Thailand Alan Harper (aka Hein Blöd) entdeckt Thailand

Meine Güte, was für eine Story und toller Bericht bisher.👌
Weiter so!
 
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Tag 15+1

Wie im letzten Bericht angekündigt, probiere ich heute meinen neuen Plan zur Findung einer Reisebegleitung:
Die Jüngeren unter Euch kennen das vielleicht nur aus Filmen: Mann trifft Frau, Mann imponiert Frau und bringt so Frau dazu, sich mit ihm auseinanderzusetzen und zu verlieben und am Ende haben sie viele Kinder. Hört sich irre an, aber genau das versuche ich jetzt mal. Zumindest des ersten Teil!

Erste Überlegung:
Womit kann ein Typ wie ich einer thailändischen Frau imponieren?
Klar Kohle, Respekt, Höflichkeit, Witz, Gepflegtes Äußeres, Körpersprache. Jaja, Habe ich alles, bis auf Jugend.

Zweite Überlegung:
Aber kann ich etwas, was das Eis bricht bzw. "anlockt"?
zB. in jungen Jahren am Strand klappte das mit Volleyballspielen oder Surfen.
Aus dem Alter bin ich raus. OK, mit Knirschen in den Knochen geht das irgendwie immer noch, aber das wird ein deutsches heißes Blondchen (und auch keine Thai) nicht mehr hinter dem Ofen hervor locken.

Aber als ich neulich mal mit den Wassertaxis durch die Stadt tingelte, entdeckte ich bei einem Landausflug ein Plakat, das ungefähr so aussah:

ประกาศการแข่งขันหมากรุกสากลชิงแชมป์ประเทศไทย ครั้งที่ 49 ประจำปี 2569
สมาคมกีฬาหมากรุกสากลแห่งประเทศไทย ขอเชิญนักกีฬาหมากรุกสากลเข้าร่วมการแข่งขัน
กีฬาหมากรุกสากลชิงแชมป์ประเทศไทย ครั้งที่ 49 ประจำปี 2569
📅 วันที่จัดการแข่งขัน
15 – 19 เมษายน 2569
📍 สถานที่แข่งขัน
ห้องคอนเวนชั่นฮอลล์ ชั้น 5
ศูนย์การค้าเซ็นทรัล แจ้งวัฒนะ
♟️ ประเภทการแข่งขัน
• ประเภทโอเพ่น
• ประเภทสตรี

Tja und wenn man jetzt fleißig im Flieger geübt hat, kann man das entziffern! Ja ja und Ihr habt mich alle ausgelacht!
OK, ich konnte zugegebenermaßen nur drei Wörter erkennen, aber die waren so interessant, dass mir Google Lens mal den Rest übersetzen musste.

Und jetzt wird es für 99,87% der Leser langweilig: Da wird die 49te thailändische Meisterschaft im Schach (u.a. auch für Frauen) angekündigt.
Jetzt muss man wissen, dass ich zwar keinen sogenannten Titel im Schach habe, aber ein relativ starker Spieler bin. Erst recht im Verhältnis zu thailändischen Spielern, die erstaunlich schwach sind. (Ist nicht unüblich für asiatische Länder.)
Zusätzlich muss man wissen, dass, wenn man außerhalb von Europa ambitioniert Schach spielt, sicherlich englisch auf einem für mich akzeptablen Niveau spricht (wegen Literatur und Internet). Und ein Hirn zum Denken muss man sowieso haben, sonst würde man nicht so einen Quatsch wie Schach spielen.
Ihr seht worauf das hinausläuft?

Lange Rede, kurzer Sinn:
Ich habe meinem Karma nun etwas versprochen: Wenn ich da was finde, schreibe ich einen Bericht für TAF.
Und was soll ich sagen? Es lief wie aus dem Lehrbuch:
Einige Süße waren schon mal am Start.

Am ersten Frauen-Brett verpeilt die stärkste thailändische Spielerin gegen einen "Schwächling" den Sieg und spielt nur Unentschieden (Remis). Danach analysieren die das Spiel (das macht man typischerweise so), ich stelle mich einfach dazu (ist auch nicht so ungewöhnlich) und zeige ihr mehrere sehr gute Möglichkeiten zum Gewinn, während eines der hübschen Mäuschen zuguckt und auch ihre (komischen) Ideen kundtut (Auch noch frech die Kleine, das gefällt mir sehr gut!), die ich natürlich wohlwollend kommentiere.
Und danach will ich natürlich auch ihre Partie sehen, wobei sie sich erst ziert, aber danach kommentiere ich diese dann auch wohlwollend.
Danach ist noch Zeit bis zur nächsten Partie (sind immer zwei pro Tag) und jetzt habe ich natürlich Hunger (weil ich gelernt habe, dass Thaifrauen (oder zumindest die Dienstleisterinnen) auch immer Hunger haben) und weil ich ja als Schachnerd in Thailand/Bangkok hilflos bin, muss sie mir helfen, da ich ja gar nicht weiß, wie das hier läuft und was man hier essen kann und nicht so ultrascharf ist und ich die Sprache ja nicht sprechen kann...
Und ich würde auch ohne weitere Interessen zahlen, falls das für sie ein Problem sei... und das sei bei uns in Deutschland durchaus üblich so.... und sie könne auch gerne ihren Freund/Mann mitnehmen. Den die zum Glück (angeblich) nicht hat. Puuh.
Aber sie hat eine Schwester, die auch am Turnier teilnimmt, die sie nicht allein lassen will. Für mich auch kein Problem, da mir das Prinzip der Anstandsdamen/-begleitung nicht fremd ist.
Die Schwester entpuppt sich auch als recht süß (Da hat wohl irgendeine Familie im Genpool-Lotto gewonnen.), ist aber verheiratet wie ich nachher beim Essen erfuhr. (Wobei das in Thailand ja auch nicht unbedingt ein Hindernis ist. Ein verwirrendes Land.)
Wir flitzen also kurz rüber in die Mall nebenan (Central Chaengwattana) und essen was kleines. Ich zahle für alle drei, dann wieder schnell zurück zur nächste Runde, spielen (während ich zuglotzte, ach die sieht ja echt nett und elegant aus, selbst wenn sie rumsitzt), analysieren und wieder futtern. Diesmal etwas besseres.
"Und morgen ist ja die nächste Runde, dann sehen wir uns ja vielleicht wieder, wenn ich wieder Zeit haben sollte..."
Also die hatte ja schon mal Wangenknochen und ein Lächeln, das den Denkprozess in die Hose verlagert und einem das Portemonnaie öffnet.
Ach das war doch schon mal ganz nett.


