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Der Untergrund, ein Einschub
Kontraste, sagt man, erwecken das Bild zum Leben.
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3 Flugstunden entfernt.
Nachdem sie 3 Schlücke von ihrem Ladydrink-Bier, um das sie meinen Freund angegangen ist, intus hat, entschwindet die bezaubernde Langhaarige wieder auf die Straße vor ihrer Bar am Eingang der Walking-Street in Pattaya, um weitere Kunden zu akquirieren.
Ich gehe zu ihr und frage sie, ob sie uns angesichts des eben von meinem Freund ausgegebenen Getränkes nicht vielleicht noch etwas mit ihrer wertvollen Anwesenheit beschenken wolle. Dies quittiert sie mit einem verächtlichen Blick zur Seite und begibt sich an das jenseitige Ende der Bar. Fortan werden wir keines Blickes mehr gewürdigt.
In einem der Barkomplexe an der Walkingstreet, die Mädchen stehen immer schön durch den Bartresen abgeschottet vom Kunden, werden wir mit großem Trarar angelockt, das scheint eine lustige Stimmung zu verheißen.
Kaum haben wir unser Singha bestellt, tritt eine schlagartige Verwandlung ein: Alles erstarrt wie zur Verkündung des jüngsten Gerichtes. Wir sind zur nebensächlichsten Nebensache der Welt geworden, -bis sich das Bier dem Ende zuneigt. Sollen wir dableiben?
Wir werden in eine Gogo im Nana-Kompex in Bangkok (Nana Entertainment Plaza, kurz NEP, nomen es omen !) hineingezerrt. 6 Holde auf der Bühne, barbusig.
Eine nach der anderen tritt ab, zuletzt noch 4 wohlgeformte Brüste. Davor aber eine dickdummdreiste Waitress, der die Einfalt aus dem Gesicht springt und die in alle Richtungen gähnt, neben ihr eine weitere im trauten Zwiegespräch mit ihrem Mobiltelefon.
Ich gehe auf die beiden zu und frage sie, ob sie sich vielleicht aus meinem Blickfeld, d.h. aus dem Bereich zwischen meinem 160-Baht-Bier (4 Euro) und dem beiden Tänzerinnen bewegen könnten. Dies trägt mir unwillige und abwertende Blicke ein und unverschämte Kommentare, die mir meine Begleiterin hernach übersetzt.
Natürlich haben sich auch im Land des Lächelns einige Erlebnisse angeschlossen, die diesen Euphemismus rechtfertigen. Davon später noch.
Wer nach Thailand fährt, sollte die Wärmedecke nicht vergessen, es sei denn, ein dickes Fell schützt ihn.
Oder ein Herz, das noch bebt und gewärmt wird von Erinnerungen an die Philippinen.
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