeld an Buddha. Im Grunde geht es ihnen darum, worum es allen jungen Frauen geht: sie wollen ein lustiges und aufregendes Leben. Ich kann mir meine Liebste nicht als Hausfrau vorstellen. Ich habe sie gefragt. Doch, sagte sie, genau davon träume sie. Mit einem ihrer Kunden habe sie den ganzen Tag kaum etwas anderes gemacht, als zusammen im Hotelzimmer zu hocken. Er sei über 70 gewesen, habe nur TV geschaut und sie in ihr Smartphone. Sie habe ihn geliebt und hätte ihn geheiratet, wenn er gewollt hätte.

    Um ihr den Traum von einem langweiligen Leben zu erfüllen, bräuchte ich etwa 15 Tausend € Brautgeld, plus 250 € monatlich für die Familie. Für den Preis ist sie zu haben – auch ohne Liebe. Hätte ich die Kohle, ich würde es machen. Aber ich bin sicher, spätestens nach einem Jahr arbeitet sie wieder in irgendeiner Bar oder ist dort Stammkunde. Ich habe ja nicht einmal einen Fernseher.
     
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  5. zurken

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    Der Unterschied

    Gestern hat mir Ning den Unterschied zwischen Boyfriend und Ehemann erklärt. Als ihr Boyfriend darf ich mich zwar beklagen, wenn sie fremd geht, aber nichts dagegen unternehmen. Als ihr Ehemann darf ich sie verprügeln oder sogar töten, und niemand werde ihr zu Hilfe kommen. Das alles gilt auch umgekehrt. Wenn ich als ihr Ehemann fremd gehe, müsse ich damit rechnen, dass sie mir den Schwanz abschneidet, was unter Thailändern sehr beliebt sein soll. Gewöhnlich bekomme der Mann aber die Gelegenheit, mit dem Teil in der Hand rechtzeitig eine Klinik zu erreichen, wo man es ihm wieder annähen kann.
     
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  6. zurken

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    Morgens im Isaan

    Zurück aus dem Isaan, ein Tag früher als geplant und ohne meine Liebste, bin sozusagen geflüchtet. Ich war 24 Stunden in Bussen unterwegs (hin und zurück) und 24 Stunden in ihrem Dorf. Tagsüber die meiste Zeit irgendwo rumgelegen und gepennt, nachts wach gelegen, weil ich am Tag so viel geschlafen hatte. War trotzdem interessant.

    Auf dem Hinweg hatte sie ein weißes Plüschtier dabei, das fast so groß war wie sie selbst. Sie hatte es die ganze Zeit im Arm – mich also eher selten. Es sollte wohl ein Geschenk werden. Wir kamen morgens gegen 6 Uhr an, ihre Familie schon auf den Beinen, was aber dort üblich ist.

    Zuerst kamen die Bettelmönche. Nachdem man ihnen was zu essen gegeben hatte, warf man sich vor ihnen in den Staub. Bei aller Sympathie für den Buddhismus, aber das mache ich nicht mit – bin auch viel zu steif dafür und hat auch keiner von mir erwartet. Zum Dank gaben sie ein Ständchen a capella, das war interessant, ein nie gehörter Gesang. Heute habe ich gelesen, nicht die Mönche, sondern die Dorfleute bedanken sich, nämlich dafür, dass die Mönche die Spende angenommen haben. Und die Mönche essen es nicht selbst, sondern verfüttern es an Hunde und Katzen. Sie seien wohlhabend genug, sich selbst was kochen zu können. Finden wir das gut, fragt einer in mir.

    Zur Begrüßung bekam ich von den alten Frauen Bänder um beide Handgelenke gewickelt, wozu sie irgendwas Beschwörendes murmelten. Es soll mir wahrscheinlich Glück bringen.
     
