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Uganda Uganda - Herbst 2025

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        #71  

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Entschuldigt bitte die Verzögerung. Nun geht’s weiter:

Nach ein paar arbeitsreichen Wochen bat sich die Gelegenheit für ein verlängertes Wochenende und die Chance, ein wenig die Seele baumeln zu lassen und die großartige Natur Ugandas zu genießen. Ich habe daher ein zwei Nächte in der Chobe Lodge im Murchison Falls National Park reserviert.

Die Chobe Lodge liegt unmittelbar am Nil im nordöstlichen Teil des Nationalparkes. Dieser Teil des Nationalparks ist stark bewaldet und daher für klassische Bilderbuch-Safaris eher ungeeignet. Dafür ist die Chobe Lodge in ihrer Entlegenheit und ihrem faszinierenden Blick auf den Nil ein magischer Ort, an dem man den Rest der Welt schnell vergisst. Und auch auf Tiersichtungen muss man nicht verzichten, aber dazu später mehr.

Die Tage zuvor hatte ich ziemlich kurzweilige Chats mit einer süßen Tinderella namens Monicah. Sie wusste erstaunlich viel über Deutschland, Deutsche und deren Eigenarten, wollte mir aber partout nicht verraten, woher sie ihr Wissen hatte, was irgendwie meinen Ehrgeiz weckte. Ich habe Monicah daher irgendwann gefragt, was sie an Wochenende vorhabe und ob sie nicht mit in den Murchison Falls NP kommen wolle.

Und so habe ich sie am Freitagmorgen in aller früh aufgelesen und wir sind Richtung Murchison Falls gefahren. Monicah war redselig, was die lange Fahrt ähnlich kurzweilig wie die Chats machte. Dabei knipste sie unzählige Selfies und sagte beim Anblick ihrer Fotos dauernd: I have become such a fine babe! Das war mit der Zeit so nervig, dass ich mehrmals versucht war, anzuhalten und sie rauszuwerfen. Aber wenn ich sie ansah, war sie wiederum so süß, dass ich gar nicht mehr genervt sein konnte und selbst dachte: such a fine babe 😁

Das Karuma Gate des Murchison Falls NP liegt kurz hinter der Nilbrücke und irgendwie ein wenig versteckt unmittelbar vor der Abbiegung Richtung Purongo, so dass ich zunächst vorbeigefahren bin. Vom Gate aus führt im Grunde lediglich ein Weg in den Park, der nach ca 15km zur Chobe Lodge führt. Die ersten Kilometer ließen sich bequem fahren, die letzten 2 waren jedoch eine Katastrophe. Es muss an den Vortagen so heftig geregnet haben, dass der Weg tiefster tonartiger und extrem klebriger Matsch war, der sogar grobstollige Reifen unmittelbar in Slicks verwandelte und auch für geländegängige Allradfahrzeuge kaum passierbar war.

Und so haben wir uns tatsächlich trotz Diff-locks festgefahren. Die Situation war ein wenig surreal. Ohne Handynetz, Schaufel, Sandboards, Seilwinde überkam mich ein Gefühl von Hilfloskeit. Zugleich war die Situation voller Magie und Faszination, als eine Giraffenherde unmittelbar neben uns durch das Dickicht passierte. Und zu alledem kam Monicah, die den Ernst der Lage nicht so ganz zu verstehen schien und vergnüglich weiter ihre Fotos schoss und sogar am Schlamm ihre Freude hatte. Such a fine babe 😆 Um es abzukürzen: letztlich haben wir (oder genauer ich) viele Äste gesammelt und diese wie Sandboards verwendet, um den Toyota aus dem Schlamm zu befreien. Das letzte Stück zur Lodge sind wir mehr oder weniger neben dem eigentlichen Weg gefahren, wo es wegen des Pflanzenbewuchses weniger schlammig und besser passierbar war.

Die Chobe Lodge ist ein magischer Ort, der einen die Unannehmlichkeiten der Anreise schnell vergessen lies. Die Zimmer und eine oder andere Ecke mögen ein wenig in die Jahre gekommen sein. Alles in allem herrscht dennoch eine sehr gediegene Atmosphäre und der Blick auf den Nil sucht seines Gleichen. Das Beste war - ich konnte es kaum fassen - , dass Monicah und ich an diesem Wochenende die einzigen Gäste in dieser großen Anlage zu sein schienen.

Monicah war zum ersten Mal an diesem Tag still. Die wirklich atemberaubende Aussicht auf den Nil und die Lodge schienen ihr die Sprache verschlagen zu haben und zudem wirkte sie fast eingeschüchtert im Umgang mit den ganz Bediensteten, die sich - schon mangels anderer Gäste - nur um uns kümmerten.

Wir verbrachten den Nachmittag am Pool. Konnten von dort aus eine Elefantenherde beobachten, die im Nil badete. Einfach beeindruckend! Im frühen Abend wurde ein Lagerfeuer wenige Meter vom Nil für uns gemacht, was wirklich wunderschön war, aber auch ein wenig beängstigend in Anbetracht der Hippos, die nur wenige Meter weiter im Nil lagen und irgendwann im Laufe des Abends an Land gehen würden.

