Paraguay Paraguay – Samba, Steacks y Sexo!

Sorry für die kleine Verzögerung.



So gestärkt nun endlich das Zimmer beziehen und duschen:

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Ein Zimmer in einem, dieser oberen Stockwerke hätte ich auch wählen können (das Hotel war nur schwach ausgebucht), dass hätte dann auch einen Ausblick gehabt, aber es sind halt 0815 Standardzimmer. Die unteren Zimmer haben zwar keinen Ausblick, aber mehr Charm.


Das „alte“ und renovierte Kernhotel hat wirklich Klasse:

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Aber irgendwann wurde da vor ein paar Jahrzehnten ein neumodischer Betonklotz mittenreingebaut:

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Die Stellen da oben am Dach wurden gerade ausgebessert. Und das nicht geräuschlos, was mich Morgens nicht wirklich begeisterte.



Der „Künstler“ hier hatte auch Humor:

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Ob die „Öffnung“ da eine technische Notwendigkeit zum Brennen ist?



Dann noch etwas aufs Dach und den Ausblick und Pool genießen:

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Sonnenschirm habe ich mir selbst vom Sitzbereich rüber geholt, denn ohne hält man es keine 5 Minuten in dieser erbarmungslosen Sonne aus!

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- Die Hauptstadt Asunción



Ich hatte mich im Vorfeld natürlich etwas eingelesen und auch via YT vorbereitet, wenn durch die Spontanität auch nur eingeschränkt möglich.
Einige sagen, man kann die Stadt links liegen lassen und am besten gleich aufs Land oder in andere kleinere Städte fahren.
Das kann ich für normale Touristen, oder für Leute die schon öfters dort waren auch bestätigen.
Für uns Qualitätstouristen sieht die Lage aber schon wieder ein bisschen anders aus😉
Außerdem ist der Aeropuerto ja eh erstmal Ankunftsort und Drehkreuz.

Auch hier ist das „timing“ mal wieder wichtig und meine Ankunft an einem Montagmorgen waren alles andere als ideal!


Meine Erfahrungen:

- das (alte) Zentrum, auch Finanzzentrum genannt, in dem ich zuerst war ist tagsüber sehr sicher, abends besser nicht allzu viel zu Fuß gehen. Auch wenn an jeder zweiten Kreuzung ein Uniformierter steht. Aber das wahrscheinlich nicht grundlos.

- bereits bevor die Sonne untergeht werden so zwischen 17 und 18.00 Uhr die Bürgersteige hochgeklappt und fast alle Läden machen zu. Also zumindest hier in der Altstadt. Dagegen haben sogar wir in D hier großzügige Öffnungszeiten.

- die Paraguayer scheinen also weder Partypeople noch große Fußgänger zu sein. Sie ziehen sich abends eher in Ihre casas zurück und Wege werden selbstverständlich mit dem Auto zurückgelegt. So Nachbarschaften mit geselligem, nächtlichem Zusammensein habe ich in Asunción nicht gesehen. In anderen Städten sieht das anders aus.

- Alles alltägliche ist recht günstig. Also Lebensmittel, Getränke, Alk, Essen gehen oder auch Transport (Uber ist hier Standard). Hotels im Verhältnis dazu eher gehoben (auch wenn es eine große Spanne gibt).

- SIM Karten zu bekommen war etwas aufwendiger. Bei einem Anbieter (gibt 4 oder 5 verschiedene) erstmal Nummer ziehen dann warten und erst am nächsten Tag konnte der Vertrag fertiggemacht und die Karte übergeben werden. Zwischenzeitlich hatte ich bei einem anderen Anbieter schon eine besorgt, aber auch hier relativ komplizierter Registrierungsaufwand. Nachdem die Karten mit einigen Gig dann aber günstig sind habe ich beide genommen. Doppelt gemoppelt hält besser und man hat ja auch mehrere Geräte dabei.

- im Februar ist es verflucht heiß und deshalb spielt sich fast Alles im klimatisierten Innen ab. Restaurants mit Außenbereich/Biergarten sucht man fast vergebens.



Nach Rückfrage und Empfehlung durchs Hotel habe ich mich dann mal auf ins

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„Paseo Carmelitas“ gemacht.


Dabei handelt es sich um einen Block, in dessen umliegenden Straßen eine Menge Restaurants, Bars und auch ein paar Clubs sind. Unter der Woche sind letztere allerdings nicht geöffnet und auch die Restaurants etc. sind nur schwach besucht.
Dafür kann man hier allerdings auch draußen sitzen und den Abend genießen sofern man es aushält:

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Da schmeckt das eiskalte cerveza gleich doppelt so gut😊

Die Gegend hier ist sehr sicher und man kann problemlos auch etwas zu Fuß umherlaufen. Allerdings nicht sehr weit, denn da ist dann sonst Nichts mehr, was am Abend auf hat.