Tag 15+2

Am nächsten Tag war ich wieder "zufällig" beim Schachturnier, machte wieder auf dicke Hose und anschließendem Futtern mit Kleinfamilie.
Nach dem Abendessen in der Mall musste ich erst mal durchatmen als ich wieder draußen auf der Straße stand, denn diesmal hatte ich ein zweier-Date-Termin für den nächsten Tag.

Ich musste jedenfalls jetzt erst mal Druck abbauen. Erst recht da ich ja quasi demnächst in festen Händen bin. Auweia, ich glaube ich habe einen Blutstau bzw. stehe kurz vor einem Hirnschlag.
Zum Glück hatte ich gestern gesehen, dass nicht weit entfernt ein (Luxus-)Krankenhaus ist. Nein, so schlimm ging es mir jetzt nicht, aber ich hatte inzwischen festgestellt, dass sich in der Nähe von Privatkrankenhäusern immer gewisse druckablassende Etablissements befinden.
Diesmal hatte ich Pech. Chaengwattana ist eine eher seriöse Gegend. Da gab es zwar in der Tat ein paar Massagestudios, aber die sahen nicht nach dem aus, was ich suchte.
Aber da haben die nicht mit mir, meinem Druck und meiner Geldbörse gerechnet.
In einem der Studios langweilte sich eine langbeinige Schönheit, die jedem Vergleich mit den Billboard-Bewohnerinnen hätte standhalten können.
Auf mein zaghaftes Nachfragen nach Dienstleistungen, die zwar zeitlich weit unter einem ST lagen aber inhaltlich weit über ein händisches Happy End hinausgingen, wurde leider negativ reagiert. Ich glaube auch, dass nicht mal das "einfache" Happy End in deren Angebotspalette war. Der Laden sah eigentlich sehr serös aus.
Da nix los war, versuchte ich es noch ein bisschen weiter und wies auf meine Preisvorstellung hin (Hatte ich schon erwähnt, dass Typen wie ich die Preise kaputt machen, wenn sie spitz sind?), was zwar der Angehimmelten ein gewisses Interesse in die Augen trieb, aber dazu führte, dass jetzt Fräulein Rottenmeier (entweder die Ladenbesitzerin oder vielleicht sogar ihre Mutter) die Verhandlungen für beendet erklärte.
Ich ging also noch etwas weiter, fand aber nix und ging dann wieder zurück.
Und siehe da: Auf dem Rückweg stand plötzlich die langbeinige Schönheit vor mir und führte mich über einen Seiteneingang und eine Treppe nach oben über den Massagesalon. Das schien wirklich eine Art Wohnhaus zu sein. Wo die so wohnen....
Das Zimmer war eine bunte Mischung aus Jugendzimmer und Messiewohnung.
Egal, mit so einem Leckerchen treibt man es überall, aber dann kam der Abtörner schlechthin. Sie sagte mir ihren Namen: Pilawa (zumindest habe ich das so verstanden)
Da war zum einen die Stimmung (kurz) hinüber und zum anderen musste ich mir erst mal intern eine Notiz machen, dass ich später mal nachforschen muss, wo die Thais eigentlich immer ihre dämlichen Namen/Künstlernamen her bekommen.

