Pattaya Mein erstes Mal in Pattaya!

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Nicht offen für weitere Antworten.
Hotte, schön das Du doch weiter schreibst...
Aus welchem Grund auch nicht.
Nur weil ich mit einer kleinen Textzeile eine Lavine ausgelöst habe?
Und sich jezt das halbe Forum darüber das Maul zerreist was ich doch für ein Arsch bin?
Steh ich drüber.

Gruß Hotte
 
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Patpong, und wie alles begann

Wir verlassen die Go Go Bar, und ich will unbedingt noch in die Bar, wo ich damals bei meinem ersten Thailand Urlaub Angoon kennen gelernt habe.
Diese Frau, mit der ich hier meinen ersten Urlaub eine Woche verbracht habe.
Obwohl das jezt schon einige Monate her ist, habe ich sie niemals vergessen.
Es war auch eine sehr intensive Zeit, in der ich zwar noch nicht so richtig durchgestiegen bin, wie Thaifauen ticken, aber jezt beim dritten Mal bin ich klüger.
Denke ich zumindest.

Wir laufen zu ihrer Bar, und ich kann es einfach nicht fassen. 😳
Sie sitzt auf einem Barhocker, und unterhält sich mit einer Kollegin.
Da ich mit Angoon alleine reden will,
,, parke" ich Aom und Bee an einem anderen Ende der Bar, sodass sie von dem Gespräch nichts mitbekommen können.
Wir bestellen noch zusammen die Getränke, und ich verabschiede mich mit den Worten, daß ich mit der Frau reden müsse.

Ich schaue nur in zwei ungläubige Gesichter, also erzähle ich kurz von meinem ersten Thailand Urlaub vor ungefähr 8 Monaten.
Da ich es bei Bee, und Aom mit zwei sehr verständnis vollen Personen zu tun habe, haben sie auch kein Problem damit.
Ich gehe von hinten an Angoon heran, und berühre leicht ihre Schultern, sie dreht sich um, und schaut mir in die Augen.
Zuerst kann ich Unverständnis sehen, später erkennt sie mich erinnert sich sogar an meinen Namen, und umarmt mich.

Wir nehmen Platz, ordern Drinks, und beginnen ein Gespräch.
Als die Anfangseuphorie etwas abgekühlt ist, frage ich sie was mit dem Ami geworden ist, den sie doch angeblich heiraten wollte.
Sie ist erstaunt, daß ich mich noch daran erinnern kann.
Ich meine na klar, du hast ja meinen Namen auch nicht vergessen.
Sie sagt, daß das immer so eine Art Selbstschutz von ihr ist.

Sie erzählt den Farangs immer, das sie jemand anders Heiratet weil sie ihr dann nicht die Hoffnung machen, wieder zu kommen.
Da sie das zwei Mal durch gemacht hat, sie hat gewartet und die jenigen sind nicht zurück gekommen.
Ich greife nach meinem frisch geöffneten Bier, und stürze es auf Ex hinunter.
Ich denke, verdammter Mist, warum bin ich nicht beim ersten Mal, wo ich in Bangkok im Dynasty abgestiegen bin,
hierher gekommen.

Dieser Urlaub wäre dann wohl ganz anders verlaufen.
Ich überlege, was ich tu kann.
Ich sage ihr, hätte ich gewusst, daß du hier bist, ich wäre zurück gekommen.
Sie schaut mich nur an, kann nichts sagen.
Ich nehme sie in die Arme, und sie beginnt leise zu schluchzen.
Ich sage ihr, das ich mit zwei anderen Mädels hier bin und ob das OK ist, wenn wir zusammen etwas trinken.
Sie sagt, of Course, und versucht zu lächeln, was ihr aber nicht so ganz gelingen mag.
 
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Ich frage mich so langsam was man den Mädels überhaupt glauben kann oder ob das alles nur lug und trug und Teil ihrer Show ist.
Bei allem was man hier und in anderen Artikeln so ließt würde ich ja fast gar nichts mehr von glauben.
@Hotte du überrascht doch immer wieder aufs neue. Weiter so. Nur frage ich mich wann du mal schläfst wenn ich sehe wann du die Berichte einstellst und du sie ja auch noch schreiben musst.
Hi

Hab I'm Moment ein paar Tage frei, da ich mit sehr wenig Schlaf auskomme, ist das kein Problem.
Will doch meine Leser nicht zu lange warten lassen.