Liegt ein paar Kilometer im Osten und ist mit Uber für rund 25.000 Guarani in 10 – 15 Minuten zu erreichen.


Hier war ich dann auch noch zwei oder drei weitere Male (auch auf dem Rückweg und mit eigenem Fzg.), da es in der Stadt nicht viele vergleichbare Orte mit einer Konzentration von Lokalen gibt. Am WE ist dann auch mehr los.
 
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Der nächste Tag begann mit einem durchaus qualitativen Frühstück in angenehmer und ruhiger Atmosphäre:

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Vielleicht hier nochmal kurz der Hinweis, dass die folgenden Bilder und Erzählungen dazu nicht 100% chronologisch sein müssen.
Ich schreibe einfach jeweils dazu, was mir in Erinnerung geblieben ist und ich weiß eben nicht mehr sicher, welches Essen oder Erlebnis genau nach dem anderen war.


Dann noch etwas relaxen und mich um mein Fortbewegungsmittel für die kommenden Tage kümmern. Insbesondere für die Städte und Sehenswürdigkeiten, die noch vor mir lagen ist ein Auto (also Mietwagen) das Mittel der Wahl.
Die üblichen Ketten wie Europcar, Sixt, Hertz oder Ähnliche gibt es allerdings in Paraguay nicht, weshalb ich mich vor Abflug auch nicht festlegen wollte.
Kleinere Vermieteragenturen gibt es allerdings einige und ich begann zu telefonieren.
Google hilft. Einige sind an Autohäuser angeschlossen und bieten schon auch hochwertige Fahrzeuge. Aber über 100$ pro Tag wollte ich für so einen neuwertigen VW Amarok o.Ä. nicht hinlegen. Plus die Kaution, etc.. Dafür fahr ich dort nicht viel genug, als dass es mir wert gewesen wäre.

Das kleinste, für mich erträgliche war ein VW Gol (Polo mit billigerer Ausstattung), welcher von einer Agentur war, die in einem der großen Einkaufscenter dort untergebracht war.

Vorab war ich ein paar Straßen gegenüber noch bei „Localiza“, bei denen es sich um eine der größeren Vermieterketten dort handelt. Die waren aber gerade am Schließen (wie dort üblich sehr früh) und so konnte ich nur noch ein kurzes Gespräch und Preisinformationen ergattern. Preise und Konditionen im Mittelfeld, Autos gut in Schuss, aber ich hätte eben frühestens Morgen wiederkommen können.

Dann also rüber in die Mall wie eigentlich geplant.


Bevor´s mit dem Mietwagen weitergeht erstmal zur:

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„Paseo la Galeria“ (hier hinterhalb der Tankstelle)


Diese geschwungenen Zwillingstürme sind fast aus der ganzen Stadt gut zu erkennen und genau zwischen den beiden Türmen befindet sich eine große und sehr moderne Shoppingmall.

Hier gibt es beim Eingang auch einen großen kreisförmigen Bereich mit jeder Menge Restaurants, die sowohl einen Innen- und eine Außenbereich haben. Da ist für jeden Geschmack und ab mittlerem Geldbeutel etwas dabei.

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Da konnte ich endlich mal wieder richtig gut peruanisch essen und einen Pisco Sour genießen!:)

Innen sehen sie halt wie überall auf der Welt aus:

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Hier sogar mit kleiner Schmink- und Modelveranstaltung.

Die Gegend dort ist eines der moderneren Zentren der Stadt, aber alles recht „amerikanisch weitläufig“ eher fürs Auto erschlossen. Für (noch) Fußgänger kein Paradies. Umliegend sin auch noch einige andere Einkaufscentren, Malls und Geschäfte mit großen Parkplätzen.


Dann mal nach einigem Suchen runter in Untergeschoß, auf Höhe der Parkgarage, wo sich dann die Vermietagentur „Prime Auto“ befand, mit der ich vorab schon verhandelte:

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Ich schreibe das hier deshalb so genau, denn im Nachhinein haben sie sich eben doch als Gauner herausgestellt!



Also dieser VW Gol sollte mich für 10 Tage umgerechnet 250$ kosten. Das war für mich in Ordnung und der Mehrpreis für ein oder zwei andere Modelle mit Automatik war es mir nicht wert. Hinzu kam eine Kaution in Höhe von umgerechnet 260$. Beides wurde von unterschiedlichen Terminals mit meiner KK „bezahlt“.

Mietvertrag gemacht und hier kam mir mal wieder meine deutsche Gründlichkeit zu Gute!! :strei:

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Bei der Übergabe erstmal jeden Kratzer, Beule, etc. noch in Anwesenheit des Mitarbeiters fotografiert und auf dem Vertrag vermerkt. Seinerseits war dann auch schnell abgehakt, dass Alles vollständig und in Ordnung ist. Aber siehe da, da fehlt doch der Ersatzreifen und Wagenheber! Sowas kann teuer enden, insofern im Übernahmeformular abändern lassen.

