Fantasie Die Läuterung des Jack Trash

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Chalitah stoppte vor einem Haus, das Jack intuitiv an einen Plattenbau erinnerte.

„Hier schlafen wir heute Nacht! Morgen fahren wir weiter nach Buriram!“

Jack benötigte ein paar Sekunden, um Chalitahs Worte zu verarbeiten. Auf den ersten Blick verriet nichts, dass es sich bei dem Bau um ein Hotel handelte. Lediglich unter dem Eingangsbereich hing eine dunkle Holzplatte mit goldfarbenen Buchstaben, die Jack allerdings ein Buch mit 7 Siegeln waren.

„Das soll ein Hotel sein?“

Seine Stimme klang etwas verunsichert.

„Na ja, ein Hotel ist es nicht gerade, lediglich eine einfache Unterkunft, ein Guest House, in dem vorwiegend Backpacker und Thais absteigen, weil es günstig ist.“

Chalitah wandte sich von ihm ab und betrat das Foyer und Jack folgte ihr. Sie erledigte die Formalitäten.

Das ihnen zugewiesene Zimmer lag im 3. Obergeschoss. Es war klein, zu klein, wie Jack empfand, aber zumindest schien es sauber zu sein. Die Luft im Raum war warm und roch etwas abgestanden. Chalitah schaltete die Klimaanlage ein, ein kleines Zugeständnis an etwas minimalen Komfort ihrerseits.

„Machen wir uns frisch und gehen eine Kleinigkeit essen!“

Chalitah wartete Jacks Antwort nicht ab, entledigte sich ihrer Sachen und verschwand im Bad. Jack wartete geduldig, bis sie fertig war und begab sich ebenfalls unter die Dusche.

Chalitah führte Jack in eine Seitenstraße nicht weit vom Hotel. So richtig wohl fühlte sich Jack dabei nicht. Bei einigen Häusern waren die Eingangsbereiche zu Werkstätten umfunktioniert worden, in denen fleißig gearbeitet wurde. Chalitah führte Jack in ein solches Gebäude und eröffnete ihm, dass sie hier etwas essen würden. Jack kam es vor, als würde er sich in eine Verköstigungsstelle für Obdachlose begeben. Jack äußerte seine Zweifel.

„Bist du sicher, hier etwas essen zu wollen?“

„Vertraue mir, ich war hier schon oft essen, kenne die Ecke recht gut. Das Essen hier ist sauber und alle Zutaten werden täglich frisch auf dem Markt eingekauft. Zudem ist es preiswert.“

Jack fügte sich notgedrungen und setzte sich behutsam auf den Blechschemel, der vor dem einfachen Tisch stand. Mit gemischten Gefühlen griff er nach der auf dem Tisch liegenden Speisekarte. Sein Unwohlsein stieg, als er feststellte, dass die gesamte Karte lediglich in Thai verfasst war.

„Ich werde dir etwas aussuchen! Keine Angst, ich achte darauf, dass es nicht zu scharf ausfällt. Vertraue mir einfach!“

Jack blieb nichts anderes übrig, als sich seinem Schicksal zu fügen. Chalitah sprach mit dem jungen Mädchen, das geduldig am Tisch wartete und dann die Bestellung aufnahm. Das Einzige, was Jack verstand war, dass Chalitah ihnen jeweils ein Singha-Bier bestellte, dass auch kurz darauf in großen Flaschen nebst mit gecrashtem Eis in Gläsern an ihren Tisch gebracht wurde. Jack schaute etwas besorgt auf die Gläser. Ihm sind im Vorfeld Warnungen zu Ohren gekommen, auf solcherart Eis zu verzichten. Chalitah sah Jack seine Zweifel an.

„Mach dir keine Sorgen! Ich kenne dieses kleine Restaurant wirklich gut und wegen des Eises ist alles im grünen Bereich. Es ist ein kleiner Familienbetrieb, der hier schon lange etabliert ist. Das junge Mädchen ist die Tochter des Hauses und sie wird wohl in die Fußstapfen ihrer Eltern treten und das Geschäft weiterführen, wenn die glauben, dass es an der Zeit ist, sich zurückzuziehen.“

Es dauerte nicht lange, da servierte das junge Mädchen kam mit einem großen Tablett zurück. Chalitah bekam einen Teller mit gebratenem Reis mit klein gehacktem Fleisch, grünen Blättern und alles war von einem Spiegelei überdeckt. Das Mädchen stellte eine Schüssel mit einer weißen Suppe und verschiedenen Zutaten ab. Jack vermutete Hähnchenfleisch und Austernpilze und der Duft, der von diesem Gericht ausging, weckte dann auch seinen Hunger.

„Verrätst du mir, worum es sich handelt? Es riecht verdammt gut.“

„Ich habe mir Pad Kaphao mit Schweinefleisch bestellt, sehr scharf. Das sind sehr kräftig schmeckende Blätter, die in Thailand diesem Gericht ihre besondere Note geben. Dein Gericht nennt sich Tom Ka Gai, eine köstliche Suppe mit Austernpilzen, milden Gewürzen auf Basis einer Kokosmilch. Zusammen mit dem Reis ebenfalls eine Delikatesse. Es wird dir schmecken. Und keine Sorge, ich habe dafür gesorgt, dass es nicht zu scharf ist.“

Jack kostete vorsichtig mit einem Löffel und er war dann doch erstaunt über diese köstliche Geschmacksexplosion, die sich in seinem Mund ausbreitete. Chalitah hatte nicht zu viel versprochen.
 
 
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KingPing, ich bin mitgefahren, sah die Landschaft vorbeiziehen, spürte den Luftzug und mir tat auch der Po etwas weh....ggg.
Da ich ja die Korrekturen sein lassen sollte um nicht endgültig den letzten Forumuser zu vergraulen, gibt es nicht einen Weg, dass ich dir direkt die Korrekturvorschläge zukommen lasse?
Allen Lesenden und Schreibenden einen guten Rutsch in's 2020...und nicht zu letzt - ich freue mich auf die weiteren Geschehnisse.
Danke, KingPing für die sehr lesenswerte Literatur
 
 
 
 
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@KingPing , ich freue mich das es weiter geht.

ICh wünsch dir einen guten Rutsch ins neue Jahr und schreib weiter.

Ich wünsch auch allen anderen einen guten Rutsch.
 
 
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Jack hatte es definitiv nicht für möglich gehalten, in einem solch einfachem Restaurant, er hatte immer noch Probleme, diesen Schuppen als ein solches zu bezeichnen, ein derart köstliches und schmackhaftes Essen serviert zu bekommen. Er genoss die Speise, bis er seinen Teller und den dazu servierten Reis bis aufs letzte Korn geleert hatte.

