Fantasie Die Läuterung des Jack Trash

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@KingPing , sehr schön habe mich schon gefreut das es weiter geht.
 
 
 
 
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Jack hatte bisher nur Impressionen von der Patpong. Hier in der Soi 22 bot sich ihm ein gänzlich anderes Bild. Im Gegensatz zur Patpong handelte es sich um eine normale Seitenstraße. Direkt an der Ecke befand sich eine Bar aus der mit ohrenbetäubenden Lärm Life-Musik dröhnte. Die in der Bar arbeitenden Mädchen, zumindest diejenigen, die direkt im Eingangsbereich standen und ihn zuerst bemerkte, brachten gerade ein halb verschlucktes ‚Hello handsome..‘ heraus, dass ihnen förmlich im Hals stecken blieb, als sie seiner Begleitung gewahr wurden, die ihnen einen wohl warnenden Blick zuwarf. Desgleichen lief es ab, als sie in die Soi einbogen, die paar Bars am Straßenrand passierten. Lediglich die Mädchen, die vor den beiden Massagen saßen, die sie kurz darauf passierten, ließen sich durch seine Begleitung nicht abhalten, ihre Angebote zu unterbreiten. Allerdings gönnte Chalitah ihnen keine Aufmerksamkeit.

„Wir suchen uns eine Massage weiter hinten. Die erste Massage, die wir gerade gesehen haben, verlangt eine Bezahlung vorab. Das ist recht unüblich. In der Regel wird bezahlt, wenn die Leistung erbracht worden ist.“

Jack wusste so gut wie überhaupt nichts über das Geschäftsgebaren in diesem Gewerbe, nahm einfach an, was Chalitah ihm vermittelte. Sie hatten mittlerweile einen kleinen Bar-Komplex erreicht und Chalitah wechselte mit ihm die Straßenseite. Sie befanden sich jetzt in einem Abschnitt, an dem sich eine Massage an die andere reihte.

„Okay, Jack, ich empfehle dir eine Ölmassage. Die Kosten hier sind in etwa gleich.“

Jack hatte sein Augenmerk auf eine zierlich wirkende Masseurin geworfen, die direkt am ersten Shop ihre Arbeitsstätte hatte. Er warf einen fragenden Blick zu Chalitah, aber die lächelte ihn nur an und nickte zustimmend.

„Ich werde mich hier massieren lassen. Wie sieht es bei dir aus?“

„Ich werde mir drüben auf der anderen Straßenseite eine Fußmassage gönnen. Ich habe von dort einen Blick auf das Geschäft und komme zu dir, wenn du fertig bist.“

Jack wirkte ob der neuen Situation nun doch etwas verunsichert.

„Muss ich etwas besonders beachten?“

„Jack, lasse dich darauf ein. Du bekommst das hin. Es ist nur eine Massage. Gönne dir zuvor eine Dusche, deine Lady wird es zu schätzen wissen.“

Jack bemerkte das süffisante Lächeln auf Chalitahs Gesicht, aber bevor er nachhaken konnte, hatte die sich schon umgedreht und überquerte die Straße.

Jack folgte seinem Mädchen, das ihm die Tür aufhielt und ihn dabei recht offen anlächelte.

„Please take off your shoes and socks!“

Jack folgte ihrer Aufforderung, entledigte sich seiner Schuhe und der Socken und versuchte verzweifelt, seine Füße in die ihm angebotenen Sandalen zu zwingen, was ihm allerdings nicht so recht gelingen wollte.

„Mai pen rai, don’t need, just follow me!“

Jack gab es dann auf und folgte dem Mädchen barfuß. Er hatte etwas Mühe, die steilen Treppen mit dem extrem kurzen Tritt zu bewältigen und war dann froh, als sie im oberen Geschoss ankamen.

Das Mädchen führte ihn in einen Raum, in dem sich Massageliegen befanden, und die einzelnen Plätze waren jeweils nur durch einen dünnen Vorhang getrennt. In Jack machte sich etwas Widerwillen breit, denn zwei der insgesamt vier Plätze waren wohl belegt und es wurde dort gearbeitet. Das Mädchen wies ihm die freie Liege zwischen den beiden Liegen zu, wo gerade gearbeitet wurde.

„Take off everything! Do you want to shower? I will stay here and take care your belongings.“

Jack hatte die Toilette und die Dusche gesehen, bevor sie den Massageraum betraten. Er nickte dem Mädchen zu und begann sich unter den neugierigen Blicken des Mädchen auszuziehen. Jack war keineswegs schüchtern, aber irgendwie erzeugte die neue Umgebung und auch die Tatsache, dass links und rechts neben ihm gearbeitet wurde, ein merkwürdiges Gefühl in ihm, dass er so noch nicht kannte und auch nicht zu deuten wusste. Er zog seine Unterhose aus und die Blicke des Mädchens wanderten zu seinem Schwanz. Ihm entging trotz des gedämpften Lichts nicht, dass sich ein anerkennendes Lächeln auf ihre Lippen stahl.
 
 
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Ich bin dabei, habe aber gerade jede Menge um die Ohren.
 
 
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Versprochen, es geht diese Woche noch weiter.
 
 
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       #247  
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Jack hatte das ihm gereichte Handtuch um die Hüften gebunden und begab sich zur Dusche. Es war für ihn das erste Mal, dass er eine Räumlichkeit betrat, die ihm nicht sehr vertrauenerweckend vorkam. Gut, er hatte als Basis lediglich das vor Augen, was er aus seiner Heimat kannte, aber das, was er hier sah, flößte ihm doch etwas Angst ein. Komfort schien in diesem Laden etwas zu sein, was selbst nach seiner Einschätzung der örtlichen Gegebenheiten ein Fremdwort war. In den Fugen der Verfliesung zeichnete sich etwas Schwarzschimmel ab, Armaturen waren gar keine vorhanden und an der Wand hing ein Durchlauferhitzer, dessen elektrische Anschlüsse lediglich mit Isolierband umwickelt war. Zumindest dem Typenschild entnahm er, dass es sich möglicherweise um ein deutsches Produkt handelte. Die Brause hing notdürftig und improvisiert am Haken und der Wasserfluss wurde lediglich durch einen Hahn gewährleistet.

