Nächstes Thema: Die Mädels
Jaja, für dieses seriöse Thema interessieren sich natürlich alle Qualitätstouristen besonders. Die Essenz sozusagen.
Hoffe, dass bei meinen bisherigen Betrachtungen keiner ins Koma gefallen ist und noch jemand mit liest.
Es darf an den Kopf gefasst und selbiger geschüttelt werden.
Kurz vorab: Der Name der jeweiligen location wird nicht genannt, die Lage wird nur ungefähr geschildert, die Vornamen der Mädels sind geändert, Fotos habe ich nur von meiner SLT, und sie bleiben „unter Verschluss“ (ist versprochen).
Ach ja, und dies wird kaum jemand richtig nachvollziehen können. Habe es ja im Vorspann kurz angedeutet. Ich war mir bis zu meinem ersten „Auftritt“ nicht sicher, ob ich überhaupt Pay6 in Anspruch nehmen würde. Habe da gewisse Vorbehalte. Kann andere Auffassungen aber voll akzeptieren und wünsche keine Diskussion. Wollte alles „absichtslos“ mal auf mich zukommen lassen. Was dann passiert, nun ja ….
Vorhang auf für „Cliffhanger, Pleiten, Pech & Pannen“ (und ein kleines Happy End):
1. Versuch (war eigentlich nicht als solcher gedacht): Der Cliffhanger
Zu meinem - überschaubaren - touristischen Pflichtprogramm gehört der Besuch einer A-gogo-Bar. Das nehme ich mir für den zweiten Abend vor. Die Bars in der Walking Street sind überfüllt bzw. mir einfach zu laut und ich begebe mich in den Seitenstraßen auf die Suche. Eine kleine Bar lockt mit günstigen Bierpreisen. Vor der Tür stehen zwei junge Girls in lächerlichen Uniformen. Die eine hat ein hübsches Lächeln. Ich lasse mich von ihr hinein geleiten.
Innen eine kleine Bar, ganz in Blaulicht gehalten. Zwei Girls räkeln sich an den Stangen. In der Mitte befindet sich so eine Mischung aus Aquarium und Whirlpool, in der sich in Seifenschaum eine nackte, ziemlich dürre, fast ganz tätowierte, mehr oder weniger Schöne herum aalt.
Eigentlich habe ich nur vor, ein paar Bierchen zu trinken, einen Ladydrink zu spendieren und dann wieder zu verschwinden. Es kommt aber anders.
Die Kleine vom Eingang verschwindet ganz gegen meine Erwartung nicht wieder nach draußen, sondern bleibt interessiert neben meinem Tisch stehen. Anscheinend hatte sie noch nicht oft „Innendienst“. Ich lade sie zu einem Ladydrink ein. Das lässt sie sich nicht zweimal sagen. Flugs holt sie einen Drink, nimmt neben mir Platz, kuschelt sich an mich, verschwindet fast in mir.
Das scheint eine etwas ältere Kollegin, wohl der „Stunner“ in dem Laden, gewaltig zu stören, denn sofort beordert sie die Kleine wieder nach draußen. Der Drink bleibt erst mal unberührt.
Der „Stunner“ lässt sich neben mir auf die Bank plumpsen, und ohne sich mit überflüssigen Formalien wie Namensnennung etc. aufzuhalten, ordert sie erstmal einen Ladydrink für sich und die Mamasan. Bevor sie noch den Rest der Belegschaft einlädt, erkläre ich ihr mit freundlichem Lächeln, dass es mir zwar eine große Freude sei, sie und die geschätzte Mamasan auf DIESEN Drink einzuladen, dass zukünftige Ladydrinks aber erst geordert werden, wenn ich dies ausdrücklich wünsche.
Da zieht sie einen gewaltigen Flunsch.
Also hole ich Mamasan heran, erkläre ihr dasselbe, und bitte mit freundlichstem Lächeln darum, dass sie doch wieder das nette Girl hereinholen möge, deren Ladydrink hier unberührt steht. Dann mache ich ihr klar, dass ich mich nur um dieses eine Girl kümmern könne. Mamasan grinst und holt die Kleine wieder rein.
Jetzt bin ich von zwei Girls umgeben. Die Kleine kuschelt sich wieder in mich rein, der „Stunner“ will sich das wohl so nicht bieten lassen und fängt an, ziemlich beziehungslos an mir „herumzuschrauben“. Ich wende mich also noch mehr der Kleinen zu.
Der „Stunner“ verschwindet jetzt und setzt sich auf eine Bank direkt auf der gegenüber liegenden Seite der Bar. Sie blickt mich böse an.
Das Intermezzo ist anwesenden Gästen nicht verborgen geblieben. Ein von vielen Gebrauchsspuren des Lebens heftig gekennzeichneter Engländer - diese machen hier offenbar das Publikum aus - wendet seine Aufmerksamkeit mir zu. Er fuchtelt wild mit beiden Armen in meine Richtung. Kein Wunder, dass die ihr Kolonialreich verspielt haben, denke ich.