Das Auto hatte knapp 80.000 km und war sonst auch in Ordnung, auch wenn die Batterie schon recht schwach war, weshalb ich manchmal schon lieber am Hang geparkt hatte.



Das Thema Leihwagen löse ich hier mal gleich auf:

Das Auto hatten sie natürlich fristgemäß, gewaschen und ohne zusätzliche Mängel zurückbekommen. Das habe ich mir zum Glück auch Alles dokumentieren und unterschreiben lassen!!
Denn wie sich später herausstellte hatten sie die Kaution nicht „reserviert“ sondern abgebucht. Dann ging es über einige Tage und Wochen per WhatsApp hin und her…
Ja, wird zurückerstattet, dauert aber… Blabla…
Von wegen. Die wussten, dass ich wieder außer Landes war und ich glaube das ist so eine Masche von denen.

Schlussendlich konnte ich es durch den Kundenservice von Revolut zurückerstatten lassen. War aber schon ein Aufwand, bei dem ich froh um meine ganzen Fotos und Dokumente war und hat dann auch mehrere Monate gedauert. Schlussendlich habe ich es aber zurückbekommen. FCK U! :shot:



Anderes Thema.

Nachdem ich nun ja endlich mobil war gleichmal auf in die nächste Massage😊

Auch hier konnte Tante Google helfen und es war das „Zeu Men Spa“ nicht weit entfernt:

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Ich hatte keinen Termin und wollte mich mal überraschen lassen. Der Innenhof:

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Der Empfangsdame mein Begehren nach einer Massage mitgeteilt.

Der aufgerufene Preis war eine gerade Summe. Ich weiß jetzt allerdings nicht mehr ob es 100 oder 200.000 Guarani waren.
Zwischenzeitlich huschte eine der masajistas vorbei, die mich mit großen Augen ansah, und für mich absolut machbar gewesen wäre, aber eine anderer Dreibeiner, der auf einer der Couches dort saß hatte anscheinend vorab einen Termin mit IHR ausgemacht😭

Nach einem Line-up zu fragen hatte ich mich in dem Moment erstmal nicht getraut, und so ließ ich die Sache auf mich zukommen.

Meine zugeteilte masajista war zwar dann ganz nett, figürlich in der Mitte und überrascht über einen Exoten wie mich, aber so richtig flachlegen (sofern überhaupt möglich) wollte ich sie dann auch nicht. Aber über eine ordentliche Massage habe ich mich gefreut und die hat sie geliefert.
Also die masajistas laufen dort alle in so einheitlichen Ganzkörperkostümen rum. In ein paar Sekunden sind die nicht ausgezogen. Insofern denke ich eher, dass dies ein Ort für HJ oder event. noch BJ ist. FS halte ich eher für ausgeschlossen, ohne genau gefragt zu haben.

So sah übrigens der „Arbeitsbereich“ aus:

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Für mich wars erstmal gut und jetzt noch etwas für den Bauch tun.

In der Nähe meines Hotels war die „Lido Bar“. Ein in vielen Foren empfohlener Klassiker.
Hier konnte man es dank einiger Ventilatoren auch draußen aushalten.

Das Steak war zwar sehr gut und günstig (um die 6 oder 7€), aber anders als erwartet:

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Dummerweise nennt sich hier fast Alles „Filet“:


Aber ich lerne ja dazu…
 
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Vielen Dank für den tollen Bericht bisher! Wie immer bei dir, super strukturiert, informativ und unterhaltsam.

Besten Dank und dito! ;-)




So, jetzt muss aber wirklich wieder ein Fick und neuer Länderpunkt her. Bin ja nicht zum Spaß hier:headbash:

Also am nächsten Tag die üblichen Online-Optionen (Mileroticos, Skokka, Wanuncios, etc.) durchgestöbert. Ändert sich Alles ja fast täglich, deshalb macht es hier keinen Sinn explizite Empfehlungen oder Adressen aufzuschreiben. Und Geschmäcker sind ja auch unterschiedlich!

Die übliche Kommunikation lief dann ungefähr so:

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Die Preise bei den einzelnen "Anbietern" waren auch halbwegs auf gleichem Niveau.


Eine der casas, die ich besuchte war dann diese:

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Wie gesagt läuft das ganze hier eher im Verdeckten und ist außen von einem normalen Haus nicht zu unterscheiden.

Hergekommen bin ich wegen einer kleinen rubia. Also erstmal Platz nehmen und trotzdem das Lineup anschauen. Könnte ja auch noch was Ansprechenderes dabei sein😆


Das nenne ich mal eine „ordentliche“ Preisliste:

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Also für einen Puff!