Ihm war etwas mulmig dabei, ihn zu öffnen. In Anbetracht der behelfsmäßig erscheinenden Elektrifizierung bezweifelte er, dass es hier im Fall eines Kurzschlusses so etwas wie einen Fehlerstromschutzschalter gab, der den Stromfluss im Ernstfall sofort unterbrach. Er gab sich einen Ruck und öffnete die Wasserzufuhr. Mit einem vernehmbaren Klack schaltete sich der Durchlauferhitzer ein und ein recht magerer Strom Wasser kam aus dem Duschkopf. Immer noch von einer gewissen Unsicherheit erfüllt, duschte Jack sich schnell ab und war dann doch froh, dass seine Befürchtungen sich nicht erfüllt hatten. Er trocknete sich ab und ging zurück zu seinem Massageplatz.

Das Mädchen stand brav vor dem Vorhang und erwartete ihn bereits. Jack fiel auf, dass sie ihre Kleidung gewechselt hatte. Anstatt der wohl an die Tradition orientierten Kleidung, die alle Mädchen vor dieser Massage gleichsam trugen, hatte sie sich in ein knappes, kurzes Höschen gezwängt und anstatt des Tops in den Farben der Massage und mit dem zugeordneten Logo, hatte sie sich eine kurzärmelige Bluse übergezogen, deren obere Knöpfe nicht verschlossen waren. Jack nahm anerkennend zu Kenntnis, dass sie eine tolle Figur hatte und die nicht ganz verschlossene Bluse offenbarte einen kleinen Eindruck eines wohl nicht allzu großen Busen. Aber irgendwie passte es zu dem Mädchen.

Irgendwo in seinem Kopf drängte sich allerdings eine leichte Befürchtung in den Vordergrund, dass er sein gesamtes für den Tagesverlauf mitgeführtes Barvermögen in den Taschen seiner Hose verstaut hatte. Er erinnerte sich an Chalitahs Ansprache über die Verdienstmöglichkeiten eines Mädchens, das in einer Massage arbeitet. In seiner Tasche befand sich mehr Geld, als sie offiziell in einem oder gar zwei Monaten verdienen würde. Aber irgendwie vermittelte sie rein durch ihre Art und ohne Worte ein Gefühl des Vertrauens.

Jack verglich unbewusst erneut mit Deutschland. Was ihm schon extrem an Chalitah aufgefallen war, kam auch hier wieder sehr deutlich rüber. Gut, bei Chalitah hatte er das im Kontext der Gesamtsituation angenommen, aber zu diesem Mädchen fehlte ein solcher Kontext gänzlich und Jack versetzte es gelinde gesagt in stilles Erstaunen.

„Please, take off your towel and lie down on your stomach first!“

Jack löste sein Handtuch, wobei ihm wieder nicht entging, dass der Blick des Mädchen zu seiner Körpermitte huschte. Jack fühlte einerseits eine gewisse Erregung in sich aufsteigen, andrerseits kam ihm die gesamte Situation etwas ambivalent vor. Er reichte dem Mädchen das Handtuch und legte sich wie von ihr gewünscht auf den Bauch. Das Mädchen hatte das feuchte Handtuch gegen ein trockenes ausgetauscht und drapierte es über Jacks Beine, Rücken und Po.

Das Mädchen begann seine Arbeit mit einer Druckpunktmassage an seinen Fußsohlen, wanderte dann mit ihren Handflächen drückend an den Beinen hoch bis zu seinem Po, den sie so etwas ausgiebiger massierte. Anschließend zog sie das Handtuch höher über seinen Rücken und bearbeitet mit festem Druck die Bereiche links und rechts neben seiner Wirbelsäule mit Zug nach außen. Es knackte ein paarmal, als sich bei ihm Verspannungen lösten und Wirbel wieder in eine korrekte Position gerückt wurden.

Jack hatte Behandlungen bei einer Physiotherapeutin in Anspruch genommen und dort ähnliche Erfahrung gemacht. Er war erstaunt, dass dies hier in annähernd der gleichen Form, allerdings mit wesentlich weniger Aufwand vonstatten ging.
 
 
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Seine Lady schien mit dem einleitenden Teil ihrer Massage fertig zu sein. Jack fühlte, wie sie das Handtuch wegzog und Sekunden später benetzte Öl seine Waden. Mit kräftigen, aber doch irgendwie zärtlichem Druck massierte sie seine Waden, bevor sie zu seinen Oberschenkeln wechselte. Konnte sie seine Waden noch vom Fußende der Liege her massieren, kniete sie sich nun auf die Liege, ein Bein zwischen den seinen und ein Bein daneben. Jack fühlte die sanfte, warme Haut ihrer Beine und ihn durchströmte dabei ein warmes, erregendes Kribbeln. Das Mädchen ließ sich Zeit mit seinen Oberschenkel und immer wieder fuhr ihre Hand bis hoch zu seinem Po und drückte genau auf die empfindsamen Stellen dort. Die Folgen waren für Jack spürbar und seine Schwanz versteifte sich etwas.

Jack hatte einerseits absolut keine Vorstellung davon, wie eine solche Massage ablaufen würde, an einen erotischen oder gar sexuellen Background hatte er bis jetzt keinen Gedanken verschwendet, hatte sich innerlich von Erwartungshaltungen befreit und sich ohne weiteren Vorbehalt unter die Obhut seiner Lady begeben, andrerseits aber übte die Atmosphäre in diesen Räumlichkeiten einen besonderen Reiz auf ihn aus, den er so noch nicht kannte. Unterbewusst drang die Geräuschkulisse von den benachbarten Liegen an seine Ohr und intuitiv, obwohl nicht genau zuzuordnen, hatte er den Eindruck, dass gelebte und erlebte Lust die Ursache waren.