„Chalitah, ich muss sagen, dass es mir ausgezeichnet geschmeckt hat. Im Hinblick auf das äußere Erscheinungsbild dieses Restaurants, habe ich definitiv nicht mit etwas Besonderem gerechnet. Mich wundert nur, dass es nicht besser besucht ist.“

„Danke für das Kompliment. Ich werde es weitergeben. Es gibt hier in der Nähe ein paar kleine Karaoke Bars, Örtlichkeiten, die fast ausschließlich von Thais aufgesucht werden. Diese Läden bescheren dem Restaurant hier ein gutes Publikum, allerdings erst zu späterer Stunde.“

Chalitah winkte die Bedienung zu sich heran und Jack übernahm die Rechnung und überließ der Bedienung ein stattliches Trinkgeld, was diese mit einem höflichen Wai dankte und Chalitah wohlwollend zur Kenntnis nahm.

„Die fahrt mit dem Zug steckt dir bestimmt in den Knochen und ich denke, dass dir jetzt eine Massage gut tun wird.“

Jack überlegte kurz und fand den Gedanken an eine Massage ganz gut. In der Tat hatten die Stunden Sitzerei auf der unbequemen Bestuhlung im Zug ihm doch etwas zugesetzt.

„Wo willst du denn hin? Ich habe hier keine Massagen gesehen.“

„Wir gehen zurück ins Hotel. Eine Masseuse ordere ich über einen Outcall-Service!“

Jack sah Chalitah fragende an und Chalitah griff vor.

„Ein Outcall bedeutet, dass ich eine Masseuse anrufe, die dann ins Hotel kommen wird. Also eigentlich genau das, was du machst, wenn du Carola anrufst und sie bittest, zu dir zu kommen.“

Jack hatte sich mit den Anglizismen nie so richtig beschäftigt, nahm die Erklärung dankbar an. Sie schlenderten gemächlich zum Hotel zurück und Chalitah führte auf dem Weg zurück das angekündigte Telefonat.

„Okay, Jack, die Lady benötigt noch etwas Zeit, bis sie hier sein wird. Geh duschen und mache dich frisch!“

Zwar hatten Sie geduscht, bevor sie das Hotel verließen, aber Jack fühlte sich schon wieder verschwitzt und er konnte es keineswegs mit sich vereinbaren, sich in diesem Zustand einer Massage zu unterziehen.

Jack verließ mit einem um die Huften gewickelten Handtuch die Dusche. Chalitah wartete bereits geduldig, hatte sich ebenfalls ihrer Sachen entledigt und sich in ein großes Handtuch gehüllt.

„Wie wird die Massage hier ablaufen? Wirst du dabei sein?“

„Na ja, du brauchst dich nicht anziehen. Wenn die Lady kommt, legst du dich aufs Bett und sie arbeitet dann. Ich werde zusehen!“

Jack zauderte ein wenig. Ihm war noch die Massage in Bangkok gut in Erinnerung. Er hatte keine Vorstellung davon, wie diese Massage hier im Hotel vonstatten gehen würde. Aber irgendwie hatte er ein komisches Gefühl, Chalitah als Zuschauerin dabeizuhaben, und das Gefühl war keineswegs unangenehm und mit einem nur allzu bekannten Kribbeln im Bauch verbunden.

Chalitah verschwand im Bad. Jack hatte es sich auf dem Bett bequem gemacht und hing seinen Gedanken nach, ließ die Ereignisse des Tages noch einmal Revue passieren. Zuviel Neues war auf ihn eingeströmt, ein Sammelsurium an Impressionen, Geräuschen, Gerüchen und auch an Geschmäcken.

Ein zaghaftes Klopfen an der Tür riss Jack aus seinen Gedanken. Er stand auf und öffnete die Tür gerade in dem Moment, als Chalitah aus dem Bad kam. Vor ihm stand eine junge Frau, deren Alter er nicht zu schätzen vermochte. Noch sahen für ihn fast alle Thais gleich aus. Sie mochte vielleicht die 30 überschritten haben, war definitiv nicht von der gleichen, zierlichen Gestalt wie Chalitah, allerdings spiegelte ihre Gesicht einen gewissen Liebreiz wieder. Ihr Haar war außergewöhnlich lang und reichte hinunter bis zu ihren Hüften. Nur kurz erfasste er, dass sie für Thais wohl üppige Brüste besaß. Sie grüßte ihn mit einem Wai.

„Sawad Dee kha!“

Sie sah Chalitah, die in einem Handtuch gewickelt im Raum stand.

„Sawad Dee kha, Chalitah“

Ohne Jack weiter Beachtung zu schenken, drängte sie sich an ihm vorbei und umarmte Chalitah herzlich. Jack beobachtete die Szene geduldig und begab sich wieder zurück aufs Bett.

„Jack, darf ich vorstellen, das ist Bui, eine sehr gute Freundin von mir, die ich schon seit ewigen Zeiten kenne. Sie ist eigentlich schon etwas mehr als mein Intimus und betreibt eine kleine Massage hier in Korat und hat sich mit ihrem Outcall-Service eine recht gute Existenz aufgebaut. Ich unterstütze sie derart, dass ich Kunden und Freunden, die nach Korat reisen, entsprechende Empfehlungen ausspreche. Ach, bevor ich es vergesse, sie spricht ein ganz passables Englisch.“

Chalitah übersetzte ihre Ansprache kurz für ihre Freundin. Sie verschwand kurz im Bad, holte von dort ein großes Badehandtuch und breitete es auf dem Bett aus.

„Na los, Jack, worauf wartest du? Leg dich aufs Bett!“

Jack nickte nur und folgte Chalitahs Aufforderung. Trotz der Vertrautheit zwischen Chalitah und Bui, fühlte er sich etwas verunsichert. Er kniete sich aufs Bett, löste den Knoten von seinem Handtuch und legte sich bäuchlings aufs Bett und drapierte das Handtuch über sein Becken. Lediglich aus den Augenwinkeln bekam er mit, dass sich Bui umzog.
 
 
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Chalitah hatte es sich auf dem Sessel seitlich vom Bett bequem gemacht und sah zu, wie Bui mit ihrer Arbeit begann.

