Allgemeine Frage Stellung des Farang als Ehemann in der Thaigesellschaft

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Member hat gesagt:
Nicht alles aber in LOS vieles
Und ohne werden die gutaussehenden und gebildeten Herren sich die Stunner nur von weiten ansehen.
 
 
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Member hat gesagt:
Und ohne werden die gutaussehenden und gebildeten Herren sich die Stunner nur von weiten ansehen.
So ist es aber lass sie weiter Träumen.
 
 
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Man könnte aber auch einfach nur die Sprache lernen, sich selbst einbringen und den ganzen ausschweifenden Hedonismus nicht offen zur Schau stellen. Wenn man in Rom ist, soll mans wie die Römer machen. Ich glaube das ist in jedem anderen Land nicht anders. Nennt man Integration und Adaption.

Etwas wichtige hast du vergessen! "Am deutschen Wesen soll die Welt genesen."

Klugscheisserei, vor allem auf deutsche Art, ist bei allen Menschen dieser Erde nicht wirklich gefragt. Schon gar nicht von den Thais.

Die typischen Plattitüden, die meist nur aufgrund von Hörensagen, von einigen Herrenmenschen hier geklopft werden, zeigen nur deren geistige Armut. Die, die sowas persönlich erlebt haben, gehören nicht selten zu den sog. Thailand Versager.
Den Titel erreicht man am schnellsten, wenn man auf die deutsch Art klugscheisst und dabei auch noch laut spricht. Mangelndes Interesse und Verständnis für die Familie, die heiratet man ja schliesslich mit, geben dem Familienhund endgültig den grösseren Stellenwert.
 
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       #34  
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Member hat gesagt:
Etwas wichtige hast du vergessen! "Am deutschen Wesen soll die Welt genesen."
:lach:sorry, habe nur die Geschichte etwas Revue passieren lassen..
 
 
       #35  
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Member hat gesagt:
Vor 15 Jahren gab es noch einen "Happy-Visa"-Bernd. Ich wohnte nahe seiner Unterkunft.
Er lehrte mich: Der Farang als Ehemann ist ein Nichts.
Er sprach/spricht fliessend Thai, ist mit einer gutbürgerlichen Thai verheiratet, ist bekennender Buddhist und hat in der Zwischenzeit bestimmt soviel Geld mit beziehungsgestrandeten Farangs gescheffelt, dass seine Kautschuk-Farmen förmlich sprudeln.

In meinen Augen war diese negative Darstellung der Stellung des Farangs überwiegend seinem Geschäftsmodell geschuldet und sehr "erfolgreich" - für ihn zumindest.

Solche Aussagen muss man sehr kritisch sehen. Es gibt sehr wohl Thai/DACH-Ehen, die auch mit Familienbezug funktionieren. Dass dies in TH für uns deutlich schwieriger ist, ist klar. Aber die Sache so schwarz malen ist nicht zielführend, auch wenn die Herausforderungen meist groß sind.
 
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       #36  
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Member hat gesagt:
Solche Aussagen muss man sehr kritisch sehen. Es gibt sehr wohl Thai/DACH-Ehen, die auch mit Familienbezug funktionieren.

Aber sehr selten. Die meisten, die ich kenne, sind in die Brüche gegangen, selbst mit Familienbezug.
Beispiele:
- Beide sehr jung und unerfahren. Er hat jedoch noch kaum Zeit, da er neben der Arbeit noch ne Weiterbildung macht. Sie langweilt sich und sucht sich neue Freunde. Dann wird sie schwanger, treibt mit diesem Thaikräutermix ab, kriegt Myome und muss den Uterus rausnehmen lassen.
Daraufhin dreht sie immer mehr ab und nach zwei Jahren lassen sie sich scheiden.
- Beide mittleres Alter. Er Schweizer, lebt in Deutschland. Eigentlich alles da, genug Geld, Familienanbindung. Zwei Kinder kommen. Dann erkrankte sie an einer Muskeldystrophie, ist komplett gelähmt und muss beatmet werden. Er ging zurück in die Schweiz. Die Töchter sind verwöhnte Gören und die Dorfm..., da ihnen niemand Grenzen setzte.
- Dann gibt noch so ne Thaioma, die zieht hier durch die Bars, macht irgendwelche bedürftige Säufer oder saufende Bedürftige geil, um ihnen das Geld aus der Tasche zu ziehen, damit sie es verzocken kann. Die leiert immer nur ihr Barkauderwelsch von vor 50 Jahren runter.
- Älteres Paar, er heiratete das Zimmermädchen aus Phuket. Er hatte ein Haus und war hoher Beamter, wurde schwer krank und starb bald. Die Kinder aus erster Ehe ließen seiner Frau nichts vom Erbe. Sie musste als Zugehfrau malochen, schickte ihren Lohn immer zum Bruder nach Th, der machte davon mit seinen Spezln ne Karaoke auf anstatt Kautschukplantagen zu kaufen. Jetzt ist sie wieder unten und lebt im Haus vom Bruder.