Sein Mädchen hatte die Arbeit an seinen Oberschenkeln abgeschlossen und rutschte etwas höher. Ihr Knie drückte sie dabei direkt gegen die sensible Stelle zwischen Anus und Hoden und wieder durchlief Jack ein Schauer aufkeimender Lust. Seine Lady benetzte seinen Po mit einem Film Öl und begann ihn kräftig durchzuwalken, wobei sie sich ebenfalls bewegte und der Druck ihres Knies zu und abnahm. Obwohl Jack versuchte, sich dagegen zu wehren, konnte Jack es nicht verhindern, dass sich sein Schwanz vollends versteifte. Jack beglückwünschte sich in diesem Moment, auf dem Bauch zu liegen. Er wunderte sich über sich selbst, dass er sich Gedanken darüber machte sich zu rechtfertigen, würde seine Lady merken, dass er ein voll ausgebildete Erektion hatte, die sich quer unter seinem Bauch machtvoll bemerkbar machte.

Seine Lady beendete die Massage seines Allerwertesten und begann mit seinem Rücken. Der Druck ihres Knies ließ nach und Jack schaffte es, sich etwas zu entspannen. Irgendwie fühlte er sich seltsam und verunsichert bei dem Gedanken, sich umzudrehen und seinen Steifen zu präsentieren. In Deutschland hätte er damit wohl keine Probleme gehabt, aber die Umgebung hier, die Gerüche, die gesamte Atmosphäre und die Verinnerlichung, sich auf ungewohntem Territorium zu bewegen, erfüllte ihn mit einer nicht geringen Maß an Unsicherheit, das schon fast in Schüchternheit überging.

Seine Lady verstand es, seinen Rücken gekonnt kräftig zu massieren. Jack hatte sich darauf fixiert und er stellte erleichtert fest, dass seine Erektion auf ein für ihn erträgliches Maß zurückgegangen war. Das Mädchen schien mit der Massage seines Rücken fertig zu seine und rutschte mit einer geschmeidigen Bewegung von der Liege.

„Turn please!“

Jack tat, wie ihm geheißen und drehte sich um. Sein Mädchen hielt ein Handtuch mit beiden Händen und drapierte es über seinen Schoß, wobei, wie Jack trotz des gedämpften Lichtes bemerkte, sich ein Lächeln auf ihr Antlitz zauberte, als sie seinen Schwanz sah.

Sie begab sich wieder an das Fußende der Liege und begann mit seinem linken Bein, arbeitet sich langsam nach oben zum Oberschenkel und mit Ihrer Hand stieß sie dabei immer wieder gegen Jacks Hoden. Mit der Bewegung schob sie gleichzeitig das Handtuch stückweise weiter nach oben. Zwar reizten diese spontanen Berührungen Jack, aber er vermochte sich noch zu kontrollieren.

Seine Lady wechselte zum rechten Bein und sie verfuhr nach dem gleichen Schema, jedoch mit dem kleinen Unterschied, dass eine ihrer ersten Bewegungen das Handtuch so weit nach oben schoben, dass Jacks Schoß nun entblößt vor ihr lag.
 
 
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       #249  
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Mega Story, man fühlt sich mittendrin und wird auch ein kleines bisschen...geil :wichs:
 
 
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       #251  
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So, noch mal sorry für die lange Pause. Ich habe derzeit einiges zu tun.
 
 
 
 
       #252  
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Jack hatte seine Augen geschlossen, versucht, seine aufkeimende Erregung im Zaum zu halten. Das Mädchen änderte ihre Position, stieg wieder auf die Liege und spreizte mit einer sanften aber entschlossenen Bewegung Jacks Beine weiter auseinander, setzte sich im Anschluss rittlings auf sein Bein. Dieser urplötzliche Kontakt ging Jack durch und durch. Er spürte förmlich die Hitze ihres Schoßes und was er zudem spürte, war ein direkter Kontakt von Haut zu Haut, was bedeutete, dass sein Mädchen sich wohl ihres Höschens entledigt hatte. Es dauerte ein paar Herzschläge, bis Jack das realisiert hatte. Zwar wollte er einem inneren Reflex folgend sich per Augenschein dessen, was er spürte zu versichern, aber er unterdrückte diesen Impuls, hielt seine Augen geschlossen und bemühte sich, die Kontrolle über seine Libido zu behalten.

Jack spürte, wie sich ihre Hände an seinem Oberschenkel nach oben schoben. Wieder berührte ihr Handrücken seinen Schwanz, doch dieses mal war die Berührung intensiver und sie drückte ihren Zeigefinger fester gegen die empfindliche Stelle zwischen seinen Beinen. Zudem bewegte sich ihr Schoß sanft über sein Bein. Jack gab seinen inneren Widerstand auf. Er öffnete seine Augen und sah seine Lady an. Die hatte ihren Blick auf seinen Schwanz fixiert, ihre Lippen waren leicht geöffnet und Jack konnte sich des Eindrucks nicht erwehren, dass sie es genoss zuzusehen, wie sein Schwanz steif wurde. Unbeirrt massierte sie weiter und ihr Becken bewegte sich ebenfalls rhythmisch über sein Bein. Ihre rechte Hand löste sich von seinem Bein und griff nach seinem Steifen, begann ihn sanft zu massieren. Der Ausdruck in ihrem Gesicht verriet Jack, dass seine Lady innerlich mit Lust bei der Sache war. Absolut nichts kam ihm gespielt oder gar geschäftsmäßig vor.

Jack war ja völlig und in Unkenntnis in die Massage gegangen. Er erinnerte sich an die Worte von Chalitah über die Verdienstmöglichkeiten, zog in diesem Moment den entsprechenden Rückschluss. Was ihn etwas verwunderte, war die Tatsache, dass es ohne Vorgespräche, Jack vermied unbewusst das Wort kobern, in sexuelle Handlungen überging.

Jack ergab sich der Situation, verhielt sich passiv und genoss die Massage. Sein Mädchen hatte ein intensives Gefühl dafür, wie sich seine Erregung entwickelte. Sie hielt in den entscheidenden Momenten immer wieder inne, unterbrach ihre Massage, wenn seine Erregung drohte, außer Kontrolle zu geraten. Sie unterbrach ihre Massage für Jack unerwartet, rutschte weiter nach oben auf seinen Bauch und ehe Jack realisieren konnte, was sie vorhatte, drückte sie ihren Schoß auf seinen Mund.