Es kamen dann ein paar herein und stellten sich kurz vor, aber meine Wahl fiel dann doch auf die Kleine, wegen der ich hergekommen war:

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Insgesamt sind sie hier etwas fotoscheuer und „verschlossener“ als an der Karibikküste.
Insofern gibt es leider auch nicht viele sexy Bilder oder Videos.

Auch die Nummer war dann business as usual. Also schöner, knackiger Körper, Stellungen wie gewünscht, aber keine leidenschaftliche Hochzeitsnacht. Kann man für 25€ aber auch nicht immer erwarten.


Trotzdem, Länderpunkt Paraguay: Check! :mrgreen:



Das Verrichtungs- und Reinigungszimmer:

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Andere Zeit und Etablissement. Die Kleine war auch nach meinem Geschmack:

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Sah dann in natura sogar noch etwas zierlicher aus und teilte sich ein Apartment mit Ihrer Freundin. Nummer war auch hier ganz OK, aber nichts Umwerfendes.

Auch hier wurde erstmal eine Teiladresse rausgerückt und erst wenn man vor Ort ist (in dem Fall eine Tankstelle gegenüber) wird die genaue Haus- und Apartmentnummer rausgerückt:

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In der casa habe ich an einem der Abende auch eine flachgelegt. Annonce und Realität:

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Auch hier, nicht teuer aber auch nichts, weswegen man das Land unbedingt bereisen müsste.


In Summe kann man(n) hier also schon problemlos täglich einen wegstecken, aber das waren bisher eher so typische casa- oder Laufhausgeschichten. So Clubs, in denen man sich länger aufhalten und vorab besser einschätzen kann oder persönlichere Geschichten habe ich in der Kürze der Zeit leider nicht gefunden. Und das WE mit mehreren Optionen war noch weit entfernt.
 
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Die nächste Etappe dieser Reise stand an.


Ich habe mir zwar vor Reiseantritt schon immer so meine Gedanken und einen groben Plan gemacht, möchte aber immer noch so flexibel wie möglich bleiben.
Deshalb hatte ich auch erst jetzt die Flüge nach Argentinien gebucht, als ich den ersten Eindruck über Paraguay hatte und wie lange oder eben nicht lange ich hierbleiben wollte.


Als nächstes sollte es also nun nach…

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Encarnación gehen.


Der Carneval in Encarnación ist auf jeden Fall mal der größte in Paraguay und was ich gelesen hatte auch der zweit- oder drittgrößte in Lateinamerika. Aber nagelt mich nicht darauf fest.
Er findet an den 4 letzten Samstagen der Carnevalszeit statt. Also der Höhepunkt der Feierlichkeiten im dafür eigenen Sambadromo. Aber dazu später mehr…



Noch ein paar Impressionen zu Asución.

Es gibt eine Uferpromenade, an der man abends auch etwas Spazierengehen kann:

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mit Verkaufsständen, Vermietern für allerlei „Vehikel“, Joggern, Familien, etc.
Leider ist das ganze doch etwas trostlos. Da könnte man (also wenn die Stadtverwaltung wollte) wesentlich mehr daraus machen. Also länger als 2 oder 3 Stunden muss man sich dort nicht aufhalten.


Die Sonnenuntergänge sind hier, wie auch im ganzen Land aber immer spektakulär:

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Was der mit der Stadt zu tun hat entzieht sich leider meiner Kenntnis:

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Noch was Anderes: Kurz vor Ankunft und die ersten Tage vor Ort hatte ich auch mal Tinder angeworfen. Die Resonanz ist dann zwar nicht ganz so schlecht wie in DACH, aber meilenweit von den Ländern in der Karibikregion oder gar Afrika entfernt. Ich hatte also schon einige Matches und Chats, aber so richtig auf kurzfristige Treffen waren die nicht eingestimmt. Nachdem ich auf dieser Reise dann auch in der Regel nicht mehr als zwei oder drei Tage an einem Ort war habe ich diese Option nicht weiterverfolgt.



Dann also auf nach Encarnación

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, welches gut 300 km im Süd-Osten des Landes direkt an der argentinischen Grenze liegt.
Die Strecke kann man mit dem Mietwagen recht entspannt in einem halben Tag schaffen.

Auf den Überland Straßen sind dann gelegentlich hinter irgendeinem Hügel auf einmal auch Kontrollstationen der Polizei. Also wenn man die erlaubte Geschwindigkeit nicht exakt einhalten möchte hängt man sich am besten an einen Lokalen dran, der wird dann schon wissen, wo man aufpassen muss:coool:
Einmal wurde ich auch raus gewunken, aber das war dann kein Problem und nachdem der Beamte dann alle Papiere gesehen hatte war er auch nett, erfreut über einen Touristen und wünschte mir gute Weiterreise.