    Zuletzt bearbeitet: 25.12.2016
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  7. zurken

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    Mittags Regenmachen

    Meine Liebste ist glücklich, es ist ihre Heimat, hier kennt sie jede Ecke und jeder kennt sie, und in zwei Minuten wusste das ganze Dorf, dass sie einen Farang mitgebracht hat. Dann hat sie mich mitgenommen auf ihrem Moped. Ich solle mir die Ohren zuhalten, meinte sie, es werde laut werden. Draußen auf einem Feld ließen sie Raketen steigen. Die waren aber weniger laut als die Musik, die sie dazu laufen ließen. Dieser Brauch diente früher dem Regenmachen. Ulkigerweise regnete es tatsächlich zwei Stunden später, aber auch die Thais vom Land führen das nicht mehr auf den Zauber ihrer Raketen zurück, sondern glauben dem Wetterbericht im TV. Aber weil das Raketensteigenlassen Spaß macht, haben sie es beibehalten.
     
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  8. zurken

    zurken Bronze Member

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    Das Haus der Familie

    Nings Vater ist Bauarbeiter, das Haus hat er wahrscheinlich selbst gebaut. Es besteht aus rohen Brettern, die von Balken zusammen gehalten werden, und darüber schwebt ein Giebel aus Wellblech. Nichts ist isoliert, im Gegenteil, es soll überall durchziehen können. Es hätte von mir sein können, das hätte ich auch noch hingekriegt: Papa war wohl zu faul, die Bretter auf Maß zu schneiden, sie stehen an den Ecken vor. Er ist mir sehr sympathisch. Das Haus ist groß, geschätzt 20 x 10 Meter Grundfläche, und es leben nur vier Personen drin: Mama, Papa, Omma und Bruder.

    Das EG ist ein einziger großer Raum, aber es gibt keine einzige bequeme Sitz- oder Liegefläche. Ob das was mit Buddhismus zu tun hat? Für eine alte Couch müsste es doch irgendwann mal gereicht haben. Ein Meister der Improvisation scheint sich extra lange Zeit Gedanken gemacht zu haben, wie man alles so hinstellt, dass es maximal unbequem und umständlich ist, darin zu wohnen. Die Küche in der Ecke ist zweigeteilt, dazwischen liegen Klo und Bad. Beim Kochen muss man immer hin und her am Klo vorbei. Der Kühlschrank steht in der Mitte des Raumes mit der Rückwand zur Küche. Wir schliefen im OG, und die Treppe da hinauf ist extrem steil, ein Wunder, wie ich es geschafft habe, da nicht runter zu fallen. Besonders weil nachts unten alles dunkel ist, und ich musste zweimal zum Klo. Aber ganz wunderbar fand ich, dass das Haus nicht abschließbar ist. Der Eingang zum EG ist so groß, dass man mit einem Laster durchfahren könnte. Nachts machen sie da nur eine Art Fliegengitter vor.

    Sie haben zwei Hunde. Tagsüber lagen sie nur pennend irgendwo rum, es war ihnen wohl zu heiß zum Kläffen. In der Nacht passte es dann, und natürlich stimmten sämtliche Dorfbastarde mit ein in das Geheul. Es war manchmal so laut, als stünden sie direkt neben unserem Bett.
     
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  9. zurken

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    Das Bad

    Das Bad besteht aus vier nackten Betonwänden im Quadrat, und in einer Ecke steht ein großer, mit Wasser gefüllter Steintrog. Man muss wissen, dass es Wasser aus der Wand noch nicht allzu lange gibt im Isaan. Man füllte also irgendwie diesen Steintrog, schöpfte mit einer Schüssel das Wasser raus und kippte es sich über den Kopf. Das machen sie immer noch so. Mit dem Unterschied, dass der Trog nun aus der Leitung gefüllt wird. Es könnte Gewohnheit sein, warum sie sich noch keinen Duschkopf besorgt haben. Ich vermute aber, sie misstrauen der neuen Technik.

    An der Wand neben dem Steintrog hängt ein Set aus Plastik als Ablage für Zahnbürsten und Seife. Daneben ein winziger Spiegel, auch aus Plastik. Es sieht aus, als sei das noch nie sauber gemacht worden. Auch der Plastikstuhl im Wohnzimmer hat uralte, schwarze Gebrauchsspuren. Das bestätigt mich mal wieder darin, dass ich im früheren Leben ein Thai war und hier auf dem Land lebte. Ich habe die mir bislang unerklärliche Neigung, mit solchen Sachen genau so umzugehen.
     