Jack inhalierte ihre Erregung, spürte ihre Feuchte und ergab sich ihrem Wunsch nach oralem Genuss. Jacks Zunge teilte ihre Schamlippen, ertastete ihren Kitzler und begann ihn mit seiner Zunge zu reizen. Jack war feinfühlig und erfahren genug, ihre Reaktionen auf seinen Reiz zu deuten und er erspürte die Harmonie ihres Körpers, wie sie auf seinen Reiz reagierte. So dauerte es nicht lange, bis sie verhalten aufstöhnte und es ihr kam. Sie sackte auf ihm zusammen und Jack umarmte sie, genoss es ebenfalls sichtlich, wie diese Agonie ihren Körper nach und nach wieder entließ.

Behutsam löste sie sich von ihm, rutschte wieder nach unten und Jack spürte, wie sein Steifer in ihrem Mund verschwand. Die gesamte Situation war neu für ihn, aber diese Atmosphäre, die Leidenschaft mit der dieses ihm völlig unbekannte Wesen sich auf ihn eingelassen hatte, alles das hat Jack in einem Maße erregt, wie er es so auch noch nicht kannte. Unter der geschickten Zunge des Mädchens spürte Jack nun ebenfalls den heranbrausenden Orgasmus. Es kostete Mühe sich derart zu beherrschen, seine entströmende Lust nicht lauthals herauszuschreien. Er ergoss sich heftig in ihren Mund, wobei sie nicht abließ, ihn weiter sanft zu reizen. Erst als er sich vollständig entleert hatte, ließ sie von ihm, griff nach einem Handtuch und wischte sich die Spuren seines Samens aus den Mundwinkeln, die sie nicht hatte aufnehmen können.

Sein Mädchen strahlte ihn mit einem herzerfrischenden Lächeln an, beugte sich vor und drückte ihm ihre Nase auf die Wange, wobei sie tief die Luft einsog. Ein gehauchtes ‚Khop khun kha!‘ drang an seine Ohr. Jack wusste darauf nichts zu sagen und lächelte sie lediglich an.

Das Mädchen stieg von der Liege und schlüpfte wieder in ihre Höschen. Jack wollte sich ebenfalls aufrichten im Glauben, die Massage wäre beendet. Aber das Mädchen drückte ihn mit einer Hand sanft wieder zurück.

„No, not finished yet!“

Sie griff nach dem Fläschchen mit dem Öl, benetzte ihre Hände und beendete dann die Massage, die sie durch das erotische Zwischenspiel lediglich als unterbrochen ansah.

„Do you want to shower again?“

Jack bejahte ihre frage mit einem Nicken. Er begab sich wieder in die Dusche, reinigte sich von dem noch anhafteten Öl und als er wieder zum Massageplatz zurückkehrte, wartete seine Lady brav mit einem Lächeln vor der Kabine. Jack kleidete sich an. Er erinnerte sich wieder an Chalitahs Worte, kramte kurz in seiner Tasche und zog seine Hand mit zwei Geldscheinen heraus, 1.500 Baht. Er hatte keine Vorstellung davon, ob diese Summe den Erwartungen entsprach oder gar als zu wenig erachtet wurde. Sein Mädchen schien absolut keine Notiz von seiner Aktion genommen zu haben sondern blickte lediglich in sein Gesicht.

Jack überreichte ihr das Geld, sie nahm es, legte ihre Hände zusammen und führte sie zu ihrem Kopf.

„Khop khun maahk kha!“

Es waren ihre einzigen Worte, kein Wort in Richtung ‚Not enough‘ oder ‚I want more‘, was Jack zu dem Entschluss gelangen ließ, alles richtig gemacht zu haben. Zusammen verließen sie den Massagebereich und Jack bezahlte beim Cashier noch die eigentliche Massage. Er sah, dass Chalitah es sich in einem Stuhl nahe dem Eingang bequem gemacht hatte und auf ihn wartete.
 
 
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       #253  
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Chalitah blickt auf, als Jack auf sie zutrat. Ein wissendes Lächeln erschien auf ihrem Gesicht.

„Na Jack, wie war es? Du schaust ja rundherum zufrieden aus! Hat dir die Massage gefallen?“

Chalitahs Art zu fragen und ihr amüsiertes Lächeln gaben ihm die Gewissheit, dass Chalitah genau wusste, was ihn erwartet hatte. Nun wurde ihm auch innerlich bewusst, was Chalitah zuvor mit ihrer Ansprache bezüglich der Umstände, mit denen die Mädchen hier um ihr tägliches Brot kämpften, bezweckt hatte. Auch wurde ihm klar, dass er mehr oder weniger in seinem Verhalten beeinflusst worden war. Allerdings, so gestand er sich ein, war das alles ja ein recht intensives und erfreuliches Ereignis gewesen, dass er als Einstand wohl nicht so schnell vergessen würde.

„Ja, es war eine überaus geschmackvolle und spritzige Massage. Ich denke mal, dass ich mir das durchaus öfters gönnen werden!“

Chalitah lacht hell auf. Jack hatte seine Schlagfertigkeit nicht verloren.

„Gut, das freut mich, auch, dass es dir gefallen hat.“

„Sag mir eines ehrlich: Hast du das mit dem Mädchen eingefädelt?“

„Nein, Jack, aber ich weiß, was in diesen Massagen läuft und ich hatte es beabsichtigt, es dir hier zu zeigen. Was und vor allem, wie etwas in den Räumlichkeiten stattfindet, ist immer sehr individuell. Es gibt genug, lass es mich deutlich sagen, Arschlöcher, die kotzig kommen und angepisst gehen. Die Mädchen, die hier arbeiten, haben ein feinsinniges Gespür für Menschen, und darauf stellen sie sich ein, wenn sie mit Kunden zu tun haben, die sie als widerwärtig empfinden. Da läuft dann ein Showprogramm ab, einzig dem Zweck dienend, soviel Kohle wie möglich aus diesen Typen rauszuziehen. Carola hat mir erzählt, dass du dich in Deutschland wohl so oder ähnlich verhältst. Aber hier entpuppst du dich ja als vollkommen anderer Mensch. Du beginnst, deinem wahren Ich wieder mehr Raum zu gönnen. Glaub mir Carola weiß genau, was sie in dir sieht. Und die fremde Umgebung in einem dir fremden Land ist genau das Moment, was du benötigst, um dich zu dem zu machen, was du in Wirklichkeit bist. Aber lass es bitte gut sein für heute, ich bin müde, der Tag war lang und anstrengend und für uns beginnt morgen ein neuer Abschnitt!“