Im Land herrscht die 0,0 Promille Grenze. Zu dem Zeitpunkt hatte ich mich auch noch darangehalten, nachdem ich bei Ankunft die Uber-Fahrer schon mal zum Thema befragt hatte und die das auch sehr ernst nahmen.
Nicht falsch verstehen, ich habe nicht vor mir beim Fahren die Birne zuzuschütten, aber auf einer längeren Fahrt mal ein kühles cerveza oder beim Essen abends einen Cocktail oder Glas Wein gehört bei mir schon zur Lebensqualität. Dazu aber später auch noch mehr.
 
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Nächste Etappe.


Die Sache mit den Hotels war in Encarnación dann natürlich ziemlich eingeschränkt.
Das ist dann der Nachteil bei flexiblen Reisen und spontanen Entscheidungen. Ist, wie wenn man zur Wiesn Zeit nach München fährt und dann eine günstige Hotelvielfalt erwartet.


Hatte mich deshalb also eher auf Airbnb orientiert und da ist es immer auch etwas Glückssache. Fotos sind eben nicht Alles.
Meine Bleibe war dann das Apartment einer Studentin dort, die ihr ihr Daddy gekauft hatte.
Nein, sie hatte mir nicht nur die Hälfte Ihres Bettes vermietet, sondern das ganze Apartment.

Das war ganz gut im Zentrum gelegen, in einem relativ neuen Gebäude und kostete nur 42 € die Nacht. Nachteil war die spärliche Einrichtung, die kleine Klimaanlage die geradeso den Bereich ums Bett etwas herunterkühlen konnte und ein wirklich unschöner Geruch im Bad und der Küche. Vielleicht lags daran, dass ich dort keine Siphons gesehen habe. Ach und Handtücher musste ich mir auch erstmal selber kaufen.

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Egal, ich habe schon Schlimmeres überlebt.


Auch hier dann erstmal zum Sonnenuntergang raus, denn die sind hier auch wirklich schön:

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Auf der anderen Seite liegt schon die argentinische Stadt „Posadas“:

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Dann erstmal ein bisschen die Umgebung erkundet:

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Und den Magen füllen. Es wird Steakmäßig schon besser, wenn auch noch Luft nach oben ist:

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Gab schon etwas Straßenmusik und Party:

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Was einem sofort bei Ankunft in der Stadt auffällt ist, dass sie im Gegensatz zu Asunción viel „schöner“, relaxter und sicherer ist. Auch der Malecon und die umgebenden Restaurants laden viel eher zum Flanieren ein:

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Nachteil: außerhalb von Events und WE kann es sogar noch ruhiger sein als die Hauptstadt, sofern das überhaupt geht.


Habe ein bisschen die Sehenswürdigkeiten abgeklappert…

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Und versucht etwas „Party“ zu finden. Allerdings recht vergeblich, denn in den zwei Bars/Clubs in den ich war herrschte gähnende Leere.

Soviel nochmal zum Thema, dass alle Frauen in Südamerika fette Ärsche haben:

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Die habe ich ein paar hundert Meter „verfolgt“. In der Hoffnung, dass die irgendwo einkehren wo es sich lohnt, aber vergeblich. Und da ich kein Stalker bin habe ich irgendwann den Abstand vergrößert und sie dann aus den Augen verloren.
Einfach so von hinten anquatschen wäre hier glaube ich auch eher fehl am Platz gewesen.


Irgendwie bin ich dann zufällig noch übers Sambadromo gestolpert und ist ja ganz nett sich das mal vorab in Ruhe anzuschauen:

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Die Vorbereitungen laufen und man kann auch mal durchspazieren.

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Auf dem Rückweg zum Apartment dann auch noch in einer Expat-Bar eingekehrt und den Abend ausklingen lassen:

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Hier konnte man allerlei Sprachen raushören. Und gebechert wurde auch nicht schlecht. Nach und nach sind dann ganz normal in ihre Autos gestiegen und heimgefahren.
Wird also Alles nicht so heiß gegessen wie es gekocht wird.

Kurz vor meinem Apartment (ich war zu Fuß) standen dann auch ein paar Bullen an einer Tankstelle. Die habe ich dann ganz einfach mal spontan dazu befragt wie das hier läuft.
Antwort war, dass bei Verstößen und Werten wie bei uns bis ~0,8 Promille es eine Geldstrafe gibt, deren Höhe uns Touristen aber nicht wirklich weh tut. Darüber gibt es dann erheblich mehr Ärger, wie bei uns halt auch.
 
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Dann stand am Samstag der Hauptgrund für diese Etappe bevor.
Tagsüber konnte man fast nicht vor die Tür gehen:

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Meine Studi-Vermieterin hatte sich aber als äußerst hilfreich erwiesen und mir nach Kundtun meines Begehrens ganz unkompliziert und für mich komfortabel das Ticket für das Spektakel organisiert und mir frei Haus gebracht. Wie es sich gehört auch inklusive des Aftershow-Tickets (Armband) ☺️ :

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Beides zum Selbstkostenpreis, wobei ich natürlich gerne etwas aufgerundet habe😊.