Jack hatte seine Augen geschlossen und versuchte sich zu entspannen. Den festen Druck von Buis Daumen an seinen Fußsohlen spürte er bis in seine Haarspitzen. Bui bewegte sich langsam nach oben, presste ihre Hände fest auf seine Waden und Oberschenkel. Ihre Hände rutschten weiter nach oben unter das Handtuch, das seinen Po bedeckte. Sie ließ sich etwas mehr Zeit für seinen Po und Jack empfand der rhythmischen Druck als sehr angenehm.

Bui führte ihre Arbeit fort, Rutschte weiter nach oben und drückte ihr Knie genau zwischen die empfindliche Stelle zwischen seinen Beinen. Ein wohliger, erotisierender Schauer durchströmte Jack, der sich nicht sicher war, ob dieser Reiz zufällig oder absichtlich provoziert wurde.

Bui platzierte ihre Handballen links und rechts neben seine Wirbelsäule und drückte ihre Hände mit etwas mehr Kraft nach außen weg. Es knackte einige Male, wobei sich Jack beim ersten Knacken doch etwas erschrak.

„Don’t worry, it’s okay and normal! It means, that your body just needed that!“

Bui hatte ihre Massage seines Rückend beendet und widmete sich noch seiner Schulter und seinem Nacken. Jack genoss es mittlerweile, empfand den Druck als angenehm und entspannend.

Bui hatte ihre einleitende Druckmassage beendet, stand auf und griff nach der kleinen Flasche mit Baby-Oil. Jack zuckte kurz zusammen, als sie mit einer entschlossenen Bewegen das Handtuch von seinem Po entfernte. Er öffnete seine Augen und sah hinüber zu Chalitah. Die saß immer noch relativ entspannt auf dem Sessel, hatte ihre Beine übereinandergeschlagen und verfolgte scheinbar erwartungsvoll Buis Arbeit. Ihr Mund war leicht geöffnet und ihr Zeigefinger lag auf ihrer Unterlippe. Intuitiv nahm Jack diese Geste als erotisierend wahr.

Bui träufelte Öl auf Jacks linken Schenkel und begann es mit ihren Händen auf der Haut zu verteilen. Mit sanften Druck glitten ihre Hände über seine Waden und an seinem Oberschenkel empor bis zu seinem Po. Dort teilten sich ihre Hände, die Linke auf die Außenseite, ihre Rechte an die Innenseite. Die Finger ihrer Linken pressten dabei sanft die empfindliche Stelle zwischen seinem Anus und Hoden. Dies wiederholte Bui in einem immer gleich bleibenden Rhythmus mehrere Male, was auf Jack wie eine beständiger, intimer Reiz wirkte.

Jack schrieb es der langen Fahrt mit diesem furchtbaren Zug zu, seinem durch das unbequeme Sitzen malträtierten Körper und einer schleichenden Müdigkeit nach dem Abendessen, dass er sich in Bezug auf diesen beständigen Reiz noch im Griff hatte. Trotzdem war er froh, als Bui die Position wechselte und begann, Waden und Oberschenkel zu massieren, ohne den Bereichen intimer Sensibilität nahe zu kommen.

Bui hatte offensichtlich ihre Arbeit an seinem linken Bein beendet und wechselte zum rechten Bein. Das Spiel wiederholte sich mit der gleichen Intensität und erregendem Spiel und dem anschließenden Wechsel zu einer normalen Massage.

Irgendwie kam es Jack so vor, dass Bui dieses Spiel des Wechsels zwischen intimer Berührung und normaler Massage wenn nicht bewusst, dann aber zumindest intuitiv handhabte. Wieder öffnete Jack seine Augen und erblickte Chalitah. Durch die Sitzposition mit den übereinander geschlagenen Beinen klaffte ihr Handtuch auseinander und hatte ihre Schenkel bis zum Po entblößt. Unverändert die Haltung ihrer Hand mit dem Finger auf ihrer Unterlippe beobachte sie Bui und ihn. Jack empfand diesen Anblick als besonders reizvoll. Durch Buis besondere Art der Massage war seine Libido bereits angestoßen und die Art Chalitahs, sich ihm derart zu zeigen, war im Hinblick auf Entspannung eher kontraproduktiv. Jack zwang sich dazu, seine Augen wieder zu schließen.
 
 
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Bui zwängte sich zwischen seine Knie und Jack war gezwungen, seine Beine entsprechend zu spreizen. Wieder benetzte sie seine Oberschenkel mit Öl und ebenfalls seinen nun entblößten Po. Bui hatte sich rittlings auf sein linkes Bein gesetzt und begann seine linke Pobacke zu massieren, Im Rhythmus ihrer Massage bewegte sie ihren Schoß langsam vor und zurück und Jack vermochte deutlich die Wärme ihres Schoßes zu spüren.

Bui setzte ihre Massagegriffe immer wieder an seinen Oberschenkeln an, strich dabei mit deutlichem Druck an seinem Po hoch. Noch konnte Jack sich seiner aufkeimenden Erregung erwehren. Bui wechselte zu seinem anderen Bein und wiederholte ihr Spiel. Jack schaffte es nicht mehr vollkommen, sich dieser erotischen Berührungen zu entziehen.

Bui beendete ihre Massage seines Po’s, drückte Jacks Schenkel etwas weiter auseinander und zwängte ihre Knie dazwischen. Sie beträufelte Jacks Rücken mit Öl, verteilte es mit sanften Bewegungen auf seinem Rücken. Jack spürte, wie sie zuerst mit den Händen über seinen Po strich und sich dann wohl vorbeugte und ihre Unterarme einsetzte. Er zuckte zusammen, als er eine weitere Berührung spürte, ein Gefühl, das ihm nur zu vertraut vorkam. Es dauerte nur einen Sekundenbruchteil, bis er sich gewahr wurde, dass sich da zwei Brüste gegen seine Rücken drückten. Jack öffnete seine Augen und sah hinüber zu Chalitah. Die saß immer noch entspannt in ihrem Sessel, jedoch hatte sie ihr Handtuch gelöst und mit einer Hand streichelte sie ihre Brüste. Ein amüsiertes, vage unterdrücktes Lächeln zeichnete sich auf ihrem Gesicht ab.

Langsam realisierte Jack, dass diese Massage wohl einen anderen Verlauf nehmen würde, als er eigentlich erwartet hatte. Jack spürte, wie das Blut in seine Lenden strömte und er sich der Reize nicht mehr länger erwehren konnte. Sein Schwanz versteifte sich und immer noch etwas getragen durch seine Unsicherheit gegenüber dieser Situation war er froh, noch auf dem Bauch zu liegen.