„Was meinst du mit diesem neuen Abschnitt?“

„Wir werden Bangkok morgen verlassen. Ich werde dir morgen mehr erzählen. Richte dich innerlich darauf ein, dass du einem verhätschelten Leben und gewohntem Komfort Good Bye sagst!“
 
 
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Episode 6 --- Aufbruch ins Ungewisse

Nur langsam fand Jack den Weg zurück vom tiefen Schlaf über eine halbbewusste Traumphase in einen halbwegs wachen Zustand. Er hatte eigentlich das Gefühl, recht gut geschlafen zu haben, die unverfälschte Erinnerung an das gestrige Event in der Massage hatte Bilder vor sein geistige Auge gezaubert, die sich deutlich spürbar in seinen Lenden bemerkbar machte. Gepaart mit der Aussage von Chalitah, dass sie heute seine Komfortzone verlassen würden, hatte er ein gemischtes Traumgefühl. Das Gefühl, das er in seinen Lenden in seinem Traum verspürte, wich allerdings mit zunehmendem Wachzustand dem Gefühl einer realen Berührung, die er als ungemein lustvoll empfand.

Jack öffnete seine Augen. Er sah Chalitahs Kopf auf seinem Bauch ruhen. Chalitah massierte seinen Steifen und ließ ihn immer wieder in ihrem Mund verschwinden. Sie musste schon eine ganze Weile damit beschäftigt sein, denn Jack empfand der reiz ungemein intensiv, so intensiv, dass er es nicht mehr kontrollieren konnte. Er ergab sich in sein lustvolles Schicksal und ergoss sich in Chalitahs Mund, die es verstand, ihn das Ausklingen seiner Lust in sensibler Art und Weise genießen zu lassen.

Chalitah erhob sich, stieg aus dem Bett und lächelte Jack an.

„Nun, ich denke, du hattest einen sehr angenehmen und aufregenden Schlaf. Zumindest dein harter Schwanz hat mir die Geschichte erzählt, die er gestern wohl erlebt hat.“

„Danke sehr, so zu erwachen ist ganz nach meinen Vorstellungen. Allerdings habe ich Hunger. Ich geh eben duschen und dann lass uns frühstücken gehen!“

Jack und Chalitah genossen ihr Frühstück recht schweigsam und Jack wartete geduldig, obwohl ihm viele Fragen auf der Zunge brannte.

„Was meintest du gestern genau mit deiner Aussage in Bezug auf ein verhätscheltes Leben? Ich mag nur ungern auf Komfort verzichten.“

„Wir werden gleich im Anschluss nach unserem Frühstück das Hotel verlassen. An der Rezeption habe ich schon alles geklärt. Vorab, wir werden mit leichtem Gepäck reisen. Den größten Teil deiner Sachen wirst du hier im Hotel lassen. Ich hatte angekündigt, dass ich dir Thailand nahe bringen werde. Das heißt, dass wir nicht auf ausgetretenen Touristenpfaden bewegen werden, sondern so unterwegs sein werden, wie ein einfacher Bürger dieses Landes. Es wird für dich ungewohnt und vor allem aber unbequem sein. Wir fahren von Bangkok aus mit dem Zug nach Korat, wo wir einen kurzen Aufenthalt einlegen werden, bevor wir dann morgen nach Buriram weiterreisen.“

Jack hatte aufmerksam zugehört, allerdings fehlte es ihm wegen seiner nicht vorhandenen Erfahrung und Kenntnis örtlicher Gegebenheit an einer entsprechenden Vorstellung dessen, wie sich diese reise im einzelnen genau gestalten würde.

„Erzähle mir, was es heißt, wie Einheimische zu reisen!“

„Nein mein Lieber, das werde ich nicht tun. Lass dich überraschen!“

Sie beendeten ihr Frühstück und begaben sich zurück in ihr Zimmer. Chalitah half Jack beim zusammenpacken der kleinen Reisetasche, sorgte dafür, dass er nur das Notwendigste mitnahm.

„Wie soll ich mit so wenig Sachen klarkommen? Soll das heißen, dass ich mich mit meinem Koffer umsonst abgemüht haben sollte?“

„Nein, das ist schon okay. Den Rest deiner Sachen wirst du später noch nutzen können. Aber für unsere Tour benötigst du nicht mehr. Sobald wir das Hotel verlassen haben, wirst du ein anderes Leben kennenlernen!“

Jack hatte nicht die geringste Vorstellung davon, was ihn erwarten würde. Allerdings war er in seiner Denkweise flexibel genug, sich so gut wie möglich darauf einzustellen. Es war gegen 10 Uhr, als sie das Hotel verließen.

Jack schätzte sich glücklich, dass der Himmel an diesem Morgen bedeckt war und die Hitze die Stadt noch nicht durchdrungen hatte. Sie verließen die kleine Soi und als sie die Sukhumvit erreichten, hob Jack den Arm, um ein Taxi heranzuwinken. Allerdings kam er nicht mehr dazu, sein Vorhaben umzusetzen. Chalitah hatte seine Absicht erkannt und legte ihre Hand auf seinen Arm.

„Nein Jack, lass es, ich hatte dich vorgewarnt. Wir nehmen kein Taxi sondern wir werden einen gewöhnlichen Bus nehmen!“

Chalitah wandte sich von ihm ab und ging los. Jack war nun doch etwas perplex und ihm blieb nichts anderes übrig, als Chalitah zu folgen. Sie überquerten die Straße und Chalitah blieb an einer Bushaltestelle stehen. Es dauerte nicht lange und ein roter Bus stoppte. Nach Jacks Dafürhalten würde dieser Bus in dem Zustand in Deutschland sofort verschrottet werden. Zwar hatte er zuvor den Verkehr in Bangkok schon wahrgenommen, aber er hatte nie genauer hingeschaut und sich schon mal gar nicht für den Zustand der Autos und Busse interessiert. Nun aber, da er unmittelbar mit der Tatsache konfrontiert wurde, stieg ihm das Grauen in Anbetracht einer vollkommen maroden und heruntergekommenen Technik kalt den Nacken hoch.