Fragt mich bitte nicht wieviel es genau war, aber es war wie fast Alles in Paraguay erschwinglich. Hier ein kleiner Überblick, den ich später am Eingang fotgrafiert habe:

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Es hieß, es geht um 19.00 Uhr los und dauert dann so ein paar Stunden.
Wann ist dann ein guter Deutscher da? Genau, er schickt sich noch sich fertigzumachen und ist um rund 19 Uhr da😂

Tja, hätte er sich da vorher mal ein bisschen besser eingelesen.
Egal, es gab viel Vorgeplänkel vor noch relativ lehren Tribünen mit verschiedenen Themen:

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Die Black Pearl hatte ich mir irgendwie anders vorgestellt😯:

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Es wurde (erheblich) sehenswerter



, aber wo viele hübsche Chicas, da waren auch jede Menge durchtrainierte Latinos nicht fern😭

Die Zeit verging und das Spektakel nahm Fahrt auf. Überall wurde mit diesen Schaumsprays um sich gesprüht.

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Zwischendrin hatte ich mich mit einem Argentinier, der schon seit ein paar Jahren dort lebt und arbeitet gut unterhalten und verstanden. Die Getränke holt man dort üblicherweise in einem großen Eimer mit ausreichend Eis. Es wurde also immer feucht-fröhlicher und mit ein paar Chicas dort sind wir auch nähergekommen:

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Obwohl ich mit ihm -in unserem Sinne- schon eher auf einer Wellenlänge lag, waren die Mädels aber einfach nur good-Girls. Die heute Nacht ins Bett zu bekommen war quasi ausgeschlossen und auf ein paar Tage Süßholzraspeln hatte ich keine Lust und war auch gar nicht lange genug vor Ort.

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Und so richtig mein Beuteschema waren sie auch nicht.


Nach ein paar Abschlussbildern:

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ging es noch in die Disko nebenan, was ganz lustig war aber auch hier die Dreibeiner dominierten.

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Meinen argentinischen Amigo habe ich irgendwann aus den Augen verloren, war dann auch groggy und hab mich dann irgendwann zurück ins Apartment verkrümelt.


War trotzdem ein beeindruckender und toller Abend!

Habe jetzt keinen direkten Vergleich zum Carneval in Rio, aber angesichts der Kosten lohnt es sich sicher das hier mal erlebt zu haben!


PS: Habe jetzt eine Menge Dienste und Programme gebraucht um euch diese (umfangreichen) Dateien anschauber zu machen. Kann jemand ein gutes offline-free-tool empfehlen , dass das genze einfacher macht?
 
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Meine nächste Station sollte mich dann wieder rund 300 km nordöstlich führen.
Nach „Ciudad del Este“ bzw. das direkt dahinterliegende „Foz do Iguacu“ auf brasilianischer Seite.

Auf der Strecke gibt es einen sehens- und fotowerten Abschnitt, bei dem über ein paar Kilometer die Straße komplett von links und recht überwachsen ist. Da hält natürlich jeder Tourist mal an, ich auch. Hier ein Bild von der Fahrt:

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Die Fahrt war eigentlich stressfrei und ohne Kontrollen, dafür aber mit dem einen oder anderen cerveza😊, aber hat sich natürlich doch etwas gezogen und in Ciudad del Este wurde der Verkehr abends dann auch immer dichter.
Eigentlich wollte ich mir Ciudad del Este auch ein wenig anschauen (und hier sollte Pay6 mäßig auch wieder etwas mehr gehen), aber ich musste noch halbwegs zeitig mein Airbnb erreichen und der Stau vor der Grenze hatte es echt in sich.
Da wechseln anscheinend jeden Tag morgens und abends ganze Völkermassen die Seite.
Zum Arbeiten oder zum Einkaufen. Da auf der paraguayischen Seite Alles anscheinend viel günstiger ist ballen sich hier die Geschäfte, Buden und Shoppingmöglichkeiten. Auch hier werden die Bürgersteige früh hochgeklappt.

Hier links und rechts zu erahnen:

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Und vor mir die lange Schlange. Das war allerdings nur die Nebenstraße! Auf der mehrspurigen Hauptstraße links von den ganzen Buden stand der Verkehr natürlich auch! Die einzigen die halbwegs zügig durchkommen sind die Mopedfahrer und deren Passagiere.

Da sollte man auch seine Fahrweise den lokalen Gegebenheiten anpassen und sollte zur Stoßstange des Vordermanns nicht mehr als 20cm Luft entstehen lassen. Sonst verliert man ;-) .