Der „Stunner“ ist immer noch sauer, und jetzt äfft sie uns auch noch nach. Langsam reicht es mir. Normalerweise würde ich jetzt den Abgang machen, d. h. die Rechnung bezahlen und verschwinden. Ich bin eher der besonnene Typ, der sich keinen unnötigen Stress einfängt. Heute ist das anders, warum, weiß der Kuckuck.
Mädel, das kannste haben, denke ich. Also fange ich an, die Kleine heftigst zu beflirten. Sie versteht kaum Englisch, und selber spricht sie gar keines. Laut Mamasan, die ich als Übersetzerin hinzu rufe, ist sie erst seit einer Woche in der Bar. Frisch vom Reisfeld, sozusagen.
Dann bitte ich die Kleine, auf der Bühne zu tanzen. Sie legt ihre Uniform ab und geht zur Bühne. Das hat sie wohl bisher nicht gemacht, denn die Vorstellung ist - zunächst - unterirdisch. Gleichwohl tue ich so, als sei gerade eine Inkarnation von Josefine Baker auf der Bühne erschienen. Zwei der Engländer haben die Aktion mitbekommen und unterstützen sie durch lautstarken Beifall.
Der „Stunner“ ist jetzt fast am Platzen, zumal die Kleine, angeregt durch den Beifall, in ihrer Vorstellung sicherer wird. Eine süße Figur hat sie ja.
Ich mache ungerührt weiter und geleite die Kleine nach einem Handkuss Händchen haltend von der Bühne. Anschließend kuscheln wir wieder hingebungsvoll.
Damit habe ich das Fass zum Überlaufen gebracht, und es kommt, was kommen muss. Der „Stunner“ läuft zu uns rüber und beginnt, die Kleine und mich (oder auch nur mich, so genau kann ich das nicht unterscheiden) wüst auf Thai zu beschimpfen. Dann geht sie zur Bar, kommt mit einer vollen Bierflasche zurück, die sie am Flaschenende hält, und holt unterwegs schon einmal aus. Die Kleine drücke ich sofort unter den Tisch, stehe auf und habe abwehrend die Arme. Da ist allerdings auch schon Mamasan zur Stelle und drängt den „Stunner“ zur Seite. Es folgt eine Standpauke.
Meine Kleine ist jetzt gänzlich verschüchtert, und ich bin auch ziemlich „bedröppelt“. Klar habe ich Mist gebaut, das lässt sich nicht leugnen. Nach einiger Zeit kommt Mamasan zu uns und beruhigt die Kleine. Dann wendet sie sich an mich und erklärt mir freundlich, dass, wenn ich die Kleine jetzt mitnehmen würde, keine Barfine zu zahlen wäre. Was sie damit sagen will, ist offenkundig: Junge, Du hast hier genug veranstaltet, pack die Kleine ein und verschwinde, und zwar Pronto. Ich willige ein.
Die Kleine (ich nenne sie Pon) holt ihre Sachen. Derweil macht sich der besagte Engländer an mich heran. Er habe mich warnen wollen, mit dem „Stunner“ sei nicht zu spaßen. Schön, das weiß ich jetzt auch. Er fragt mich, wie oft ich bereits hier war. Ich sage ihm “first time Pattaya, first time A-gogo-Bar”. Er lacht und meint, das wäre doch ein super Einstand für das erste Mal. Er selber habe für eine solche Nummer viel länger gebraucht. Toll, denke ich.
Mit Pon an der Hand ordere ich ein Baht-Taxi und lasse uns zum Hotel bringen. Dort geht sie unter die Dusche, erscheint nach einiger Zeit unter einem Gebirge von Handtüchern, verschwindet im Bett, zieht die Bettdecke bis ungefähr unter die Augen hoch und macht die Glotze an. Ich selber dusche auch, verhülle mich züchtig mit einem Handtuch, hole uns beiden ein Bier aus dem Kühlschrank und begebe mich neben sie.
Tja, was tun jetzt? Pon ist - erwartungsgemäß - megashy (vorher hat mir Mamasan allerdings versichert, dass sie kein Cherrygirl sei). Na ja, erst mal die Glotze ausschalten und für Dämmerlicht sorgen. Pon kuschelt sich an mich, hält aber an Bettdecke und Handtuch fest.
Und ich, tja ehrlich gesagt, ich traue mich einfach nicht, sie zu entblättern. Sie ist mir einfach viel zu jung, und nach diesem Auftritt in der Bar …. Fühle mich richtig besch……. und „very not horny“. Ich besorge ihr ein sauberes T-Shirt, mache die Glotze wieder an, suche einen Thai-Music-Kanal. Pon sinkt irgendwann in meinen Schoss und schläft ein.
Ich höre noch etwas Musik, trinke ein Bier, und frage mich, was ich hier eigentlich mache.
Am nächsten Morgen spendiere ich ihr noch im benachbarten Big C Extra eine Reissuppe und ich bringe sie nach Überreichen der üblichen Aufwandsentschädigung zu einem Baht-Taxi.
Ob sich Pon in dem Metier hier durchsetzen wird, ich habe da so meine Zweifel, aber das ist ihr Leben.
Als ich in mein Hotel zurückgehe, beschleicht mich die Vermutung, dass ich hier wohl komplett fehl am Platze bin. Dies wird sich noch am selben Abend bestätigen.