Der ganz normale Wahnsinn – TH-PH und zurück

Wir springen zusammen von Bar zu Bar, schauen im D-Time rein, dann im Dollhouse, danach geht’s ins La Bamba.

Das Dollhouse ist riesig im Vergleich zu den anderen Bars. Die Choreographien sind auch nicht der Hammer, aber die ganze Aufmachung mit der runden Bühne in der Mitte und den Emporen hat irgendwie was. Andererseits ist mir der Club schon fast zu heftig. Ich bewege mich zwar hier in diesem Milieu, aber im Dollhouse fehlt mir die persönliche Komponente. Der Laden ist fast schon steril, die Mädels werden auf Körper und Nummer reduziert. Es sind so viele, dass sie mir fast verloren vorkommen in diesem Gewühl aus Bikinis und glotzenden Männern. Ich sehe auch wenige an Tischen oder Sitzecken mit den Gästen zusammen. Alles wirkt wie ein einziger Marktplatz. Auswählen, eintüten und nach Hause. Nur dass die Preise sich eher am oberen Ende der Skala bewegen.
Nur gut, dass ich mit Michelle eine klasse Begleitung habe. Wir verstehen uns immer besser und auch ihr gefällt der Laden nicht. Schnell ist klar, hier müssen wir nicht länger bleiben.

La Bamba ist eine andere Nummer. Die Aufmachung erinnert mich an das Gecko, die gleichen Leuchtfarben zieren die Wände, die Stimmung ist ausgelassen. Michelle schlägt vor, noch ein Mädel auszuwählen. Sie ist selbst Frauen gegenüber nicht abgeneigt, und hier gäbe es die ein oder andere, die ihr gefallen würde. Aber heute will ich mit ihr alleine feiern.

Langsam reift der Gedanke, dass sie die Richtige Begleitung für meinen Aufenthalt in Bohol wäre, und obwohl wir uns erst so kurz kennen werde ich sie später fragen. Deshalb möchte ich mit ihr im Duett bleiben. Es ist in meinen Augen ein Testdurchlauf für die nächste Woche.
 
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Vielen Dank für das Feedback. Aufgrund ausbleibender Rückmeldung hatte ich schon gedacht, ein Bericht ohne Fotos trifft auf Desinteresse. Ab Morgen bin ich für ein paar Tage unterwegs. Danach geht's weiter.
 
Keine Sorge Alwin. Du tauchst später auch noch auf ?de01. Korrigiere mich dann bitte wenn ich mich nicht mehr komplett erinnere. Am lustigsten war doch die Story mit.....aber dazu später.
Oder möchtest du anonym bleiben 555?
 
Der Tanduay Rum hat selbstverständlich keine 80% Alkoholgehalt nach unserer üblichen Angabe in Volumenprozent. Es handelt sich hierbei um die alte Maßeinheit "Proof", die auf den Philis immer noch verbreitet ist.
80 Proof entsprechen so in etwa 40% Alc. Vol., also im üblichen Rahmen für Rum.

Hahaha. Das erklärt einiges, war mir wirklich nicht klar. Ich hatte mir schon ernsthaft Gedanken um meine Toleranzschwelle gemacht!
Vielen Dank für die Korrektur.
 
Und weil wir beide weiter feiern wollen, steht dann heute noch das High Society auf der Liste. Rüber, rein, einen Stehtisch gefunden und Getränke auf den Tisch. Und weil AC ein Dorf ist, und überall treffen die Mädels auf Freundinnen, nehmen wir eine Flasche und Mixer und die Party geht weiter.
Schnell sind wir zu viert, zu fünft, und dann hat eine von Michelles Freundinnen die Idee für das bekloppteste Saufspiel was mir jemals untergekommen ist. Für Stein, Schere, Papier braucht man im Vergleich zu unserem Zeitvertreib ein Diplom.

