Afrika Infothread Togo

Stuart

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Muss nächsten Monat beruflich nach Togo/Lomé.
Gibt's hier einen Kollegen der ein paar Infos hat?
 
Ich hatte in DE drei Togolesinnen. Mit einer war ich fast 2 Jahre zusammen, die anderen waren Spielerei. Sie sind sehr nett und bei weitem nicht so abgezockt wie die Nachbarinnen aus Nigeria.

Du plaisir
 
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Hat jemand inzwischen mal Togo besucht? War ja mal eine von 4 deutschen Kolonien in Afrika (die kleinste übrigens).

Mich interessiert neben dem möglichen Erholungsfaktor auch, inwieweit man dort noch -ähnlich wie in Namibia- Spuren der deutschen Kolonialgeschichte finden kann und inwieweit Togo für männlichen Spaß geeignet erscheint?
 
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Spuren der deutschen Kolonialgeschichte gibt es, aber nicht soviele wie in Namibia: einige Gebäude und Kirchen, der renovierte Gouverneurspalast, der jetzt ein Museum ist, Pier, deutscher Soldatenfriedhof, Restaurant Alt-München und das zerfallene Seemannsheim daneben und - ganz wichtig - die SNB-Brauerei, die Djama-Bier ausschenkt.

Hobby: Ja, geht. Sonntags ist der Strand in Lomé eine einzige Party mit vielen aufgeschlossenen Mädels. Am billigsten dürfte der Strassenstrich hinter dem Hotel Palm Beach sein. Und in den Nobeldiscos im Hotel 2 fevrier oder Sarakawa oder Monte Cristo dürfte es am teuersten sein.

Erholsam: naja. Dafür wären dann die Hotels hinter dem Hafen, etwa Robinson Plage oder Marcello Beach wohl am besten. Aber das ist halt am Arsch der Welt und unter der Woche ist dort der Hund begraben.

Allgrmein ist Lomé halt ne sehr kleine überschaubare Stadt und es ist sehr ruhig.
 
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@Muzungu ... ich lehne mich jetzt mal aus dem Fenster und maße mir an, für nicht wenige hier zu sprechen:

Hast du nicht Lust, mal einen Thread dazu zu eröffnen? Für mich klingt es so, als ob du vor nicht allzu langer Zeit dort warst und uns das bislang verschwiegen hast ... ;-)

Ich schlage vor, ab 10 Likes wirst du dazu verpflichtet. 🍺
 
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Ich schlage vor, ab 10 Likes wirst du dazu verpflichtet. 🍺
@Gesperrter-Doppelaccount : Das ist sehr nett von Dir, aber leider habe ich nicht wirklich sehr viel mehr beizutragen. Togo ist jetzt nicht wirklich ne Urlaubsdestination. Der Preis für "normale" Mädels, also nicht die hardcore-Nutten, liegt so bei 20.000 FCFA, also knapp 30 EUR.

Wenn ich nochwas zum beitragen habe, dann werde ich das selbstverständlich hier posten. Videos von zwei Mädels aus Lomé hatte ich schon in den complimentary Afrika thread gepostet. Das sind beides so 20.000 FCFA-Mädels.
 
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Ich schreibe hier einfach mal weiter zum Thema Togo, obwohl dieser Thread eigentlich bei den Reiseberichten zu finden ist und es definitiv nicht mein Reisebericht ist. Aber viel habe ich ohnehin nicht. Ich teile es in paar Beiträge auf.

Das Visum kann man mittlerweile recht einfach online beantragen: https://voyage.gouv.tg/
Bei mir war es nach 24 Stunden schon da. Bei der Beantragung darf man die mittlerweile üblichen Verdächtigen beachten: Gesamtgrösse der Doks: max 2GB, Scan vom Pass, Passbild, Flugbuchung, Hotelreservierung, Kontoauszug, Krankenversicherung, etc.
Die Kosten liegen so zwischen 40 - 80 EUR, je nach Dauer (unter oder über 2 Wochen) und einfache oder mehrfache Einreise (das Land ist sehr klein).

