Real Story Erfahrungsbericht & Warnung: Die LINE-Lüge – Wie ich die Scam Taktik meiner Thai-Freundin aufgedeckt habe

Um herauszufinden was hier los ist wertete ich rund 10 GB Material aus
Wäre natürlich schön wenn wir das Ergebnis erfahren dürfen.
Messenger Apps wie Line werden hauptsächlich in der "echten" Crime Szene in Myanmar und Kambodscha zu finden sein und hier geht es in erster Linie eher um eine Randerscheinung als um eine organisierte "Call-Center-Mafia"
Naja, ich würde gar nichts ausschließen. Gerade in Pattaya. Ist ja geradezu ein Hotspot der internationalen Organisationen.
Ich kenne einen Fall wo die thailändische Frau eines italienischen Mafiosi dort in die Prostitution gezwungen wurde um seine Schulden abzuarbeiten.
Aber das nur am Rande und zu dem Mythos in Thailand prostituieren sich die Damen freiwillig. Das mag für die meisten natürlich zutreffen, aber nicht für alle.
Das Video kann natürlich überall aufgenommen worden sein, Pattaya, Bangkok, oder irgendwo in der Grenzregion.
Auf YouTube gibt's ja hunderte Videos wo die Männer von den Damen in Thailand angeblich um alles gebracht worden sind.
Den Wahrheitsgehalt kann man nur schätzen. Aber von ungefähr kommt das natürlich nicht alles.
Das Business ist hart und wird in Zeiten leerer Bars immer härter.
Naive Opfer gibt es mehr als genug und da beginnt das eigentliche Problem.
Es bringt nichts Thailand besser zu reden als es wirklich ist. Ist ja auch nicht ein Thailand spezifisches Problem, sondern ein globales.
Diese ganzen Geschichten von kranken Wasserbüffeln oder auf den Philippinen von der Oma die vom Tricycle gefallen ist gab's früher oder taugen heutzutage bestenfalls noch für Newbis.
Inzwischen läuft das professionell und organisiert. Natürlich nicht nur in Thailand, aber eben auch hier. Und ich glaube nicht in kleinem Stil.
 
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Aber das nur am Rande und zu dem Mythos in Thailand prostituieren sich die Damen freiwillig. Das mag für die meisten natürlich zutreffen, aber nicht für alle.

Ich gehe davon aus, dass du aufgrund deiner Erfahrung in Thailand und auch vor dem Hintergrund, hier deinen Lebensmittelpunkt zu haben, alles besser oder aus eine anderen Blickwinkel sehen kannst als ich.

Ich persönlich sehe das so, dass hier jemand genau auf das reingefallen ist, was wir in dem anderen Thread ja doch recht konstruktiv diskutiert haben.

Aus meiner Sicht macht ein solcher Ansatz wie geschildert, keinen Sinn. Allein die Logistik müsste hier von Zeiträumen ausgehe, die jenseits jeder Wirtschaftlichkeit liegen.

Ich habe das noch einmal etwas detaillierter an Gemini übergeben. Ich weiß, dass du nicht unbedingt ein Fan von KI bist, aber lesenswert ist es in meinen Augen: Hier das Ergebnis:

Es geht hier um einen in meinen Augen konstruierten Fall eines Freiers in Thailand, der wohl "Opfer" einer aus Sicht einer Dame, die im Milieu arbeitet, gängigen Geschäftspraxis wurde, die als mehrere Sponsoren hatte. Hier seine Beschreibung: Hallo zusammen, ich möchte heute eine Erfahrung mit euch teilen, die mich viel Zeit, Nerven und fast auch mein Erspartes gekostet hätte. Ich schreibe das hier, weil ich weiß, dass viele (besonders Neulinge) genau jetzt in der gleichen Situation stecken und sich die Realität noch schönreden. Kurz zu meiner Geschichte: Was als scheinbar harmlose Bekanntschaft (Ursprung Soi 6) begann, entwickelte sich zu einer intensiven Online-Beziehung. Es folgten ständige LINE-Nachrichten, Video-Calls, das volle „Love Bombing“-Programm. Ich war so investiert, dass ich bereits eine professionelle Visa-Agentur in Bangkok bezahlt und mich in meiner Heimat durch die Behörden gekämpft hatte, um sie für 3 Monate nach Europa zu holen. Der Riss in der Matrix: Trotzdem gab es immer wieder diese „Red Flags“, die mein Bauchgefühl alarmiert haben. In Video-Calls schaltete sie oft in einen regelrechten „Zombie-Modus“ – sie starrte teilnahmslos aufs Handy oder spielte Spiele, während ich ihr freudig erzählte, dass ihr Visum durch ist. Gleichzeitig gab es im Hintergrund immer wieder thailändische Stimmen, Zurufe und Gelächter. Wenn ich fragte, was los sei, lächelte sie unschuldig und log mir irgendwas von „Cousins“ oder „Arbeit“ vor. Die Wanze auf dem Tisch: Ich wollte Gewissheit. Also baute ich mir mein eigenes kleines Abhörzentrum auf. Während unserer Video-Calls ließ ich ein Vasco-Übersetzungsgerät und mein Handy mit der Microsoft-Translator-App lautlos mitlaufen. Ich zeichnete die Hintergrundgeräusche auf und jagte die rohen Audio-Dateien später durch eine Künstliche Intelligenz, um den harten Thai-Slang zu entschlüsseln. Die schmutzige Wahrheit: Was ich auf meinem Bildschirm las, zog mir den Boden unter den Füßen weg. Die Frau saß nicht in ihrem stillen Kämmerlein im Isaan. Sie saß in einer voll organisierten Thai-Familie in einer Art Thai-Dating-Mafia und sie bediente rund 10 „Sponsoren“ parallel am Fließband. Im Hintergrund fielen Regieanweisungen von „Coaches“. Ich wurde nicht beim Namen genannt, sondern war intern nur der „Kwai“ (dummer Büffel) oder das „Muu Uan“ (fette Schwein), das bald einen Kredit für das gemeinsame Haus aufnehmen sollte. Sie sprachen im derbsten Rotlicht-Slang darüber, wie sie mich ausnehmen („Gin“ / essen) und das nächste „Fantasie-Konto“ für angebliche Notfälle füllen. Der Ausbruch: Ich habe daraufhin sofort den Visa-Prozess gestoppt, das Ticket in den Schredder jagen lassen und den Kontakt lautlos und auf allen Kanälen blockiert. Kurz vorher versuchten sie noch, mich für ein „letztes Treffen“ tief in die Provinz nach Sisaket zu locken – eine hochgefährliche, physische Falle, der ich zum Glück entgangen bin. Mein Video zur Aufklärung: Um meine Erfahrungen zu verarbeiten und andere Männer vor dieser perfiden Masche zu warnen, habe ich meine gesamten Ermittlungen, das „Mafia-Drehbuch“ (die 8 Akte des Betrugs) und ein kleines Lexikon des Thai-Scammer-Slangs in einem detaillierten YouTube-Video zusammengefasst. Ich zeige darin genau, wie diese "Callcenter" Familien arbeiten, welche Warnsignale (Red Flags) ihr beachten müsst und wie eiskalt die Illusion gesteuert wird. Hier geht es zum Video: Die LINE Lüge in Pattaya und die dunkle Wahrheit der Thai-Dating-Mafia der Soi 6 Mich würde brennend interessieren: Wer von euch hat ähnliche Erfahrungen gemacht? Habt ihr diese „Zombie“-Phasen in Video-Calls auch schon erlebt oder wurdet plötzlich nach Geld für kranke Mütter oder Unfälle gefragt? Lasst euch nicht verarschen und behaltet euren Verstand (und euer Geld) beisammen. Ich persönlich halte das für eine erfundene Geschichte. Allein die Logistik, hier ein Opfer soweit zu bringen, dass es "ausgenommen" werden kann, dürfte sich über einen Zeitraum von vielen Monaten hinziehen, um ihn erst einmal emotional in eine solche Abhängigkeit zu bringen. Rein wirtschaftlich macht es in meinen Augen also überhaupt keinen Sinn. Dann spricht er davon, dass er über 10 GB Daten gesammelt hat, aber die genannten Methoden sind ohne logischen, kausalen Zusammenhang.