Gruß Hotte
 
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Soi Nana

Wir bleiben ungefähr bis um 23 Uhr in Ihrer Bar, und zum Schluss habe ich eine Rechnung von 3000 Bath, da hätte ich sie eigentlich auch noch mitnehmen können.
Aber zu viert im Bett?
Nee wird mir dann langsam auch zu viel.
Ich sage ihr, dass ich morgen erst gegen 20 Uhr fliege, und ob wir uns noch einmal sehen können.
Sie überlegt kurz, und meint, daß sie mich morgen um 10 Uhr treffen will.

Ich gebe ihr noch die Karte vom Rambutri, und wir verabschieden uns für heute.
Als wir zur Straße laufen, um ein Taxi anzuhalten, knufft Aom mich in die Seite, und fragt mich was denn los sei.
Ich frage warum?
Sie meint, daß ich mich wie ein 14 jähriger, verliebte Teenager aufführe, und sie unbedingt mal mit mir reden muß.
Ich weiß es ja selber, aber die Zeit, mit Angoon kann ich halt einfach nicht vergessen.
Wir fahren zum Nana, und bevor wir ins Plaza gehen, suchen wir uns eine etwas ruhige Bar, wo Aom mir versucht, den Kopf zu waschen.

Ich bin allerdings um diese Zeit schon so ziemlich gut unterwegs.
Sie meint das alle Girls in den Bars, in den Go Gos und die Bordsteinschwalben genauso nur wegen einer Sache hier sind.
Und zwar wegen Geld, für ein Barmädchen so meint Aom wäre es das größte Glück wenn sich ein Farang in sie verliebt.
Ihr jeden Monat Geld schickt.
Sie selbst habe 2 von dieser Sorte.
Einen Holländer der im Monat 10000 Bath überweist, und einen Schweden, der ihr sogar 20000 Bath anweist.

Sie meint, daß sie an diese Gelder niemals ran geht, wenn sie mit der Arbeit in der soi 6 aufhört, und in den Issan zurück geht ist das ihr Startkapital in ein neues Leben.
Sie erzählt mir noch, daß sie Girls kennt die wie Bee in der Walkingstreet in Go Go Bars arbeiten.
Sie bekommen von Farangs 100000 oder mehr Bath überwiesen.
Und haben am Ende des Monats nichts.
Weil sie einfach nicht mit Geld umgehen können.

Bee bestätigt mir dieses, es sind wohl die Hälfte aller Girls, in ihrer Bar die Gelder aus aller Herren Länder bekommen.
Sie natürlich eingeschlossenen.
Und das ich aufpassen soll was ich mache, letztendlich geht alles nur ums Geld.
Ich bedanke mich bei den 2 Mädels für ihre Ehrlichkeit, bin aber total schlecht drauf.

Ich trinke noch 2 bis 3 Bier und habe danach einen absoluten Filmriss.
 
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Der letzte Morgen

Ich wache gegen 11 Uhr auf, habe jezt natürlich Angoon verpasst, aber das Gespräch von Gestern mit Aom habe ich nicht vergessen.
Und deshalb denke ich jezt etwas anders über die ganze Sache nach.
Nach Thailand zurück?
Auf jeden Fall !!!
Aber das nächste Mal ohne jegliche emotionale Bindung.
Fuck and forget, soll dann die Devise sein.
Ob das klappt?
Gute Frage!

Wir gehen nachdem ich eine eiskalte Dusche genommen habe erstmal etwas essen.
Die Reissuppe tut nach der Sauferei richtig gut.
Aom meint ob ich mich noch an unser Gespräch erinnern kann.
Ich meine, das ich das nicht vergessen habe, und bedanke mich bei ihr, daß sie mir die Augen geöffnet hat.
Sie lächelt, und meint, daß sie das ausnahmslos bei mir tun würde.
Bauchpinselei?
Villeicht, vielleicht auch nicht, wer kann schon in die Girls hinein schauen.