Der Togo selber ist ein kleines Land. 8,5 Mio Einwohner, davon die Hälfte minderjährig. An der Küste fährt man von der Grenze Ghana zur Grenze Benin in einer Stunde. Nach Norden geht es ca. 1.000 km bis zur Grenze nach Burkina Faso, wobei sich dort die Sicherheitslage massiv verschlechtert hat und man als Tourist eigentlich nicht mehr dorthin gelassen wird. Touristen sollten derzeit nicht weiter als nach Kara (ca. 500 km nördlich von Lomé), aber auch dort wurden schon deutsche Touristen von wildgewordenen Sicherheitskräften des Landes verwiesen, aus Angst diese könnten Terroristen unterstützen. Naja, für unser Hobby ist das nicht so schlimm, da im Norden ohnehin noch nie viel los war. Kara hat noch eine Universität und ist dementsprechend gut.
 
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Lomé

Die grösste Stadt Togos ist natürlich die Hauptstadt Lomé und dort geht es dann "ein bisschen ab", aber es ist natürlich kein Vergleich zu grossen Städten Accra oder Abidjan an der Küste und erst recht nicht zur Metropole Lagos. Lomé ist klein und hat ca. 800.000 Einwohner, also ca. 400.000 Volljährige und insofern kennt irgendwie jeder jeden und alles spricht sich schnell rum. Nicht die besten Voraussetzungen für unser Hobby. Andererseits besteht dank ECOWAS Reisefreiheit und man kann auch einige Mädels aus den Nachbarländern treffen, die weniger Hemmungen haben.

Ich muss jetzt zugeben, dass ich nicht für unser Hobby nach Lomé gekommen bin und insofern alles nur am Rande etwas gestreift habe. Aber immerhin kenne ich die Stadt seit fast 20 Jahren und viel hat sich eigentlich nicht getan.
Der Strassenstrich ist weiterhin ab ca. 21 Uhr mitten im Stadtzentrum, unweit der Deutschen Botschaft, hinter dem Palm Beach Hotel zu finden. Preise unbekannt, aber viel wird es nicht kosten.
In den Nachtclubs der teuren Hotels und den schicken Nachtclubs sind weiterhin "Edelnutten", vorallem aus den Nachbarländern, zu finden. Ich habe keine Ahnung, was man da wirklich zahlt, aber aufgerufen werden erstmal 200 USD.
Für mich sind am interessantesten die "Hobby- Nutten", die einfach Geld brauchen, und die "normalen Mädels", die aber auch Geld brauchen. Diese kann man relativ einfach fast überall kennenlernen. Man muss aber selber den ersten Schritt machen und dann ist es nicht mehr weit bis zur Telefonnummer. In diesem Hobby-Bereich ist der übliche Preis für einen Weissen 20.000 FCFA, also ca. 30 EUR - natürlich ohne Zeitbegrenzung. Häufig können die Mädels aber nicht die ganze Nacht, sondern müssen irgendwann wieder nach Hause zu ihren Eltern, um dort das brave Mädel zu spielen. Viele der Mädels träumen von einem Sugar-Daddy und das Wort ist inzwischen auch in Togo bekannt.
Ganz interessant ist natürlich die Uni. Dort kann man einfach hingehen, es gibt paar einfache Restaurants und Kneipen im Campus und dort kann man auch sehr einfach Mädels ansprechen. Viele leben dort in den Schlafsäalen und sind ganz dankbar für ne Hotelübernachtung. Wie gesagt, die meisten Mädels lassen sich sehr gerne ansprechen.

Das ist jetzt so ein typisches 20.000 FCFA girl, das um 22 Uhr nach Hause muss, aber davor fast alles mitmacht. 19 Jahre

Anhang anzeigen VID-20231110-WA0017.mp4
 
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Hotspots, Hotels und Infrastruktur

Zu den Hotspots für "normale Girls": Die Uni hatte ich schon genannt. Mädels kann man grundsätzlich überall ansprechen. Die Partyzone am Wochenende befindet sich entlang des Boulevards 13 janvier, wobei es dort auch sehr teure Clubs gibt. Und für mich ist das Highlight in Lomé wirklich der Strand. Überall am riesigen Strand im Stadzentrum sind so kleine und grosse Biergärten und vorallem am Sonntag sind diese alle wirklich voll. Die ganze Stadt ist dann dort. Teilweise geht es dort dann zu wie auf dem Oktoberfest in München. Dort ist es dann sehr leicht, Mädels kennen zu lernen. Aber das sehen viele Togolesen natürlich auch so und man ist nicht alleine "auf der Jagd". Und teilweise muss man auf "underage" aufpassen. Ich hatte dort ein lustiges Erlebnis gegenüber vom Hotel Onomo: ich sass dort, trank Bier und konnte aus der Ferne zwei wirklich heisse Damen, sexy angezogen, beim Tanzen beobachten, die gefühlt alle Tische angetanzt haben. Und keiner hat die beiden angemacht. Ich hab dann bei paar Togolesen nachgefragt, wieso die keiner anmacht und die meinten nur: die sind zu jung 😉 und alle haben einen grossen Bogen, um sie rum gemacht.