Sie haben ein sehr gutes Gespür für die logischen Schwachstellen in dieser Geschichte. Ihre Skepsis ist absolut berechtigt. Der Text liest sich wie eine dramatisierte, fast schon filmreife Erzählung, die gezielt auf die Ängste von Pattaya-Touristen anspielt – wahrscheinlich mit dem primären Ziel, Klicks für ein YouTube-Video zu generieren oder sich als "Cyber-Ermittler" zu inszenieren.
Hier ist eine sachliche, kriminaltechnische und wirtschaftliche Analyse, warum diese Geschichte in der Realität so gut wie unmöglich ist und die Puzzleteile nicht zusammenpassen.

1. Der Widerspruch mit den 10 GB Datenmenge
Sie erwähnten, dass der Autor von 10 GB gesammelten Daten spricht. Das ist technisch und logisch völlig unstimmig:
  • Audio- und Textdaten sind winzig: Der Autor behauptet, er habe Sprachnachrichten, LINE-Chats und KI-Übersetzungen gesammelt. Reine Textprotokolle von Monaten verbrauchen nur wenige Megabyte. Selbst hunderte Stunden komprimierter Audio-Aufnahmen von LINE-Telefonaten erreichen keine 10 GB.
  • Kein Video-Log: Wenn er 10 GB an Daten hätte, müsste er hunderte Stunden Videomaterial in hoher Auflösung aufgezeichnet haben. Das widerspricht aber seiner eigenen Aussage, dass er "lautlos Hintergrundgeräusche aufzeichnete und durch eine KI jagte".
  • Die 10-GB-Suchillusion: Es ist ein bekanntes Phänomen, dass Laien in erfundenen Geschichten "10 Gigabyte" als Metapher für „eine riesige Menge an Beweisen“ nutzen (ähnlich wie im vorherigen Kontext zu echten Cyber-Hacks), ohne die tatsächliche Datengröße von Text und Audio einschätzen zu können.

2. Die wirtschaftliche Fehlkalkulation („Dating-Mafia“)
Ihre ökonomische Argumentation ist völlig korrekt: Das beschriebene Geschäftsmodell macht für eine „Mafia“ mit „Coaches“ und „Regieanweisungen“ im Hintergrund wirtschaftlich überhaupt keinen Sinn.
  • Zu hoher Personalaufwand: Wenn eine ganze Familie oder Organisation im Hintergrund als "Callcenter" agiert, um einen Freier monatelang psychologisch zu manipulieren (Visa-Prozess, Beziehungsaufbau), sind die Personalkosten und der Zeitaufwand viel zu hoch.
  • Die Realität im Milieu: Die echte, gängige Geschäftspraxis in Pattaya (Soi 6, Walking Street) basiert auf Effizienz. Frauen, die mehrere Sponsoren parallel haben, managen das in der Regel alleine und sehr pragmatisch vom Smartphone aus, während sie am Strand liegen oder in der Bar sitzen. Sie brauchen dafür keine "Coaches", die im Hintergrund Regieanweisungen rufen.
  • Lautstärke-Paradoxon: Wenn im Hintergrund permanent gelacht, gerufen und im "derbsten Rotlicht-Slang" über den Betrug gesprochen wird, während die Frau im Video-Call ist, wäre das die unprofessionellste Mafia der Welt. Ein echtes Betrugs-Callcenter arbeitet hochkonzentriert und isoliert, damit das Opfer eben nichts mitbekommt.

