Member hat gesagt:
@AndyFfm: Das war für mich mal ein erster Wurf - du hast das besser drauf.
@ all: Um das Gehaltsniveau in LOS einmal klar zu machen: Eine in Thailand diplomierte Architektin bekommt 30 k baht, eine Bauzeichnerin 15k baht. Eine working girl hat mindestens 50 k baht - nach oben offen plus sponsoring etc etc.
Ob diese Summe so steht, kann ich bei einem Working Girl nicht bewerten. Und ich möchte gern Denjenigen sehen, der dies auf die Quantität der Mädels belastbar begründen kann... Dies mag also weit aus höher oder auch geringer sein... Wir sprechen immerhin von x-tausend Mädels...
Den ersten Wurf hätte ich auch nicht in Zusammenhang mit all dem Dargestellten gesehen, sondern eben mal als ersten Wurf. Den sehe ich dabei weitaus nicht bei 10K. Also gemeinsamer Urlaub und erstes Visa auf Besuch... Anschließend kann es sicherlich kostspieliger werden... Vielleicht habe ich diesen Hinweis aber auch nur interpretiert und damit war es nicht zutreffend in der Interpretation...
Jedoch scheint es zwischen der uns - hoffentlich - zufriedenstellenden Dienstleistungsbranche vor Ort und seriösen Jobs wohl eine nicht gerade waagerechte Linie zu geben. Dies mag aber in anderen Ländern und selbst in DACH ähnlich sein... Zudem, gerade dieses Business lebt doch von schnellem Geld... Das sollte uns bewusst sein. Ist es das? Schneller Zufluss und schnelles Ende... Ich sehe das so... Die wenigsten Mädels betreiben mittel- oder langfristige Vorsorge. Liegt wohl nicht in deren Mentalität. Muss ich meine Überzeugungen dem gegenüber als "richtig" ansehen? Die Herzinfarktrate scheint ich da weitaus geringer. Irgendwas machen sie wohl richtig... (nein, ich habe keine Statistik dazu!).
Man sollte wohl nie vergessen, dies ist schnell und kurzfristig verdientes Geld und keine zumindest mittelfristige Einnahmequelle (wir könnten jetzt auch noch den Faktor Zeit definieren, über unmittelbare, monatliche bis unterjährige und auch darüber hinausgehende Zahlungen). Also hat das Mädel, wenn sie halbwegs bei Verstand ist, "vorzusorgen"... Dies sehe ich nicht als verwerflich an sondern als nachvollziehbare Triebkraft... Ob ich einziger Sponsor bin oder wissend oder unwissend SponsorX ist nur eine Frage, die ich selbst zu beantworten habe, soweit ich über entsprechende Erkenntnisse verfüge... Aber ich bin doch allzeitig Herr über meine Kohle... Hoffentlich...
Ich unterstreiche zudem gern Vorposts:
Auch ich "sponsore", so es mir gefällt, meine eher längerfristigen Girls, wenn ich vor Ort bin. Zumindest soweit, dass es auch noch eine Zeit danach reichen kann. Ob dies adäquat ist, ist lediglich meiner und ihrer Bewertung unterworfen. Sonst keiner... Und die Höhe entscheide ich doch auch immer noch selbst... Oder?
Dies würde ich, zumindest was Geschenke betrifft, die eben kein Geld sind aber auch bei jedem anders gearteten Urlaub tun, wenn ich meiner Begleitung, eine Freude machen will, weil es passt oder sie mir ein gutes Gefühl gibt oder ich einfach im Moment eine Freude machen möchte. Wohlgemerkt: Ohne Erwartungshaltung. Denn dann ist ein Geschenk kein Geschenk mehr... Und die Höhe entscheide ich doch auch hierbei immer noch selbst... Oder? Was ist für mic angemessen oder nicht?
Mithin sehe ich Geschenke im Zusammenhang mit einem Urlaub für mich nicht als unmittelbares Sponsoring...
Sondern es geht beim Sponsoring zumindest in meiner Definition um Geldzuwendungen oder Zuwendungen, die über urlaubsbedingte "Aufmerksamkeiten" hinausgehen... Die für mich heraus aber immer noch aus eigener Entscheidung kamen und nicht aus Bittstellungen oder "Pressungen" resultierten...
Also wäre die Definition des "Sponsoring" hilfreich, damit wir auf einer gemeinsamen Ebene dies diskutieren können. Ob dies freilich diskussionswürdig ist, sei dahingestellt, denn es ist doch in vielen Fällen sehr individuell und aus unterschiedlichsten eigenen oder fremd"bestimmten" Motivationen heraus getan...
Ein Sponsoring über diese Urlaubszeit hinaus, schließe ich für mich jedenfalls aus.
Inwieweit dies als partnerschaftliche Unterstützung (und damit kein für mich klassisches Sponsoring) bei engeren und zukunftsbezogenen Beziehungen stattfinden kann und wird, kann ich aktuell nicht bewerten... Dann ist es vielleicht ähnlich der Hausfrau und dem verdienendem Mann, der den Lebensunterhalt steuert. In letztgenanntem Falle durch eine andere Form der Dienstleistung, die die nicht berufstätige Frau zum Partnerschaftswohl erbringt. Ob dies zwischen einem Gast in Thailand und seiner "Freundin" so ist, bewerte ich ebenfalls hier nicht.
Ich vertrete aber weiterhin meine Auffassung, dass dies die eigene und selbstverantwortliche Entscheidung eines jeden Einzelnen sein wird, welche ich respektiere, wenngleich ich diese auch nicht in jedem Falle nachvollziehen können muss... Manch Einer kann die tun ohne dabei wirklich über den Wert nachdenken zu müssen, Andere wiederum haben dabei klar zu kalkulieren. Aber dies überlasse ich gern jedem Einzelnen selbst und maße mir darüber kein Urteil an...
Letztlich scheint es eher auch keine kostenbewusste Frage sondern eine moralische Frage, die eher immer einseitig auf die Ladies zielt. Ich sehe es nicht als moralisch verwerflich, wenn sie neben sicher auch bestehenden Gefühlen gewisse Bedürfnisse für sich und ihre Familie befriedigen will. Meines Erachtens arbeiten doch die wenigsten Mädels auf "just for fun"-Basis...
Auch dies respektiere ich, muss es aber ja nicht teilen, heisst unterstützen...
Ich sehe daher auch weiterhin kein Problem darin, auch von außen betrachtet nicht... Jeder kann doch tun, was er meint tun zu wollen...
Ich bin jedoch weit davon entfernt, mutmaßliche "Sponsoren zu verurteilen oder zu betiteln. Darf jeder so machen, wie er es für richtig hält und er brauch gewiss mein Einverständnis oder meine Meinung dazu NICHT...
Leben und leben lassen. Wer es tut, einverstanden. Wen es reut, der lässt es oder hört auf... Aber ohne Jammern...
Wir sind wohl was dieses Selbstverständnis des "take care" betrifft, auch noch weit vom Verständnis dessen vor Ort entfernt. Weil wir in unserem Selbstverständnis verwurzelt scheinen. Lassen wir den anderen deren...
Es wird infolge der Individualität jedes Einzelnen oder Einzelfalles auch hierzu wohl kein Konsens herbeigeführt werden können. Ist dies ein Problem?