Wir holen eine Münze zum Werfen raus und du hast die Wahl zwischen Kopf oder Zahl. Wählst du Kopf und gewinnst, gibt’s zur Belohnung einen Shot. Verlierst du, trinkt der Werfer. Das Schöne ist: es können pro Münzwurf beliebig viele mitwetten und dann eben auch mitsaufen. Mannomann. Mit steigendem Pegel werfen wir immer schneller und der Alkohollevel steigt exponentiell. Eine aus unserer Truppe fängt an zu schielen, zwei gehen auf die Tanzfläche, wobei ich keine Ahnung habe, warum die noch so gut stehen bzw. sogar tanzen können. Michelle hängt an mir wie ein nasses Handtuch, und ich muss mich mittlerweile selbst am Tisch festhalten. Langsam schwelt in meinem Hirn der Gedanke, dass dies wohl die effizienteste Saufrunde meines Lebens ist. Wir hatten beide zwar schon etwas einen im Tee, bevor wir hier her kamen, doch das Münzspiel hat uns den Rest gegeben. Wenn ich jetzt nicht aufpasse, muss mich jemand hier raustragen. Ich bestelle eine Flasche Wasser und versuche, etwas klar zu kommen.

Der Laden an sich ist nicht schlecht als Jagdrevier.
In Phuket bin ich recht viel in der Freelancer Scene unterwegs gewesen und kenne praktisch alle Discos dort ganz gut. Im Tiger werde ich sogar von der Security mit Handschlag und Schulterklopfen begrüßt. Allerdings ist der Laden seit seinem Umzug auf die linke Seite der Bangla nicht mehr das, was es mal war.
Spätestens seit der Eröffnung der Illuzion Disco ist die Tiger in der Rangliste der Pick Up Points weiter nach unten gerutscht.
Das High Society ist deutlich kleiner, und durch den praktisch quadratischen Grundriss hat man einen prima Überblick. Ich schätze, man bleibt hier als Single nicht länger als 5 Minuten alleine. Doch ich bin in Begleitung, und ich will diese auch noch bumsen heute Nacht. Also passe ich auf, dass auch Michelle auf Wasser umsteigt. Mit Erfolg.

Wir feiern noch etwas weiter, und dann geht es ab ins Hotel. Im Zimmer quatschen wir ein bisschen, dann ziehen wir uns Badeklamotten an und wollen noch in den Pool springen. Als wir allerdings am Pool ankommen, verwehrt man uns den Zutritt. Die Benutzung des Pools ist nur zu bestimmten Zeiten erlaubt, was irgendwie auch verständlich ist. Das Becken liegt in der Mitte des Hotels wie in einem Innenhof umgeben von Zimmern. Ich kann mir gut vorstellen, welche Art von Partys hier abgelaufen ist, und wie wenig Schlaf die Bewohner der innen liegenden Zimmer dann bekamen, bevor solche Nutzungszeiten erlassen wurden.

Ich finde es nicht tragisch. Langsam ist es eh spät und es wird langsam Zeit für BummBumm. Also ab ins Zimmer, rauf aufs Bett und los geht’s mit Knutschen und ausziehen. Michelle muss noch mal ins Bad, und als sie wieder kommt, hat sie einen komischen Gesichtsausdruck…
 
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Danke für euer Feedback und ein herzliches "Willkommen an Bord" allen Mitlesern.

Ich hoffe, ich finde noch viel Zeit, hier weiter zu schreiben.
Die Philippinenreise ist ein paar Jahre her, und seit diesem Urlaub habe ich noch einiges andere erlebt.

Es geht bald weiter...
 
Ich frage sie, was los ist, und sie meint, sie hätte gerade ihre Periode bekommen.
Klar, die Story kenne ich. Ich hatte zwar selbst immer Glück und bisher überhaupt auch nur einmal einen Runner, doch die Geschichten von vergessenen Schlüsseln, Menstruationen, Frühstück machen für Sohnemann etc. sind recht vielfältig und kommen wohl immer häufiger vor.
Und ich dachte, meine wäre anders…

Doch irgendwas macht mich stutzig. Ihr kullern die Tränen runter, sie bezeugt, es wäre eigentlich ein paar Tage zu früh, sie würde nicht mit Kunden mitgehen, wenn sie ihre Tage hat, und es wäre so ein schöner Abend gewesen. Sie bietet mir einen Blowjob an, will kein Geld und würde wirklich gerne hier schlafen. Und ich komme wirklich ins Grübeln.

Verhalte ich mich jetzt wie ein egoistisches Arschloch, schicke sie nach Hause und versuche noch auf die Schnelle, jemand anderes zu finden? Oder freue ich mich, dass wir uns eigentlich den ganzen Abend über so prächtig verstanden haben, nehme sie in den Arm und erkläre, dass es doch wirklich Schlimmeres gibt, als nicht vögeln zu können, und genieße eine Kuschelnacht mit einer tollen Frau?

