Rundreise Jordanien

Moin Jungs,

das Frühstück hier war besser als im letzten Restaurant, es gab hart gekochte Eier, Streichkäse,

Mortadella, Orangenmarmelade, ein Bohnenstew und natürlich die üblichen Verdächtigen,

Baba Ganusch, Humus etc.

Gegen 9:15 kamen unsere Ballonfahrer wieder, sie fanden es ganz gut, aber die weiteren Erzählungen ließen uns zu dem Schluss kommen, wir haben nichts versäumt.

Als sie nämlich auf den Abflugplatz kamen, standen dort eine Menge Leute.

Es stellte sich heraus, dass unter den beiden Ballons jeweils 4 Körbe angebracht waren, in dem jeweils 4 Leute Platz hatten.Es war eher eine Massenveranstaltung, als ein ruhiges Dahingleiten.



Nach dem die Beiden gefrühstückt hatten, gingen wir gegen 10 los zu unserer Wanderung.

Unsere Rucksäcke verstauten wir im Jeep und los ging es.

Am Anfang hat der Jeep jeden Kilometer angehalten um auf uns zu warten und eine Pause einzulegen.

Wir haben dann gebeten, etwas größere Etappen zu gehen, worauf auch eingegangen wurde.

Kareem war begeistert von unserem Marschtempo und wir haben die Tour tatsächlich fast 1,5 Stunden früher abgeschlossen als geplant.

Unterwegs haben wir einen einzelnen Olivenbaum gesehen, einige Inschriften von dem Volk, das vor den Nabatäern hier unterwegs war und eine alte Tempelruine, davon war aber nicht mehr genug über, als dass es sich gelohnt hätte, ein Foto davon zumachen.



Zwischendurch haben wir dann einen kleinen Snack zu Mittag gegessen, dafür waren wir gestern gefragt worden, ob wir lieber Feta Käse oder ein Dose Thunfisch wollten.

Dazu gab es Fladenbrot, je eine kleine Gurke, Tomate und Banane.

Ein kleiner Tetra Pack Orangensaft und ein paar Kekse rundeten das Ganze ab.



Ein Highlight durften wir auch erleben, wir kamen an einem Sendemast vorbei und wir hatten

für 15 Minuten wieder Internet.

Also schnell die Lieben zu Hause gegrüßt und weiter ging es.



Jetzt warten wir auf unsere Pferde, denn AS und ich wollen noch eine Stunde in den Sonnenuntergang reiten.



Wir waren die ersten Gäste bei diesem Anbieter, er hat vor 5 Tagen die Lizenz dazu erworben und baut sein Geschäft gerade auf. Im Moment steht nur die Koppel, aber er plant noch ein Gästezelt, eine Feuerstelle und einiges mehr.

Einen Internetauftritt hat er auch noch nicht, wird er aber sicher brauchen, um sein Geschäft zu vermarkten.

Nachdem er sich von unseren Reitkünsten überzeugt hat ( wir haben ihm Videos von unserem Ausritt in Dubai gezeigt ), konnte es los gehen.

Das war wirklich klasse, nach dem Aufwärmen haben wir einige Rennen ausgeritten.

Er hatte natürlich das bessere Pferd und immer gewonnen, aber das hat wirklich Spaß gemacht.

Wir sind auch an einem Sonnenuntergangsspott vorbei gekommen, da standen 20 Autos und 50 Leute haben sich um den besten Fotospot gestritten.

Leider hatten wir sehr nervöse Pferde, so dass die Fotos/Videos nicht sehr gut geworden sind.



Abends gab es dann zur Abwechslung mal wieder Muglaba. Das ist an sich schon sehr lecker, aber ein wenig mehr Abwechslung beim Essen würde ich mir schon wünschen.



Der Sternenhimmel ist hier nachts schon faszinierend, die Kälte aber auch. Wenn die Sonne noch nicht scheint, dann ist es hier tatsächlich saukalt.

Ich bin froh, das wir hier zwei Wolldecken zum schlafen haben, aber die Nase muss mit unter die Decke, sonst friert sie ab.

Um 7:30 ist Frühstück angesagt, dann soll es um 9 auf die 6km Wanderung gehen. Nach gestern wird das eher ein Spaziergang.
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Im Camp gab es auch mehrere Katzen, eine davon hatte vor 3 Tagen Junge bekommen.
Dafür hatte sie sich ein Zelt ausgesucht, das zu dem Zeitpunkt frei war.
Daraufhin hat der Campchef einfach das Zelt geblockt und nicht mehr vermietet.
Kamele haben wir auch reichlich gesehen.
Die liefen einfach frei herum, teilweise sind sie auch nachts in unser Camp gekommen.
Einige waren gehobelt, aber die meisten liefen so rum.
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Nicht verzagen, Google fragen:

Die Beduinen in Jordanien nutzen seit Jahrhunderten traditionelle Pflanzen und natürliche Substanzen aus ihrer Umgebung, um Seifen herzustellen und sich vor der extremen Wüstensonne zu schützen. Dazu gehören insbesondere Pflanzen, die als Seifenersatz dienen, sowie der Einsatz von Olivenöl und Schlamm aus dem Toten Meer
.
Pflanzen und Seifenherstellung:
  • Anabasis Syriaca (Adhuo/Shnan) : Diese Wüstenpflanze wird von Beduinen traditionell als Seifenersatz verwendet. Die Pflanze wird verbrannt, ihre Asche in Wasser eingeweicht und die entstehende Lauge zur Reinigung, insbesondere der Haare, genutzt.
  • Soda Rosmarinus (Salsola rosmarinus/Launderers' Potash) : Eine salzkrautartige Wüstenpflanze, die im Jordantal und am Toten Meer wächst. Sie wird seit undenklichen Zeiten von Beduinen als Seifenersatz verwendet und zur Herstellung von Nablus-Seife genutzt.
  • Traditionelle Seifen: Oft basieren die Seifen auf Olivenöl (Nabulsi-Seife), das in der Region traditionell handgefertigt wird.
  • Totes Meer Schlamm Seife: In Jordanien ist Seife, die mit mineralreichem Schlamm aus dem Toten Meer angereichert ist, für die Hautpflege weit verbreitet.
Lichtschutzfaktor (natürlicher Sonnenschutz) :
  • Artemisia herba-alba (Wüstenbeifuß) wurde in Studien als eine Pflanze mit hohem UV-Schutzwert unter den von Beduinen genutzten Heilpflanzen identifiziert.
  • Die Beduinen schützen sich traditionell eher durch Kleidung und das Meiden der Mittagssonne, als durch moderne Sonnencreme.
Weitere Pflanzen:
  • Artemisia judaica und Citrullus colocynthis werden ebenfalls als Heilpflanzen von Beduinen genutzt.
  • Die Schwarze Schwertlilie (Iris nigricans) ist die Nationalblume Jordaniens und an die sonnenreiche Landschaft angepasst.
Die Nutzung dieser natürlichen Ressourcen ist eng mit dem traditionellen Wissen der Beduinen über das Überleben in der Wüste verbunden.
Moin @Teddy
vielen Dank für Deine ausführlichen Weisheiten !
Hier zumindestens nochmal der Name der Seife, die daraus gewonnen wird.
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M Anhang anzeigen 20260219_132051.jpg Anhang anzeigen 20260219_134005.jpg Anhang anzeigen 20260219_142206.jpg Anhang anzeigen 20260219_143052.jpg
Moin Jungs,
mittlerweile sitze ich m ICE nach Hamburg.
Der Rückflug hat gut geklappt, in Amman haben wir noch 2 Mitstreiter in die Lounge eingeladen und ein bißchen vorgespeist.
Die Einreise in Frankfurt ging auch zügig vonstatten, nur damit wir noch gute 45 Minuten am Kofferband stehen durften.:(

Aber es stehen ja noch ein paar Tage zu berichten aus, damit geht es jetzt weiter :

Wahrscheinlich habe ich ein paar Fotos durcheinander bekommen, ich hoffe ihr seht es mir nach.


Nach dem Frühstück sind wir zu unserer Wanderung aufgebrochen, aufgrund der Vitalität unserer Gruppe wurde diese auf 9 km aufgestockt.

Der erste Stopp war bei einer kleinen Steinbrücke, auf der wir alle ein wenig rumgeturnt sind und fleißig Fotos geschossen wurden.

Es ging weiter zu einer anderen Steinbrücke, die etwas höher gelegen war und nicht von uns erklettert wurde.

Zum Mittag gab es, nein weder Huhn mit Reis, noch Reis mit Huhn, sondern Hack in einer Tomatengemüse Sauce und die gleiche Grundsauce als vegetarische Variante. Dazu wurde Brot gereicht und Thunfisch, Tomaten/Gurken Salat und . . . gereicht.

Das Essen wurde uns in Eisentöpfen angeliefert, die wir auf selbst gesammeltem Holz erhitzt haben.

Von hier haben wir dann die Jeepsafari begonnen, die uns unter anderem zum Pilzfelsen und einer weiteren Steinbrücke geführt hat.

Auch eine sehr enge Schlucht haben wir uns angesehen, in der Malereien und Schriftzeichen aus dem 6 Jahrhundert zu besichtigen waren.

In der Schlucht waren auch mehrere Löcher, in denen sich Wasser gesammelt hat.

Natürlich habe ich es geschafft, auszurutschen und mit einem Fuß vollständig n einem Wasserloch zu landen.



Den Abschluss bildete eine Düne, auf die allerdings nur noch 4 von unserer Gruppe noch rauf geklettert sind.

Beim Pilzfelsen und der Düne war jeweils ein Stand zu finden, an dem Souvenirs und heiße und kalte Getränke zu erstehen waren.

Auch hier war ich überrascht, das die Cola jeweils nur 1 JOD gekostet haben.

Bei uns hätten sie an solchen Touristen HotSpots mit Sicherheit mindestens 3 € pro Dose verlangt.

Obwohl im Moment noch Vorsaison ist, waren diese Spots schon gut besucht.

Ich möchte nicht wissen, wie es hier zur Hochsaison aussieht.



Gegen 16:00 Uhr waren wir wieder im Camp und haben sich die Anderen die Zeit mit spielen vertrieben, während ich meine Bilder auf den Computer geladen habe und den Bericht weiter geschrieben habe.



Nach Sonnenuntergang wird dann das Abendbrot gereicht, es gibt mal wieder Magruba, also Huhn mit Reis und Beilagen.
 
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Den Rest ( Rotes und Totes Meer ) werde ich wohl erst morgen oder übermorgen von zu Hause aus schreiben, denn das Internet hier im Zug
ist im Moment sehr schlecht und ich muss alles doppelt und dreifach schreiben, bzw. posten, sorry !
 
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