Bui änderte allerdings ihre Massage, richtete sich wieder etwas auf und ihre Brüste verloren den Kontakt zu Jacks Haut. Sie ließ ihre Hände an seine Seiten herabgleiten und schob sie sanft unter seine Brust, führte sie nach unten fort und mit ihrer rechten berührte sie dabei zwangsläufig seinen Steifen. Die Berührung ging ihm durch und durch. Sie wiederholte dies einige Male und Jacks Erregung wuchs mit jeder dieser kleinen Berührungen.

Bui hielt kurz inne, erhob sich und setzte sich neben seine Beine. Sie nahm Jacks linken Arm und massierte ihn von der Schulter bis zur Hand. Sie wiederholte es in der gleichen Manier mit seinem rechten Arm, eine kurze Zeit, in der Jack sich etwas beruhigte und seine Erregung wieder in den Griff bekam. Zudem vermied er es, seine Augen zu öffnen um zu sehen, was Chalitah gerade tat. Zwar war er neugierig zu erfahren, was sie gerade tat, aber ihm war ebenso klar, dass sich das, was er sehen würde, unmittelbar auf seine Libido niederschlagen würde. Er wusste, dass er sich in der Folge würde umdrehen müssen und irgendwie hatte er ein komisches Gefühl dabei, seine Erregung so präsentieren zu müssen.

Bui hatte ihre Massage an seinen Armen beendet.

„Turn please!“

Jack folgte ihrer Aufforderung und drehte sich um. Er zwang sich, seine Augen geschlossen zu halten, obwohl innerlich das Bedürfnis bestand, zu sehen, was sich ihm darbot. Bui schob ein Kissen unter seinen Kopf, rutschte nach unten und begann, seinen linken Fuß zu massieren. Sie wiederholte das gleiche Spiel mit seinem rechten Fuß und beträufelte dann sein linkes Bein mit Öl und verrieb es sanft in Vorbereitung für die eigentliche Massage. Jacks Schwanz ruhte zwischen seinen Beinen, leicht angeschmiegt an seinen rechten Oberschenkel.

Bui begann mit seinem linken Bein, wobei Jack den mehr denn je den Eindruck hatte, dass es sich eher um ein sanftes Streicheln handelte, als um eine lockernde Massage, Bui schob ihre Hand gänzlich empor und drückte wieder gegen die empfindsame Stelle zwischen seinen Beinen, wobei sie zwangsläufig seinen Sack berührte. Sie wiederholte es in einer beständigen Monotonie und Jacks Schwanz zuckte verdächtig.

Bui wechselte zu seinem anderen Bein, beträufelte es ebenfalls mit Öl und begann in gleicher Weise wie zuvor, jedoch berührte sie mit jeer Aufwärtsbewegung Jacks Schwanz. Jack öffnete nun doch seine Augen. Er konnte seine Neugier nicht länger beherrschen. Das Erste, was er wahrnahm, waren Buis üppige Brüste. Er blickte hinüber zu Chalitah. Die hatte ihre Beine gespreizt und ihre Hand war zwischen ihren Schenkeln versunken, streichelte sich dort und ihr Blick war auf Jacks Schwanz gerichtet.

Jack ließ innerlich los, zu stark waren die Reize und sein Schwanz versteifte sich. Bui nahm es mit einem wohlwollenden Lächeln zur Kenntnis, griff nach dem Öl und benetzte damit seinen Steifen. Sie umfasste ihn und begann mit einer sanften Massage.

„Do you like that, Jack? If you want, you can touch me!“

Jack schaffte nur ein befürwortendes Nicken. Er hatte den Impuls, Buis üppige Brüste zu spüren, zuvor unterdrückt, griff jetzt verlangend danach. Er genoss dieses Gefühl, feste Brüste mit seinen Händen zu fassen, zwirbelte ihre Nippel und spürte, wie Bui erschauerte.

Chalitah war aufgestanden. Sie kam zum Bett hinüber, griff nach Jacks Hände und setzte sich rittlings auf seine Brust. Ihr Schoße drängte sich seinem Mund entgegen. Jack sog den Duft ihrer Erregung tief ein und kostete mit seiner Zunge den süßen Saft ihrer Erregung.

Bui hatte sich kurz erhoben und sich ausgezogen. Sie griff nach Jacks steifen Schwanz und führte in ein. Jack spürte dass Bui durch das Vorspiel ebenfalls stark erregt war, genoss die Hitze ihres Schoßes und die Art, wie sie ihn ritt.

Bui massierte dabei Chalitahs Brüste, zwirbelte ihre Brustwarzen und schmiegte sich an sie. Drei Körper verschmolzen in einem lustvollen Spiel. Unter der sanften Massage von seiner Zunge spürte er Chalitahs nahenden Orgasmus. Chalitah stöhnte laut auf, als es ihr kam. Fast im gleichen Moment spürte Jack, wie sich Buis Muschi verkrampfte und es ihr ebenfalls kam. Jack genoss diese Agonie der Lust, in der sich beide Frauen befanden. Es dauerte Sekunden, bis ihre abklingenden Orgasmen sie wieder den Weg zurück in die Realität entließen.

Bui und Chalitah stiegen von ihm herunter und legten sich jeweils rechts und links neben ihm aufs Bett. Zwei Münder umgaben nun seinen Schwanz und zwei Zungen reizten seine Eichel. Jack ließ sich gehen, spürte, wie sein Orgasmus kam, Er stöhnte ebenfalls laut auf, als er sich ergoss. Seine Samen benetzte zwei Zungen und Wangen, bis er sich vollständig erleichtert hatte. Als er wieder die Augen öffnete, blickte er in zwei strahlende Gesichter. Bui erhob sich und verschwand im Bad.

„Nun, Jack, ich hoffe, es hat die gefallen?“

„Ja, das war toll. Allerdings hättest du mich vorwarnen können!“

„Nein, nein, Jack, das habe ich bewusst unterlassen. Damit wäre die gesamte Spannung weg gewesen. Ich für meinen Teil liebe solche Spiele, und du musst zugeben, dass es dir außerordentlich gut gefallen hat.“

Bui war mittlerweile aus dem Bad zurück und hatte sich bereits wieder angezogen. Sie trat ans Bett und drückte Jack einen Kuss auf die Wange.

„Thanks a lot, Mr. Anaconda. You made me happy! Have a nice timme with my friend.“

Sie stand auf und drückte Chalitah ebenfalls einen Kuss auf die Wange und verabschiedete sich. Jack war wieder alleine mit Chalitah.

