3. Tag
Beim Frühstück gesellt sich Nachbarin Maria zu mir und obwohl sie bis tief in die Nacht von einer 2. Flasche Rum gesoffen hat, sieht sie top aus in ihrem eleganten Jumpsuite und duftet reizend nach teurem Parfüm.
Auf dem Balkon bekommt sie dann ein Geschenk von mir (aus meinem Vorrat) zu ihrem 24. Geburtstag und freut sich sehr.
Später am Pool wird die taffe Maria immer weicher, die süße schüchterne Judy immer offener und Captain Morgan leert sich etwas langsamer wie gestern. Im Pool geht Maria vorsichtig auf Tuchfühlung, und obwohl sich in meiner Badehose fix etwas regt, bleibe ich meinem Revierprinzip treu - noch.
Als ich mich aus Hautschutzgründen nach 3 schönen gemeinsamen Stunden verabschiede, will sie mich zum Bleiben überreden, indem sie mich zum Jetski fahren einläd (9000/20Min.).
Soll ich mich jetzt in Kenia von einer 24 jährigen prostituieren lassen? Andererseits, sie bezahlt nicht schlecht, letzten November hatte mir in Pattaya eine 23 jährige nur 10 Baht für eine Massage geboten, wenigstens hat sie danach noch 90 Baht Tip draufgelegt.
Dann betont Maria, fast schon anhänglich, wie sehr sie meine Gesellschaft genossen hat und, dass ich ein gutes Herz hätte - hoppla. Ich erwidere das Kompliment und geh sicherheitshalber aufs Zimmer.
Um 19:00 gibt's im Jambo Café das super leckere Mandi Mbuzi, butterweich gegarte Ziege auf Birihani, für 700.
Danach will ich Mal etwas Anderes ausprobieren und fahr in das Sträßchen hinter dem Kahoma Hotel, im Dallas Restaurant hatte ich Mal ein eher schlechtes und überteurtes Hühnchen zum Mittagessen, aber da waren 2-3 interessante Ladies/ Bedienungen, vielleicht geht da abends ja mehr? Fehlanzeige. Außer das mich der deutschsprechende Chef mit seinen immergleichen Geschichten zulabert, ist nix Aufregendes passiert. Die Oberkellnerin ist smart und nett. Ein paar Locals und ein paar Kenya Kimbos die an den beiden Kellnerinnen hängen.
Im BigTree ist um 22:00, wie Sonntags üblich, kaum was los, 3 Kikuyu Cousinen aus Embu County gesellen sich zu mir an die Bar, sehen sehr unterschiedlich aus, haben aber jede für sich etwas attraktives. Eine Unterhaltung kommt in Gang, ich spendiere ein paar Manyatta und wir haben Spaß. Um Mitternacht stellt sich die Frage, der Herde hinterher ins Casaurina oder was? Ich bin müde und Frage die kleine Pummelige ob sie mitkommt zu mir und mich massieren kann. Klar kann sie. Ausweis hat sie nur als unscharfes Foto auf ihrem Phone. Sie fragt wieviel sie bekommt für Massage oder Overnight. Das wurde ich in Kenia noch nie gefragt. 3000 Overnight. Sie diskutieren. Dann verlangt sie 5000 und 500 für den Transport der Cousinen ins Casaurina. Nö. Ich erkläre kurz meinen Standpunkt. Sie wollen mich zu dritt weiter überzeugen. Mir vergeht jegliche Lust. Game over. Ich wünsche einen schönen Abend und geh alleine schlafen.
Alle drei schauen ziemlich konsterniert.