An der Grenze gibt es keine festen Kontrollen, sondern höchstens Stichproben. Die Chance raus gewunken zu werden liegt aber eher bei 1 zu 100 oder darunter. Sonst würde hier Alles kollabieren.
Wie ich schon vorab gelesen hatte gibt es hier beidseitig der Grenze so eine Art Toleranzregion. D.h. keiner hat hier einen Einreisestempel des anderen Landes im Pass.
Wenn man allerdings weiter ins „gegnerische“ Land reisen will, und insbesondere als Tourist geht man aber mit so einem Einreisestempel auf Nummer sicher und kann sich vielleicht auch etwas „propina“ sparen.
Scheint nicht sehr üblich zu sein, also auf der Brasiseite erstmal angehalten und durchgefragt. Irgendwann findet man dann das passende Häuschen und bekommt seinen Stempel. Leider kein neuer Länderpunkt, da ich in Rio und Buzios schon mal war🥹.

Dann erstmal schnurstracks in mein neues Apartment, hat sich eh schon Alles gezogen.
Und das war mal ein neues Apartment! Da hatte ich echt mal wieder einen Glücksgriff gemacht. Es war in einem nagelneuen Gebäude, im obersten Stockwerk und sehr hochwertig eingerichtet:

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Da könnte man es echt länger aushalten. Und dazu mit 42 € die Nacht noch spottbillig😊
 
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Die kommenden zwei oder drei Tage, die ich vor Ort war kann ich zeitlich nicht mehr ganz chronologisch wiedergeben. Ist ja aber auch egal.

Am Abend hatte ich noch versucht Geld aus dem ATM zu ziehen, leider ohne Erfolg (mit den mitgeführten KK). Aus dem Apartment noch kurz Reserve-KK mitgenommen und Essen gegangen. Wird schon schiefgehen, und Devisen in cash hatte ich ja dabei.
Und was für ein Dinner:

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Selten so geiles Fleisch mit Beilagen gegessen.

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Preislich sollte man sich aber bewusst sein, dass Brasilien kein Schnäppchenland ist! Gerade im Vergleich zu Paraguay. Das zieht sich auch durch andere Bereiche. Also Essen, Einkaufen, tanken und auch Dienstleistungen:fuck:.


Am nächsten Tag nach dem Aufstehen (und herrlichem Ausblick :) :

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…auf der anderen Flussseite liegt schon Paraguay, der Funkempfang hierrüber ist aber wie abgeschnitten.

Also erstmal Geldwechseln. Gibt einige Wechselgeschäfte und kein Stress mit KK. Kurs zu der Zeit:

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Und dann in den nächsten Claro Shop eine SIM für die kurze Zeit kaufen. Braucht man einfach und kostet nicht viel.
Aufgefallen ist mir (auch) dort im Laden im Umgang mit anderen Kunden, wie wenige Leute was anderes als Portugiesisch sprechen. Und das direkt an dieser direkten und offenen Grenze. Quasi kein Englisch oder Spanisch. Aber etwas Vorteile hatte ich Zweiterem im Vergleich zu anderen Touris.


An dem/den Abenden habe ich unter Zuhilfenahme vom ISG und Tante Google auch ein paar „Nightclubs“ und Etablissements für Unsereins angeschaut. Sogar den Straßenstrich da mit Auto unterwegs, habe aber nichts wirklich Ansprechendes gefunden.
In Summe ist die Gegend hier nicht berauschend, wenn auch schon was geht bei Überdruck.
Aber eben auch nicht günstig.

Ein bisschen außerhalb, zwischen der Einfallstraße und dem Zentrum in einem Bordell eingefahren. Also im Innenhof geparkt und beim Betreten schon gemerkt, dass nichts los ist und von den 5 bis 6 Damen keine meinem Typ entsprach. Also kehrt gemacht.
Fotos kann man hier und an anderen Orten leider nicht so einfach und umfangreich machen.


Nächster Stopp war die „Ranchos´s Bar“:

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Von außen hier im Hinterhof nicht wirklich einladend und auch nach 11 Uhr noch Nichts los:

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Ich wollte gerade wieder kehrt machen kommt der „jefe“ daher und meint, das die Chics gerade noch im Hotel einchecken und gleich da sind. Blabla.
Bevor ich da auch nur ein paar Minuten warten wollte, wollte ich ein paar Bilder sehen.
Aber als ich die sah wollte ich erst recht nicht darauf warten…


