@Gefestigter mal eine Anregung:
Mit diesen Styropor Boxen das ist so eine Sac he. Klar können die Abholer das Essen nicht gleich auf der Straße essen. Sie müssen es mit nach Hause nehmen. Und in der Box ist es dann auch noch warm. Gut Soweit.
Doch es wird dabei eine gehörige Portion an Müll produziert.
Wäre es nicht möglich dass jeder sich seine eigenen Behälter mit bringt und da das Essen rein gefüllt bekommt? Zu Hause kann er sich das ja warm machen, oder es auch kalt essen (ist zum Beispiel auf den Philippinen gang und gebe). Auswaschen und wieder verwenden.
Nur wer nichts dabei hat bekommt diese Plastik Säckchen.
Ich finde es ja klasse dass ihr überhaupt sowas auf die Beine stellt und macht. Das ist echt klasse. Doch im Moment ist auch die Müllentsorgung ein Problem und man sollte versuchen jedweden Müll zu vermeiden.
Im ersten Moment , als ich das las , empfand ich auch erstmal Verwirrung. Es ist so wie
@insearchofxxx sagte, das man direkt vort Ort mit Blick in die Gesichter der Menschen, das Wesentliche im Kopf hat, naemlich das die Menschen irgendwie versorgt werden. Daher war es auch nicht Teil von dem , was man hier im Moment an Gedanken in sich traegt..
Aber deshalb sind deine Hinweise von aussen betrachtet ja vollkommen in Ordnung und verdienen es betrachtet und besprochen zu werden.
Ich selbst bin ja nur Berichterstatter der Szene dort, doch haben wir auch mal das Thema besprochen. Aehnlich hier , scheint es doch im Moment die beste Loesung zu sein. Aus hygienischen Gruenden, Transport, Kostengruenden usw.
Ich bin mir nicht sicher, ob das ueberhaupt genehmigt werden wuerde von von der Stadtverwaltung , wenn jeder seinen Topf mitbringt .
Ich wuerde mir auch wuenschen das es eine bessere Alternative gaebe.
Das was mich wirklich freut ist die Art wie hier diskutiert wurde. Hut ab vor allen Beteiligten hier. Ich reagiere leider manchmal etwas emotional. Aber das erinnert mich an Jemanden. Den Kurt Tucholski. :)
Erstmals 1970 , also lange nach seinem Tod , wurden seine " Briefe an eine Katholikin " veroeffentlicht. Darin schrieb er diese wunderbaren Zeilen zu dem den Dialog mit der Dame.
" Sehr geehrte gnaedige Frau . Sie hatten die Freundlichkeit einmal das zu tun , was in Deutschland so selten ist. Ueber den trennenden Graben hinweg nicht mit faulen Aepfeln zu werfen, sondern Briefe von Verstand zu Verstand zu schreiben. Haendedruck und Dank."
Der Marburger Philosoph Dr. Dr. Joachim Kahl sagt dazu: " Der Graben bleibt, das Trennende bleibt, aber unbeschadet dessen wird auch festgestellt , das diesseits und jenseits des Grabens Menschen wohnen, verstandesbegabte Wesen, die sich die Haende reichen koennen, die sogar Bruecken ueber trennende Graeben bauen koennen,."
Klingt banal, aber wenn man sich umschaut , ist das wieder wichtiger denn jeh. Schoen hier mitzulesen bei euch.