Luftfahrt News

Sollte ein A380 ein irgendwie geartetes Sicherheitsrisiko haben werden die aus dem Verkehr gezogen.
Ich mag den A350 und die 747 lieber, von daher sollen sie die doch einfach zu Frachtmaschinen umrüsten. 😉
Die 747?? Is doch wohl als Scherz gedacht?!?
350 und 380 nehmen sich nicht viel, kommt auf die Bestuhlung und die Reiseklasse an.... aber für mich die beiden besten Flieger zur Zeit!......
 
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@immerkann Der A350 hat eine definitiv günstigere Treibstoffbilanz gegenüber dem A380, der liegt mit ca. 3 ltr/100PKM um etwa 20% über dem des A350. Also ist der A350 gegenüber dem A380 deutlich. günstiger.

Klar. So wie man es mit der 737 max nach dem ersten Absturz eher nicht gemacht hat

Der Vergleich, wenn es denn überhaupt einer sein sollte, hinkt. Der A380 war eine vollständige Neukonstruktion, während die 737 MAX auf bereits bestehende Modelle aufbaute und bauseitig bedingte Nachteile (niedrig liegendes Fahrwerk, über dem Flügelprofil liegende Triebwerke) durch MCAS ausgeglichen werden sollten.

Im A380 stecken über 10 Jahre Forschung, Entwicklung, Konstruktion und umfangreiche Tests, bevor er überhaupt das erste Mal abgehoben hat. Mit über 15 Jahren Dienstzeit haben viele diese Flieger wesentlich mehr Betriebsstunden abgeleistet, als eine der 737 MAX. Dass nach einer solchen Dienstzeit Ermüdungserscheinungen auftreten, ist nichts außergewöhnliches. Es spricht eigentlich für die Qualität der Wartungsteams, dass diese Schäden entdeckt wurde. Leider wird verschwiegen, wie groß die festgestellten Risse überhaupt sind.

Zum Ablauf der Schadensbehebung: Design und Struktur werden in diesem Bereich eng zusammenarbeiten. Im Design wird entschieden, welche Maßnahmen getroffen werden, um die Schäden zu beheben. Anhand der Designvorgaben werden dann von der Struktur Verifizierungsrechnungen durchgeführt, sowohl unter dem Gesichtspunkt der Betriebsfestigkeit, als auch dem der Struktur. Dabei handelt es sich um einen iterativen Prozess, der solange optimiert wird, bis die verlangten Sicherheiten erfüllt sind. Erst dann wird ausgebessert und das Flugzeug wieder freigegeben.

von daher sollen sie die (Anm.: A380) doch einfach zu Frachtmaschinen umrüsten.

Das wird nicht passieren, Es wäre viel zu teuer und somit im Betrieb unwirtschaftlich. Aus den 2 Passagierdecks würden zwangsläufig 3 Frachtdecks werden. Der gesamte Aufwand für die Umrüstung würde sich nicht lohnen. Konventionelle Maschinen ließen sich im Vergleich dazu mit relativ wenig Aufwand umrüsten. Die Bereiche um die vordere und hintere Passagiertür wurden einfach über ein Drittel des Umfangs herausgenommen und durch Frachtluken ersetzt. Das war weder vom Design noch von der Berechnung her ein großartiges Problem.
 
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Ich war so frei, mal ein Video auf YT rauszusuchen. Die Doku habe ich mal gesehen und ich habe zwei Engineering-Projekte in Dresden gehabt. Airbus hat zusammen mit dem russischen Flugzeugbauer Irkut ein Gemeinschaftsprojekt A320 P2F (Passenger to Freighter) Conversion durchgeführt, jedoch wurde das Projekt 3 Monate vor Ende von Airbus wieder eingestellt.

 
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Weil sich ja einige in den letzten Tagen beschwert haben, dass ihre Airline es nicht hinbekommen hat bei schlechten Witterungsbedingugen einen pünktlichen Start hinzubekommen, empfehle ich dieses Video. Ich konnte auch einiges lernen. Auf komplexe Probleme gibt es halt leider nicht immer einfache Lösungen ;-)

 
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Auf komplexe Probleme gibt es halt leider nicht immer einfache Lösungen

Ich versuche mich mal an einer Antwort, ohne das Video angeschaut zu haben. Mal sehen, ob ich mich verrenne. :dog:

Soweit mir bekannt ist, funktioniert die Organisation des Flughafenbetriebs recht straff organisiert, indem Slots vergeben werden. Das sind die Zeitfenster, in denen ein Flieger abgefertigt wird und bereit ist für für den Take-off. Die Vergabe von Slots ist ein Hauptgeschäftszweig eines Airports und das bedeutet, dass diese Zeitfenster von A-Z durchorganisiert sind.

Wetter ist immer ein Störfaktor in solchen Planungen und wenn es dann zu einem Kälteeinbruch, Schnee oder Blitzeis kommt, sind Verzögerungen vorprogrammiert. Solche unvorhersehbaren Ereignisse sind nicht fix planbar, man weiß zwar, dass der Winter kommt und kann diesbezüglich eine andere Planung aufstellen, aber letztendlich bleibt es nicht kurzfristig planbar.

Es werden dann zusätzliche Maßnahmen erforderlich, die zwingend vorgegeben sind, beispielsweise die Enteisung der Tragflächen, wobei ebenfalls anzumerken ist, dass hier die Wirkung einer zeitlichen Begrenzung unterliegt und sie eventuell wiederholt werden muss. In der Häufung geplanter Abflüge führt das Zwangsläufig zu Verspätungen.
 
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«Man weiß nicht, was das Feuerwehrauto dort zu suchen hatte», erklärte Manuel Van Oordt, Chef von Latam Peru


 
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