Bangkok Die Engel der Nacht ( Hoffnungen, Reichtum und Illusionen)

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Krung Thep
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09.03.2011
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Österreich und Bangkok-Phra Khanong
Travel Guide
Prolog: Dieses soll kein Fortsetzungsroman werden, sondern ist den Mädels gewidmet die dort arbeiten. Viele kenne ich privat und habe zeitweise " Tür an Tür" mit ihnen gewohnt. Manche haben es zu Wohlstand gebracht, andere sind daran zerbrochen und einige sind nicht mehr unter uns. Es gibt lustige Anekdoten zu berichten, aber auch Schicksale die einen betroffenen machen und Nachdenklich stimmen.
Die Namen der handelnden Personen sind selbstverständlich nicht echt und ich werde auch keine Bilder der Mädels hier veröffentlichten, die Gründe dafür dürften bekannt sein. Die Namen der Locations von denen es positives oder lustiges zu berichten gibt sind echt, die anderen sind gefakt.
 
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Beginnen wir mit Molly.
Ein Urgestein der Soi Cowboy und viele TAFler werden sie kennen. Ihre " Karriere ' begann vor fast 30 Jahren als sie mit knapp 20 Jahren nach Bangkok kam um Geld für ihre pflegebedürftige Mutter zu verdienen. Sie hatte auf dem Pratunam Market einen Stand an dem sie Klamotten und sonstigen Kram recht erfolgreich verkaufte. Ein deutscher Tourist versuchte dort mit ihr anzubandeln, aufgrund der Sprachbarriere zunächst nur mit bescheidenem Erfolg. Sie war ein lebenslustiges und aufgeschlossenes Mädel und er ließ auch nicht locker. Es entwickelte sich irgendwann eine Beziehung und er schickte sie auf eine Sprachschule um Englisch zu lernen.
Abends gingen sie zusammen in die Soi Cowboy, wo sie zum ersten Mal mit dem Milieu in Kontakt kam. Dort sah sie daß es auch andere Wege gibt um Geld zu verdienen als täglich 10 Stunden in der Hitze an einem Marktstand zu stehen. Sie wurde von ihrem neuem Boyfriend zwar finanziell unterstützt, aber arbeiten musste sie trotzdem noch.
Irgendwann war diese Liaison vorbei und die beiden trennten sich als Freunde. Der deutsche zog weiter und Molly fasste den Entschluss in Zukunft mehr Geld zu verdienen und vor allen Dingen leichter. Sie ging in die Soi Cowboy und fand eine Anstellung in der Tilac Gruppe. Als hübsches und geselliges Girl mit dicken Hupen und dazu noch englischsprachig war sie überaus erfolgreich. Schon bald konnte sie ein Häuschen für ihre Mutter bauen und eine Pflegerin einstellen.
Kennen gelernt habe ich sie vor 13 Jahren als ich mit dem Deutschen von damals ein Bier im Country Road trinken ging. Ihre gute Figur von damals die ich nur von Bildern kannte war inzwischen etwas aus den Fugen geraten, aber wo Molly mit am Tisch saß war Spaß und Stimmung garantiert. Ihr Geschäftsmodell hatte sie inzwischen geändert, denn aus dem Stunner von damals war eine Walküre geworden und ist es auch heute noch. Da sie äußerst Trinkfest und Gesellig ist hat sie sich darauf spezialisiert sich für's trinken bezahlen zu lassen. So ca 20 Sangsom ( die sie auch alle trinkt ) schafft sie ganz locker am Abend und kommt durch ihren Anteil an den Ladydrinks auf über 1.000 thb täglich. Außerdem lässt sie sich Abends von betuchten Geschäftsleuten gern als Tischdame ausführen, arbeitet als Tourguide, hilft jungen Mädels einen Kunden für sich zu gewinnen und handelt nebenbei mit Chili aus ihrer Provinz den sie in Bangkok vertreibt.
Ihr wurde schon mehrfach der Job als Mamasan angeboten, aber das will sie gar nicht. Ihr ginge es so besser sagt sie, und ich glaube ihr das. Mit meiner Mia ist sie seit Jahren befreundet. Meinen Geburtstag vergisst sie nie, und wenn sie selbst keine Zeit hat um an der Party Teil zu nehmen dann schickt sie eine Flasche Sangsom zu mir nach Hause...
Ich weiß nicht wie lange sie diesen Job noch machen kann oder will, aber ein paar Jahre wird sie noch durchhalten müssen. Sie hat eine Tochter die zur Uni geht und für deren Kosten sie aufkommt. Einige Sponsoren hat sie auch heute noch, obwohl da sexuell nichts mehr läuft. Die Dame ist geschäftstüchtig und weiß wie der Hase läuft.
Ich hoffe für sie das sie durchhalten kann bis zum wohlverdienten Ruhestand.
 