Sie versuchte jetzt (anscheinend) sich erotisch zu bewegen und mich dadurch aufzugeilen. Echt süß! Ehrlich! Die Thai-Mädels haben es echt drauf! Die bemühen sich wenigstens, auch wenn sie es nicht drauf haben. Das kann natürlich im direkten Vergleich mit den wirklich Professionellen nicht mithalten, aber das brauchte sie auch gar nicht, da ich nicht hier war, um mich passiv entspannen zu lassen, sondern um mir mal ihren schönen Körper vorzunehmen.
Schließlich habe ich die letzten zwei Wochen genug GF mitgemacht, weil ich ja auf Reisebegleitungssuche war und jetzt in meinem Wahn der Meinung war, dass ich die jetzt gefunden habe und dieses süße Ding hier wird es jetzt ausbaden müssen.
Naja, was soll ich sagen. Nachdem sie verstanden hatte, dass ich sie weder umbringen noch ihr weh tun, sondern vielleicht (oder eher ziemlich sicher) etwas fester rannehmen wollte, lies sie sich darauf ein und hielt auch manchmal ordentlich gegen.
Dass es ihr durchaus gefiel, sah man an dem See, der sich zwischen Ihren Schenkeln und auf dem Bett bildete.
Obwohl sie wohl nach der ersten Runde dachte, es sei beendet, wurde wie vorher abgesprochen kurz danach zur zweiten eingeläutet. Nach dieser lies sie meinen Schwanz nicht mehr aus sich raus oder sie hatte wirklich einen Krampf. Na das war doch schon mal ganz nett!
OK, dann doch noch etwas kuscheln. Eigentlich war ich tatsächlich auch etwas aus der Puste. Also so langsam kann ich mich an die Thai-Mädels gewöhnen.
Irgendwann wurde es auf der Straße lauter und Pilawa (was für ein Name) sprang sofort auf und der Spaß war vorbei....
Die musste sich jetzt bestimmt was von Fräulein Rottenmeier anhören, aber die Kohle sollte mehr als nur entschädigen.
Junge Junge, war für ein Tag und das Bett sah aus. Klitschnass....

Tag 15+3 - heute
Schachturnier ist endlich zu Ende, es gab einige zweier-Essen in der Mall. Wie ich jetzt gelernt habe, haben Thais auch im normalen Leben Spitznamen, die innerhalb der Familie genutzt werden. Ihrer lautet: Lek
Unterhalten klappt ganz gut (auch wenn sie Satre nicht kennt) und ich lerne fleißig Thai.
Da unsere Vorstellungen im Bett kompatibel sind, ebenso wie unser beider Vorstellung bzgl. Aufwandsentschädigung (Kohle und Körpereinsatz) bei Reisebegleitung, wird Lek bei meiner Weiterreise demnächst dabei sein.
Es wird ihr erster Flug. Es geht nach Chiang Rai. Da muss ich noch das restliche Viertel meines Koffers ausliefern. Naja, werdet Ihr ja sehen/lesen.
Auch wenn jetzt mein Karma erfüllt ist, halte ich Euch natürlich weiter auf dem Laufenden. Auch wenn das erstaunlich anstrengend und zeitraubend ist.
Wobei mir noch nicht so wirklich klar ist, wen eine langweilige (fast) ungeplante Rundreise hier interessiert, dafür gibt es spezialisierte Foren, denn das Blamieren in Clubs ist ja jetzt hoffentlich für mich vorbei, aber ich will mal nicht so sein.

Außerdem muss ich mir jetzt Gedanken machen, ob ich eigentlich noch andere Thais ansehen, geschweige denn poppen darf. Au weia, es geht schon los. Stehe ich jetzt unter Pantoffeln?
Naja, Flug geht ja erst am Wochenende.

Aber das "Schlimmste": Letzte Nacht musste ich meine letzte Packung Kondome öffnen.
Wie viel habt Ihr denn immer so dabei? N Kondom(e) pro Urlaubstag?
Jetzt muss ich mich auch noch damit beschäftigen, aber Lek arbeitet ja (aushilfsweise) im 7/11...
 
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Achja, die Thais und ihre Spitznamen 😅
Von eher klassisch Thai wie Nam, Porn, Lek etc. bis hin zu Pancake, Phone oder Beer 😂
Aber eine beim Schachturnier aufzureißen könnte auch Premiere hier im Forum sein.. Glückwunsch dazu und viel Spaß auf der Rundreise 😁
 
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DAs ist ja mal eine originelle Vorgehensweise.

Allerdings steigt bei mir irgendwie die Spannung, wie es wohl weitergeht........ich könnte mir da verschiedene Varianten ganz gut vorstellen.... :dog:
 
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Jetzt wo ich ja jetzt in quasi festen Händen bin, gibt es ja jetzt kaum noch was für dieses Forum Interessantes zu berichten.

Aber mal was aus dem Nähkästchen:
Lek (meine Reisebegleitung) wurde genau wie ihre Schwester von der Familie nach Bangkok gejagt, um hier Kohle zu besorgen und diese nach Hause zu schicken. (Gibt es eigentlich auch nur eine einzige gutaussehende Thai in der Großstadt, der das nicht widerfahren ist?)
Während die Schwester das volle Programm durchmacht(e), hatte Lek nach drei Monaten "Animierdame" den Job geschmissen (ist eben nicht jederfraus Sache...), arbeitet aushilfsweise in drei Jobs (u.a. 7/11) und spart, um sich eine Ausbildung zur Hilfskrankenschwester leisten zu können.
Nach meinen Berechnungen würde das noch ca. fünf Jahre dauern, bis sie die Kohle zusammen hat. Aber da ja jetzt Krösus aufgetaucht ist, wird sie die Kohle nach unserer Reise zusammen haben. Dafür wird sie aber auch ganz schön hart arbeiten und mir beim Sparen helfen (dazu später mehr) müssen! Aber das hat sie recht gut drauf! Die weiß genau, wie sie mich scharf kriegt und unter Kontrolle hält.
Ich hatte ja neulich darüber sinniert, ob ich mich denn jetzt überhaupt noch mit anderen Damen treffen "darf". "Können" wäre der korrekte Ausdruck. Ich kann Euch sagen, dass ich die zwar ab und zu noch ansehe, aber da jetzt Druckentlastung bei recht kurzen Wartungsintervallen stattfindet, wäre ich dazu gar nicht in der Lage und so ist mein Kopf frei für andere schöne Dinge.

