Remitly - Gebühren für Empfänger

  • Ersteller
        #1  

Member

Remitly ist eine gute Möglichkeit, Geld auf die Philippinen zu schicken. Ob aber preiswert, ist eine andere Frage. Jede Überweisung kostet mich 3€, egal welcher Betrag. Das ist lästig bei kleinen Beträgen und sehr günstig bei großen. Soweit so gut. Nun behauptet Remitly dass für den Empfänger keine Gebühren entstehen. Dies ist aber eine offensichtliche Lüge. Egal wo auf den Phils, werden der Empfängerin Gebühren abgezogen, die aber NICHT auf der Abrechnung aufscheinen. Mit Absicht, denn dies scheint illegal zu sein, ist aber gängige Praxis ohne jede Ausnahme. Um z.B. 5000 Pesos zu senden muss ich 5300 Pesos schicken. Ich spreche hier übrigens von Money for pickup! Aber auch Cash Out bei gcash ist nicht anders. Diese 300 Pesos sind aber mehr als 4€! Das macht Remitly alles andere als günstig. Denn die Filipinos "berechnen"(=stehlen) keinen Fixbetrag sondern sie fordern umso mehr, je höher der Betrag ist. Ich habe Remitly im Bot-Chat darauf aufmerksam gemacht, was aber natürlich Null Konsequenzen hat.
Meine Frage: Was sind eure Erfahrungen? Ist das Ganze legal oder illegal? Kann sich ein Filipino gegen diese Gebühr wehren? Offensichtlich bekommt ja der Auszahler schon eine Entlohnung direkt von Remitly. Aber so wie es auch in den Spitälern läuft: entweder du zahlst oder du wirst nicht bedient. Simple aber effektive Erpressung.
 
        #2  

Member

Du hast das System nicht verstanden. Neben der Fixgebühr, gibt dir Remitly (so wie andere auch) einen schlechteren Währungskurs, darüber verdienen die ihr Geld und nicht an deinen 3€. Günstiger wäre es da, gerade bei höheren Summe, z.B. WISE zu benutzen und auf ein philippinisches Bankkonto zu überweisen. Also da ist nichts illegal, steht sicherlich in den AGBs denen du zustimmst.
 
        #3  

Member

@Siggi477 ich habe es so verstanden, wenn man mit Remetly 5000 Pesos schickt, und hier die Gebühr dafür bezahlt, egal mal zu welchem Wechselkurs. Der Empfänger bekommt zwar eine Quittung über 5000 Pesos, bekommt aber nur 4700 Pesos ausgezahlt. Der Empfänger muss also eine Gebühr bezahlen um das Geld überhaupt ausbezahlt zu bekommen.
Und das gilt es zu verifizieren? Hat jemand sonst schon solche Erfahrungen gemacht? Wie kann sich der Empfänger dagegen wehren?
Ist diese Empfangs Gebühr Rechtens?
 
        #4  

Member

So habe ich das auch verstanden. Aber es fehlen vermutlich Informationen. Man müsste genau wissen:
a) Wieviel wurde @Podrick von seinem Konto/Kreditkarte genau abgebucht (nicht, was hat er bei der Überweisung eingegeben).
b) Wieviel hat der Empfänger genau erhalten (verstehe ich als 5000 Peso).

Mit beiden Werten könnte man ausrechnen, ob eine unverhältnismäßig hohe Gebühr irgendwo abgezogen wurde.

Nach meiner Erfahrung sind Remitly und Co für Kleinstbeträge schon okay und es geht halt super schnell. Aber irgendjemand muss ja die Zahlung abwickeln und ein Shop vor Ort das Geld auszahlen, dass kostet natürlich alles.
 
        #5  

Member

@Siggi477 nun wenn ich das richtig verstanden habe bezahlt der Absender 3€ Gebühren beim Einzahlen der Summe.
Das heisst je nach Wechselkurs bezahlt er das was erforderlich ist um 5000 Pesos aus zu zahlen + 3€ Gebühren.
Und laut seinen Angaben ist damit auch die Dienstleistung der Ausgabestelle von Remetly mit abgedeckt.
Demnach müsste der Empfänger genau 5000 Pesos erhalten.
Aber dem scheint nicht so zu sein.

Ist es tatsächlich so dass in den 3€ Gebühren die Auszahlungsstelle von Remetly auch bezahlt ist?