Mein Testosteron siegt. Das ganze Jahr über bin ich ein ziemlicher Gutmensch. Ich helfe anderen wo ich kann, glaube an Karma und finde egoistische Menschen abscheulich. Doch hier und jetzt lasse ich meinen Trieben freien Lauf. Ich denke nach wie vor daran, eine Reisebegleitung zu finden. Morgen wäre mein letzter Abend und ohne gemeinsames Testaufwachen inklusive Frühstück lade ich keine Unbekannte zu einem Urlaub ein.
Also bleibe ich entgegen meiner eigenen Überzeugung hart, ziehe mich wieder an und sage Michelle, dass es mir wirklich leid tut. Dass ich heute Nacht auf jeden Fall bumsen will, und deshalb wieder los ziehen werde.

Ich gebe ihr Geld für das Trike nach Hause, wir gehen zusammen auf die Straße und verabschieden uns.
 
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Mittlerweile ist es so spät, dass praktisch alles geschlossen ist. Doch fast genau gegenüber vom Hotel ist das Vodoo. Der Laden hat im 3-Schicht-Betrieb 24 Stunden am Tag, sieben Tage die Woche, geöffnet. Genau das was ich jetzt brauche.

Mittlerweile fühle ich mich auch wieder fit genug, um einen Rum/Coke zu trinken.

Ich würde gerne wissen, was die Mädels denken, wenn ein einzelner Kerl halb betrunken um fünf Uhr morgens die Bar betritt. Bin ich in ihren Augen der Idiot, der bisher noch keine Dumme gefunden hat? Oder ahnen sie die Enttäuschung mit einem Runner oder ähnlichem? Ladyboy-Überraschung im Zimmer?
In jedem Fall riechen sie Pesos.

Mir ist es wurscht. Ich habe mein Portemonnaie wieder aufgefüllt und dazu dieses jetzt-erst-recht Gefühl. Und da nur noch ein weiterer Kunde um die Zeit in einer Ecke lungert, habe ich nach nicht mal einer Minute eine Schar leicht bekleideter junger Frauen um mich, auf mir und an mir. Alle bis auf drei schicke ich wieder weg, wir ordern Drinks und los geht es.

Die drei gehen alle ordentlich zur Sache. Ich sage ihnen, dass ich noch eine Begleitung suche, und jede versucht, die andere auszustechen. Nicht schlecht! Zur Belohnung gibt’s gleich die nächste Runde LDs und als Belohnung für den besten Kuss wandern 100 Pesos in den Bikini. Ich entscheide mich für unentschieden, alles andere wäre nicht fair gewesen.

Nach der dritten Runde komme ich auf meinen Pegel von vorhin. Mit anderen Worten: Ich bin wieder richtig dicht. Die Frauen ahnen meinen baldigen Abgang, und fangen an zu betteln. Nach noch einem Drink, nach einer Entscheidung, welche Holde mich begleiten soll. Eigentlich ist keine von ihnen wirklich mein Typ.
Es ist klar, dass um diese Zeit die Auswahl begrenzt ist, allerdings habe ich auch in meinem jetzigen Zustand noch relativ klare Vorstellungen.

Deshalb sage ich Tschüss und stolpere Richtung Ausgang.
Doch kurz vor der Tür sitzt noch ein unscheinbares Ding im Halbdunkel und lächelt mich an. Ihre Zurückhaltung weckt meine Neugier, und weil sie mir zuwinkt, setze ich mich noch einmal. Frei nach dem Motto: Einer geht noch! Ihr Name ist Maricel, sie ist keine absolute Schönheit, hat aber einen klasse Körper und ein sehr sympathisches Lächeln. Ich bestelle ich noch ein Bier als Absacker, sie nimmt gerne auch eins, schließlich kommt sie gerade von zu Hause, ihre Schicht beginnt gerade erst und sie ist noch frisch.
 