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Kew war ein Doorgirl aus der Bee Bar in der Soi Cowboy und richtig gut im Geschäft wie man so sagt. 4 -5 mal ST pro Nacht war nichts aussergewöhnliches. Sie hatte eine gewisse Ausstrahlung die Männer verrückt machen kann und wusste dieses zu nutzen. Ich habe ihre Dienste selbst einige Male genutzt, meistens blieb es aber bei einem Schwätzchen zur Happy Hour. Wir kamen einfach gut miteinander klar und sie hat nach einiger Zeit auch etwas aus dem Nâhkâstchen geplaudert.
Ihr Plan war es in Phichit eine große Farm aufzubauen. Sie war auch nicht ganzjährig in Bangkok, sondern immer nur bis sie 1 Mio thb zusammen hatte. Danach ist sie wieder heim in die Provinz und hat das Geld dort investiert. Irgendwann kam sie gar nicht mehr nach Bangkok. Ich hörte sie sei endgültig auf ihre Farm gezogen. Zusammen mit einem reichem Kanadier, der ihr versprochen hatte für das noch fehlende Geld für die Farm aufzukommen. Vorraussetzung: Sie heiratet ihn.
Irgendwann nach ca einem Jahr saß sie wieder vor der Bee Bar. Ich habe sie gar nicht bemerkt und wäre fast daran vorbei gelaufen wenn sie mich nicht gerufen hâtte.
Sie bestätigte mir die Geschichte die ich gehört hatte und sagte der Kanadier hätte nichts getaugt. Er habe nur ein paar Hunderttausend thb investiert und dann nichts mehr getan. Außerdem sei er sexsüchtig und habe täglich alle möglichen Helferlein eingeworfen damit er sie fast stündlich poppen konnte. So kann man keine Farm aufbauen und sie lassen sich wieder scheiden. Hätte sie vorher gewusst daß er nur an dem einen Interessiert war, dann wäre sie in Bangkok geblieben. Dort wird sie schließlich neben dem Spaßfaktor noch dafür bezahlt. Sie war zu dem Zeitpunkt schon über 30 Jahre alt und ihr war klar daß sie nur noch wenige gute Jahre vor sich hat. Die wollte sie nutzen und so viel Geld wie möglich zusammen zu raffen. Sie habe jetzt ein " black Heart ". Wir haben dann noch einen lustigen Abend miteinander verbracht und beschlossen die alten Zeiten ruhen zu lassen. Seit ca 5 Jahren habe ich sie nicht mehr gesehen oder etwas von ihr gehört. In nehme an das sie sich ihren Traum von der großen Farm verwirklichen konnte.

Ihre attraktive Kollegin Noi war auch ein Doorgirl in der gleichen Bar. Allerdings ein ganz anderer Menschentyp. Sie musste sich Abends Mut antrinken um Männer anzusprechen. Wenn sie dann genug intus hatte, fielen bei ihr schnell alle Hemmungen und sie verwandelte zu einem richtigem " Dreckstück" wie man( n ) so schön sagt. Sie kam mit ihrer Situation wohl auch nicht richtig klar und irgendwann kamen harte Drogen ins Spiel. Um 20 Uhr lag sie meist schon betrunken und vollgedröhnt über der Theke und wurde letztendlich gefeuert.
 
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Ning habe ich vor ca 10 Jahren kennen gelernt. Sie steht für das klassische Klischee der Girls im Gewerbe. Geboren in Bangkok und hat schon in eigentlich ( zu ) jungen Jahren angefangen im Nana Entertainment ihr Geld zu verdienen. Sie hat es dort zur Mamasan gebracht und wurde dort als sie ca 40 Jahre alt war von einem ( ex ) TAFler raus geholt. Er hat ihr unweit meiner ehemaligen Wohnung ein kleines Business eröffnet das mehr schlecht als Recht läuft. Er arbeitet in Deutschland und wenn er nicht vor Ort ist hält sie sich ua mit kleineren Betrügereien über Wasser. Das Highlight war als sie Lotterielose verkauft hat und das Geld nicht abgeführt hat. Wie der Zufall es wollte waren ausgerechnet unter diesen Losen 2 große Gewinne, einer davon in Millionenhöhe. Ich glaube dafür zahlt sie heute noch.
Zwei Kinder hat sie. Ein Mädchen das gleich nach der Schule im Nana Entertainment angefangen hat und einen Hoch-Kriminellen und drogensüchtigen Sohn. Angeblich betet sie jeden Tag dafür daß der endlich ins Gefängnis gesperrt wird. Dort habe ich sie übrigens zusammen mit dem Ex TAFler mal rausgeholt nachdem sie im betrunken Zustand auf einem Moped fahrend von der Polizei gestoppt wurde. Nachdem wir sie dort ausgelöst hatten wollte sie sich in ihrem Zustand gleich aufs Moped schwingen und nach Hause fahren....
Inzwischen war sie einige Male in Deutschland, aber genau weiß ich nicht ob die beiden noch zusammen sind. Angeblich hat sie sich hinter seinem Rücken eine zweite Beziehung in Deutschland aufgebaut, aber das weiß ich nur aus dritter Hand und geht mich auch eigentlich nichts an.
Ich bin vor einiger Zeit umgezogen und wir haben keinen Kontakt mehr.
 