Unbeirrt seine offensichtlichen Schreckens über den Zustand des Busses stieg Chalitah ein und Jack tat es ihr mit einem gewissen Widerstreben gleich.
 
 
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Jack hatte ein beklemmendes Gefühl. Die Türen zum Bus schlossen sich nicht und wegen des hohen Verkehrsaufkommens schob sich der Bus nur quälend langsam durch die Straßen. Erst jetzt wurde sich Jack der Verkehrsdichte in dieser Metropole bewusst. Zwar hatte er es vorher auch schon wahrgenommen, aber dies nur von außerhalb als nicht betroffener Zuschauer. Jetzt, als direktes Opfer, Jack sah es aus dieser Sicht, stellte sich ihm das Szenario vollkommen anders dar.

„Ja Jack, das, was du hier jetzt gerade miterlebst, ist für einen Großteil der Anwohner Bangkoks ein alltäglicher Vorgang. Die Busse sind mit das billigste Fortbewegungsmittel in dieser Stadt. Diejenigen, die es sich leisten können, fahren entweder mit der MRT oder der BTS.“

Jack hatte zuvor mitbekommen, wie Chalitah ihre Tickets gelöst hatte. Eine Angestellte der Verkehrsbetriebe drängelte sich durch die dicht aneinander gedrängten Fahrgäste. In der Hand hielt sei eine Art Metallröhre mit einem Klappverschluss, kassierte von den Fahrgästen immer nur kleine Baht-Beträge, gab Wechselgeld heraus und riss von einer Rolle jeweils einen Fahrschein ab. Bei dem Gedanken, dass diese junge Frau diesen Job tagein, tagaus machte, wurde Jack dann doch etwas komisch zumute.

Wieder stoppte der Bus und Chalitah stieß Jack an.

„Wir müssen hier raus!“

Jack war froh, den Bus endlich verlassen zu können.

„Wir haben noch ein Stück Weg vor uns. Lassen wir uns etwas frischen Wind um die Nase wehen!“

Jack hatte in diesem Moment keine Ahnung, wovon Chalitah sprach, geschweige denn, was sie überhaupt vorhatte. Sie standen an einer kleinen Brücke, die etwas überspannte, was Jack als trübe wahrnahm und übel riechend in seine Nase stiegt. Chalitah bekam es zwar mit, konzentrierte sich aber auf etwas anderes. Sie streckte ihren Arm aus und kuru darauf stoppte ein Tuk Tuk neben ihre. Jack wechselte ein paar Worte mit dem Fahrer und bedeutete Jack, einzusteigen. Das Tuk Tuk setzte sich lärmend in Bewegung.

„Das, was du da gerade so als übel riechend wahrgenommen hast, sind die Klongs. Bangkok heißt ja nicht umsonst Venedig des Ostens. Diese Wasserstraße ziehen sich überall durch Bangkok und werden auch als Verkehrswege genutzt. Sie sind zwar extrem verschmutzt und riechen entsprechend, aber für viele ist es eine Möglichkeit, recht schnell und ohne Traffic Jam ihre Ziele zu erreichen.“

Der Weg von ihrer Bushaltestelle zum Bahnhof war recht schnell zurückgelegt. Hier ging es recht geordnet zu. Es gab Zustiegsbereiche, die von Taxen angefahren wurden, die kurz zuvor Passagiere entlassen hatten. Er hatte hier einen direkten Blick auf den Bereich der Bahnsteige.

„Hua Lamphong, so heißt dieser Bahnhof, ist ein Kopfbahnhof. Von hier aus werden viele Provinzen Thailands über die Bahn bedient. Es gibt allerdings nicht so viele Anbindungen wie in Deutschland. Von hier wird der Süden Thailands angefahren, inklusiver eines grenzüberschreitenden Verkehrs bis nach Singapur, der Norden bis nach Chiang Mai in der Osten bis nach Ubon Rachathani mit einem Abzweig bei Korat nach Nong Khai kurz vor der Grenze nach Laos. Wenn ich mich recht entsinne, war der Architekt dieses Bahnhofs ein Italiener. Generell ist die thailändische Eisenbahn ein Werk deutscher und englischer Ingenieure. Ich persönlich empfinde das gesamte Eisenbahnnetz in Thailand als marode und technisch überholt. Eine Elektrifizierung gibt es nicht und die Engländer habe uns damals diese schmale Spurweite aufgedrückt. Alle Strecken werden durch überalterte Dieselloks bedient. Zwar gibt es hier genau wie in Deutschland Klassen, aber was hier als 1. Klasse bezeichnet wird, würde wohl in Deutschland gerade mal den Weg zur Verschrottung nehmen dürfen.“

Jack sog die Atmosphäre dieses imposanten Gebäudes in sich auf, die gelassene Hektik, Jack empfand diesen an sich widersprüchlichen Ausdruck für die Geschäftigkeit hier durchaus als passend, steckte ihn an und eine gewisse Vorfreude machte sich in ihm breit.

Jack folgte Chalitah, die sich unbeirrt ihren Weg zu den Verkaufsschaltern bahnte. Er bekam mit, wie Chalitah mit dem Angestellten sprach, verstand aber nichts. Er hatte mittlerweile das Bedürfnis entwickelt, diese Sprache zu lernen. Er fühlte sich nie wohl, wenn sich Leute aus seinem Bekanntenkreis in einer ihm unbekannten Sprachen unterhielten. Allerdings hatte er zu Chalitah mittlerweile ein gutes Vertrauensverhältnis entwickelt, dies, obwohl sie sich noch nicht lange kannten. Er sah, dass 100 Baht den Besitzer wechselten und Chalitah zwei Tickets dafür erhielt.