@Podrick schau mal:

Ich habe mal ChatGPT befragt und folgendes erfahren:


Das hängt stark vom jeweiligen Geldtransferdienst und der Empfangsmethode ab. Bei Remitly ist die Gebührensituation normalerweise so:
  1. Du zahlst die Gebühren beim Versenden – z. B. die 3 €, die du erwähnt hast.
  2. Der Empfänger bekommt normalerweise den vollen Betrag, wenn das Geld direkt auf sein Bankkonto oder auf eine digitale Geldbörse (wie GCash auf den Philippinen) geht.
  3. Barabholung: In manchen Ländern und bei bestimmten Partnerstellen kann es sein, dass der Empfänger eine kleine zusätzliche Gebühr zahlen muss, besonders wenn lokale Anbieter Gebühren für Bargeldabhebung verlangen. Bei Remitly ist dies aber oft bereits im Wechselkurs oder den Gebühren enthalten, sodass der Empfänger meist nichts extra zahlt.
💡 Tipp: Remitly zeigt beim Einrichten der Überweisung genau an, wie viel der Empfänger erhält. Wenn dort steht „Empfänger erhält 100 €“, dann kommt genau dieser Betrag an – ohne zusätzliche Gebühren.

Kurz gesagt: Bei Remitly zahlt in der Regel nur der Sender eine Gebühr – der Empfänger muss normalerweise keine zusätzliche Gebühr bei der Auszahlung bezahlen, auch wenn er das Geld auf den Philippinen abholt oder aufs Konto bekommt.

🧾 Was das bedeutet konkret

✔ Du bezahlst die Gebühren beim Versenden (z. B. deine ~3 €).
✔ Der Empfänger bekommt den vollen vereinbarten Betrag, egal ob es auf:
  • ein Bankkonto geht,
  • in eine mobile Geldbörse (z. B. GCash),
  • oder er es bar abholt.
    👉 Remitly erhebt hierfür normalerweise keine zusätzlichen Gebühren für den Empfänger.
📍Ausnahmen / Dinge, die man wissen sollte
  • Bei einigen Bargeld‑Partnern vor Ort können lokale Abzüge (z. B. Bearbeitungsgebühren durch die Abholstelle) theoretisch anfallen – das ist aber nicht die Remitly‑Gebühr, sondern lokale Kosten eines Partners (kommt selten vor und sollte vorher geprüft werden).
  • Beim Senden an mobile Wallets wie GCash bekommt der Empfänger das Geld ohne Empfangsgebühr.
📌 Warnhinweis

Wenn jemand dir sagt, dass du erst eine Gebühr bezahlen musst, um dein Geld „freizuschalten“, handelt es sich meist um einen Betrugsversuch — seriöse Anbieter wie Remitly verlangen keine extra Gebühren vom Empfänger.
 
        #6  

Member

Ist mir auch neu,daß 3 Euro berechnet werden.Wenn ich was überwiesen habe ,von meiner Debitkarte auf Gcash, wurden immer 1 Euro Gebühr fällig.Umrechnungskurs war immer ,,,geht so,,, 1-2 Peso schlechter
 
        #7  

Member

Member hat gesagt:
…. Und laut seinen Angaben ist damit auch die Dienstleistung der Ausgabestelle von Remetly mit abgedeckt.
Demnach müsste der Empfänger genau 5000 Pesos erhalten.
Aber dem scheint nicht so zu sein.

Ist es tatsächlich so dass in den 3€ Gebühren die Auszahlungsstelle von Remetly auch bezahlt ist?
Hallo zusammen,
Ich benutze den Transfer von Remitly auch relativ häufig, allerdings für Thailand.
Da beträgt die Gebühr 1,99 € und ausgezahlt wird exakt der THB Betrag, der mir vorher hier in Deutschland angezeigt wird.
 
        #8  

Member

Scheint aber in PH nicht unüblich zu sein, selbst bei Western Union wurde mir das berichtet, allerdings geringe Gebühren.

PanTau
 
        #9  

Member

Member hat gesagt:
Scheint aber in PH nicht unüblich zu sein, selbst bei Western Union wurde mir das berichtet, allerdings geringe Gebühren.

PanTau
Es kommt immer darauf an wo man sich das auszahlen lässt. Wenn man auf ein GCASH Konto transferiert und dann von einem Sari Sari Bargeld auszahlen lässt verlangen die schon was für den Service. Der hängt auch individuell vom Shop ab und wird oft nach Höhe des Betrags und wie viel Konkurrenz es gibt. Dafür kommt man auch an abgelegen Orten an Bargeld. Wenn es an einen Palawan Shop geht zahlt man im Regelfall keine zusätzliche Gebühr.
 
        #10  

Member

Member hat gesagt:
Es kommt immer darauf an wo man sich das auszahlen lässt. Wenn man auf ein GCASH Konto transferiert und dann von einem Sari Sari Bargeld auszahlen lässt verlangen die schon was für den Service. Der hängt auch individuell vom Shop ab und wird oft nach Höhe des Betrags und wie viel Konkurrenz es gibt. Dafür kommt man auch an abgelegen Orten an Bargeld. Wenn es an einen Palawan Shop geht zahlt man im Regelfall keine zusätzliche Gebühr.
Barauszahlung WU
 
  • Standard Pattaya Afrika Afrika Phillipinen Phillipinen Amerika Amerika Blank
    Oben Unten