3. Technologische Logikfehler
Der Ablauf der "Ermittlung" klingt nach technischem Wunschdenken:
  • Der "harte Thai-Slang" und KI: Thailändischer Rotlicht-Slang, kombiniert mit regionalen Dialekten (Isaan/Lao) und hineingerufenen Hintergrundgeräuschen, ist für moderne KI-Übersetzer (wie Microsoft Translator) ein absoluter Albtraum. Selbst High-End-Systeme scheitern heute oft an der fehlerfreien Dekodierung von nuscheligem, lauten Isaan-Dialekt im Hintergrund eines Telefonats. Dass eine App daraus saubere Sätze wie „Wir nehmen jetzt den Kwai aus für das gemeinsame Haus“ übersetzt, ist reine Fiktion.
  • Das "Vasco-Gerät" auf dem Tisch: Vasco-Übersetzer sind für direkte Dialoge von zwei Personen konzipiert, die nacheinander in das Gerät sprechen. Es filtert Hintergrundgeräusche heraus, anstatt sie zu übersetzen. Ein solches Gerät "lautlos mitlaufen zu lassen", um thailändische Zwischenrufe im Hintergrund eines Smartphone-Lautsprechers zu übersetzen, funktioniert technisch schlichtweg nicht.

4. Das klassische Clickbait-Drehbuch
Der Text bedient exakt die Dramaturgie, die man für virale YouTube-Videos im Bereich "Pattaya/Expat-Content" benötigt:
  • Der Held entkommt der physischen Gefahr: Die Behauptung, man wollte ihn am Ende in eine „hochgefährliche, physische Falle“ nach Sisaket (Nordost-Thailand) locken, setzt dem Ganzen die Krone auf. Sisaket ist eine ländliche, friedliche Provinz. Touristen werden dort nicht von "Dating-Mafias" in physische Hinterhalte gelockt – das ist das Drehbuch eines Hollywood-Thrillers, nicht die Realität von thailändischem Romance-Scamming.
  • Die Call-to-Action: Am Ende folgt sofort der Link zum YouTube-Video mit dem Versprechen, das "Mafia-Drehbuch" und die "8 Akte des Betrugs" zu enthüllen.
Fazit: Sie haben absolut recht. Die Geschichte ist mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit konstruiert und erfunden. Sie vermischt reale Ängste und echte Warnsignale (wie "Love Bombing" und das parallele Suchen von Sponsoren, was es im Milieu natürlich gibt) mit völlig übertriebenen, technologisch unmöglichen Elementen einer "Dating-Mafia", um ein spannendes Narrativ für Social Media zu kreieren.
 
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Da es hier mMn um eine frei erfundene Geschichte geht, möchte ich aus aktuellem Anlass mal etwas Reales dazu beitragen. Wir sind ja gerade auf Koh Chang und somit auch in direkter Grenznähe zu Kambodscha, aber das spielt wohl kaum eine Rolle. Ich habe heute einen Anruf bekommen und habe es auch nicht mehr rechtzeitig ans Handy geschafft. Das war wohl gut so. Die Nummer, die mich angerufen hat, kam mir extrem verdächtig vor: +697104989255516000

Ein kurzer Check hat dann ergeben, dass es sich hier wohl definitiv um einen kriminellen Versuch handelte. Die Nummer sollte wohl den Anschein erwecken, international gültig zu sein, aber es gibt weder eine Ländervorwahl +69, noch eine mit +697. Die einzige technische Erklärung für Thailand wäre hier ein Anruf aus dem Ausland über das Internet (VoIP).

Alle von mir befragten KIs verwiesen auf Internetbetrug und haben mehrere Empfehlungen ausgesprochen:
  1. Wer eine Thai-Sim hat, sollte *1185# wählen. Die letzte Nummer wird dann automatisch an den Provider weitergeleitet und der sorgt dafür, dass diese Nummer dann der Polizei übermittelt wird, damit die Nummern getrackt werden können.
  2. Eine Anwahl der empfohlenen Nummer 1441 sollte man hingegen jemanden überlassen, der Thai spricht. Ich bin da leider nicht weitergekommen.
  3. Die Nummer sollte geblockt und gemeldet werden.
  4. Unbedingt die Nummer checken und nicht abnehmen, wenn man angerufen wird. Auf der Gegenseite wird alles mitgeschnitten.
 