Auf jeden Fall ist Aom in meiner Beliebtheit Skala nochmal deutlich gestiegen.
Bee ist heute so ziemlich schweigsam, als ich sie frage warum das so ist, meint sie, daß sie auch einen kleinen Hangover hat.
Nun gut, wir werden es überleben.
Ich mache mal einen Kassensturz, hatte gestern nochmal 200 Euro getauscht, das waren 8640 Bath, jezt befinden sich noch ganze 1850 Bärte in meiner Hosentasche.
Fast 7000 Bath auf den Kopf gehauen?

Eigentlich fast ein Unding, na ja vielleicht haben sie mich ja auch mit der Getränke Rechnung beschissen.
Habe gehört, das die das gern bei angetrunkenen Leuten machen.
Man geht auf die Toilette, und in der Zeit werden einen einfach noch ein paar Zettel zusätzlich in den Holzbecher gesteckt.
Selbst wenn man noch durchsehen sollte, wird es verdammt schwer zu beweisen wieviel vorher getrunken wurde.

Ich kaufe noch ein halbes Kilo Chillys, für die Frau meines Freundes, die auch Thai ist, und schon 8 Jahre in Deutschland lebt.
Was dann mal der Gegenbeweis wäre, daß es durchaus auch mit einem Bargirl klappen kann.
Als wir zum Hotel zurück gehen, steckt mir Aom noch ihre Telefonnummer zu, und meint, daß ich sie 2 bis 3 Tage vorher anrufen soll, bevor ich zurück komme, dann kann sie sich frei nehmen, und die Barfine entfällt.
 
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Ein letztes Mal

Da um 16 Uhr mein Kleinbus zum Airport geht, ist die Zeit langsam ein wenig knapp.
Ich gebe den Mädels noch 1000 Bath, da sie ja noch nach Pattaya zurück kommen müssen.
Ich denke mir, das es echt gut ist, daß ich es diesmal so geplant habe, daß wenn ich zurück bin, noch 3 Tage frei habe.
So bleibt mir noch mehr als genug Zeit, nüchtern, und vernünftig die Sache zu überdenken.
Aber in meinem Hirn, reift bereits ein Plan.
Als wir im Hotel zurück sind packe ich erstmal meinen Rucksack.
Zum Glück bekomme ich auch sämtliche Sachen hinein.

Wäre ja auch zu blöd, wenn ich mich diesbezüglich verkalkuliert hätte.
Aom kommt zu mir, umarmt mich, und meint, daß sie es gar nicht fassen kann, wie schnell die Woche in Bangkok vorüber gegangen ist.
Mir geht es ehrlich gesagt genau so.
Man kann sich echt hier an die Girls gewöhnen, sodass es einem enorm schwer fallen kann nach Hause zu fliegen.

Ich lasse mich nochmal von den beiden massieren, bevor wir das Spiel beginnen.
Zuerst muss Bee dran glauben, und ich lasse mich von ihr bis fast zum Orgasmus reiten, stoppe sie kurz davor, und wechsle die Stellung indem ich sie zur Seite lege.
Aom schaut uns nur zu.
Nach einer Weile bin ich fast wieder soweit und stoppe erneut.

Dann ist Frauenwechsel angesagt, und ich beginne Aom in der Missi zu bearbeiten.
Es scheint ihr zu gefallen, da sie es in leisen Stöhnen quittiert.
Bee lehnt sich derweil über Aom, und leckt ihr die Brustwarzen.
Mit meiner linken Hand Finger ich Bees nasse Möse, die schon auszulaufen beginnt.
Dann möchte ich Aom noch ein letztes Mal in den Hintern ficken.

Ich nehme sie von hinten, und dringe langsam aber bestimmt in ihren engen Arsch ein.
Bee spielt ihr an der Muschi und es dauert nicht lange bis sie anfängt zu zucken, und zu Stöhnen als es ihr kommt.
Da ich davon natürlich völlig aufgegeilt bin kann auch ich mich nicht mehr zurück halten und komme in ihrem Hintern.

Wir haben noch eine ganze Stunde Zeit, die wir mit kuscheln im Bett verbringen.
 