Mit regionaler Expertise ist es wirklich interessant, was man so ausserhalb der Reiseführerrouten und Touristenpfade in Bangkok findet. Ist natürlich nix spektakuläres, aber ich liebe ja das normale Leben. Irgendwann langweilt eben der X-te Tempel und die Crossover-Fusions-Molekulargastronomieküche.
Apropos: Da Lek ja noch viel Kohle braucht, sucht sie billige Restaurants bzw. Essstände aus und ich soll dann das gesparte Geld mit ihr teilen. Ganz schön raffiniert das Gör. Dasselbe werden wir auch bei Übernachtungen auf der Reise machen. Da bin ich ja mal gespannt. Denn ich war schon in Ländern wo richtig billig mit verdreckt und Ungezieferbefall gleichzusetzen ist und da hört der Spaß bei mir auf.

Trotzdem waren wir am letzten Abend in Bangkok mal in der Abzock-Rooftopbar aus Hangover 2. Hin muss ich ja mal.
Wenn man sich ein paar Tage mal in der realen thailändischen Welt bewegt hat und dann so einen Klecks Lachsschaumspeise auf seinem Gourmetteller vorfindet, wünscht man sich am Ende noch ein oblatendünnes Minz und einen Eimer, um dem ganzen versammelten Heititeiti-Pack mal zu zeigen, was man von ihnen hält. Das ist ja wirklich Dekadenz pur. OK, für sich genommen war das schon ganz nett und romantisch, aber dieser ständige Gegensatz zwischen "normal" und "reicher Dekadenz" in Bangkok ist schon sehr gewöhnungsbedürftig. (Und bevor mir das jemand unter die Nase reibt: Mir ist natürlich bewusst, dass ich auch ein Teil davon bin, da ich mir ja auch so eine vulkanische Liebessklavin halte.)

Aber um mal zu zeigen, wie ich unter Pantoffeln stehe:
Da Lek ja keine Professionelle ist, habe ich sie mal zum Waxen geschickt (Ja mit Kohle), weil mir da was-auch-immer nicht so ganz gefallen hat.
Ende vom Lied:
Danach schleppt sie mich also auch zum Waxen, wo eine Ihrer Freundinnen arbeitet. (Kennen sich eigentlich alle Thais untereinander? Obwohl: In der Rooftopbar kannte sie niemanden... Aber ansonsten scheint die ständig irgendwen an dem unmöglichsten Orten zu kennen.)
Dort werden mir also die Klamotten vom Leib gerissen und auf eine Liege verfrachtet. Während die Wax-Sugar-Queen an meinen Beinen anfängt, kümmert sich Lek darum, dass bei mir auch alles im Schritt schön fest ist, "damit es nicht so weh tut".
Währenddessen tratschen und kichern die beiden die ganze Zeit. Von außen sah der Laden ja eigentlich nicht so aus, als würde er Dienstleistungen anbieten, die über das normale SPA-Angebot hinausgehen. Aber inzwischen habe ich gelernt nicht so viel nachzudenken. Lek (oder mein Geld) hat bisher jede Situation geregelt.
Als ich dann nirgends (!) mehr ein Härchen am Körper hatte (OK, bis auf meine Haare im Gesicht und auf dem Kopf), sorgte Lek dann dafür, dass sich meine Spannung im Schritt in Ihrem Mund entlud. Endlich! Erlösung pur.
So langsam begann ich zu verstehen, warum Männer das hier als so ziemlich nah am Paradies erachten. So oder ähnlich muss es auf Risa sein, wenn man einen Sack voller Horga'hn dabei hat.

Am nächsten Abend wurde ich dann wieder geschröpft (diesmal geldmässig):
Da Lek nach unserer Rundreise in Phitsanulok verbleiben wird, gibt sie (bzw. ich) eine kleine Abschiedsparty.
Es startete als kleines BBQ (Ja, die Thais kennen Mu Kratha wirklich. Ich war mir da nie wirklich sicher.) mit ihren Freunden (Ja, die Wax-Queen war auch da.) und artete dann aus, weil immer mehr Nachbarn dazukamen.
Zum Glück waren da auch drei Langnasen dabei, so dass ich nicht ganz so auffiel. Die sind wohl tatsächlich an ihren Thais-Mädels hängen geblieben. Sollen ja nicht die ersten sein.
Auf alle Fälle einer der bisher schönsten Abende hier.

Zwei Tage später dann Leks erster Flug: Business nach Chiang Rai. Ich kann ja nicht in Business sitzen (war ja noch von/für meinen Chef gebucht) und Lek hinten.
Jetzt habe ich das Mädel verdorben. Sie glaubt jetzt wahrscheinlich, so eine Loungenutzung am Flugplatz sei völlig normal.
Netterweise hat ihr Sitznachbar den Platz mit mir getauscht, so dass sie sich für den Flug auch schön bei mir bedanken konnte und sie (und ich sowieso) nun Mitglied im Mile High Club ist. (Wozu sonst sind diese überflüssigen Decken denn sonst zu gebrauchen? Dadrunter kann man gut fummeln. Mehr habe ich mich nicht getraut.)
Hm, ich habe jetzt gar nicht darauf geachtet, aber ich nehme an, dass der Flug trotz der Kürze doch wenigstens 'ne Mile hoch kam?!