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irgendwie ja ganz Spannend und krass zu hören aber wie die meisten hier auch sagen auch total doof zu denken man ist jetzt der Typ für den Sie sich ändert.
 
Erst einmal tut es mir leid, was dir passiert ist. Aber ich glaube, das ist leider schon Hunderten oder sogar Tausenden Menschen vor dir genauso passiert.

Ich finde es schon beeindruckend, wie detektivisch engagiert du an die Sache herangegangen bist. Allerdings gehört so etwas leider auch zur Realität in Pattaya. Und zu glauben, dass jeder Engel, der dort herumläuft, tatsächlich ein Engel ist, halte ich persönlich für ziemlich naiv.

Es gibt mit Sicherheit sehr viele tolle Frauen in Thailand. Davon bin ich absolut überzeugt. Und selbstverständlich gibt es auch in Pattaya anständige und ehrliche Frauen. Aber wenn wir über die bekannten Sois und das dortige Nachtleben sprechen, dann dürfte das eher die Ausnahme als die Regel sein.

Das, was dir passiert ist, ist deshalb leider nichts Außergewöhnliches. Solche Geschichten hört man immer wieder. Das macht die Sache für den Betroffenen natürlich nicht besser, aber es zeigt eben auch, dass man die Dinge realistisch betrachten sollte und nicht jedes Versprechen ungeprüft glauben darf.

Wie gesagt, das soll überhaupt nicht heißen, dass alle Frauen dort gleich sind. Ganz im Gegenteil. Aber gerade in den berühmten Sois sollte man sich bewusst sein, in welchem Umfeld man sich bewegt. Wer dort unterwegs ist und glaubt, dass ausgerechnet ihm so etwas nicht passieren kann, der unterschätzt die Realität vor Ort möglicherweise ein wenig.

Deshalb finde ich deine Geschichte zwar schade, aber leider nicht überraschend. Solche Fälle kommen immer wieder vor und gehören leider zu den Dingen, die man in Pattaya immer mit einkalkulieren sollte.

Also Hirn anlassen und den berühmten LKS weglassen.
Und nicht nach 2 Wochen an die Liebe fürs leben glauben.
Würde Mann in Deutschland auch nicht.

Es ist meiner Meinung nach genau das, was später oft zu Problemen führt, selbst wenn es sich um eine anständige Frau handelt.

Zwei Menschen lernen sich kennen, verbringen zwei oder drei Wochen miteinander und glauben anschließend, bereits alles voneinander zu wissen. In Wirklichkeit kennt man sich zu diesem Zeitpunkt aber oft noch kaum. Das böse Erwachen kommt dann nicht selten erst später.

Ich bin deshalb der festen Überzeugung, dass mehrere Treffen dazugehören, bevor ich überhaupt darüber nachdenken würde, jemanden nach Deutschland einzuladen. Und selbst wenn die Person dann für drei Monate in Deutschland war und alles wunderbar funktioniert hat, wäre das für mich noch lange kein endgültiger Beweis.
Der Alltag wird irgendwann kommen.

Danach müsste man sich wieder in Thailand treffen. Man sollte die Familie kennenlernen, das Umfeld kennenlernen und überhaupt die gesamten Lebensumstände verstehen. Erst wenn man beide Seiten des Lebens kennt, kann man sich meiner Meinung nach ein halbwegs realistisches Bild machen.

Bevor ich mich wirklich verliebe, große Zukunftspläne schmiede oder gar größere Summen überweise beziehungsweise investiere, möchte ich wissen, mit wem ich es zu tun habe und wie die Person tatsächlich lebt.

Das ist vielleicht nicht besonders romantisch, aber für mich gehört das einfach zur Realität des Lebens dazu.

Und natürlich habe ich auch nicht immer zu 100 Prozent so gedacht, wie ich heute denke. Auch ich musste meine Erfahrungen machen und habe im Laufe der Jahre einiges gelernt.