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Der Abschied

Nachdem die Kuschelstunde leider vorbei ist, und der Zeiger der Uhr auf 15:15 steht gehe ich mich reisefertig machen, indem ich Dusche, und mich rasiere.
Aom gibt mir einen zweiten Zettel mit ihrer Telefonnummer, falls ich den ersten verliere.
In Mein Handy speichert sie die Nummer auf die Karte, und aufs Phone.
Nun kann ja eigentlich nichts mehr schief gehen.
Da die ,, Beziehung " zu Bee deutlich abgekühlt ist, verabschiede ich mich gleich hier in der Rezeption von ihr.

Sie bleibt hier, da sie zusammen mit Aom, nach dem diese mich verabschiedet hat, nach Pattaya aufbricht.
Aom begleitet mich noch zum Reisebüro, von welchem ich das Ticket zum Airport gebucht habe.
Ich verspreche mich zu melden, sobald ich gelandet bin.
Sie meint, daß sie wirklich gerne den nächsten Urlaub mit mir verbringen möchte.
Ich sage das ich das auch gerne machen will, bin mir aber noch nicht wirklich ganz sicher.

Der Mensch, der den Bus lenkt, kommt zum Reisebüro wir sollen ihm folgen, weil er mit seinem Kleinbus nicht hier her fahren darf.
Aom begleitet mich noch zum Bus, und als wir dort angelangt sind, nehmen wir Abschied.
Sie umarmt mich, sagt komm gut nach Hause, und dann schnell wieder zu mir zurück.
Ein letzter Kuss, und die Fahrt zum Airport beginnt.
Ich schaue noch lange zu dem Platz, wo wir uns verabschiedet haben.
Sie rührt sich nicht vom Fleck.

Auf dem Weg zum Airport grübele ich die ganze Zeit, aber wirkliche Pläne kann ich erst nach meiner Rückkehr machen.
Da ich noch fast 300 Bath auf meinem Handy habe, rufe ich meinen Bruder an.
Der mir erklärt, daß es keine Probleme mehr gibt.
Der Anwalt hat alle noch 5 lebenden Personen ausfindig gemacht, eine ist bereits gestorben, also muss die Kohle nur durch 5 Personen geteilt werden.
Nun bin ich definitiv beruhigt, und bei meiner Rückkehr einen klaren Kopf zu haben, nehme ich mir vor, auf der Reise keinen Alkohol zu mir zu nehmen.

Wir erreichen Suvannabumi gegen 17 :15, da mein Flug erst um 20:45 geht, habe ich noch etwas Zeit, 3000 Bath habe ich auch noch in meiner Tasche, also die beste Zeit, ein Bier aufzumachen.
Ich entscheide mich dagegen, gehe in ein kleines Café, bestelle mir ein letztes Mal meine geliebte Tom Yum Gung und einen Kaffee.
Und rufe Aom an.
 
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Die Rückkehr

Am Telefon meint Aom, das sie mit Bee im Bus sitzen, und nur noch 50 Kilometer zu fahren hätte.
Ich sage, daß ich nur noch etwas mehr als 10000 Kilometer zu fliegen habe, und wieder zurück, was dann zusammen nur lächerliche 20000 macht.
Sie lacht, na schön das mir das gelingt, sie zum Lachen zu bringen.
Wir beenden das Gespräch, und ich gehe zum Aeroflot Schalter, um meine Bording Pässe zu bekommen.

Mein Rucksack wird gewogen 11 Kilo, für Handgepäck eigentlich zu schwer, aber die nette Frau drückt beide Hühneraugen zu, und ich kann das alte Teil mit an Bord nehmen.
Also wenn der Hinflug schon nicht gut ausgelastet war, dann ist es der Rückflug noch weniger.
Liegt aber vielleicht auch daran, daß die Russen ja ein Party Volk sind, Villeicht hat es der eine oder andere übertrieben, und ist mit dem geliehenen Motorrad verunfallt.

Will ja niemand was schlechtes gönnen aber durchaus möglich.
Der Flug läuft relativ unspektakulär, nur 2 junge Russen sitzen vor mir, die wohl aus dem selben Grund in Thailand waren wie ich.
Ich höre mir jezt schmunzelnd 2 volle Stunden deren Abenteuer an, die echt nicht von schlechten Eltern sind.
Als sie fertig sind, meine ich nur, alle Achtung da habt ihr aber echt was erlebt.