Aber wie soll es auch klappen, wenn es nicht mal zwischen den Deutschen klappt? Wieviel Ehen werden geschieden?
Zu groß sind die kulturellen Unterschiede, zu groß der Individualismus, selbst für die Schweiz sollte man als Deutscher einen Integrationskurs besuchen.

Und unsere Großeltern blieben doch auch nur solange zusammen, weil sie durch die Entbehrungen, das Leid und die Not des Krieges und der sozialen Kontrolle durch Kirche und Dorfgemeinschaft dazu gezwungen waren. Und irgendwann wars eh scho Wurst, dann konnte man auch zusammen bleiben.

Ich glaube so eine Beziehung zwischen Mann und Frau funktioniert nur so lange, wie einer der beiden vom anderen abhängig ist. Stockholmsyndrom sozusagen.
 
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       #37  
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Du bringst hier 3 Negativbeispiele und schließt darauf, dass es sehr, sehr selten klappt?

Wir sind ja hier nicht im Happy Thai Ehe Forum, grundsätzlich sind wir Spaßtouristen, wo der eine oder andere dann hängen geblieben ist. Das ist für mich keine representative Stichprobe. Aus meinem Freundeskreis kenne ich viel mehr wo es funktioniert, darauf schließe ich aber auch nicht, dass eine Mischehe das non plus ultra ist.
Vor einer Heirat sollte man sich aber auch im klaren sein, dass dann mit dem Hobby in Pattaya schluss ist.
 
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       #38  
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Member hat gesagt:
Du bringst hier 3 Negativbeispiele und schließt darauf, dass es sehr, sehr selten klappt?

Wir sind ja hier nicht im Happy Thai Ehe Forum, grundsätzlich sind wir Spaßtouristen, wo der eine oder andere dann hängen geblieben ist. Das ist für mich keine representative Stichprobe. Aus meinem Freundeskreis kenne ich viel mehr wo es funktioniert, darauf schließe ich aber auch nicht, dass eine Mischehe das non plus ultra ist.
Vor einer Heirat sollte man sich aber auch im klaren sein, dass dann mit dem Hobby in Pattaya schluss ist.

Es sind vier Beispiele. Und nein, es ist keine allgemeingültige Stichprobe, aus der man ein Modell erstellen könnte oder auch nur ein statistischer Wert aus dem man irgendeine Gesetzmäßigkeit für die Allgemeinheit herauslesen kann.
Es sind einfach nur meine Beispiele. Mit der Betonung auf „meine„ und auf „Beispiele„. Siehe dazu auch den Aufbau eines Arguments: Behauptung, Begründung, Beleg bzw. Beispiel.

Dass es selten klappt, belegt jedoch die Scheidungsrate im Vergleich zur Eheschließungsrate in Deutschland. War diese 1950 noch bei 18%, ist sie seit 2015 so um die 40%.
Dass nun Ehen mit Partnern aus gänzlich unterschiedlichen Kulturkreisen, mit verschiedenen Sprachen, Prägungen, ethischen Werten, religiösen Überzeugungen, Moralvorstellungen, Erziehungs-, Gesellschafts- Wirtschaft- und Umweltfaktoren weniger oft geschieden werden, wage ich zu bezweifeln.

Eine diesbezügliche statistische Datenerhebung fände ich jedoch interessant.