„Nun, weit kann es ja nicht bis zu unserem Ziel sein, wenn die Tickets gerade einmal 100 Baht gekostet haben.“

„Bis Korat sind es ca. 260 km und wir werden etwa 5, vielleicht auch 6 Stunden unterwegs sein. Wie schon angekündigt, werden wir einfach reisen.“

Jack musste bei der Vorstellung schlucken, für knapp 260 km Strecke über 5 Stunden unterwegs zu sein, glaubte erst an einen schlechten Scherz und schaute Chalitah entsprechend an. Aber ihrem Gesichtsausdruck entnahm er, dass es ihr mit ihrer Äußerung wohl durchaus ernst gemeint war.
 
 
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       #256  
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Nachdem Chalitah die Fahrkarten besorgt hatte, gingen sie zu einem kleinen Supermarkt.

„Such die etwas aus. Du wirst unterwegs Hunger bekommen und trinken möchtest du sicherlich auch etwas.“

Jack hatte noch nie in einem thailändischen Supermarkt etwas eingekauft, wusste mit dem Sortiment nicht viel anzufangen, suchte etwas hilflos nach Waren, die im zumindest seitens der Verpackung vertraut vorkamen. Zutrauen zu dem, was das Angebot umfasste, hatte er noch nicht. Er entschied sich für drei Sandwiches, von denen er annahm, dass sie ihm munden würden. Um seinen Durst zu löschen, nahm er sich noch 3 Flaschen grünen Tee. Er blickte zu Chalitah, stellte aber erstaunt fest, dass sie außer zwei Flaschen Wasser nichts hatte.

„Warum kaufst du dir nichts zu essen?“

„Mach dir keine Sorgen um mein leibliches Wohl! Ich werde mir im Zug etwas kaufen.“

„Warum hast du mir nicht gesagt, dass das möglich ist?“

„Ich bezweifle, dass das, was ich mir kaufen werde, für dich bekömmlich ist. Warte einfach ab und du wirst mich verstehen.“

Jack übernahm die Bezahlung und zusammen gingen sie zum Bahnsteig, passierten die Kontrolle im Zugangsbereich und Jack folgte Chalitah. Geschäftige Hektik lag in der Luft, übertönt von der Geräuschkulisse laufender Dieselmotoren der Züge. Intuitiv hatte Jack den Eindruck, dass Thailand gleichzeitig in zwei verschiedenen Zeitepochen lebte. Auf der einen Seite modernste Technik und Infrastruktur, auf der anderen Seite eine Technik aus der Zeit der Industrialisierung, die er als museumsreif empfand.

Jack war in Bezug auf seine Wahrnehmungen ganz in Gedanken versunken und lief auf Chalitah auf, die unvermittelt stehen geblieben war.

„Entschuldigung! Ich war in Gedanken. Was ist los?“

Chalitah deutete auf einen Zug.

„Unser Zug nach Korat!“

Jacks Kinnlade klappte nach unten, als er realisierte, auf was Chalitah da zeigte. Es kam im vor wie eine Wellblechkiste auf Rädern mit Fenster und Türen. Fas überall waren die Fenster heruntergelassen und vereinzelt nahm er Fahrgäste wahr, die an den Fenstern hingen und scheinbar unbeteiligt und gleichgültig auf den Bahnsteig schauten. Fliegende Händler bewegten sich entlang des Zuges. boten ihre Waren feil.

Unbeeindruckt über Jacks offensichtliche Fassungslosigkeit, ging sie zur nächsten Tür.

„Was ist los Jack? Komm und steig ein!“

Mit einem gewissen Widerwillen fügte sich Jack in sein Schicksal. Er folgte Chalitah, die bereits auf einer einfachen Sitzbank Platz genommen hatte.

„Ist das dein Ernst? Willst du mir das tatsächlich zumuten?“

Ein kleines Strohfeuer des Widerstands flammte in ihm auf, sich wohl der Tatsache bewusst sein, dass es genau das war und die Entscheidungen getroffen waren, unumgänglich.

Der Zug hatte sich mehr und mehr gefüllt und setzte sich dann wider Jacks Hoffnung auf ein Versagen der Technik in Bewegung. Jack empfand die Hitze in diesem Zug als unangenehm, die Ventilatoren, die sich an der Decke drehten, hatten für ihn keine wahrnehmbare Wirkung, lediglich der Fahrtwind, der durch die offenen Fenster zog, verschaffte etwas Linderung.

Jack versuchte sich zu entspannen, was ihm aber ganz und gar nicht gelangt. Die Sitzmöglichkeiten waren ohne jeglichen Komfort und es verging keine Stunde, bis dass er das Sitzen als schmerzhaft empfand. Hinzu kam noch, dass die schmale Spurweite und durch die Hitze Thailands verzogene Schienen für eine unruhige Fahrt sorgten. Der Zug schien an jeder noch so kleinen Bahnstation zu halten und die Hitze wurde ihm nahezu unerträglich.

Immer wieder blickte Jack zu Chalitah hinüber, aber die schien in einer Art Trance versunken. Jack wünschte sich, es ihr gleich tun zu können.

Er war dann froh, als sie endlich nach schier endlosen Stunden in Korat stoppten. An Chalitah schien diese Tortur spurlos vorübergegangen zu sein. Jack hatte zumindest diesen Eindruck.

„Hat dir das nichts ausgemacht? Wir hätten doch ohne weiteres ein anderes, bequemeres Verkehrsmittel wählen können.“

„Klar, es gibt komfortablere und schnellere Züge, aber ich möchte dir ein paar bleibende Eindrücke verschaffen!“

„Der bleibende Eindruck ist da, zumindest fühlen sich mein Arsch und mein Kreuz so an. Ich freue mich auf das Hotel! Ich hoffe, wir werden dieses Mal mit etwas anderem zum Hotel fahren.“

Chalitah lachte auf, allerdings mit einer gewissen Zweideutigkeit, die Jack entging.

Chalitah und Jack hatten den Bahnhof verlassen und Chalitah stieg in einen Minibus. Jack war erschöpft und fühlte sich wie gerädert, folgte Chalitah und hatte nur noch eine Dusche vor Augen.

Chalitah ließ den Fahrer stoppen, als sie an eine Stelle kamen, wo Jack weit und breit kein Hotel sah. Chalitah stieg aus und Jack blieb nichts anderes übrig, als ihr zu folgen. Die Gegend sah für Jack nicht gerade Vertrauen erweckend aus.
 