„Was ist mit der Bezahlung für ihre Arbeit? Warum hat sie nicht danach gefragt?“

„Jack, Bui ist eine gute Freundin von mir. Sie vertraut mir und ich habe ihr erzählt, dass du ein besonderer Freund von mir bist. Was sie getan hat, hat sie getan, weil sie ganz einfach Spaß daran hat. Hättest du ihr nicht gefallen oder zugesagt, wäre die Massage sehr, sehr normal ausgefallen. Aber wie schon gesagt, sie ist eine gute Freundin von mir und ich kenne ihren Geschmack. So, lass uns duschen gehen und dann ab ins Bett. Wir werden morgen früh aufstehen und weiter nach Buriram fahren.“
 
 
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Jack wachte am Morgen früh auf, er hatte gut geschlafen und fühlte sich ausgeruht und die Ereignisse des letzten Abends klangen in Form gelebter Zufriedenheit in ihm nach. Er sah in dem durch die dunklen Vorhänge gedämpften Licht hinüber zu Chalitah. Sie hatte sich eingemummelt und schien noch zu schlafen. Etwas wehmütig wurde sich Jack seiner Morgenlatte bewusst, überlegte kurz, ob er seinem Trieb folgen sollte, entschied sich aber dann dagegen, Chalitah auf diese Art zu wecken. Leise erhob er sich und begab sich ins Bad, erledigte seine Morgentoilette und duschte ausgiebig. Er verließ das Bad und sah, dass Chalitah ebenfalls wach geworden war. In einem Handtuch gehüllt stand sie vor der Kommode und hatte wohl gerade den vom Hotel ausgegebenen Kaffee in zwei Tassen zubereitet.

„Guten Morgen, Jack. Hast du gut geschlafen?“

„Ja, ehr gut sogar. Danke für deine Überraschung gestern Abend. Damit habe ich nun wirklich nicht gerechnet. Ich bin mal gespannt, was du sonst noch alles parat hast.“

Chalitah reichte Jack die Tasse mit dem heißen Kaffee.

„Freue dich nicht zu früh. Heute wirst du das einfache Thailand kennenlernen. Und das wird dir wohl einiges abverlangen.“

„Na, viel einfacher als in dieser Absteige wird es wohl nicht werden.“

Chalitah antwortete nicht, lediglich ein verschmitztes Lächeln zeigte sich auf ihrem Gesicht, bevor sie ebenfalls im Bad verschwand.

Etwa 1 Stunde später verließen sie das Hotel. Chalitah stoppte ein Tuk Tuk, verhandelte kurz mit dem Fahrer und wenig später waren sie unterwegs zum Bahnhof. Chalitah löste die Tickets und die Zeit bis zum Eintreffen des Zuges überbrückten sie mit einem kleinen Imbiss.

„Die Fahrt nach Buriram wird nicht so viel Zeit in Anspruch nehmen. Es sind etwa noch 120 km und wir werden etwa 90 Minuten unterwegs sein. Ich erspare dir diesmal die Tortur in einem Bummelzug. Wir fahren mit einem Expresszug, der nicht an jeder Station hält und etwas komfortabler ist als der Zug, mit dem wir angereist sind.“

Jack hatte mittlerweile eine kleinen Eindruck davon bekommen, was die State Railway of Thailand als staatliche Eisenbahn prägte, und trotz der wohl von Chalitah gemachten Zugeständnisse erfüllten ihn diese nicht gerade mit Zuversicht in Bezug auf einen zugesprochenen Komfort.

Aus dem Lautsprecher am Bahnsteig erklang eine Ansage, die Jack in Ermangelung seiner Sprachkenntnisse nicht verstand. Kurz darauf erschien ein in eine Uniform gekleideter Mitarbeiter der Bahn und läutete eine Glocke. Das nächste, was Jack vernahm, war der sonore Klang eines Horns und kurz darauf fuhr ein Zug, gezogen von einer alten Diesellok, in den Bahnhof ein.

Jack fühlte sich erleichtert, dass er nicht mehr in einer rollenden Wellblechbüchse fahren sollte. Dieser Zug erinnerte ihn aber zumindest noch an Eisenbahnwagen, die er in alten Filmen aus der Nachkriegszeit gesehen hatte. Die Fenster waren in der Regel heruntergelassen, Fahrgäste, Kinder, Männer und Frauen lehnten sich aus den Fenstern und der Zug stand noch nicht, da setzte hektisches Treiben ein. Fliegende Händler strömten zu den aus den Fenstern gelehnten Fahrgästen und boten ihre Waren feil. Chalitah stupste Jack leicht in die Seite.

„Lass uns einsteigen!“

Chalitah setzte sich in Bewegung und lief am Zug entlang, bis sie zu einem Wagen kam, der sich etwas von den anderen unterschied. Auffallendstes Merkmal war, dass die Fenster geschlossen waren. Jack atmete erleichtert auf, als er feststellte, dass die Sitze gepolstert und Wagen dieser Klasse klimatisiert waren.

„Ich gestatte uns die Annehmlichkeit einer Fahrt in einer besseren Wagenklasse. Mal sehen, wie dir Buriram schmecken wird!“

Jack verkniff es sich, nachzuhaken. Er hatte das Gefühl, dass er nichts Näheres in Erfahrung bringen würde. Der Zug setzte sich mit einem Ruck in Bewegung. Nach nur kurzer Zeit hatten sie Korat hinter sich gelassen. Chalitah war offensichtlich eingedöst und Jack sah in Ermangelung einer Unterhaltung etwas gelangweilt aus dem Fenster. Eine öde, triste und nach seinem Geschmack eintönig langweilige Landschaft zog gemächlich an ihm vorbei. Er hatte mittlerweile schon öfters von diesem Isaan gehört und fragte sich langsam, was denn nun das Besondere an dieser Einöde, wie er sie still für sich benannte, sein mochte.

Chalitah hatte ihr Nickerchen beendet und blickte auf ihre Uhr.

„In gut einer Stunde werden wir in Buriram eintreffen!“

Sie sah in Jacks nachdenkliches Gesicht.