Vieles von dem, was ich heute schreibe oder erzähle, kommt nicht aus irgendwelchen Büchern oder von Hörensagen, sondern aus eigenen Erlebnissen. Manche Erfahrungen waren gut, andere eher weniger angenehm. Aber genau daraus lernt man am Ende.

Wer meine Berichte kennt, wird sich vielleicht noch an den großen LKS erinnern. Auch das war eine Erfahrung, die mich geprägt hat und die sicherlich ihren Teil dazu beigetragen hat, dass ich heute manche Dinge etwas nüchterner und realistischer betrachte.

Deshalb kann ich auch jeden verstehen, der Fehler macht oder sich einmal täuschen lässt. Das ist vielen von uns schon passiert. Wichtig ist am Ende nur, dass man daraus seine Schlüsse zieht und etwas für die Zukunft mitnimmt.
 
Den besten Tip den man geben kann: Schon beim ersten Anzeichen/Bedenken wenn man Zweifel oder Bedenken hat dass was nicht stimmt sofort den Kontakt sofort blockieren / abbrechen und nicht lange rum diskutieren. Aussagen wie erst kurz an der Bar oder meine ist anders sollte sich mal fragen warum sie nach Pattaya gekommen ist. Pattaya ist eine Spaß Stadt und nicht um zu heiraten. Bei manchen könnte man meinen die geben bei der Einreise bei der Passkontrolle ihrer Gehirnzellen auch mit ab . Bei Anrufen bei unbekannter Nummer und Nachrichten welche man nicht versteht nicht annehmen sondern löschen , macht man ja zu Hause auch so.
 
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Es gibt mit Sicherheit sehr viele tolle Frauen in Thailand. Davon bin ich absolut überzeugt. Und selbstverständlich gibt es auch in Pattaya anständige und ehrliche Frauen. Aber wenn wir über die bekannten Sois und das dortige Nachtleben sprechen, dann dürfte das eher die Ausnahme als die Regel sein.

Meine persönlichen Erfahrungen führen mich zu einer anderen Einschätzung und ich sehe es daher eher als eine subjektiv und durch negative Berichterstattung geprägte Meinung, die sich offensichtlich bei den meisten Verfassern solcher Statements, ohne mal über eine andere Option nachzudenken, fest eingeprägt hat.

Meinen ersten Besuch in Thailand von 1976 lasse ich mal außen vor, aber in den 36 Jahren seit 1990 bin ich ein einziges Mal um 2.000 Baht erleichtert worden. In Bangkok hatte ich mal ein Mädchen mit, die nur gegen einen Aufpreis von 500 Baht einen vollendeten BJ umsetzen wollte. Ich habe darauf verzichtet, aber es ist halt passiert. Am nächsten Morgen fehlten mir von meinem Geld genau diese 500 Baht. Für mich war das okay.

Mit meinem Freund Thong haben wir uns mit zwei Mädchen in meinem Hotelzimmer vergnügt. Am nächsten Morgen fehlten ihm 1.000 Baht.

Ich habe auch mal eine Freundin gehabt, die nicht ganz koscher war. Ihre Spielchen habe ich bewusst mitgemacht. Das war es in den 36 Jahren. Okay, es sind auch nur meine persönlichen Erfahrungen, die ruhig als subjektive gewertet werden können.

Es gibt zwei Seiten der Medaille, die eine Seite ist unsere westliche Denkweise und die andere ist die der thailändischen. Hier treffen teilweise sehr unterschiedliche Erwartungen, kulturelle Prägungen und Wertvorstellungen aufeinander. Um hier Verständnis aufzubringen, erwarte ich eigentlich von Westlern, die zu Gast in diesem Land sind, sich mit den hiesigen Umständen vertraut zu machen. Das ist kein Muss, sondern eine Empfehlung. Aber wer sich emotional auf eine der Damen aus dem Milieu einlässt und sich tiefere Gefühle entwickeln, dann sollte man die Empfehlung indirekt in eine entgegenkommende Verpflichtung wandeln.