In Chiang Rai wartete schon mein billiges Mietauto. Da es mein erstes Mal in Thailand ist, habe ich eine billige Karre gemietet. (Trotz Vollkasko und Diebstahlschutz habe ich gewissen Respekt vor Linksverkehr, schattigen Parkplätzen, irrem Verkehr und noch irrere Straßenzustände und habe keinen Bock auf Papierkram und Ausfallzeiten.) Außerdem ist es eine Einwegmiete, da ich den Wagen in Pattaya abgeben will. Da muss man nicht auch noch mit einem Hummer unterwegs sein.

Da der Tag noch jung war, also schnell noch zu zwei Sehenswürdigkeiten:
Zuerst ist natürlich der riesige weiße Buddha dran, den man schon vom Flieger aus sehen kann.
Es geht also zum Wat Huay Pla Kang, wo man mit einem Fahrstuhl mit lustigen Stockwerken nach ganz oben fahren kann.
Am Fuß des Buddhas kann man übrigens kleine Reissäcke für die Bedürftigen kaufen. Den gekauften Reissack nimmt man dann von dem großen Tisch weg und plaziert ihn auf einem kleinen daneben. Wenn der kleine Tisch voll ist, werden die Säcke wieder auf den grossen Tisch gelegt. Ich hoffe, wenigstens das Geld kommt da an, wo es hin soll.

Anhang anzeigen wbuddha1.jpg Anhang anzeigen wbuddha4.jpg
Anhang anzeigen wbuddha2.jpg Anhang anzeigen wbuddha3.jpg

Dann noch schnell den blauen Tempel (Rong Suea Ten Temple) abarbeiten.
Da gibt es lustigerweise auch diese Reissäcke...
Hier waren sogar die Toiletten an das künstliche Ambiente angepasst. So langsam nervt dieser Plastikkram.

Anhang anzeigen blau1.jpg Anhang anzeigen blau2.jpg
Anhang anzeigen blau3.jpg

Und dann ins Hotel, frisch machen, bisschen rumlaufen, dann zum "Spektakel" an dem Goldenen Uhrturm und danach zum Futter-Nachtmarkt.
Der ist mal nicht in einer endlosen Schlange organisiert, sondern ein Platz mit Bühne vorne, links und rechts Futterstände, links hinten Getränke und links ganz hinten Toiletten.
Da trifft man alle möglichen Nationalitäten und in unserem Fall ein paar Teutonen mit denen wir noch in die "bayrische Kneipe" weitergezogen sind.

So und bald bin ich den Koffer mit dem schwarzen Loch los, der sich wieder mit neuem Krams gefüllt hat.
 
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Hahaha, liest sich wirklich gut Dein Reisebericht. Bin gespannt, wie es weitergeht
 
Da habe ich mir ganz schön was eingebrockt mit diesem Bericht.
Wisst ihr eigentlich, wie anstrengend bzw. zeitraubend das ist?!
Naja, jedenfalls bin ich aufgrund von Freizeitstress, Abenteuern, Spaß in der Koje und insbesondere dieser Hitze und Schwüle zu gar nichts mehr gekommen.
Ich hatte zwar während der Tour immer mal angefangen, etwas zu schreiben, wurde dann aber immer wieder durch irgendetwas angeblich "Wichtigeres" abgelenkt.

Bevor ihr denkt, hier gibt es keine weiteren Infos, schicke ich mal das ab, was ich während meiner Reise schon geschrieben, aber nie abgeschickt habe, weil alles nicht wirklich ausformuliert ist.

Inzwischen muss ich den ganzen richtigen Reiseberichterstattern/-bloggern ja meinen Tribut zollen!
Das ist echt anstrengend bzw. man schreibt entweder einen echten Reisebericht oder nur eine Highlight-Zusammenfassung.
Irgendwie habe ich mich in den Einzelheiten verzettelt.
Na mal sehen, wie ich die Fortsetzung schreibe...
Denn Euch interessiert wahrscheinlich sowieso nur das Ende der Reise bzw. der Zahltag (der aber gar nicht das Ende meiner Thailandreise ist!). :-)

Inzwischen bin ich ja schon lange wieder zurück in D bzw. auch schon wieder weiter....

Der Rest kommt dann (hoffentlich) im Laufe dieser Woche. Dann aber kürzer...

OK, hier erst mal mein Geschreibsel von während der Reise:
 
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Es ging also von Chiang Rai Richtung Norden.
Dann kommt man an diesem weißen Tempel-Quatsch (Wat Rong Khun) vorbei.
Anhang anzeigen weisser-temple.jpg

Lek hatte sich schon darauf gefreut (der ist anscheinend unter Thailändern ein "muss"), während ich jetzt für mich beschlossen habe, nie wieder so einen "Tempel" zu besichtigen. Das ist nur zum Abzocken gedacht und (für mich) auch nicht besondern schön. Ja an sich ist der schon beeindruckend, aber alles aus Plastik/so künstlich, aber doch nicht "schön". Da lob ich mir doch quasi jeden Tempel in China. Die finde ich sehr beeindruckend.