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  10. zurken

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    Oben

    Im OG gibt's nur zwei Zimmer, in beiden nichts anderes drin als je eine steinharte Matratze mit einer tiefen Kuhle in der Mitte. Die Zimmer sehen also aus wie die Boxen in den Massagebuden. Meine Liebste musste unbedingt ihr Riesenstofftier mit ins Bett nehmen, wir schliefen also zu dritt. Da wir nicht laut sein wollten, habe ich das Tier statt meiner auf sie gelegt. War lustig, weiß aber nicht, ob sie es auch lustig fand. Dann kam die große Überraschung: Ich dachte, dort werde ich in der Nacht von Stechmücken überfallen, aber es kam keine einzige. Ob es am Qualm aus dem Holzkohleofen lag? Oder am Ventilator, der die ganze Nacht lief?
     
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  11. zurken

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    Ums Haus rum

    Die alten Leute im Dorf kauen den ganzen Tag irgendein rotes Zeug, das sie Mae nennen und selbst in einem Mörser herstellen. Davon werden ihre Zähne schwarz und rot, wandern im Kiefer umher und fallen schließlich aus. Sie finden das schön.

    Hinterm Haus lag das Gehege der sieben Wasserbüffel. Die Mutter geht jeden Tag mit ihnen spazieren, damit sie draußen auf den Wiesen was zu fressen kriegen. Sie ziehen keine Pflüge, sie werden verkauft als Fleischlieferanten, so viel ich verstanden habe. Mutter sei aber Vegetarierin, esse gelegentlich ein Huhn, aber kein Büffelfleisch.

    Außerdem haben sie im Garten einen stinkenden Erdhaufen, in dem wohl Holzkohle hergestellt wird. Als ich den sah, wollte ich sofort wieder abreisen. Ich dachte, ich fahre aufs Land, und die Luft riecht nach Pflanzen und Blumen. Den Gestank kann man natürlich nicht mal eben abstellen, nur weil dem Farang das nicht passt. Und wie ich es mir dachte, hatte ich die ganze Nacht den Duft in der Nase. Wo sie auch leben, überall machen die Menschen Gestank.
     
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  12. zurken

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    Mahlzeit

    Meine Liebste hat mir zum ersten Mal was gekocht, nur für mich. Sie und alle anderen haben irgendwo anders etwas anderes gegessen. Wir mussten die Zutaten vorher kaufen, irgendwelche Vorräte scheint es nicht zu geben. Sie haben auch keinen Gemüsegarten draußen, von dem sie leben könnten, obwohl das hier ja das ganze Jahr möglich sein müsste. Stattdessen stehen im Garten die Büffel und der Holzkohleofen. Ich vermute, ich sollte nicht sehen, was sie essen, wahrscheinlich ein Käfer- und Heuschreckeneintopf oder so.
     
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  13. zurken

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    Hellseherin

    So war das also im Isaan. Ning sagt, ihre „Big Mama“ (Großmutter) habe gesagt, dass ich sie sehr liebe. Das stimmt, woher weiß sie das? Die Oma könne hellsehen.
    Ich rätsel noch immer rum, warum genau ich nach einem Tag abgereist bin. Sie hat ihrer Familie gesagt, ich hätte irgendwas Geschäftliches zu tun gehabt. Hätte ich auch gesagt. Wahrscheinlich, weil keine meiner Erwartungen erfüllt wurden: es war nicht kühler als in Pattaya, eher heißer, es gab keine saubere Luft und keine Ruhe.
     
    Zuletzt bearbeitet: 25.12.2016
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  14. zurken

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    Boyfriend-Verhalten

    Ich habe einen Fehler gemacht, ich habe mich als ihr Boss und nicht als Boyfriend verhalten, das heißt, ich habe sie mittags aus dem Bett geschmissen, buchstäblich rausgekullert, so dass sie auf dem Fliesenboden landete. Das war beim letzten Mal anders, da habe ich sie pennen lassen, so lange sie wollte. Das war Boyfriend-Verhalten. Weil ich nun Pflichterfüllung einforderte, habe sie immer so ein säuerliches Gesicht gemacht. Ich habe demnach die Wahl: Als meine Angestellte erfüllt sie zwar brav ihre Pflichten, macht aber ein langes Gesicht. Als ihr Boyfriend habe ich nichts zu sagen, aber sie lacht mich an. Ich wähle Boyfriend. Es ist 16 Uhr, inzwischen habe ich draußen gefrühstückt, sie wird langsam wach und schaut glücklich aus der Wäsche – ach nein, sie hat ja gar nichts an.
     