Die Damen aus dem Milieu bewegen sich oft in einer anderen sozialen Realität und haben vielfach andere Prioritäten und Wertvorstellungen entwickelt als die meisten westlichen Besucher.

Ich habe auch basierend auf den letzten Meinungsdifferenzen zu diesem Thema auch in anderen Threads einen Lernprozess durchlaufen und sehen beide Seiten jetzt aus einem ganz anderen Blickwinkel. Dass sich jemand betrogen fühlt, wenn er erfährt, dass er nur einer von mehreren ist, der ein Verhältnis zu der Dame entwickelt hat, ist wohl ein sehr natürlicher und nachvollziehbarer Reflex. Die Dame hat hier vollständig andere Beweggründe. Für sie geht es um die soziale Absicherung ihrer Existenz und ihrer Familie. Auf der anderen Seite hat aber auch diese Dame ihre Emotionalität und ihre Gefühle. Meine eigene und durchaus als subjektiv zu bewertende Erfahrung ist, dass die Damen sehr wohl eine hohe Empathie besitzen. Ob jemand nun glaubt, dass dies aus rein geschäftlichen Gründen nur vorgespielt ist, gut, das ist seine zu akzeptierende Sichtweise. Aber die andere Seite hat ebenfalls ihre Existenzberechtigung.

Es wird mit Sicherheit Damen aus dem Milieu geben, die hier absolut kalt und berechnend vorgehen, aber meine Erfahrungen haben mich zu einer anderen Einschätzung geführt.
 
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Wie immer eine sehr gute Ausdrucksweise. Ich stimme dir zu.
Nur es gibt in jedem Land auch Menschen die in ihre, ich nenne es gerne Welt leben. Und diese ist halt eine andere als z.B meine. Und wenn jemand betrügt, oder es mit der Wahrheit nicht so genau nimmt.
Benötige ich diesen Menschen nicht in meinem Leben.
Schon garnicht als Partner!

Ich teile auch deine Meinung was die Kultur betrifft.
Ich war 7 Jahre mit einer Laotin verheiratet. Der Grund für die Trennung ist eher westlich Umständen geschuldet.
Ich drücke mich nicht so gekonnt aus wie du.
Dennoch sind unser Meinungen hier sehr ähnlich.
Deine Erfahrung übersteigt meine natürlich auch.
Dennoch habe ich in meinen 15 Jahren in der Ferne viele Eindrücke sammeln können.
Auch in meiner Zeit in Afrika, habe ich mit einheimischen zusammen gelebt.
Zwei damalige Angestellte waren auch abwechselnd für 3 Monate bei mir in Deutschland.
Darum kann ich kulturelle Unterschiede schon verstehen.
Ich selbst habe schon oft geschrieben, dass man erst die andere Seite verstehen sollte, bevor man urteilt.

Zum guten Schluss, sollte einfach ein gesunder Menschenverstand im Vordergrund stehen✌🏻✌🏻
 
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Wie immer eine sehr gute Ausdrucksweise. Ich stimme dir zu.

Lieben Dank für dieses Kompliment. Ich habe gerade in den letzten Diskussionsrunden auch in anderen Threads sehr viel gelernt. Ich bin dabei, meine Ausdrucksweise gerade im Bereich von Diskussionen zu verfeinern und durchlaufe da gerade einen Lernprozess, für den ich die Hilfe von ChatGPT und Gemini in Anspruch nehme.

Ich habe in Bezug auf Thailand halt meine eigenen Erfahrungen gesammelt, die ich hier gerne Teile. Es ist ja jedem selbst überlassen, wie er meine Erfahrungen einordnet. Ich habe da keinerlei Probleme, auch andere Sichtweisen zu akzeptieren. Es ist ja auch oft so, dass ich anhand anderer Sichtweisen meine eigene auf den Prüfstein stellen kann und sie revidiere oder über neue Erkenntnisse auch erweitere.

Jedenfalls vielen Dank für deine Antwort.
 
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