Danach ging es ohne Elefanten gucken und ohne Langhalsdorf-Fleischbeschauung weiter zu einer Sehbehindertenschule, wo ich endlich den Rest meines Zweitkoffers entleeren konnte.
Normalerweise erhalten die anscheinend nur Spenden in Form von Essen (da lagen sogar erstaunlicherweise einige dieser Spendersäcke aus den Tempeln rum, über die ich mich ja in meinen letzten Berichten so lustig gemacht hatte), aber jetzt haben sie wenigstens etwas Computerkrams, was nicht aus 80ern stammt. (Hat alles mein Chef hier in D eingesammelt.)
Und wo ich schon da war, habe ich mal deren verrottetes WLAN gerichtet. Hätte ich vorher gewusst, in welchem Zustand sich das befindet, hätte ich da auch etwas Krams aus meinem persönlichen Privatmüllhaufen mitgebracht. Das ist dem Krams dort ja um Lichtjahre voraus.
Anscheinend war Lek überrascht, dass Langnasen nicht nur viel Geld haben und ständig nur rumvögeln wollen, sondern ab und zu auch mal was unentgeltlich für andere Menschen tun. Jedenfalls sah sich mich (gefühlt) danach mit anderen Augen an. Ausserdem sprach sie mich danach ständig darauf an.
Danach gings noch schnell in die Opiumhalle (Museum) um die Ecke und dann ans Goldene Dreieck.
Junge junge ganz schön touristisch da. Naja alles ansehen und eine kleine Bootstour (ohne die Grenze zu überqueren, weil Lek Angst hatte) und wieder zurück über Chiang Rai nach Chiang Mai.

In Ching Rai schleppte mich Lek in eine Bar, wo ich eine zeitlang dachte, da sänge jemand eine echt üble Coverversion von The Police "De Do Do Do, De Da Da Da", um dann aber zu lernen, dass das der wahrscheinlich grösste thailändische Reggaehit ist:



Unglaublich, was es alles gibt und wie ungebildet ich bin. So langsam taute also Lek auf und schleppte mich auch mal an interessante Orte.

Auf dem Weg nach Chiang Mai trifft man auf diesen goldenen Löwen, der einen Park bewacht. Obelix würde sagen: "Die spinnen, die Thailänder.!

Anhang anzeigen goldener-loewe.jpg

Dann gab es unterwegs noch eine lustige Abkühlung am Butaong-Wasserfall.

In Chiang Mai gab es dann endlich mal wieder ein echtes Hotel, sogar mit Klimaanlage. Die Idee, Geld für Lek zu sparen, indem wir Thai-Hotels nutzen, war manchmal echt anstrengend. Die Luxusversion dieser Hotels bzw. Zimmer hatte manchmal sogar einen Ventilator! Naja, aber immerhin waren sie sauber und halbwegs ruhig.

Trotzdem war das Paraiso Hotel in Chiang Mai jetzt mal eine angenehme Abwechslung. Ruhig, relativ billig, mit Parkplätzen und einem ziemlich kalten Minipool.

Anhang anzeigen hotelzimmer-chiang-mai.jpg

30 m entfernt kann man endlich mal seine Wäsche waschen, aber das Beste: Direkt gegenüber ist ein Suppenstand, der zwar nur sechs verschiedene Suppen anbietet, aber die sind alle erstaunlich lecker!

In den Wat schräg gegenüber bin ich nicht rein (Lek natürlich schon), weil ich mich dem ja jetzt verweigere...

  • In Chiang Mai blieben wir noch ein paar Tage, weil es hier einiges zu tun gab:
* Zum einen musste ich mir im Auftrag einiger Kumpels (und auch aus Eigeninteresse) die verschiedenen DACH-Pflegeheime in Chiang Mai mal ansehen. Das treibt einem echt die Tränen in die Augen: Ich habe ja (wie viele andere auch) Eltern, die jetzt in einem dt. Pflegeheim vor sich hin vegetieren. (Nachdem ich sie eine Zeit lang selbst gepflegt habe, was aber irgendwann zu Hause nicht mehr leistbar war.) Und wenn man sieht, wie wunderschön das hier läuft, kommt man auf komische Gedanken (auch für einen selbst später). OK, das klappt natürlich auch nur, weil wir genug Kohle haben und dem lokalen Markt die Arbeitskräfte wegziehen... Aber trotzdem...
Lek war wieder mal ganz verwirrt, was ich mir so alles ansehe...

* Zum anderen half ich einem Kumpel eines Kumpels bei Elektro- und Cat-7-Verkabelung, Photovoltaikkrams sowie Notstromaggregaten/USVs. Wenn man sich die Arbeit der Locals ansieht, fragt man sich teilweise, warum man nicht schon beim Ansehen eines Elektrogeräts einen Stromschlag bekommt.
Währenddessen habe ich mal Lek von der Leine gelassen, und sie machte ein "Zwangspraktikum" in einem der Heime. Das hätte ich nicht tun sollen. Eigentlich wollte sie ja (Hilfs-)Krankenschwester o.ä. werden, aber jetzt war sie ganz begeistert davon, was man in solchen Luxusanlagen mit "einfacher" Altenpflege verdienen könnte.
Und da sind wir ja auch schon wieder bei dem Problem mit den dt. Pflegeheimen: In einem deutschen Pflegeheim geht es ja oft mehr um die korrekte Dokumentation der (nicht vorgenommenen) Pflegeleistung als um die Pflege bzw. Fürsorge der Menschen. Das ist in Thailand natürlich ganz anders. OK, ich bin ja schon ruhig...