„Was geht dir durch den Kopf?“

„Ich schaue mir jetzt schon eine ganze Zeit diese Landschaft an, vollkommen langweilig und eintönig, Reisfelder, wohin man sieht. Was ist eigentlich so Besonderes an diesem Isaan?“

„Der Nordosten Thailands ist di weitaus größte Region in Thailand, quasi auch die Kornkammer. Noch bis vor wenigen Jahren galt der Isaan noch als das Armenhaus Thailands, bevölkert hauptsächlich von Bauern. Der Reisanbau war und ist noch der tragende Pfeiler dieser Region. Viele Mädchen, die im Milieu arbeiten kommen aus dieser Gegend, aber genau diesen Mädchen ist es zu verdanken, dass der Isaan nicht mehr unbedingt als das Armenhaus Thailands bezeichnet werden kann. Denn mit den Mädchen sind auch viele Farang hierhin gekommen, haben sich teilweise auch hier zur Ruhe gesetzt, um fernab ihrer angestammten Heimat ihren Lebensabend hier zu verbringen. Mit diesen Farang hat über die letzten 20 Jahre ein gewisser Wohlstand hier Einzug gehalten. Große Ketten wie Big C, Home Pro und andere haben ihre Shopping Center hier errichtet, was letztendlich dem Bedürfnis der Farang geschuldet war, sich ihre Häuschen mit einem gewissen Komfort zu bauen. Ich werde dir später in Buriram zeigen, was es in der Realität bedeutet.“

Jack hatte aufmerksam zugehört und die Informationen in sich aufgenommen. Auch auf ihn wirkte das monotone Geräusch der über die Schienen klackernden Räder, das Vorbeifliegen der sich kaum ändernden Landschaft einschläfernd. Er schloss seine Augen und genoss das sanfte hinwegdämmern.
 
 
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Hallo. KP, du hast 2 x Chanta anstatt Chalitta im Text. Einmal # 192 Absatz 8 vom Ende und einmal #199 sofort am Anfang. Absolut toll Deine Geschichten - bin ein großer Dan davon!!! Gruß, Gerhard
 
 
 
 
       #273  
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2 x Chanta anstatt Chalitta im Text. Einmal # 192 Absatz 8 vom Ende und einmal #199 sofort am Anfang.
Danke, da ist mit doch diese Tante ins Gemüse gerutscht. Ich werde es im Original korrigieren.

So, und sorry für den Break, aber ich bin reichlich busy mit meinem Laden und komme kaum noch dazu, mir mal entsprechend zeit zu nehmen, um die Geschichte weiterzuschreiben. Aber jetzt ist es soweit.
 
 
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       #274  
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Ein sanftes Stupsen holte ihn zurück in die Realität.

„Wir sind gleich in Buriram, Jack. Bist du hungrig?“

Jack benötigte einige Sekunden sich wieder zu orientieren.

„Ich könnte eine Kleinigkeit vertragen. Ich würde gerne einmal eine dieser angeblich so köstlichen Nudelsuppen probieren.“

Chalitah lächelte ihn nur ein und bekundete mit einem Nicken ihres Kopfes Zustimmung. Der Zug war mittlerweile im Bahnhof angekommen und zusammen mit anderen Reisenden stiegen sie aus. Jack empfand es als fast unerträglich heiß, der Himmel war strahlend blau und keine Wolke trübte ihn. Er folge Chalitah. Jack war auch hier auf diesem Bahnhof aufgefallen, dass er sehr gepflegt aussah, Blumenbeete und ein sauberer Bahnsteig. Es schien eine Eigenart in Thailand zu sein, dass die staatliche Gesellschaft dafür Sorge trug, die Bahnhofe so zu gestalten, etwas, was in Deutschland so wohl nicht umzusetzen war.

Vor dem Bahnhof befand sich in einem Verteilerkreis eine Turmuhr, links und rechts des Vorplatzes gab es zahlreiche Restaurants derart, wie er es auch schon in Bangkok gesehen hatte. Fahrer von Tuk Tuks waren eifrig bemüht, Fahrgäste zu bekommen, was in Anbetracht der ausgestiegenen Reisenden kein Problem darstellte. Jack war allerdings erstaunt zu sehen, dass es auch Fahradrickschas gab, meist gefahren durch ältere, recht hager wirkende Männer, was in Jack die Frage aufkommen ließ, woher die überhaupt noch die Kraft nahmen, zwei bis drei Passagiere nebst Gepäck zu befördern.

„Was verdienen die alten Knaben mit so einer Rickscha?“

„Das hängt von der Entfernung ab, ich vermute mal so 20-50 Baht für eine Strecke, viel wird es allerdings nicht sein, was da im Laufe eines Tages zusammenkommt. Der Beruf steht kurz vor dem Aussterben, das ist zumindest mein Eindruck.“

Sie hatten die Hauptstraße erreicht, Jack schaute nach links und wollte gerade einen Schritt auf die Straße machen, als Chalitah ihn zurückhielt.

„Jack, Linksverkehr, nicht vergessen!“

Unbewusst war Jack wieder in alte Gewohnheiten zurückgefallen.

„Sorry, das ist etwas, was ich mir wirklich verinnerlichen sollte!“

„Ganz meiner Meinung, es wäre wichtig für deine Gesundheit!“

Zusammen überquerten sie die Straße und Chalitah führte ihn in ein kleines Restaurant, zumindest hielt es Jack dafür. Die gesamte Front war zur Straße hin offen und der Innenbereich war mit einfachsten Blechmöbeln und Plastikstühlen ausgestattet. Lediglich vorne befand sich eine einfache Kochstelle, an der eine hagere Frau mit langen schwarzen Haaren in einem beständigen Rhythmus Plastikschalen mit Fleisch, Nudeln, Gemüse, Gewürzen und Brühe befüllte, die dann von einem Mädchen zu den Tischen gebracht wurde.

Chalitah gab bei diesem Mädchen ihre Bestellung auf und es dauerte nur wenige Minuten, bis jeweils eine Schale mit einer wohlriechenden Suppe vor ihnen stand.

Auf dem Tisch stand ein kleiner Korb aus Plastik mit Gewürzen und Jack sah zu, wie Chalitah sich daran bediente. In Anbetracht des Pulvers aus Chili schaute Jack etwas bedenklich zu Chalitah.

„Jack, Chili solltest du nur sehr wenig nehmen. Zucker und Fischsauce geben eine gute Mischung und passen geschmacklich zu diesem Süppchen. Wenn du es etwas saurer magst, im letzten Schälchen ist Essig.“

Jack nahm eine geringe Menge Chili, Zucker und Fischsauce, verrührte es und kostete vorsichtig. Er war überrascht über den intensiv köstlichen Geschmack. Chalitah beobachtete ihn genau und schmunzelte.