Später während des Abendessen auf einer höher liegenden Terrasse konnten wir dann tatsächlich beobachten, wie die Hippos an Land gingen und den Poolbereich eroberten. Eine sehr reizende Kellnerinnen machte uns darauf aufmerksam und verwickelte mich dabei mühelos in ein Gespräch, das profan begann, aber zügig sehr kokett wurde. Für einen kurzen Augenblick glimmte in mir die Hoffnung auf einen Dreier auf, die jedoch jäh von Monicah zunichte gemacht wurde. Such a jealous babe! 😅

Monicahs Blick hatte die zerstörerische Kraft einer Massenvernichtungswaffe. Sie sog mich kompromisslos weg, schimpfte lautstark über ihre „snatcher sisters“. 😅 Und so ließen wir den Nachtisch stehen und gingen vorzeitig auf unser Zimmer.

Was gibt es besseres als angry Sex?! Monicahs Zorn entlud sich in Leidenschaft. Wir vögelten erst unter der Dusche, dann im Bett und später auch noch auf dem Balkon (mit dem Rauschen der Stromschnellen des Nils im Hintergrund und den Hippos unter uns 😆). Monicah war ziemlich durchtrieben im Bett. Such a kinky babe! Sie stand auf anal und hatte crazy Ideen! Als Gentleman schweige ich dazu an dieser Stelle und überlasse alles weitere eurer Fantasie. 😜

Am nächsten Morgen bestand monicah darauf, das Frühstück auf das Zimmer kommen zu lassen. Und so verbrachten wir den Vormittag im Bett - mit leckerem Essen und noch mehr kinky Sex. Nur so viel: chicken shove eggs. Was man mit Frühstück alles so anstellen kann 🤪

Am späten Nachmittag haben wir einen Sunset Game Drive gebucht. Überraschenderweise war ich selbst der Fahrer. Wie sind also mit meinem Auto gefahren und der Guide hat sich zu uns auf den Beifahrersitz gesetzt. Besonders abenteuerliche machte die Situation, dass der Guide mit einer AK47 bewaffnet war. So richtig gut fühlt es sich nicht an, wenn ein Fremder mit einer Kalashnikov neben einem auf dem Beifahrersitz sitzt. 😬 Einen kurzen Moment kam mir der Gedanke: drei fahren in den Dschungel, einer kommt zurück. Der Guide hatte allerdings die gutherzigsten Augen der Welt und so habe ich auf das Beste vertraut und bin losgefahren. Offen gesagt, hätte man dich diesen Game Drive sparen können. Wir sind im Wesentlichen den Airstrip der Lodge auf und abgefahren. Haben dabei zwar einige Tiere gesehen, dafür hätte ich den AK47-Guide aber wirklich nicht gebraucht.

Das zweite Abendessen verlief harmonisch. Ohne Eifersuchtsdramen. Der Sex danach war sicherlich weniger angry, aber Monicah und ich hatten uns bereits gut eingegrooved. Such a horny babe!

Am nächsten Tag auf der lagen Rückfahrt habe ich dann endlich herausgefunden, warum sie so viel über Deutschland wusste. Ihr Ex (aus Tansania, also keine Deutscher) arbeitet für Allianz in München. Sie hatte mehrfach selbst erfolglos versucht, ein Visum für Deutschland zu beantragen. Ihr Ex schien übrigens ein Arschloch zu sein, der sie regelmäßig geschlagen und misshandelt hat. Dennoch schien Monicah immer noch an ihm zu hängen. Manchmal verstehe ich Frauen einfach nicht… anyways!

Das lange Wochenende war wunderbar. Am Ende war ich aber trotzdem froh, wieder alleine zu sein. Auch such a fine babe kann anstrengend sein. 😆
 
        #73  

Member

Uganda fand ich spannend, aber als Newbie fängt man am besten mit Kenia an. Das ist einfacher, das fängt schon mit der Anreise an…..🌴🛖🌍
 
        #74  

Member

Dazu kommt, das es in Uganda im Augenblick massive politische Unruhen gibt, wovon der Author hoffentlich verschont bleibt.
Der Oppositionsführer ist wohl aktuell aus dem Land geflüchtet.
Wünsche Dir noch viel Freude auf Deiner Reise.
 
        #75  

Member

Member hat gesagt:
Das ist einfacher, das fängt schon mit der Anreise an…
In MBA mit den Kreide X-en auf dem Koffer?
Oder den "besonders" hilfsbereiten Beamten und Kofferträgern?
Da könnte bestimmt so manch ein newbie mit überfordert sein.
In EBB habe ich so einen Zirkus nicht ansatzweise erlebt!
 
        #76  

Member

Member hat gesagt:
Ich erlaube mir hier den Bericht des Spiegel über den aktuellen Wahlkampf in Uganda, die unmittelbar bevorstehende Wahl sowie Befürchtungen zu den Zuständen danach zu verlinken. Internet soll bereits abgeschalten sein.
Der amtierende und wohl auch zukünftige Präsident Museveni baut die Demokratie zurück.
Eine Bekannte schrieb mich heute an, Internet läuft seit gestern wieder.
Sie hat mit Freunden im Casablanca 4 Tage durchgefeiert, der Laden hatte 24/7 auf.
Sicherer auf jeden Fall, als über die Straße zu laufen..
 
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