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  15. zurken

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    Nach Madagaskar auswandern

    Nachdem ich gestern mal wieder kurz davor war, mich von ihr zu trennen, gab es nach der Disco endlich wieder eine schöne Nacht mit ihr im Bett. Sie fing an, von ihren Erlebnissen mit anderen Kunden zu erzählen. Ich erfuhr auf Nachfragen sogar Einzelheiten. Mit einem habe sie nie Sex gehabt, er habe ihr aber immer Geld gegeben, einfach so, weil er sie mochte. Als er in seinem Land war, habe sie sich Geld von ihm leihen wollen. Er schickte 40.000 Baht und habe es nie zurück verlangt. Ich kann ihn verstehen.

    Sie glaubt, dass so ziemlich alle Mädels hier gelandet sind, weil sie irgendein schlechtes Erlebnis verdrängen wollen. Trennung vom Ehemann, Vergewaltigung, Tod eines Angehörigen usw. Aber keine redet darüber, entgegen meiner Annahme redet sie auch nicht mit ihren Sisters darüber. Was für ein Erlebnis sie verdrängen will, hat sie mir nicht verraten.
     
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  16. zurken

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    Ihr Zweiter

    Ihre Familie gibt ihr noch maximal drei Jahre, so lange dürfe sie selbst nach einem Ehemann suchen. Danach werde sie von den Eltern an einen aus ihrer Gegend vermittelt. Unverheiratet bleiben geht nicht. Dem Beschluss der Familie zu widersprechen, geht auch nicht. Mit einem Finnen wollte sie nach Madagaskar auswandern, weil sie dann beide weit genug weg von ihren Familien gewesen wären. Er wahrscheinlich von seiner Ehefrau. Ein Wahrsager habe gesagt, sie werde noch vier Männer haben, dann komme der richtige, der sie heiratet und mitnimmt. Ich bin ihr zweiter.
     
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  17. zurken

    zurken Bronze Member

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    Eine weise Frau

    An einem Tag bin ich glücklich mit ihr, am nächsten möchte ich mich von ihr trennen. Was kann ich eigentlich mit ihr anfangen außer Sex? Nicht viel, eigentlich gar nichts. Aber gestern war's wieder wunderschön, alles perfekt, sie war gut drauf, wir hatten Sex und waren nachts im Club. Leider grölte der DJ einige Songs mit, als wären wir in einer Karaoke-Bar. Ich hätte ihn gerne gewürgt bis ihm die Stimme weggeblieben wäre. Im Appartement gab's mit ihr noch eine schöne Schmuse- und Erzählstunde. Gerade sagt sie, sie habe mit ihrer Omma telefoniert, und die habe gesagt, sie solle nett sein zu mir, sonst werde sie mich verlieren. Die scheint wirklich hellsehen zu können. Dann habe ich es der Omma zu verdanken, dass es letzte Nacht so schön mit ihr war. Ich sage, sie soll ihr ausrichten, ich mag sie, sie sei eine weise Frau.
     
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  18. zurken

    zurken Bronze Member

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    Drama

    Irgendwas hoch Dramatisches muss in der Nacht passiert sein. 5 Uhr kam sie in mein Appartement und warf sich heulend auf mich, aber sagte nichts. Sie roch nach Alkohol. Dann schloss sie sich ins Bad ein. Na gut, dachte ich, sie wird sich irgendwann von selbst beruhigen und wollte weiter schlafen. Aber dann fiel mir ein, ich bin in Thailand; was passiert, wenn sie sich im Bad die Pulsadern aufschlitzt? Hier in meinem Appartement. Ich werde vielleicht nicht ins Gefängnis kommen, aber Ärger kriegen. Ich also hin, geklopft und gerufen, keine Reaktion. Ich tat so, als wolle ich die Tür eintreten, was sicher leicht möglich gewesen wäre. Aber wenn sich herausstellt, die Aufregung war umsonst, und ich muss eine kaputte Tür bezahlen?

