Bei 15 gehe ich rein und hoffe, dass sich mein Abstauberlimit auch wirklich als ein solches entpuppt...
Und sollte es danach doch noch zu weiteren kleineren Gemetzeln am Markt kommen, so handelt es sich beim
Weltmarkführer HDM um ein Unternehmen, dass ich auch zu 20% tieferen Kursen bedenkenlos weiter zukaufen würde.
Anhang anzeigen 430_module_2.jpg
Westerburg (aktiencheck.de AG) - Der Analyst von AC Research, Sven Krupp, stuft die Heidelberger Druck-Aktie (ISIN DE0007314007/ WKN 731400) von "akkumulieren" auf "halten" zurück.
Der Druckmaschinenhersteller habe seine Zahlen für das dritte Quartal 2007/08 veröffentlicht.
So sei der betriebliche Gewinn von 84 auf 81 Mio. Euro zurückgegangen. Dabei habe sich der Betriebsgewinn im Teilsegment Press von 61 Mio. Euro auf 69 Mio. Euro verbessert, während der Bereich Financial Services auf vergleichbarer Basis einen Rückgang von 16 auf 10 Mio. Euro habe ausweisen müssen. Aufgrund eines verschlechterten Finanzergebnisses habe sich der Vorsteuergewinn von 67 Mio. Euro auf 59 Mio. Euro verringert. Beim Nachsteuerergebnis sei ein Rückgang von 112 Mio. Euro auf 43 Mio. Euro ausgewiesen worden. Dabei beinhalte das Vorjahresergebnis einen positiven Einmaleffekt in Zusammenhang mit einer Körperschaftssteuergutschrift in Höhe von 73 Mio. Euro.
Der Umsatz habe sich leicht von 961 auf 929 Mio. Euro verringert. Hier sei es in der Druckmaschinen-Sparte zu einem Erlösrückgang von 828 auf 814 Mio. Euro gekommen. Im Geschäftsbereich Postpress (Schneide-, Stanz-, Falzmaschinen) habe sich der Umsatz vor allem wegen Währungseinflüssen von 123 auf 108 Mio. Euro reduziert.
Die Zahlen für das dritte Quartal hätten leicht unter den Erwartungen der Analysten von AC Research gelegen. Der Konzern leide vor allem unter dem starken Euro gegenüber dem USD und unter den weiterhin hohen Rohstoffpreisen. Aufkommende Rezessionsängste seien zudem im Hinblick auf die bevorstehende Branchenmesse Drupa Ende Mai nicht sonderlich förderlich.
Vor diesem Hintergrund sei es für die Analysten von AC Research gar nicht so überraschend, dass die Geschäftsführung von Heidelberger Druck die Guidance für das laufende Geschäftsjahr reduziert habe. Der Überschuss solle 4,5 bis 5,0% vom Umsatz ausmachen. Hier habe das Unternehmen zuvor einen Wert von rund 5% anvisiert. Dabei werde aufgrund der veränderten Kapitalmarktkonditionen ein verschlechtertes Finanzergebnis zugrunde gelegt. Beim Free Cashflow strebe man auch im laufenden Fiskaljahr einen Wert von 4% vom Umsatz an.
Beim aktuellen Aktienkurs von 17,30 Euro (11:01 Uhr) erscheine das Unternehmen mit einem KGV 2007/2008e von gut 7 relativ moderat bewertet. Die Gesellschaft befinde sich derzeit in einem Übergangsjahr. Grundsätzlich halte man den Titel auf diesem Niveau für attraktiv bewertet. Im derzeitigen Marktumfeld sollte man jedoch die wichtige Branchenmesse Drupa abwarten. Im Vorfeld der alle vier Jahre stattfindenden Messe würden sich traditionell die Kunden mit Bestellungen zurückhalten. Laufe die Veranstaltung für Heidelberger Druck erfolgreich, sei im kommenden Geschäftsjahr 2008/2009 wieder mit einer deutlich verbesserten Geschäftsentwicklung zu rechnen. Dann dürfte sich auch die Aktie wieder spürbar erholen.
Aufgrund des momentan eingetrübten Chance/Risiko-Verhältnisses stufen die Analysten von AC Research die Heidelberger Druck-Aktie vorerst auf "halten" zurück. (Analyse vom 05.02.2008) (05.02.2008/ac/a/d) Analyse-Datum: 05.02.2008
Analyst: AC Research
Rating des Analysten: halten
Quelle:aktiencheck.de 05/02/2008 11:48