Meine letzte Station an dem Abend war dann noch ein „bekannterer“ Club, ein oder zwei Blocks parallel zur Haupteinkaufsstraße dort. Name habe ich nicht mehr griffbereit und es ändert sich ja alles eh rasch, also insofern würden euch der genaue Name oder Adresse nicht wirklich helfen.
Dort saßen auf jeden Fall vor dem Laden schon ein paar Mädels (ich meine 10 bis 12) und langweilten sich. Da wird man also schon genau beobachtet, wenn man parkt und hingeht.
Egal. Die, die mir sofort ins Auge stach (bisschen zierlicher und hübsches Gesicht) stellte sich dann als Paraguayerin heraus, was mir sehr zu Hilfe kam. Damit war dann ein ordentliches Gespräch möglich.
Also erstmal sie und mich auf einen Drink (Bier) eingeladen. Kostete dann zusammen schon mal knapp 20€ umgerechnet 😒 .
Dann nett unterhalten und sie wollte auch unbedingt aufs Zimmer, aber das hätte dann nochmal rund 80€ gekostet. Ganz schön heftig für die Region. Ich war also nicht notgeil und noch am zweifeln und bin deshalb tiefer als üblich ins Detail gegangen…
Als dann FO und Küsse ausgeschlossen wurden und eher eine wirkliche 0815 Nummer drohte habe ich dankend verzichtet und den Abend Abend sein lassen.
Insbesondere, da kein neuer Länderpunkt gewunken hatte😒 .


PS: bestellt dort nie „Bruschetta“ und erwartet irgendeine Ähnlichkeit oder Genießbarkeit im Vergleich zu Italien🫤 :

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Cataratas del Iguazú


So, dann kommen wir doch jetzt mal zum eigentlichen Grund, weshalb man sich als Tourist in diese Gegend verirrt. Denn zum Einkaufen und für Pay6 gibt es bessere Orte.

Es geht um die Wasserfälle von Iguazú. Und die sind ECHT sehenswert!

Ein bisschen was zum Niveau heben:
Cataratas del Iguazú
Proviviene de dos palabras de origen guaraní ("Y"= agua, "guazú"= grande, significa “agua grande”.



Auf dem Weg zum Park gibt es auf der Zufahrtsstraße einige anderer „Attraktionen“ wie Theme-Parks, Restaurants, oder auch so einen Vogel-Zoo, der nicht schlecht sein soll.


Auf dem Parkgelände gibt es auch ein oder zwei sehr exklusive Hotels direkt am Wasser.
Da habe ich auf blöd einfach mal versucht durchzufahren und näher am Geschehen zu parken, aber da hat man ohne feste Reservierung keine Chance durchgelassen zu werden. So nach dem Motto „ich will mich da nach einem freien Zimmer informieren“ klappt nicht.
Also erstmal wie alle anderen Schafe da oben links

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...auf dem Besucherparkplatz eingekehrt und am Abend auch ordentlich dafür gelöhnt 🫤


Ticket kann man vorab reservieren, aber auch problemlos spontan bei Ankunft erwerben:

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Kosten dann umgerechnet so knapp 20$ man wählt eine Abfahrtszeit und somit Gruppe:

Anhang anzeigen H22.jpg

Wenn nicht totale Hochsaison ist (keine Ahnung wann) muss man aber nicht länger als 30 oder 60 Minuten warten und es geht in Bussen ein paar Kilometer zu den eigentlichen Fällen.


Vorab kann man an einer Station aussteigen, wenn man aufs Wasser will:

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War aber nichts los, ich hatte mich vorab nicht darauf eingestellt und auch die Preise sind nicht ohne.


Also zum Hauptausstieg, von wo aus man sich dann auf Wegen dem Ufer und den Fällen nähert. Die ersten tauchen auf und jeder schießt fleißig Fotos und filmt.

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Auf der anderen Seite liegt Argentinien.

Anhang anzeigen HV1.mp4

Näher an die eigentlichen Fälle kommt man aber auf der brasilianischen Seite ran.

Man kann das dann am Nachmittag oder Folgetag auch mit der anderen Seite kombinieren, aber für mich reicht das schon für ein paar Stunden, da hab ich alles Wichtige gesehen und fange an das Interesse zu verlieren.

Und ratz fatz von einer Sekunde auf die Andere sieht man die Wassermassen nicht nur sondern spürt sie auch:

Anhang anzeigen HV2.mp4

Zum Glück schlägt das Wetter auch genauso schnell wieder zurück.

Anhang anzeigen H26.jpg ... Anhang anzeigen H27.jpg

das Grollen wird immer beeindruckender…

Anhang anzeigen HV3.mp4

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und man kommt immer näher an die großen Fälle:

Anhang anzeigen HV4.mp4

Hier gibt´s natürlich auch ein paar professionelle Fotografen und man kann sich ein paar Erinnerungen erwerben. Per Mail, ausgedruckt und preislich gerade noch vertretbar.


Dann geht es mit dem Aufzug nach oben und ein paar letzte Blicke von der Plattform:

Anhang anzeigen H29.jpg

Dann zurück mit dem Bus und Auto. In Summe würde ich mal so einen entspannten dreiviertel Tag dafür einplanen.

Ein bisschen ärgert mich, dass ich letztes Jahr Salto Angel in Venezuela nicht gemacht habe. Das wäre dann nämlich zusammen mit den Victoria Falls, die ich im Herbst besichtigt habe das perfekte Wasserfall Jahr gewesen🥹 !
 
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