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Tag 15
Weiter geht's: da waren wir also. Wir fuhren in das Dorf rein. Ich hatte es mir ganz anders vorgestellt. Wie ein Dorf halt. Aber es war eigentlich nur eine Ansammlung von Wellblech Hütten. Mit ein bisschen Steinen Außenrum.
Häuser?? Von Häusern weit und breit nichts zu sehen. Hühner rannten auf der strasse rum und Kinder spielten. Strasse?? Eher nur ein Feldweg...Meine Fresse die nackte Armut schrie einen geradezu aus jeder Hütte an. Aber die Menschen schauten alle freundlich und lächelten. Trotzdem hatte es mir die Sprache verschlagen. Es war wie ein Kulturschock. Ich habe mir natürlich nichts anmerken lassen ihr Gegenüber. Aber das war schon wirklich richtig heftig was ich da sah.
Pim war total aufgeregt und glücklich. Sie sagte da hinten ist das Haus meiner Eltern. Hmmmm Haus?? Ich sehe weit und breit kein Haus.
Ich sehe nur eine weitere Wellblechhütte vorne offen ohne Türen. Die Leute aus den anderen Hütten standen alle vor ihren Hütten und beobachteten uns. So als ob sie wüssten das wir kommen. Wird wahrscheinlich auch so gewesen sein.
Wir halten vor der Hütte (ich kann den Ausdruck Haus dafür nicht verwenden ich bin Bauunternehmer
) Es sitzen drinnen eine alte Frau. Eine jüngere. Und ein alter Mann. Auf ihren Plastikstühlen. Die junge Frau liegt am Boden auf einer Decke sie kommen raus. Pim steigt aus. Die alte Frau und sie fallen sich in die Arme. Das wird die Mutter sei OK. Der Mann kommt und umarmt sie. Der Vater OK. Und die jüngere Frau wird wohl ihre ältere Schwester sein. Auch die umarmt pim. OK jetzt geht's los. Nützt ja nix. Ich steige aus und gehe um den Wagen. Die alte kommt mir entgegen und umarmt mich herzlich und Wai und Gedöns halt.
Ich laufe weiter auf den Alten Mann zu. Auf einmal haut er die hacken zusammen wie beim Militär halt üblich. Steht stramm und grüsst mich Militärisch. Eieiei was mache ich denn jetzt?
Ich will nichts falsch machen was vielleicht respektlos rüberkommen könnte. Also mache ich das was mir in dieser Situation am logischsten erschien. Haue auch meine hacken zusammen stehe stramm und Grüße ihn Militärisch zurück. Was für eine groteske Situation. 

Er lächelt freundlich und macht seinen Wai. Ich gehe hin und gebe ihm die Hand. Er hat einen sehr festen Händedruck für so einen kleinen Kerl.
Die Schwester kommt auch angetrottet. 5x Wai und Wai und Wai. Ich merke das die hier mehr Respekt vor mir haben als ich vor ihnen hatte. Nicht das ich keinen Respekt gehabt hätte. Aber sie waren schon fast unterwürfig. Mr ist sowas immer peinlich. Ausser der alte der war mir auf Augenhöhe. Aber klar der Mann war Offizier und das Oberhaupt der kleinen Sippe.
Es ergibt sich jetzt folgendes Bild. Die kompletten Kinder aus dem Dorf schleichen ehrfürchtig um das Auto rum. Klar grosser Toyota SUV der war wohl mehr wert als alle Hütten im Dorf zusammen.
Die Nachbarn stehen alle vor ihren Hütten und schauen neugierig. Und ich der Farang mittendrin. 
Den alten hatte ich im Sack das hab ich gleich gemerkt. Der militärische Gruß hatte ihn wohl beeindruckt. Und er war ein stolzer Mann das merkte man an seiner Art. Nix mit unterwürfig. Auf Augenhöhe mit mir. Das gefiel mir.
Fortsetzung folgt
Weiter geht's: da waren wir also. Wir fuhren in das Dorf rein. Ich hatte es mir ganz anders vorgestellt. Wie ein Dorf halt. Aber es war eigentlich nur eine Ansammlung von Wellblech Hütten. Mit ein bisschen Steinen Außenrum.
Häuser?? Von Häusern weit und breit nichts zu sehen. Hühner rannten auf der strasse rum und Kinder spielten. Strasse?? Eher nur ein Feldweg...Meine Fresse die nackte Armut schrie einen geradezu aus jeder Hütte an. Aber die Menschen schauten alle freundlich und lächelten. Trotzdem hatte es mir die Sprache verschlagen. Es war wie ein Kulturschock. Ich habe mir natürlich nichts anmerken lassen ihr Gegenüber. Aber das war schon wirklich richtig heftig was ich da sah.
Pim war total aufgeregt und glücklich. Sie sagte da hinten ist das Haus meiner Eltern. Hmmmm Haus?? Ich sehe weit und breit kein Haus.
Wir halten vor der Hütte (ich kann den Ausdruck Haus dafür nicht verwenden ich bin Bauunternehmer
Ich laufe weiter auf den Alten Mann zu. Auf einmal haut er die hacken zusammen wie beim Militär halt üblich. Steht stramm und grüsst mich Militärisch. Eieiei was mache ich denn jetzt?
Er lächelt freundlich und macht seinen Wai. Ich gehe hin und gebe ihm die Hand. Er hat einen sehr festen Händedruck für so einen kleinen Kerl.
Die Schwester kommt auch angetrottet. 5x Wai und Wai und Wai. Ich merke das die hier mehr Respekt vor mir haben als ich vor ihnen hatte. Nicht das ich keinen Respekt gehabt hätte. Aber sie waren schon fast unterwürfig. Mr ist sowas immer peinlich. Ausser der alte der war mir auf Augenhöhe. Aber klar der Mann war Offizier und das Oberhaupt der kleinen Sippe.
Es ergibt sich jetzt folgendes Bild. Die kompletten Kinder aus dem Dorf schleichen ehrfürchtig um das Auto rum. Klar grosser Toyota SUV der war wohl mehr wert als alle Hütten im Dorf zusammen.
Den alten hatte ich im Sack das hab ich gleich gemerkt. Der militärische Gruß hatte ihn wohl beeindruckt. Und er war ein stolzer Mann das merkte man an seiner Art. Nix mit unterwürfig. Auf Augenhöhe mit mir. Das gefiel mir.
Fortsetzung folgt


