Rundreise Vierte Erwachsenenreise

aufdersuche46

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Diesmal wegen Landschaft....

Ich packe gerade meine Koffer. In ein paar Tagen geht es los!

Diesmal wird es eine Rundreise durch Asien mit einem kurzen Stopover in Bangkok. Die Reise hatte ich bereits im letzten Jahr gebucht.
Für mich sollte es ein neues Flugerlebnis werden, auf dass ich mich gefreut hatte.

Richtung Asien meide ich, sofern möglich, Fluglinien des mittleren Osten. Um den Jetlag zu vermeiden, bevorzuge ich Nachtflüge aus Europa mit einer Flugzeit von mindestens 9 Stunden. Anderenfalls bräuchte ich Tage um mich mit der Zeitverschiebung anzufreunden. Wer meine bisherigen Reisen verfolgt hat, weiß dass ich in der Regel nur wenige Tage unterwegs bin.

Insgesamt werden es diesmal zehn Flüge. Und obwohl ich den mittleren Osten außen vor lasse, musste ich aufgrund der aktuellen Lage einige Flüge mehrfach umbuchen. Man merkt, dass die wirtschaftliche Lage bei den Airlines sehr angespannt ist. Deshalb bin ich noch ein wenig skeptisch ob alles wie geplant ablaufen wird.

Bereisen werde ich China, Vietnam, Kambodscha und Thailand. Ich mache mir keine Illusionen - diesmal werde ich zum wichtigsten Thema wenig besteuern können. Aber ich versuche natürlich trotzdem mein Glück :lach1:

Fortsetzung folgt....
 
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Endlich geht es wieder los…

Zum Vater- bzw. Herrentag habe ich mir dieses Jahr selbst eine Freude gemacht. :efant:

Der Konflikt am Golf hat dieses Vorhaben aber fast zunichte gemacht - die Reiseplanung musste ich aufgrund zahlreicher Flugverschiebungen mehrfach umplanen. Deshalb wollte ich hier nicht über ungelegte Eier sprechen. Aber nun sitze ich an Bord und kann mit der Berichterstattung beginnen.

Auf meiner To-Do Liste stand die neue Lufthansa Allegris First Class Suite.
Die Allegris Business habe ich schon mal ausprobiert. Das war jetzt nicht so mein Fall. Zu Gunsten der Abschottung von den übrigen Passagieren empfinde ich das Platzangebot etwas beengt. Aber mit der Meinung stehe ich wohl alleine. Viele Passagiere sind begeistert.

Derzeit werden die Lufthansa Flieger nach und nach auf die Allegris Kabine umgerüstet. Es gibt noch nicht so viele Flieger und Routen. Folglich findet man kaum Angebote – und Optionen mit Meilen habe ich bislang vergebens gesucht.

Mit viel Glück konnte ich dann im November ein bezahlbares Ticket ergattern. Vorweg, es hat sich gelohnt!

Gestartet bin ich in Zürich. Zunächst ging mit einem Zubringerflug nach München. Bei diesem Flug gibt es natürlich keine First Class – die Business Class unterscheidet sich von der Economy nur in dem freien Mittelplatz. Aber man kann trotzdem bereits als First Class Passagier einchecken. Das bedeutet extrem kurze Wege. Direkt hinter dem Schalter und der Gepäckaufgabe gibt es nach wenigen Metern einen eigenen Zugang in die First Class Lounge. Kurz davor befindet sich noch die „eigene“ Handgepäckkontrolle. Wartezeiten gibt es also nicht.

Das ist die SWISS First Class Lounge für Flüge im Schengen Raum. Für internationale Flüge gibt es eine weitere Lounge auf der anderen Seite des Flughafens. Dorthin könnte man sich dann shuttlen lassen.

Anders als in Frankfurt wird man nicht mit einer Limousine zum Flugzeug gebracht. Man geht zu Fuß zum Gate.

Fortsetzung folgt - natürlich auch Bilder
 
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Swiss Lounge

Sorry, aber mangels vernünftigen WLAN kam ich bislang nicht dazu Euch die versprochenen Bilder hochzuladen.

Das hole ich jetzt nach:

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Kulinarisch gebe ich der SWISS First Lounge die Bestnote. Da kann Lufthansa (LH) nicht mithalten. Alle übrigen von mir genutzten Airlines liegen (bzgl. Lounge) weit unter dem LH Niveau.

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Bzgl. Ausstattung und Wohlfühlfaktor spielt das LH First Class Terminal in Frankfurt in einer anderen Liga. Da kann die SWISS nicht mithalten.

Ich weiß - alles jammern auf höchstem Niveau. Aber privat bucht man einen First Class Flug nicht alle Tage. Für viele von uns ist es ein einmaliges Erlebnis.
Und das soll als Hilfestellung verstanden werden, wenn man sich dieses Erlebnis einmal gönnen möchte!
 
