Mombasa 3 Wochen im Mai '26

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3 Wochen Mombasa im Mai '26
1 Woche Bamburi - Sheratton
1 Woche Diani - V-Szameitat
1 Woche Shanzu - Cowrie Shell
Inhalt
1. Frauen - dünne und dicke, gute und böse, überteuerte und eine die mich kaufen wollte
2. Preise
3. Wetter im Mai
4. Medizinische Infos
5. Einblicke und Reflexionen

Prolog
Sonst habe ich immer Malarone zur Malariaprophylaxe geschluckt und gut vertragen, da Mai der regen- und hoffentlich wolkenstärkste Monat sein soll, probiere ich erstmalig Doxycyclin als Malariaprophylaxe aus und hoffe, dass die erhöhte Photosensitivität meines 2er Hauttyps nicht außer Kontrolle gerät.
Es bietet zusätzlich Schutz vor eventuellen Clamydien und Treponemen (Syphilis).
Obwohl laut WHO 100mg einmal täglich zur Malariaprophylaxe empfohlen wird, entscheide ich mich für 100mg 1-0-1. Warum?
Erstens, wegen meinem erhöhten Gewicht, es gibt keine validen Zahlen dafür, dass 100mg ausreichend wären.
Zweitens, zur PEP und/oder Therapie der Syphilis benötigt es 200mg/Tag.
Drittens, man kann auch 200mg auf einmal nehmen, es beeinträchtigt die Verdauung allenfalls mild, aus Erfahrung weiß ich aber, dass 1-0-1 bei mir gar keine Verdauungsstörung macht.
Kishay Pharmacy:
1 Kps. Doxycyclin mit 100mg kostet in Kenia 50 KSh.
HIV Blut-Selbstest 200.

Tägliche Truvadaeinnahme ist eh klar. Im Februar bei Pharma Plus im Nyali Center direkt neben Naivas gekauft, 7500 für 30 Tbl.

Der ATM der National Bank am Flughafen (ggü. SafariCom) hat keine Gebühr erhoben. 40000 gezogen. Mittelkurs stand bei 151,3.

Mit einer bekannten Boltfahrerin habe ich vorab auf Telegram eine Fahrt vom MOI zum Sheratton für 1500 vereinbart.

1. Tag
Nach einem schlafarmen Übernachtflug mit Ethiopian war ich am ersten Abend zu gerädert für Action und habe beschlossen es langsam angehen zu lassen. Nach einem sehr leckeren Pilau für 400 im Jambo Café, bin ich früh schlafen gegangen.
Im Nachbarzimmer schien ein Poltergeist zu wohnen.
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Lese interessiert mit.
Zur Malariaprophylaxe: nehme auch täglich eine Doxycyclin. Kosten beim Chemist in Mtwapa 50 kes das 10er Pack. Mzungupreis ist 100.
 
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2. Tag
Aufwachen zum Sonnenaufgang, Nescafé, Strandspaziergang, Frühstück. Ich mag das Buffet im Sheratton und werde vom Personal immer sehr herzlich empfangen.
Um 9:00 gehe ich auf meinen Balkon und der vermeintliche Poltergeist sitzt verkatert auf dem Nachbarbalkon. Der erste Eindruck lässt mich nicht daran zweifeln, dass SIE die Nacht hier beruflich verbracht hat. Nur ihr akzentfreies Englisch macht mich etwas stutzig. Dann behauptet sie auch noch, dass sie darauf wartet, dass ihre Sister aufwacht.
Maria ist Kikuyu aus Nairobi und gönnt sich zu ihrem morgigen Geburtstag eine Woche Urlaub mit einer "Sister", die gerade 18 geworden ist. Angeblich hat sie Sales und Marketing studiert und verdient damit genug Geld um auch die Sister einzuladen.
Wir unterhalten uns schon nett, aber sie zeigt mir sehr bemüht ihre harte, coole, selbstüberschätzende Seite - nicht meine erste Bekanntschaft mit diesem afrikanischen Narzissmus.
Sie hat kein Engelsgesicht, gefällt mir mit ihrer 38C aber schon ganz gut. Dann kommt ihre schüchterne Sister heraus um kurz Hallo zu sagen - oh my Ngai - ein wunderschönes unschuldiges Gesicht und gut proportionierte 34C.
Die beiden haben sich gestern in Nairobi voll laufen lassen, sind dann in den Zug gestiegen und haben es irgendwie in der Nacht ins Hotel geschafft.
Ich beschließe keinen Annährungsversuch zu starten, im eigenen Revier wildern bringt nur Komplikationen und Ärger.
Um 15:00 schicke ich meiner ungefickten BigTree Bekanntschaft vom letzten Tag im letzten Urlaub, der 180cm 34B Mary, eine Nachricht, dass ich in Bamburi angekommen bin.
Um 16:00 will ich in die Flut springen und die beiden Kikuyu Ladies liegen sehr lecker am Pool - mit einer Flasche Captain Morgan. Kurze Kontaktaufnahme. Als ich vom Meer zurück komme hat die Zungenataxie der beiden Bratzen beträchtlich zu- und der Rum bedenklich abgenommen, was unsere Unterhaltung nicht uninteressanter macht. Beide sind im gleichen Kinderheim aufgewachsen, die eine aus einer dysfunktionalen Familie und die andere verwaist.
19:00 geht's zum BigTree, nebst Pfeffersteak mit Beilagen für 1150 und Virgin Mojito für 400, gibt's Bikinis, Arschwackeln & Poledance. Bisschen weniger Touris wie im Februar, aber es füllt sich später. Die Security passt vermehrt auf, dass die Ladies nicht penetrant an die Tische gehen und sich aufdrängen. Auch ein bisschen Schade. Eine junge vermeintlich obdachlose Aufdringliche wird raus geworfen. Relativ viele Ladies da, ich schau dem Treiben erstmal abwartend zu, länger als üblich. Es füllt sich.
Um 21:00 steht unverhofft die 180cm Mary neben mir und strahlt mich mit ihrem umwerfend charmanten Lächeln an. Kurzum, sie bekommt was zu Futtern und 2 Cocktails, danach torkelt sie mit mir ins Hotel und wir haben enttäuschenden Anti-Girlfriend-Sex. Das hätte ich bei ihr so gar nicht befürchtet. Ich mag ihren Charme und ihre Person, aber wäre sie nicht so betrunken, würde ich sie heim schicken. Wir pennen zusammen und um 7:00 muss sie zu ihren Kindern. Noch etwas kuscheln und dann bekommt sie trotzdem die üblichen 3000, plus eine ruhige Erklärung warum es keine Wiederholung geben wird, weil ich sie mag. Sie verabschiedet sich spürbar herzlich und dankbar.

Poltergeister
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Lese gerne mit....

Da freue ich mich drauf da ich dort auch wohnte
#1 Woche Diani - V-Szameitat#
 
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