Und weil wir ja länger in Chiang Mai waren, haben wir auch mal deutschen Quatsch gemacht: Minigolf gespielt (mit Schnitzelessen) und einen deutschen Bäcker entdeckt, bei dem es sogar mein geliebtes Pumpernickel gibt. (Die Lage von beidem ist allerdings echt unmöglich. Das Wort "Laufkundschaft" scheinen die nicht zu kennen.

Inzwischen weiß Lek, wie sie mich um den Finger wickeln kann, sodass ich dann doch noch Tempelanlagen u.ä. mit ihr besichtigen "musste". Wat Chedi Luang, Wat Phra That Doi Suthep und ein paar andere "echte" Tempel, insbesondere den Silbernen Tempel. Letztgenannter war zugegebenermaßen sogar ganz interessant. Und ich als Unwissender bzw. Uninteressierter habe dort gelernt, dass Lisa Simpson in den Buddhismus-Folgen ruhig mal auf die in einigen/vielen Ausprägungen sehr eingeschränkten Rechte der Frau hätte eingehen sollen, um mich auf diese Welt vorzubereiten. Frauen dürfen nämlich nicht in manche Tempel...

Anhang anzeigen silberner-tempel.jpg

Und dann kam unsere letzte Nacht in Chiang Mai. Ich wache also morgens auf und irgendwas stimmte hier nicht. Mein kleiner Kumpel war nicht mehr klein und steckte irgendwo fest/drin. Da hat sich doch die kleine Schlampe doch an mir zu schaffen gemacht und sich mein bestes Stück hinten reingeschoben. Jetzt muss man natürlich wissen, dass ich das eigentlich immer noch an/mit ihr trainiere, aber inzwischen scheint es ihr anscheinend auch wirklichen Spaß zu machen. Naja, jedenfalls muss ich also feststellen, dass da aber etwas fehlt. Nämlich der Conti!! Nach einem kurzen Schreck und kurz wirklich aufkommender Wut, hat Lek aber Glück, dass meine Geilheit doch obsiegt. Nun gut, dass muss sie also "büßen" und es scheint ihr diesmal wirklich Spaß zu machen. Naja, jedenfalls klopften und gröhlten die Zimmernachbarn dann nach einer Weile. Aber kurz darauf war die Sache auch schon erledigt. Und während ich mir schon überlegte, wie ich sie jetzt wirklich bestrafen konnte, glotze sie mich mit noch süßeren Rehaugen an als sonst und kuschelte sich an mich. Diese Thaimädels haben es echt drauf. Es blieb mir also nichts anderes übrig als engumschlungen liegen zu bleiben.
Irgendwann klopfte dann jemand an der Tür. Ich nahm an, es sei das Zimmermädchen, weil wir ja eigentlich auch schon unterwegs in Richtung Pai sein sollten. Ich schleppte mich zur Tür, suchte einen wahrscheinlich viel zu grossen Schein raus und machte damit der Dame anscheinend ziemlich schnell klar, dass sie wohl unseren Late-Checkout übersehen hatte.
Aber trotzdem machte mich dies etwas wacher und so floss mal wieder etwas Blut in mein Hirn. Gibt ja einen Grund, warum ich immer den Conti nutze. Hm, muss ich jetzt mal dem Forum-Gelaber hier vertrauen und mir schnell Zithromax besorgen? Hm oder sollte ich statt weitere Resistenzen zu züchten mal auf die Wissenschaft hören und kompetentes Fachpersonal aufsuchen? Oder soll ich mal die Kirche im Dorf lassen und die Stituation ignorieren?
Naja, erst mal ins Bett zum Kuscheln. Ach die ist aber auch süß....

So, und jetzt mal in Ruhe nachdenken. Zur Apotheke, wirklich ins Krankenhaus oder einfach ignorieren?

OK, also raus aus den Betten, Zimmer leeren und ab zum Doc. Denn wie ich vom Kumpel meines Kumpels erfahren hatte, gibt es auch in Chiang Mai kleine Spezialkliniken, die sich auf solche STI-/STD-Problematiken spezialisiert haben.

Wir also hin. Während ich warte, lese ich mir die Preisliste der verschiedenen Dienstleistungen und Pakete durch und stelle fest, dass das hier ja alles ziemlich günstig ist. Hm, und wenn ich weiter gummifreien Spaß haben will, kann ich eigentlich auch Lek durchchecken lassen. Ob sie das mitmacht? Im Nachgang würde ich jetzt mal behaupten, dass sie es darauf angelegt hatte...

Sie also zur Zahlstelle zum Verhandeln geschickt, und siehe da: Der Preis für das Komplett-sorglos-Paket für beide ist nicht doppelt so hoch, sondern liegt nur beim Faktor 1,2. Demnächst halte ich mir eine Thai allein für Preisverhandlungen!
Hm oder wird sie dies am Zahltag auch als ihre Einsparnis verbuchen und das Geld auch einfordern? Na ich bin mal gespannt.