Sie schauen erst mich an, dann sich gegenseitig, und brechen in lautes Gelächter aus.
Sie fragen mich, ob ich auch in Pattaya war, ich meine, in Pattaya, und in Bangkok.
Und das mit 2 hübschen Girls.
Damit habe ich natürlich ihre Neugier geweckt.
Und sie fordern mich auf, doch mal zu erzählen.
In einer kurzen halben Stunde unreiße ich ihnen die 2 Urlaube, und als ich noch erwähne, daß den ganzen noch ein Dritter folgen soll, klappt den beiden fast die Kinnlade herunter.

In Moskau gelandet, habe ich diesmal knapp 4 Stunden über die Zeit zu bringen.
Ich lerne Ingo kennen, der hier eine Freundin hat wie er mir stolz erzählt.
Als ich ihm sage das ich gerade aus Thailand komme, wird er hellhörig, dort wollte er immer schon einmal hin.
Und ich soll ihm doch mal bitte aufklären wie das ganze Procedere mit den Mädels läuft.
Ich erzähle ihm ein bisschen was von Bangkok, aber lasse natürlich nicht aus, das, daß eigentliche Ziel Pattaya lautet.

Er ist sofort angefixt, stellt Fragen, bis ich denke, daß ich mir gleich den Mund fusselig rede.
Aber alles in allem ist er ein absoluter Kumpeltyp nun gut, mit Berlinern war bis jetzt immer gut auszukommen.
Wir sitzen im Flieger nebeneinander, und quatschen in einer Tour über Thailand.
Ich muss mir ein paar Mal Wasser nachbestellen weil von der vielen Sabbelei mein Mund immer trockener wird.

Wir landen fast pünktlich um 8 Uhr in der Früh in Berlin Schönefeld.
Ingo läd mich spontan, auf einen Umtrunk bei sich in Marzahn ein.
Da heute Sonntag ist, und ich erst morgen zum Anwalt muss nehme ich das Angebot an.
 
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Welcome to Berlin

Nachdem wir eine halbe Stunde am Gepäckband auf Ingos Tasche gewartet haben verlassen wir den Flughafen in Richtung S Bahn.
Wir fahren dann nach Marzahn wo er alleine eine 2 Raum Platten Wohnung bewohnt.
Als wir vor dem Haus stehen, frage ich, was wir denn trinken wollen.
Er meint, er hat Bier, Whiskey, Wodka, Wein, und noch jede Menge anderer Schnaps Sorten.
Er grinst mich an, und meint, bei mir ist noch nie einer verdunstet.

Als ich sein ,, Lager" sehe kann ich auch verstehen warum.
Ich lache, und sage, damit kann mann eine Ganze Kompanie besoffen machen.
Er lacht, und meint, aber nicht mehr heutzutage.
Ich frage wie er das meint.
Er meint, na bei der Bundeswehr tun sie doch nur noch rumsaufen, und sind deshalb so ziemlich trinkfest.
Der war gut, in meiner Zeit, wurde dort auch so ziemlich über die Stränge geschlagen.

I'm Wohnzimmer hat er jege Menge Schals vom 1. FC Union Berlin aufgehengt.
Und so haben wir gleich noch ein zweites Gesprächsthema, da das auch mein Club ist.
Ich denke gerade an Aom, und schreibe ihr eine SMS, das ich in Berlin gelandet bin, und das alles OK ist.
Nach 3 Minuten kommt die Antwort, sie vermisst mich, und wartet auf meine baldige Rückkehr.
Ich sage, daß ich nach Möglichkeit morgen alles kläre, und mich dann bei ihr melden werde.

Als Antwort kommt, daß sie warten wird, und ich mich beeilen soll.
Ingo macht eine gute Flasche Wodka auf, die er in Moskau gekauft hat.
Um nicht zu schnell voll zu werden, stellt er Gurke, Käse und noch andere Dinge auf den Tisch.
Wir trinken erstmal einen, und ich erzähle ihm den ganzen Bericht, wie ich ihn euch erzählt habe.
Er meint nur, wie geil ist das denn.
Er sagt, wenn ich jetzt wirklich nochmal fliege kommt er mit.
Ich kann das Feuer in seinen Augen sehen, darauf trinken wir das nächste Glas.