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Lufthansa First Class Lounge München

Von Zürich ging es nach München. Hier nutzte ich die Zeit für einen Besuch der Lufthansa First Class Lounge. Es gibt zwei davon. Eine im Hauptterminal und eine im Satelliten Terminal. Ich persönlich finde letztere mit dem Blick auf das Vorfeld interessanter. Aber alles Geschmackssache...

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Apropos Geschmack - ich habe nichts gegessen, ich wollte für den Flug noch etwas Platz lassen!
 
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Der Flug!

Direkt am Empfang der First Class München sitzt für die wenigen First Class Passagiere ein eigener Mitarbeiter der Bundespolizei. Dieser kontrolliert den Pass und sonstige Dokumente.

Dann geht es in München zu Fuß zum Gate.

Geflogen wurde in einem Airbus A350-900. Dieses Flugzeug hat 3 First Class Suiten. Eine jeweils am Fenster und eine in der Mitte. Die Mittlere dürfte Euch am meisten interessieren, bietet sie doch Platz für 2 Passagiere. Man könnte es als Kuschelabteil bezeichnen – man sitzt gemeinsam auf einem sehr breiten Sitz – der sich später in ein breites „Ehebett“ verwandelt. Mit der passenden Begleiterin könnte das zu einem einzigartigen Erlebnis werden… :liekas:

Zur Zeit meiner Buchung kostete dieser Platz für Einzelnutzer einen kräftigen Aufschlag – fast in der Höhe eines zusätzlichen Business Platzes. Das hätte mein Budget gesprengt. Nutzt man sie zu zweit, werden zwei Tickets fällig. :jil:

Das hat sich zwischenzeitlich geändert. Es gibt nach Auskunft der Mitarbeiter am Schalter ab Juni keinen Aufpreis für Einzelnutzer und einen Discount für die Doppelnutzung. Wurde wohl kaum angenommen…

Wenige Tage vor Abreise bot man mir die mittlere Suite kostenfrei an. Ich überlegte lange, bin aber nun froh mich dagegen entschieden zu haben. Diese Suite hat nur einen Zugang, die andere Wandseite lässt sich nicht öffnen. Und es gibt in der Mitte natürlich keine Fenster. Wenn die beiden Einzelsuiten (an den Fenstern) ihre Türen geschlossen halten, sitzt man in einer „dunklen Box“. Das wäre für mich nichts, ich brauche Raumgefühl.

Hier ein paar Bilder meines Sitzes.

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Die Türen können zwischen Start und Landung geschlossen werden. Ich ließ sie offen, lernte sie aber zu schätzen. Zum Umkleiden muss man nicht mehr mit Sack und Pack zur Toilette. Und in der Nacht haben die Flugbegleiter meine Türen geschlossen. Ob ich deshalb so gut geschlafen habe - oder es am Alkoholkonsum lag, kann ich nicht sagen.

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Auf jeden Fall verging die Nacht wie im Fluge….

Begrüßt wird man an Bord namentlich mit einem Glas Jahrgangschampagner. Um die 3 bis maximal 4 Passagiere kümmern sich 3 Flugbegleiter. Und für diesen kleinen Kreis steht eine eigene Toilette zur Verfügung. Folglich gibt es keine Wartezeiten.

Das Menü an Bord lässt keine Wünsche offen. Hier mal der Blick auf einige Seiten.

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Nach dem Start folgt der Gruß aus der Küche

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Danach das Kaviar-Menü…

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Dann verschiedene Vorspeisen…

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Und das gewählte Hauptmenü…

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Die Weinbegleitung ist sensationell. Zum Kaviar wählte ich Champagner, zum Spargel Weißwein und als Dessert einen Roten – übrigens mein absoluter Lieblingswein aus Südafrika. Davon hatte ich einige Flaschen zum Geburtstag bekommen – würde ich mir selbst niemals kaufen.

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Ich trank viel zu viel…..

Danach verwandelt die Crew den Sitz in ein Bett. Man erhält einen Pyjama und kann unbeengt schlafen. Der neue Sitz ist ausgesprochen bequem.

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Zum Frühstück habe ich frisch zubereitetes Rührei mit Kaviar gewählt. Hatte ich noch nie gegessen, schmeckte „himmlisch“

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Während dem Flug gab es zahlreiche interessante Gespräche mit der Crew mit vielen Reisetipps. Am Ende übergab man mir diese Karte:

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Das hat schon Stil und findet man wohl bei keiner anderen Airline!

Nach dem Ausstieg wartete eine LH Mitarbeiter und brachte mich auf kürzesten Weg an den Schlagen vorbei durch Passkontrolle, Gepäckausgabe und Zoll bis zum Maglev – der „deutschen“ Magnetschwebebahn Richtung Schanghai Zentrum.

Ich hatte auf die Uhr geschaut – nach verlassen des Flugzeugs dauerte es trotz Toilettenbesuch keine 20 Minuten bis ich am Ticketschalter der Magnetschwebebahn ankam….

Fortsetzung folgt....
 
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