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Sehr schöner Bericht mit tollen Bildern.
Ich war 98 auf dieser Insel, damals gabs All-in in unserem Hotel, es gab noch zwei weitere Anlagen da. 99 war ich dann auf der damals neuen Insel Sun Island.
Von der Terrasse des Restaurants kann man über eine Treppe direkt ins Hausriff reinschnorcheln. Im Radius von etwa 10 Metern gibt es bis in eine Wassertiefe von etwa 5 Metern viele bunte Fische zu sehen. Außerhalb des 10 Meter Radius geht es in Richtung Ozean steil bergab.
Wir haben etwas Brot vom Frühstücksbuffet stibitzt, mit dem wir anfüttern.
Supercooles Erlebnis! Meine anfängliche Angst weicht der Freude über diese tolle Begegnung.
Als wir uns noch Handzeichen geben und den schönen Hai feiern, kommt schon der nächste angeschwommen. Und dann noch einer und noch einer. Wenn wir zu nahe heranschwimmen, weichen sie aus und halten Distanz.
Die Haie patrouillieren aus dem Ozean kommend nahe am abfallenden Riff entlang. Ab und zu schwimmt auch einer quer durch die Schnorchler. Wir lassen uns etwas weiter raus treiben und ziehen auch am stufenförmig abfallenden Riff entlang. Jetzt sehen wir, dass hier locker 10 bis 15 große Fische unterwegs sind. Alles Schwarzspitzen Riffhaie zwischen 1,50 und 2 Metern Länge.
Im Südosten der Insel zieht sich der Palm Groove Beach bis zum Watersports Camp entlang. Da wollen wir hin, irgendwas zum Paddeln ausleihen und raus in Richtung des Riffs.
Wir starten bei den Wasserbungalows.
Im flachen Wasser sind Baby-Haie auf Beutezug. Die tun nichts und schwimmen um unsere Beine herum. Es ist menschenleer und die Wellen rollen sachte auf den weißen Sand.
Wir kommen an einigen Bungalows vorbei, die kurz vor der Fertigstellung sind. Was man schon sehen kann ist, dass jeder einen kleinen Pool zur Wasserseite hin hat. Supercool.
Es gibt viele Fische und reichlich Seafood zu sehen.
Wir paddeln weit hinaus, sehen viele Fische und auch intakte Korallen. Es ist nur zwischen 0,5 bis 1,5 Meter tief und hier und da lässt sich auch ein Riffhai blicken. Unsere Kajaks wirken aber vermutlich zu bedrohlich und sie bleiben auf Abstand. Ein recht großer Leopardenhai schwimmt jedoch ganz gemächlich direkt unter uns durch. Ein sehr schöner Fisch. Teilweise wird es etwas flach und wir müssen gut aufpassen, damit unter uns nichts kaputt geht. Also schön langsam und die Augen offenhalten.
Bis zum Thai-Restaurant am Ende des Wasserbungalow-Stegs. Nach etwa zwei Stunden haben wir genug gesehen und paddeln langsam zurück.
Anlanden und erstmal direkt an die Sports-Bar zum Erfrischen.
Anhang anzeigen 8.jpg Das Spa Wir sind mal rein und haben das Angebot durchgeschaut. Viele, viele verschiedene Treatments. Aber für 60 Minuten Thaimassage irgendwas um die 100 US-Dollar ist schon ´ne Hausnummer, sind halt Resort-Preise hier. Dafür sehen die Masseurinnen ziemlich süß aus. Scheinen vermutlich alles Thais zu sein. Mein freundliches „Sawasdee Krap“ wird jedenfalls mit einem Wai und einem zart gehauchten „Sawasdee Ka“ beantwortet. Da fühlt Mann sich doch gleich pudelwohl.
Unsere Lösung: Wir ballern unsere Kohle lieber woanders raus und geben uns dafür gegenseitig Oil-Massagen. Gute Thai-Massagen haben wir schon zu genüge bekommen und ein paar Knettechniken bekommen wir auch selbst hin.
Der lange Steg zu den Wasserbungalows bietet sich an um mal einen Blick in blaue Nass zu werfen. Muss halt jeder selbst abschätzen, ob er in die Sharkwaters springen möchte. Nach ein paar Tagen scheißen wir uns nichts mehr und gehen bedenkenlos platschen.
Die Wasserbungalows sind schon hübsch. Jeder hat seine eigene Leiter in den großen Natur-Pool und es gibt private Sonnenterassen an der Hinterseite. Auf den Drohnenfotos sehen diese Stelzenhäuser sehr schön aus. Wenn man hier langläuft wirkt alles etwas weniger spektakulär, aber trotzdem noch so schön tropisch.
Abends gegen 6.30 Uhr werden am Thairestaurant am Ende des Stegs die Fische gefüttert. Es lassen sich Schwarzspitzen Riffhaie, Ammenhaie und Stachelrochen blicken. Ein ganz schönes Getümmel da unten.
Die Haie versammeln sich ab etwa 1 Stunde vor Fütterungsbeginn. Das wollen wir ausnutzen und uns die Brüder mal aus der ersten Reihe anschauen.
An einem anderen Tag sind wir ab 17.30 Uhr am Futterplatz im Wasser. Erst sind es nur wenige Fische, aber dafür ein paar ordentliche Brocken dabei.
Als wir von gut 20 Haien umkreist werden und sie uns langsam zu nahe kommen, gehen wir lieber raus. Es ist nervenaufreibend, wenn man ständig den 360 Grad Blick haben muss.
Ein paar Nachzügler geben sichs bis kurz vor Fütterungsbeginn.
Bei uns gab es das damals auch... wurde aber kritisch gesehen, weil die Tiere so ihre natürliche Scheu vorm Menschen verlieren und sich in eine Art Abhängigkeit begeben, da sie ja wissen, dass es um 18h Futter gibt.