Part 11 – Shopping
Aus rein wirtschaftlicher Sicht ist dieser Part eine einzige

. Die Dame wollte gerne ins Terminal 21, und da dann endlich das Parfüm (s. Valentinstag) von mir bekommen. Aber sie kam nicht alleine, es war Sister mit dabei, außerdem eine dritte im Bunde, die (soweit ich das verstanden habe) auch bei den beiden wohnt, allerdings habe ich die nur selten zu Gesicht bekommen in den Calls.
Ich war was früher da, bin in ein wenig alleine umher geschlendert, dann kam ihr Anruf und wir haben uns getroffen. Erstmal was Essen gegangen und natürlich habe ich für die 3 bezahlt. Dann in ein paar Läden rein, am Ende hab ich meiner Dame ihr Parfüm gekauft, hat sich natürlich gefreut. Dann kamen mehr oder weniger subtile Hinweise auf „broken Phone“ (ein Klassiker, wie ich höre?) und sie hat mich zu einem Shop gezogen und fing wohl mit dem Angestellten an, Preise für ein iPhone zu diskutieren

. Da habe ich das erste Mal hart Nein gesagt und ihr zu verstehen gegeben, dass ich ihr das nicht kaufen werde. War dann auch ok, gab kein Drama.
Allerdings kamen die beiden Mitbewohnerinnen an und wollten auch noch irgendwas

– gab dann am Ende zwei fake Handtaschen für beide, jetzt nichts mega wildes, allerdings frage ich mich im Rückblick schon, warum ich da so spendabel war. Gab objektiv keinen Grund da Geld für die beiden auszugeben, aber in der Situation war es irgendwie ok für mich und ich wollte den positiven Vibe nicht stören.
Um mal was positives vom Nachmittag zu berichten: das war das erste Mal, dass ich sie „normal“ gesehen habe, sprich nicht im Bar-Outfit mit Rotlicht-Makeup. Ganz normal trendy gekleidet, leichtes Makeup, sah extrem süß aus. Und ohne High Heels ist mir aufgefallen wie klein die eigentlich ist.
Part 12 – die letzte Begegnung
Es fühlt sich schräg an, das so zu schreiben, aber mir ist gerade aufgefallen, dass ich sie an diesem Abend echt das letzte Mal in persona gesehen habe. Nach dem Shopping haben wir uns wieder getrennt und für abends in der Bar verabredet, same same. Ich glaube ich war danach noch in einer der einschlägigen Blow Job Bars, Druck abbauen.
Abends dann ein letztes Mal in die Bar, hatte 2h oder so bevor es zum Flughafen ging. In der Bar nichts spektakuläres passiert, alles wie gehabt, paar Drinks, dann hab ich sie mitgenommen und wir sind ein weiteres und letztes Mal in den ranzigen „short term room“, wo übrigens die Angestellten dort sie gut kannten, gab immer noch kurzes Geplapper. Erlebnis da war gut, aber rückblickend auch sehr „routiniert“ – was mich nachträglich stört. Die Nacht davor im Hotel war anders, aber das hier war fast wieder im „customer modus“, ich glaube die schaltet da praktisch auf Autopilot in dem Moment, wo sie mit jemandem im Schlepptau die Bar verlässt.
Was es dann noch anders gemacht hat: nachdem wir fertig waren und uns angezogen haben, fing sie echt an zu weinen „don’t want you to leave“. Klar, kann alles gefaked sein, hat sich aber in dem Moment doch echt angefühlt – können manche Leute echt auf Kommando Tränen vergießen? Sind dann noch in die Bar für ein letztes Getränk, und auch da hatte ich den Eindruck, sie wollte lieber in der Ecke mit mir sitzen, sich fast in meinem Arm verstecken, als da wieder auf der Bühne oder sonstwie loslegen zu müssen.
Anyway, irgendwann war die Zeit gekommen, und ich musste los, und sie blieb natürlich da. Ich zum Flughafen und zurück, maximal konfus, was passiert hier?