Mombasa Infothread - Mombasa und Umgebung

Heute Unruhen im ganzen Land wegen hoher Spritpreise.
Auch vor Unruhen auf der Malindi Road in Bamburi in den Abendstunden wird gewarnt.
Das Restaurant im Cowrie Shell schließt heute 16:00, damit das Personal sicher nach Hause kommt.
 
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Heute Unruhen im ganzen Land wegen hoher Spritpreise.
Auch vor Unruhen auf der Malindi Road in Bamburi in den Abendstunden wird gewarnt.
Das Restaurant im Cowrie Shell schließt heute 16:00, damit das Personal sicher nach Hause kommt.

Heute Streiken wohl auch die Tuktuk fahrer im ganzen Land, so ein Taxifahrer auf dem weg zum großen Baum.
 
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Gerade eine Mail vom AA erhalten.

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Landsleute,
in Nairobi und anderen Städten des Landes gab es heute Streiks im Transportwesen und Proteste angesichts der Erhöhung der Benzinpreise und der damit steigenden Lebenshaltungskosten. Die Protestierenden haben u.a. Straßenblockaden errichtet, es kam zu teilweise gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen Polizei und Protestierenden. Nach entsprechenden Aufrufen in den Sozialen Medien ist damit zu rechnen, dass die Proteste in den nächsten Tagen weitergehen.
In der Vergangenheit kam es im Umfeld von Protesten in Kenia zu Überfällen auf Fußgänger und Autofahrer sowie zu Plünderungen von Geschäften. „Streikbrecher“ wurden im Rahmen von Selbstjustiz durch Protestierende bestraft, zum Teil sogar durch Anzünden von Fahrzeugen. Auch Privatfahrzeuge waren von Übergriffen betroffen.
Um Ihre Sicherheit zu gewährleisten, empfehlen wir Ihnen für die kommenden Tage deshalb, Folgendes zu beachten:
• Folgen Sie den Anweisungen von Polizei und Sicherheitskräften
• Informieren Sie sich stets und tagesaktuell über die lokalen, internationalen und sozialen Medien zur Lage.
• Meiden Sie Demonstrationen, größere Menschenansammlungen und belebte öffentliche Orte sowie sonstige Gegenden, die von Protesten besonders betroffen sin.
• Halten Sie sich von Straßenblockaden fern.
• Sehen Sie von nicht notwendigen Fahrten in Nairobi und anderen von den Protesten betroffenen Städten sowie von Fahrten über Land ab.
• Führen Sie stets Ausweisdokumente und funktionsfähige Kommunikationsmittel mit sich.
• Seien Sie insgesamt besonders achtsam und umsichtig.
Bitte beachten Sie auch die aktuellen Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amts zu Kenia unter www.diplo.de/keniasicher oder in der App „Sicher Reisen“ des Auswärtigen Amts.
Überprüfen Sie Ihre Angaben und Kontaktdaten in der Krisenvorsorgeliste (ELEFAND) des Auswärtigen Amts unter ELEFAND oder über die kostenfreie ELEFAND-App (erhältlich für Android und iOS) und schalten Sie die Funktion der Notfall-Benachrichtigung per SMS frei.
Eine Registrierung ist auch für kurzfristige Besucher möglich und sinnvoll. Machen Sie daher nach Möglichkeit auch Verwandte, Bekannte und Gäste auf ELEFAND bzw. die Krisenvorsorgeliste des Auswärtigen Amts aufmerksam.
Teilen sie diese Sicherheitshinweise gerne mit anderen Deutschen in Ihrem Bekannten- und Freundeskreis in Kenia.
Im Notfall ist die Botschaft auch außerhalb der Dienstzeiten über den Bereitschaftsdienst unter der Nummer +254-(0)721 322 443 erreichbar.
Mit besten Grüßen
Ihre Botschaft Nairobi
 
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Da kann man echt nur noch den Kopf schütteln. Wenn der Ölpreis von 65 auf 110 Dollar steigt, muss logischerweise auch der Sprit deutlich teurer werden. Protestieren müssten sie dann aber gegen den alten weißen verwirrten Mann, der die Situation verursacht hat.
Die Regierung kann da wirklich nichts dafür.
 
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Da kann man echt nur noch den Kopf schütteln. Wenn der Ölpreis von 65 auf 110 Dollar steigt, muss logischerweise auch der Sprit deutlich teurer werden. Protestieren müssten sie dann aber gegen den alten weißen verwirrten Mann, der die Situation verursacht hat.
Die Regierung kann da wirklich nichts dafür.

Ist evtl. zu kompliziert. Ist einfacher gegen die Regierung zu protestieren.
 
Da kann man echt nur noch den Kopf schütteln. Wenn der Ölpreis von 65 auf 110 Dollar steigt, muss logischerweise auch der Sprit deutlich teurer werden. Protestieren müssten sie dann aber gegen den alten weißen verwirrten Mann, der die Situation verursacht hat.
Die Regierung kann da wirklich nichts dafür.

Ist doch bei uns zu Hause das gleiche. Und manch Partei heizt das auch noch an.
Bei den Kenianern verstehe ich das noch eher als bei der heimischen Bevölkerung.
 
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Diese Sichtweisen sind recht schlicht. Ich habe die kenianische Opposition als relativ innovativ und ueberlegt wahrgenommen. Von daher sieht es fuer mich danach aus, dass man die Unzufriedenheit nutzen moechte und mobilisiert erneut gegen die Regierung. Bei anderen Themen verfolgen Bewegungen in Europa und anderswo dieselbe Strategie.
Die Kenianer als bloed darzustellen ist natuerlich einfacher und passt dazu noch zur eigenen Selbstwahrnehmung.
 
In Kenya legt die EPRA die Spritpreise monatlich fest - je nach Region.

Vielleicht haben die Kenyaner gehofft das der Preis subventioniert wird. Sind jetzt rund 50 ksh mehr als vor dem Iranproblem.
 
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