Und nein, mit der Heirat muss nicht Schluss sein mit irgendwelchen Hobbies, wenn der Partner darüber bescheid weiß geht vieles. Da kenne ich zum auch Beispiel ein Paar, das gemeinsam runter fliegt und zusammen mit den Thais Spaß hat.

Allerdings ist das die Ausnahme und keine Regel.
 
 
       #39  
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Ich lebe mittlerweile seit einiger Zeit in Thailand und bin mit einer Thai standesamtlich verheiratet.
Im Heimatdorf,wenn wir gelegentlich auf Besuch vorbei kommen,bin ich von der Familie und Ihren Freunden anerkannt,respektiert und werde toll behandelt.
Kein Mensch nutzt uns dort aus oder die üblichen Klischees werden bedient.
Ich bin in Thailand aber niemals als "Ich bin ja schliesslich Wer"mit meinem "deutschen Geld" verdient durch meinen"deutschen Fleiss" aufgetreten.
Weder muss ich den Thais das deutsche Organisationswesen noch das deutsche Politikverständnis aufzwingen.
So einige Probleme,welche der ein oder andere Expat in der Rolle als Gast,auch wenn er in Thailand verheiratet ist,hat er sich teilweise selbst zuzuschreiben.
 
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       #40  
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Member hat gesagt:
Älteres Paar, er heiratete das Zimmermädchen aus Phuket. Er hatte ein Haus und war hoher Beamter, wurde schwer krank und starb bald. Die Kinder aus erster Ehe ließen seiner Frau nichts vom Erbe.
Wie soll das denn gehen?
 
 
       #41  
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@Bigbambi
interessante Beispiele! Eigentlich genau die Begründung, warum man grundsätzlich die Finger davon weglassen sollte.

Wir haben Glück gehabt, bei uns läuft es reibungslos. Auch bei allen Paaren in unserem näheren Umkreis ist das so. Alle haben jedoch Kind/er und leben in ländlicher Umgebung. Bei über 10 Paaren kenne ich tatsächlich keine negative Ausnahme. Normal ist das nicht...
 
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       #42  
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"Stellung des Farang als Ehemann in der Thaigesellschaft" ist genauso Wert'geschätzt, wie in allen andern Ländern auf der Welt ein "Ausländer" es "Wert" ist. Es hängt von der Kulturellen- Status, Gesellschaftlichen- und Religiösen- Diversität des Landes oder der Individualität des Einzelnen beiderseits ab. Lieber ein Deutcher mit Thai in Thailand als umgekehrt, denn in Deutschland können nicht so-gut lächeln.

Zum Beispiel: In Thailand sind es eben viele die sich ein Hellhäutiges Kind, ein Luxeriöseres Leben, aber keine Nationalistische Einwirkungen wünschen. Da ist und bleibt der Ehemann oder eben Vater nebensächlich. Was jeder Farang nämlich genau weiss und spürt, nicht gerne zugibt aber logischerweise im Land des Lächelns mit deren lächeln weg-spült.
 
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       #43  
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Member hat gesagt:
Wie soll das denn gehen?

Ich verstand es auch nicht.
Er war schon mal verheiratet und hatte in der Ehe Kinder. Normalerweise kriegen die nur 50% wenn er neu heiratet.
 
 
       #44  
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Ich bin erfreut, wie mein Thema Anklang findet.

Ein Danke dafür.


Ist aber unbewußt etwas angestochen worden?
Wollte ich nicht, sorry.
Ein Mangel an tröstlicheren Themen derzeit?

Mir fällt beim Lesen hier auf, daß doch einige mit "Deutscher sein" ein mehr oder minder großes Problem haben.
Sowas kenne ich von Thaimenschen nicht.
Die Rede des neuen Oberbefehlshaber der Armee - und nicht nur diese - könnte mit dem Lied
"Thailand, Thailand über alles, über alles in der Welt" besungen werden.

Nochmals Danke!
Und nun widmet euch aber verträglicheren Themen zu.
Dies ist, neben einem sehr wertvollen Infoforum u.a. auch ein Spaßforum.

Eugen
 
 
       #45  
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Mein persönlicher Tip zum Lesen:

Berichte von Pilo.
Er schreibt gut.

Vielleicht weinen wir zusammen mit "Flori".
Eine Dame seiner ersten Geschichten.

EUGEN
 
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