    Ich beschloss, Hilfe zu holen, einen Thailänder. In anderen Hotels ist immer jemand in der Rezeption, hier nicht, ich habe auch keine Telefonnummer vom Besitzer. Also klopfte ich an die Tür meines thailändischen Nachbarn, von dem ich weiß, dass er den Besitzer kennt. Ich schrie, er müsse mir helfen, ich hätte ein Problem. Nach quälend langen Minuten kam er raus, ich deutete auf die Tür zum Bad und hörte in dem Moment ein Geräusch, sie machte auf. Sie lag nackt unter der Dusche, das Wasser lief, sie schluchzte und wollte nicht raus. Irgendwann lag sie nass neben mir im Bett, aber sagte immer noch nichts. So ist das geblieben bis jetzt 13 Uhr. Keine Erklärung von ihr.

    Was kann passiert sein? Verletzt ist sie nicht, bis auf ihr Smartphone ist alles da, was sie besitzt, sogar die 6000 Baht, die ich ihr geliehen habe, hatte sie dabei. Also vermute ich, dass irgendwas mit ihrer Sister passiert ist. Vor kurzem sagte sie, die sei in dunkle Geschäfte verwickelt, wahrscheinlich illegale Glücksspiele. Na dann … gehe ich erstmal frühstücken …

    Hat sich inzwischen aufgeklärt: es war einfach nur ein Streit mit der Sister, und nun hat sie kein Smartphone mehr. Was genau dahinter steckt, wollte sie mir nicht sagen, das wüssten nur die beiden, es sei ein alter Familienstreit. Und um so einen Mist mache ich mir Sorgen, denke, sie will sich umbringen im Bad und wecke den armen Nachbarn auf. Zuhause hätte ich nicht so reagiert.
     
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    Nichts

    Ich hab's ja immer gewusst, dass die Thais sich für nix interessieren, aber ich dachte, Ning könnte mir zuliebe doch wenigstens mal so tun, als interessiere sie irgendwas, was mit mir zu tun hat. So staune ich nun doch, dass da wirklich nichts ist in ihrem Hirn, das auf irgendwas anspricht. Sie hat mich noch nie irgendwas gefragt, und wenn ich sie was frage, zum Beispiel über den Buddhismus, dann fragt sie erstaunt, warum ich das wissen will. Sie hat keine Lust, über irgendwas zu reden. Es geht nur blödeln, Billard spielen, tanzen und Sex. Wenn wir allein im Zimmer rumhängen, pennt sie, guckt TV oder spielt auf ihrem Phone. Und es ist nicht etwa so, dass sie mit ihren Thai-Freunden anders umgeht, mit denen kann sie nur besser blödeln als mit mir. Die reden auch über nix.
     
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  20. zurken

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    Zu heiß

    Seit etwa einer Woche ficke ich mit meiner Liebsten nur noch ohne Kondom. Sie verhütet nicht, und ich bin nicht sterilisiert, aber ich habe seit langem den Verdacht, dass sich in meinem Ejakulat noch nie Spermien befunden haben. Außerdem würde ich es noch miterleben, falls ihre Mens tatsächlich ausbleiben sollte. Sollte sie schwanger sein, kann sie nicht abtreiben, die Geister wären ihr bis ans Lebensende böse. Dann müsste ich sie heiraten. Will ich das? Werde mich um diese Frage kümmern, sobald es der Fall ist.

    Ansonsten ist es seit meiner Ankunft höllisch heiß und der Himmel selten bedeckt. Letzte Nacht hat es mal kurz heftig geregnet, aber es wurde kaum kühler. Zum ersten Mal wäre ich bereit, die Klimaanlage zu benutzen, aber ausgerechnet jetzt funktioniert sie nicht. Ohne Ventilator würden wir in unserem Zimmer ersticken.

    Es ist 17:30 Uhr, sie ist wach geworden und tippt auf ihrem Phone herum, es wird Zeit für den täglichen Fick, aber wahrscheinlich wird das heute nichts, es ist einfach zu heiß.
     
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