„Jack, es gibt meiner Meinung nach nur zwei Suppenküchen in Buriram, deren Suppe wirklich köstlich und empfehlenswert ist. Dies hier ist eine davon, die andere ist in der Nähe des Marktes. Den werden wir allerdings erst morgen besuchen.“



Jack genoss die kleine Mahlzeit. Das zur Mahlzeit gereichte Wasser, serviert in kleinen Blechtassen mit zerstoßenem Eis betrachtete er allerdings wieder skeptisch.

„Keine Sorge Jack, das Wasser kannst du unbesorgt trinken. Es ist einwandfrei!“

Sie hatten ihre kleine Mahlzeit beendet. Auch wenn er nur wenig Chilipulver genommen hatte, stand ihm der schweiß im Gesicht und die Mittagshitze tat ihr übriges dazu.

„Mir ist nach einer Dusche. Lass uns ins Hotel!“

„Tja, mein Lieber, das mit dem Hotel läuft nicht mehr. Wir nehmen uns ein Tuk Tuk und fahren nach Hause.“

Jack schaute ob dieser Eröffnung etwas erstaunt.

„Ich hatte dich bereits vorgewarnt. Mit dem verhätschelten Leben ist es jetzt vorbei. Das, was wir seit unserer Fahrt von Bangkok aus erlebt haben, waren nur einleitenden Präliminarien.“

Jack schaute etwas verwundert, erinnerte sich aber auch an Chalitahs Ankündigungen, die sie bereits in Bangkok gemacht hatte. Er zog es vor zu schweigen. Chalitah übernahm die Rechnung. Sie verließen das Restaurant und gingen zurück zum Bahnhof. Der Zug war schon lange weg und das zuvor hektische Treiben war eine zwangsläufigen Ruhe gewichen, das Warten auf den nächsten Zug.

Chalitah steuerte direkt auf ein Tuk Tuk zu und sprach kurz mit dem Fahrer, der nach einem kurzen Wortwechsel wohl dem von Chalitah gewünschten Preis akzeptierte.

„Wohin fahren wir jetzt? Ich hoffe, nicht zu weit?“

Jack hatte keine Vorstellung davon, was Chalitah vorhatte, geschweige denn davon, wie er sich dieses Zuhause vorstellen sollte. Es war ihm ein unbequemes Gefühl, fernab einer jeglichen, städtischen Infrastruktur zu wohnen.

„Es ist nicht weit, nur etwa 8 km außerhalb von Buriram, ein kleines Dorf direkt an der Hauptstraße.“

Das Tuk Tuk fuhr entlang der Bahnlinie, kreuzte sie und wenig später befanden sie sich schon außerhalb von Buriram auf einer viel befahrenen Hauptstraße. Für Jack war es das erste Mal, dass er sich außerhalb einer thailändischen Stadt auf einer Hauptverkehrsstraße bewegte. Das Tuk Tuk fuhr mit dröhnendem Motor und die hinter dem Auspuff verwirbelnde Luft wehte ab und an die stinkenden Abgase in den Bereich, in dem Chalitah und Jack saßen. Zumeist bewegte ihr Fahrer sein Gefährt auf dem Randstreifen, wich nur dann gänzlich auf die Straße aus, wenn Fußgänger oder langsamer fahrende Motorräder das erzwangen. Immer wieder wurden sie von schnell fahrenden LKWs und natürlich auf PKWs überholt, aber bei den LKWs hatte Jack jedes Mal ein mulmiges Gefühl in Anbetracht der riesigen Räder, die sich an seinem Blickfeld vorbeischoben. Letztendlich war er froh, als der Fahrer die Fahrt verlangsamte, entgegenkommenden Verkehr passieren ließ und dann rechts in eine Seitenstraße einbog. Schlagartig wurde es um ihn herum ruhiger.

„Das hier ist Baan Sawai Sor, hier werden wir die nächste Zeit verbringen!“

Jack musste schlucken. Die Häuser, innerlich sträubte er sich dagegen, sie als solche zu bezeichnen, waren einfachster Natur und bei einigen hatte er Zweifel daran, dass sie den nächsten Sturm trotzen könnten, ohne Schaden zu nehmen. Einige Anwohner betrieben wohl kleine Geschäfte, einfachste Hütten mit noch einfacherer Einrichtung, in denen Waren des alltäglichen Gebrauchs angeboten wurden.

„Chalitah, hier…“

Chalitah nahm ihm das Wort aus dem Mund.

„Hier werden wir die nächste Zeit verbringen, Jack, finde dich damit ab!“

Chalitahs Worte hatten einen gewissen scharfen Unterton, der Jack instinktiv daran hinderte, zu widersprechen. Chalitah gab dem Fahrer einen Hinweis und der bog daraufhin in einen schmalen und unbefestigten Seitenweg ein. Der Rest der Fahrt verlief recht holprig und das Tuk Tuk stoppte vor einem einfachen Steinhaus. Kinder in Lumpen gekleidet, zumindest kam es Jack so vor, hatten das Tuk Tuk schon lange vorher gehört und warteten neugierig auf die Ankömmlinge. Chalitah stieg zuerst aus und wurde sofort von den Kindern umringt und herzlich begrüßt. Jack war von den Eindrücken gefangen. Er saß immer noch reglos im Tuk Tuk und wusste überhaupt nicht, wie er sich verhalten sollte. Zu neu, zu fremd war das alles, was da auf ihn an Impressionen einstürzte.

Eine ältere Frau erschien im Türrahmen, erkannte Chalitah ging auf sie zu und blieb vor ihre stehen. Chalitah grüßte sie auf thailändische Art und Weise respektvoll mit einem Wai. Erst nach diesem Begrüßungsritual umarmte sie die Frau. Sie hielten sich ein paar Sekunden, bevor sie sich wieder voneinander lösten. Chalitah wandte sich Jack zu und lachte ihn an. Der erschrak erst, als er die Tränen sah, die Chalitah über die Wangen liefen.

„Was ist los? Warum weinst du? Wer ist das?“

Jack war immer noch zu verwirrt, um die Schlüsse aus dem geschehen zu ziehen.

„Jack, alles okay! Das ist meine Mutter. Ich freue mich, sie gesund wiederzusehen. Mach dir keine Sorgen, aber nach fast einem Jahr solltest du es verstehen, welche Gefühle hochkommen, wenn man seine alte Mutter wiedersieht! Steig aus und begrüße sie!“

Etwas unbeholfen und durch die Situation verunsichert, stieg Jack aus dem Tuk Tuk und ging unter den neugierigen Blicken der mittlerweile Versammelten zu der alten Frau. Er versuchte es Chalitah gleichzutun, legte seine Hände zusammen und grüßte ihre Mutter so, wie er es sich bei Chalitah abgesehen hatten. Sein Bemühen wurde von den umgebenden Kindern mit lauten Lachen quittiert, was nicht gerade dazu beitrug, dass er sich sicherer fühlte. Chalitahs Mutter nickte nur mit dem Kopf, lächelte ebenfalls, aber wie Jacks Eindruck war, eher verständnisvoll, griff nach Jacks Arm und zog ihn ins Haus. Chalitah folgte ihm, während ein junger Bursche ihr Gepäck nahm und es ebenfalls ins Haus brachte.
 