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Maricel ist irgendwie anders als der Rest der Meute. Sie wirkt, als wenn sie hier nicht hin gehört.
Diese Abgebrühtheit, dieses Ich-spiel-mit-dir-weil-du-mir-Kohle-gibst, dieses Hello Darling I want to fuck you, diese ganzen typischen Verhaltensmuster von den Bardamen lässt sie völlig vermissen. Sie sitzt da mit übergeschlagenen Beinen und scheint eine echte Konversation zu genießen. Soweit dies in meinem Zustand noch möglich ist.
Ich gebe mir etwas Mühe, auch etwas Niveau erkennen zu lassen, und wir unterhalten uns tatsächlich über durchaus ernste Themen der Weltgeschichte.

Andererseits bin ich auch wirklich müde. Immerhin bin ich mittlerweile seit über 12 Stunden am Saufen und so langsam ruft meine Matratze nach mir. Allerdings will mich das Kingsize-Ding nicht alleine sehen. Also frage ich Maricel, ob sie mit zu mir kommen möchte, und natürlich will sie.
Sie ist zwar gerade erst aufgestanden, aber wenn ich die asiatischen Frauen um eines beneide: Sie können praktisch wie auf Kommando schlafen. In jeder Position, zu jeder Tageszeit, egal wo, und egal wie lange der letzte Schlaf her ist. Ein Member schrieb hier vor kurzem, im Isaan werden die Mädels schon im Kindergarten entsprechend indoktriniert. Ich bin der festen Überzeugung, dass das Schlafen auf Zuruf ein wichtiges Ziel der Erziehung in Thailand ist, und ähnliches gilt wohl auf den Philies.

Mein Bier ist eh alle und noch eins wäre wirklich übertrieben (als wenn der Abend bisher nach den Grundsätzen der Mäßigkeit verlaufen wäre)!
Also zahle ich, und wir gehen rüber ins Hotel.
 
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Die Damen an der Rezeption schauen etwas merkwürdig.
Nachdem sie mich vorhin mit Michelle eingecheckt haben, mich dann wieder vom Pool vertrieben haben, schon kurze Zeit später Michelle mit mir das Hotel wieder verlässt, bin ich jetzt mit Nachschub da. Mir sind die Blicke egal. Ich bin zahlender Gast in diesem Hotel, und wer hier arbeitet, sieht im Laufe nur eines Tages auf jeden Fall die merkwürdigsten Dinge.

Also rauf ins Zimmer, duschen, und los geht die Action. Man sieht ihr ihre zwei Kinder und die fast 30 Jahre nicht an. Der Sex ist gut, allerdings brauche ich bei meinem Pegel wirklich lange. Ich lasse sie also schön arbeiten, bis wir schließlich im Doggy zum Finale kommen. Ich schaffe es gerade noch, mein Kondom zu entsorgen und mir kurz den Schniedel zu waschen, bevor ich in ein tiefes Koma falle.

Nach vielleicht vier Stunden werde ich geweckt. In der SM City Clark sei heute Discount-Day, und Maricel will unbedingt Klamotten für sich und ihre Kids kaufen. Danach will sie gerne wieder kommen. Klar, warum nicht, denke ich. Dann verschieben wir eben die Morgennummer auf Nachmittags.
Sie zieht also von dannen und ich kann weiter schlafen.

Später klingelt dann mein Zimmertelefon und weckt mich. Es ist mittlerweile kurz vor Dämmerung. Die Rezeption meldet Besuch, ob die Dame zu mir kommen dürfte. Kein Problem, und eine Minute später steht Maricel wieder in meinem Zimmer. Bepackt mit Tüten, und sie hat außerdem Obst für mich mitgebracht. Sie verschwindet im Bad und kommt kurze Zeit späte mit Mango, Apfel und Papaya wieder, alles schön in Häppchen zurechtgeschnitten. Super Fürsorge!!
Schon deshalb hat sie sich einen noch dickeren Tip verdient als üblich.

Wir lassen also das eigentliche, späte Frühstück ausfallen, essen uns am Obst satt und planen den weiteren Abend. Da sie im Schichtbetrieb arbeitet, hat sie den ganzen Tag frei.
Demnächst wollen wir erst kurz zu ihr nach Hause, damit sie ihre Einkäufe los wird, dann in das Sunset Garden Hotel, ein Hotel und Restaurant an der Malabanas Road, wo angeblich ein Schwabe kocht und es sehr gute europäische Küche geben soll. Dann ein paar Bars abklappern und relativ früh ins Bett. Schließlich ist heute mein letzter Abend und morgen früh will/muss ich früh aufstehen.
 
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