 
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       #257  
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@KingPing : wieder einmal ein toller Teil der Story.
Hoffe du schreibst munter weiter .
Frohe Weihnachten 🎁
 
 
 
 
       #258  
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Ich wünsche euch allen ebenfalls schöne Feiertage. Jahresabschluss mit Aktionen ist leider immer etwas stressig. Ich werde weiterhin schreiben.
 
 
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       #259  
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Au jaaaaa, die Geschichte geht weiter 😎

hab erst mal schöne Weihnachten

LG Lucky
 
 
 
 
       #260  
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Chalitah stoppte vor einem Haus, das Jack intuitiv an einen Plattenbau erinnerte.

„Hier schlafen wir heute Nacht! Morgen fahren wir weiter nach Buriram!“

Jack benötigte ein paar Sekunden, um Chalitahs Worte zu verarbeiten. Auf den ersten Blick verriet nichts, dass es sich bei dem Bau um ein Hotel handelte. Lediglich unter dem Eingangsbereich hing eine dunkle Holzplatte mit goldfarbenen Buchstaben, die Jack allerdings ein Buch mit 7 Siegeln waren.

„Das soll ein Hotel sein?“

Seine Stimme klang etwas verunsichert.

„Na ja, ein Hotel ist es nicht gerade, lediglich eine einfache Unterkunft, ein Guest House, in dem vorwiegend Backpacker und Thais absteigen, weil es günstig ist.“

Chalitah wandte sich von ihm ab und betrat das Foyer und Jack folgte ihr. Sie erledigte die Formalitäten.

Das ihnen zugewiesene Zimmer lag im 3. Obergeschoss. Es war klein, zu klein, wie Jack empfand, aber zumindest schien es sauber zu sein. Die Luft im Raum war warm und roch etwas abgestanden. Chalitah schaltete die Klimaanlage ein, ein kleines Zugeständnis an etwas minimalen Komfort ihrerseits.

„Machen wir uns frisch und gehen eine Kleinigkeit essen!“

Chalitah wartete Jacks Antwort nicht ab, entledigte sich ihrer Sachen und verschwand im Bad. Jack wartete geduldig, bis sie fertig war und begab sich ebenfalls unter die Dusche.

Chalitah führte Jack in eine Seitenstraße nicht weit vom Hotel. So richtig wohl fühlte sich Jack dabei nicht. Bei einigen Häusern waren die Eingangsbereiche zu Werkstätten umfunktioniert worden, in denen fleißig gearbeitet wurde. Chalitah führte Jack in ein solches Gebäude und eröffnete ihm, dass sie hier etwas essen würden. Jack kam es vor, als würde er sich in eine Verköstigungsstelle für Obdachlose begeben. Jack äußerte seine Zweifel.

„Bist du sicher, hier etwas essen zu wollen?“

„Vertraue mir, ich war hier schon oft essen, kenne die Ecke recht gut. Das Essen hier ist sauber und alle Zutaten werden täglich frisch auf dem Markt eingekauft. Zudem ist es preiswert.“

Jack fügte sich notgedrungen und setzte sich behutsam auf den Blechschemel, der vor dem einfachen Tisch stand. Mit gemischten Gefühlen griff er nach der auf dem Tisch liegenden Speisekarte. Sein Unwohlsein stieg, als er feststellte, dass die gesamte Karte lediglich in Thai verfasst war.

„Ich werde dir etwas aussuchen! Keine Angst, ich achte darauf, dass es nicht zu scharf ausfällt. Vertraue mir einfach!“

Jack blieb nichts anderes übrig, als sich seinem Schicksal zu fügen. Chalitah sprach mit dem jungen Mädchen, das geduldig am Tisch wartete und dann die Bestellung aufnahm. Das Einzige, was Jack verstand war, dass Chalitah ihnen jeweils ein Singha-Bier bestellte, dass auch kurz darauf in großen Flaschen nebst mit gecrashtem Eis in Gläsern an ihren Tisch gebracht wurde. Jack schaute etwas besorgt auf die Gläser. Ihm sind im Vorfeld Warnungen zu Ohren gekommen, auf solcherart Eis zu verzichten. Chalitah sah Jack seine Zweifel an.

„Mach dir keine Sorgen! Ich kenne dieses kleine Restaurant wirklich gut und wegen des Eises ist alles im grünen Bereich. Es ist ein kleiner Familienbetrieb, der hier schon lange etabliert ist. Das junge Mädchen ist die Tochter des Hauses und sie wird wohl in die Fußstapfen ihrer Eltern treten und das Geschäft weiterführen, wenn die glauben, dass es an der Zeit ist, sich zurückzuziehen.“

Es dauerte nicht lange, da servierte das junge Mädchen kam mit einem großen Tablett zurück. Chalitah bekam einen Teller mit gebratenem Reis mit klein gehacktem Fleisch, grünen Blättern und alles war von einem Spiegelei überdeckt. Das Mädchen stellte eine Schüssel mit einer weißen Suppe und verschiedenen Zutaten ab. Jack vermutete Hähnchenfleisch und Austernpilze und der Duft, der von diesem Gericht ausging, weckte dann auch seinen Hunger.

„Verrätst du mir, worum es sich handelt? Es riecht verdammt gut.“

„Ich habe mir Pad Kaphao mit Schweinefleisch bestellt, sehr scharf. Das sind sehr kräftig schmeckende Blätter, die in Thailand diesem Gericht ihre besondere Note geben. Dein Gericht nennt sich Tom Ka Gai, eine köstliche Suppe mit Austernpilzen, milden Gewürzen auf Basis einer Kokosmilch. Zusammen mit dem Reis ebenfalls eine Delikatesse. Es wird dir schmecken. Und keine Sorge, ich habe dafür gesorgt, dass es nicht zu scharf ist.“

Jack kostete vorsichtig mit einem Löffel und er war dann doch erstaunt über diese köstliche Geschmacksexplosion, die sich in seinem Mund ausbreitete. Chalitah hatte nicht zu viel versprochen.
 
 
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