 
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Jack war mit der Situation überfordert. Es sprengte sein Vorstellungsvermögen zu realisieren, dass Menschen unter solchen Umständen überhaupt zusammenleben konnten. Die Hitze in dem Haus erschlug ihn fast. Unter der Decke versah ein großer Ventilator seinen Arbeit, dessen Luftstrom aber lediglich dafür sorgte, dass sich die aufgeheizte Luft gleichmäßig im gesamten Haus verbreitete.

Im hinteren Teil des Gebäudes gab es wohl etwas, das Jack mit viel gutem Willen als Küche bezeichnen konnte. Es gab noch einen abgeteilten Raum, dessen Wände allerdings nicht bis zur Decke reichten und dessen Eingang lediglich mit blickdichten Vorhängen abgeteilt war.

„Komm mit Jack!“

Chalitah teilte den Vorhang und Jack erblickte eine Holzpritsche mit einer Matratze, die mit frisch aussehenden Laken überzogen war. Am Fußende lag fein säuberlich zusammengefaltet eine Bettdecke und am Kopfende gab es noch zwei Kopfkissen. Über dem Bett war ein Netz aufgespannt.

„So Jack, hier werden wir die nächsten Nächte verbringen!“

Jack hatte urplötzlich einen Kloß im Hals und brachte kein Wort hervor. Alles in ihm sträubte sich dagegen, sich vorzustellen, in einer solchen Umgebung schlafen zu können.

„Jack, was ist los? Gefällt es dir nicht?“

Chalitah provozierte ihn bewusst. Es dauerte noch ein paar Sekunden, bis Jack seine Sprache wiederfand. In seinem Kopf schoss nur ein Wort wie in einer Echokammer von Wand zu Wand, ‚Nein! Nein! Nein!‘ schrie es in ihm ohne Unterlass.

„Nein! Ich werde hier nicht schlafen! Ich kann hier nicht schlafen! Es ist viel zu heiß! Ich will in ein Hotel!“

„Jack, vergiss es! Es geht aus zwei Gründen nicht! Der erste Grund ist, dass du erfahren und lernen sollst, was es heißt in Thailand auf dem Land aufzuwachsen. Es wird dir dabei helfen, ein Verständnis zu entwickeln, deinen Horizont erweitern! Der zweite Grund ist, dass ich es mir nicht leisten darf, dich jetzt gehen zu lassen. Ich hatte dich im Vorfeld hier angekündigt. Jeder freut sich hier auf deinen Besuch und deinen Aufenthalt und würdest du jetzt einfach gehen, würde das einmal ein große Enttäuschung sein und du würdest mir einen Gesichtsverlust zufügen, also das schlimmste, was mir hier passieren könnte.“

Jack nahm Chalitahs Worte mit versteinertem Gesicht entgegen. Noch sträubte sich alles in ihm dagegen, die Situation so anzunehmen, wie sie sich ihm darstellte. Allerdings verriet ihm ein Blick in Chalitahs Augen, dass es wohl keinen anderen Ausweg geben würde. Ihre Absicht war in stein gemeißelt und durchkein noch so starkes Argument würde sie sich davon abbringen lassen. Jack trat nun vollends in den kleinen Raum uns setzte sich aufs Bett. Ihm war die ganze Tragweite des momentanen Geschehens immer noch nicht vollständig bewusst. Erst langsam sickerten die Konsequenzen und damit auftretenden Fragen in sein Bewusstsein.

„Es gibt hier keine Dusche und auch keine Toilette!“

„Doch, die gibt es, komm mit, ich zeige sie dir!“

Chalitah wartete Jacks Reaktion gar nicht erst ab sondern verließ das Schlafzimmer in dem Bewusstsein, dass Jack ihr folgen würde. Jack blieb gar nichts anderes übrig und trottete Chalitah brav nach. Die führte ihn hinter das Haus. Mit ausgestrecktem Zeigefinger wies sie auf einen kleinen, separaten Steinbau.

„Dort findest du Toilette und Dusche!“

Sie zog Jack einfach mit und öffnete die klapprige Tür, offensichtlich aus Plastik. Erneut verschlug es Jack die Sprache. An der hinteren Wand befand sich etwas, was er aus französischen Filmen kannte, eine typische Hocktoilette. An der Wand fand sich ein großes, gemauertes Becken mit Wasser. Neben der Toilette stand ein mit Wasser gefüllter Eimer in dem eine Plastikschüssel schwamm. Der Schock der Erkenntnis, auf welche Art und Weise Jack hier gezwungen war, seine Notdurft zu verrichte, stand ihm ins Gesicht geschrieben.

„Wie..?“

Chalitah wusste schon vorab, was Jack fragen wollte, unterbrach in kurzerhand.

„Es gibt kein Toilettenpapier. Wenn du dir deinen Hintern reinigen willst, nimmst du Wasser und deine Hand. Es mag für dich erst einmal abschreckend und ungewohnt sein und nicht den Anschein nach Reinlichkeit erwecken, aber das hier ist bei weitem hygienischer als der Brauch, sich, um es einmal knallhart zu formulieren, mit Papier die Scheiße um die Rosette zu schmieren. Du wirst dich überwinden müssen, klar, aber du wirst diese Form der Reinlichkeit vermissen, sobald du wieder in Deutschland bist. Duschen kannst du hier natürlich auch. Nutze einfach eine andere Plastikschale um dich nass zu machen, einzuseifen und wieder abzuspülen. Auch daran wirst du dich gewöhnen. By the way, bei der Hitze hier wird es ein Leichtes für dich sein, dich hier zu erfrischen, das Wasser ist kühl genug. Okay, ich glaube, du benötigst Zeit, alles zu verarbeiten. Wir werden jetzt kurz in die Stadt fahren und dort ein paar notwendige Dinge besorgen!“

„Wie kommen wir in die Stadt?“

„Wir fahren mit einem kleinen Motorrad!“

Chalitah besorgte sich und Jack jeweils einen Helm und wenig später saß er als Sozius auf der Rückbank.
 
 
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