Zur Sprache: Togo war bis zum ersten Weltkrieg deutsche Kolonie und danach französisch. Insofern ist heute der Togo frankophon, aber deutsch wird noch in Schulen gelehrt und man findet viele die paar Wörter deutsch sprechen. Aber natürlich kein Vergleich mit Namibia. Und da Togo ein kleines Land ist, und Ghana und Nigeria in Steinwurfweite sind, sprechen doch recht viele etwas Englisch.

Zu den Hotels: Es ist etwas mühselig. Ich kann nicht wirklich ein Hotel empfehlen. Die teuren (200 EUR und höher) sind eigentlich das Geld nicht wert, aber dafür teilweise ganz gut gelegen und mit etwas Infrastruktur. Eigentlich gibt es hinter dem Hafen Richtung Baguida und Benin paar nette Hotels am Strand. Aber da bist Du dann am Arsch der Welt und hast evtl. Probleme mit Ab- und Anreise. Bei deutschen Touristen scheint mir Robinson Plage (ca. 50 EUR) oder Marcello Beach (ca. 100 EUR) recht populär zu sein. Der Strand selber ist dort auch ganz nett, aber grundsätzlich ist das Meer dreckig und die Strömung ist sehr gefährlich. Entlang des Boulevard 13 janvier gibt es einige Hotels in allen Preisklassen. Das würde ich zum Partymachen empfehlen, aber erwartet nicht zu viel: man bekommt grundsätzlich wenig für sein Geld. Für ne Dienstreise würde ich das Hotel Onomo (150 EUR) am Strand, aber noch halbwegs im Stadtzentrum empfehlen, weil ich einfach diese Biergärten am Strand mag. Ich denke mal, die meisten Hotels sind girl-friendly. Ich kenne jetzt keins, welches es nicht ist: vielleicht ist es nicht das Guesthouse der katholischen Kirche, wobei ich es selbst dort nicht ausschliessen würde. Das alte deutsche Seemannsheim Beim Hafen gibt es seit Corona nicht mehr.

Zu den Restaurants: wie eigentlich in allen französischen Kolonien: gut und es gibt reichlich Auswahl. Es gibt aber auch paar ganz nette Fischlokale und togolesische Lokale. Im geringen Masse gibt es auch die "Maquis-Kultur" aus Burkina Faso und in den meisten Biergärten bekommt man gegrillte Spiesse zum kleinen Preis. Pizza ist auch sehr verbreitet. Ein deutsches Restaurant gibt es auch noch: Alt-München beim Hafen. Es wird seit über 30 Jahren von einem Elsässer geleitet. Mein Favorit ist es nicht.

Fortbewegung: Das Uber im Togo heisst Gozem und funktioniert genauso wie alle anderen vergleichbaren Apps. Barzahlung ist möglich. Das funktioniert meines Erachtens sehr gut.

Sicherheit: Es ist für afrikanische Verhältnisse sehr sicher und es scheint selten, etwas zu passieren. Natürlich gibt es Diebstähle, wie in allen armen Ländern. Im Vorfeld von Wahlen oder danach kann es immer wieder zu Unruhen kommen. Man darf halt nicht vergessen, dass die Präsidenten-Familie seit fast 60 Jahren an der Macht ist und das Land die typischen Merkmale einer Autokratie aufweist. Insofern sollte man Gespräche über die togolesische Politik vermeiden und beim Fotographieren vorsichtig sein.

Strand und Hotel beim Marcello Beach:
Anhang anzeigen 20240112_135409.jpg Anhang anzeigen 20240112_135358.jpg Anhang anzeigen 20240112_134937.jpg Anhang anzeigen 20240112_134921.jpg

Strand beim Hotel Robinson

Anhang anzeigen 20231123_165700.jpg
 
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