Da jetzt Sonntag ist, sage ich das es aber auf jeden Fall nichts vor Mittwoch oder Donnerstag wird.
Er meint so schnell.
Überlegt kurz, und fragt, wie lange ich fliegen will.
Ich sage, für einen Monat, dann braucht man auch kein Visa.
Im gleichen Moment frage ich ob er noch einen Reisepass hat.
Er meint, dass er natürlich einen hat, wie könnte er sonst nach Moskau fliegen.

Habe ich Blitzbirne natürlich wieder völlig vergessen.
In 2 Stunden trinken wir die ganze Flasche aus.
Ich bin nicht voll, da wir gut dazu gegessen haben.
Er öffnet noch eine zweite, die wir aber nur zur Hälfte leeren.
Ich frage wie er das bei sich auf der Arbeit mit Urlaub regeln will.
Er meint das er in der Versicherungsbranche selbstständig ist, er geht noch die paar Tage bis es losgeht etwas machen, und dann kommt er mit.

Ich soll nur rechtzeitig Bescheid sagen.
Er will mich unbedingt noch zum Ostbahnhof bringen, von wo mein Zug in meine Heimatstadt fährt.
Habe ich nichts dagegen, da ich mich nicht überall in der Hauptstadt auskenne.
 
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Home sweet Home....

Wir fahren dann zum Ostbahnhof, von wo wir uns verabschieden, Ingo ist ein wirklich prima Kerl, er ist nur 3 Jahre älter, vielleicht ist das auch der Grund warum wir uns so gut verstehen.
Der Zug, ist gerade einmal 20 Minuten aus Berlin raus, da gibt es eine Vollbremsung.
Gegenstände fliegen in der Gegend herum, man hört Schreie, Leute fluchen.
In etwa 10 Minuten nach dem der Zug zum Stehen kommt, ertönt eine Ansage, das sich jemand vor den Zug geworfen hat.
Und das es auf jeden Fall länger dauern wird.

Na Prima denke ich, hätte der nicht einen Zug später nehmen können?
Ich weiß, ein wenig makaber, aber He ich bin mittlerweile 20 Stunden ohne Schlaf, bin vom Vodka gut angegangen, und habe jezt die nötige Bettschwere, um prima schlafen zu können.
Nach einer weiteren halben Stunde werden die Fahrgäste langsam ungeduldig, es fallen auch einige nette Worte, die ich hier nicht wiedergeben möchte.

Dann kommt die Durchsage das der Zug geräumt wird, wir hätten allerdings etwas 800 Meter an den Gleisen lang zu laufen, um ins nächste Kaff zu gelangen.
Wo Busse auf uns warten.
Es kotzt mich einfach nur an.
Wochen lang in Thailand gewesen, nicht eine besch.... Situation erlebt, und nun wieder back im Emanzenland, und dann das.
Mein nächster Gedanke ist, ich muss so schnell wie möglich zurück.

Aber gut, bis morgen muss ich mich noch gedulden, um weitere Schritte zu planen.
Also raus aus dem Zug, manche sind echt noch so abgebrüht, und laufen nach vorne, um sich die Leiche anzuschauen.
Man kann schon verstehen, daß es nicht weiter geht, da der Fahrer wahrscheinlich einen Schock hat, die Polizei die ganze Sache sicher aufnehmen muss.
Und wohl der Leichenbeschauer herbei gerufen wird.

Wir laufen die 800 Meter, und ich habe Glück, daß ich zu den ersten 50 Leuten gehöre die am Bus sind, da der Rest erstmal auf den zweiten Bus warten darf.
Zwischendurch ruft Ingo mich an, und fragt, ob ich schon zu Hause bin.
Ich sage ihm, daß es wohl noch dauern wird, da sich jemand vor den Zug geworfen hat.
Und ich jezt zum Bus laufen muss.
Er meint auch, daß ist ja echt ,, prima"
gerade wieder zurück und dann so etwas.

Nun gut, lässt sich leider nicht mehr ändern.
Wir verabreden, daß ich ihn morgen Anrufe, wenn ich genaueres weiß.
Er beendet das Gespräch mit dem Worten, lass es dir gut gehen.
Das werde ich, ich freue mich auf mein Bett.
 
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