Jetzt fing ich noch an, darüber nachzudenken, ob ich auch einen Diabetes-Test machen sollte. Da ich ja inzwischen süchtig nach Zuckerrohrsaft war, ernährte ich mich davon mittlerweile fast ausschließlich. Aber wie ich im Nachgang feststellte, war sowieso ein großer Bluttest dabei, aus dem man schon so etwas hätte schließen können... (War aber negativ.)

Nach etwas Blut- und Urinabgabe wurden wir wieder entlassen. Die Ergebnisse des Akuttests (PCR) waren tatsächlich schon nach ein paar Stunden online verfügbar. Und der Rest (also alle anderen zwischenmenschlich übertragbaren Krankheiten) folgte am nächsten Tag. Man konnte sich die Ergebnisse tatsächlich online ansehen...
Alles negativ. (Wenn das mal stimmt.)

Merksatz: Nächstes Mal bei einer Langzeitbegleitung gleich einen kompletten STI-/STD-Scan machen!

Auf dem Weg nach Pai sieht man immer mehr Erdbeerfelder, was etwas verwirrend ist, weil man bei Thailand eigentlich immer zuerst an Reis denkt...
Entlang der Strecke liegen viele heiße Quellen, in die man sich mal reinlegen kann. Man kann dort auch Eier (nein, nicht meine) kochen.
Der Pai Canyon ist zum Sonnenuntergang völlig überlaufen, das Erdbeercafe ganz lustig und die Bambusbrücke über die Reisfelder recht romantisch, aber ebenfalls ziemlich voll.

Anhang anzeigen erbeer-cafe.jpg

Am nächsten Tag ging es dann in Richtung des Oberkitschdorfes Ban Rak Thai.

Auf dem Weg dorthin gab es einige Viewpoints mit jeweils lokalen Märkten bzw. Ständen. Da fand ich die verschiedenen Farben der gegrillten Süßkartoffeln ganz interessant.

Wenn man dann von der Hauptstraße nach Ban Rak Thai abbiegt, gibt es ein nettes Cafe mit einem originellen Toilettenhinweisschild.

Anhang anzeigen pimmel.jpg

Ban Rak Thai ist tatsächlich ganz hübsch. Wenn nur die ganzen Besucher nicht da wären! Und die Preise für Übernachtungen und Bootstouren sind ja unglaublich. Aber was tut man nicht alles für die Romantik.

Dann ging es weiter auf dem Mae Hong Son Loop Richtung Süden. Auf der Strecke gibt es am Straßenrand immer etwas zu entdecken. Eine recht hübsche Gegend. Irgendwann wunderte ich mich, wo die komischen Laster herkamen bzw. hinwollten.

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Als wir ihnen mal folgten, landeten wir in einem Dorf mit einem kleinen Hafen namens Mae Tawo Pier. In diesem Dorf gab es etwas, das ich bis dahin noch nie in Thailand gesehen hatte und auch danach nie wieder gesehen habe: Öffentliche Mülleimer! Das Paradies! Und zwar nicht nur einen, sondern an vielen Stellen!

An dem "Hafen" wurden irgendwelche Waren von und nach Myanmar "verschifft". Da das Verladen immer so schnell ging, war ich mir gar nicht sicher, ob das eigentlich alles legal war. Aber die Polizeistation liegt so nah, dass das kaum im Verborgenen ablaufen kann.

In den riesigen Säcken war allerdings wohl nur irgendetwas zwischen heißer Luft und mit Luft gefüllten Kanistern. Jedenfalls schienen sie kein echtes Gewicht zu haben.

Und dann kam ich wieder auf eine meiner dummen Ideen: Da will ich mal rüber.

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Lek traute sich mal wieder nicht. Ist ja auch OK. In unserer "Kultur" dürfen wir Langnasen ja alles, und zur Not lösen wir es mit Geld.
Ich also für ganz kleines Geld rübergesetzt. Aber so richtig gab es gar nichts zu sehen. OK, außer wieder ein paar kleinen tempelartigen Konstrukten. Aber wenigstens waren die nicht so aus Plastik wie die schrecklichen in Thailand.

Also bald wieder zurück. Lek hatte schon ein Lokal gefunden, wo man etwas essen konnte, sodass wir uns dort stärkten.

Dabei erfuhren wir, dass man mit den Booten auch noch weiter nach Norden hätte fahren können, um einen hübschen Wasserfall zu besichtigen. Haben wir aber nicht gemacht, weil ich noch andere (auch wieder nicht ganz legale) Pläne hatte.
Also ging es auf dem Loop weiter Richtung Süden.

Irgendwann erreicht man dann das Flüchtlingslager Mae La, das ich mir ansehen wollte. Ist natürlich nicht erlaubt, sodass ich gegen eine "Gebühr auf die Hand" ohne Lek hinein bin.
Wer es nicht kennt: Das ist ein Lager für hauptsächlich Flüchtlinge aus den Nachbarstaaten (ca. 100K+), die Thailand "aufgenommen" hat. Es liegt in einer Art Tal, ist umzäunt, und die "Insassen" dürfen (offiziell) nicht hinaus. Es gibt dort mit bzw. durch Unterstützung von Hilfsorganisationen Schulen, ärztliche (Not-)Versorgung usw.
 
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