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Ein lustiges Erlebnis hatte ich als ich mit einem Freund im Country Road verabredet war. Ich war etwas spät dran und mein Freund ( ich nenne ihn hier mal Klaus ) sass mit rotem Kopf und hochkonzentriert vor 4 Smartphones. Klaus erzählte mir das 4 Girls gleichzeitig von 2 Kunden gleichzeitig ausgelöst wurden und alle Mädels hätten Sponsoren die mit den Mädels über Line oder WhatsApp Chatten wollten. Da wir beide dort wohl bekannt sind haben die Mädels kurzer Hand ihre Phones an unserem Tisch gelassen um ihre Sponsoren zu unterhalten. Ich habe dann 2 Phones übernommen und war dann für eine Stunde Poy und auf dem anderem Phone Dau.
Das telefonieren oder Videocall während der Arbeitszeit verboten ist hatten die Mädels ihren Sponsoren wohl vorher schon klar gemacht und so hatten wir wenig zu befürchten.
Ich habe dann einem Ami und einem Kanadier so Dinge wie i Love you ins Ohr gesäuselt und ihnen erzählt was für tolle Hengste sie sind.
Irgendwann waren die Mädels zurück und haben übernommen. Eine Flasche Sangsom bekamen wir spendiert und es wurde ein lustiger Abend.
 
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Das soll's für heute erstmal gewesen sein. Werde gleich mal meine alte Freundin Molly in der Soi Cowboy besuchen.:saufen:
Bei Interesse mache ich gerne morgen weiter.
 
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Hi @Sharky, danke für deine Zeilen. Wir kennen und mögen und ja seit einigen Jahren. Ich glaube du kennst auch mein altes Umfeld am Ende der Sukhumvit 71 Rd wo ich früher gewohnt habe. Ich werde morgen oder übermorgen von dort berichten. Ich habe dort viele schöne Stunden erlebt oder auch Tragödien miterleben müssen. Manches kam mir dort wie im Zeitraffer vor. Von rauschenden der Mädels nach Feierabend, über arbeitsscheue Lover und Ehemänner die verprügelt wurden bis zum Suizid habe ich dort alles erlebt.
Btw : Den Deutschen aus meiner ersten Geschichte mit Molly hast du bei deinem letzten Besuch bei mir kennen gelernt.
 
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Ich habe einige Jahre am Ende der Sukhumvit 71 Rd gewohnt. Dort gibt es ganze Straßenzüge wo viele Engel der Nacht wohnen. Das zieht sich runter bis Ekamai 30. In der Gegend leben wahrscheinlich hunderte oder noch mehr von denen.
Nach einer Beziehungskrise war ich bei meiner Mia wieder eingezogen und saß Abends gemütlich vor dem Haus um eine Zigarette zu rauchen und beim üblichen Smalltalk mit dem Securityman ein Bierchen zu trinken.
Ein Taxi fuhr vor, hinten links ging die Tür auf und ein Mädel fiel aus dem Auto auf die Straße und blieb dort reglos liegen. Wir sind gleich hin um sehen was los war, da kam ein Japaner auf der anderen Seite aus dem Taxi gekrabbelt. Zwar angetrunken, aber noch gut drauf und hatte gar nicht mitbekommen das seine Begleitung reglos auf der Straße lag.
Bei näherem Hinsehen konnten wir das Girl als Sue identifizieren die bei uns im Haus wohnte und von der jeder wusste das sie im Japanerviertel anschaffen ging. Aus verständlichen Gründen habe ich die erste Hilfe Maßnahmen den herbeieilenden Thais überlassen. Das Mädel war einfach nur sturzbetrunken und war nun in einem Komaähnlichen Zustand. Eine Sister die inzwischen vor Ort war hat in der Bar wo das Mädel beschäftigt war angerufen und gefragt was dort geschehen sei. Der Japaner hat sie dort sinnlos betrunken gemacht weil er wohl auf betrunkene Frauen steht....
Wir haben Sue dann ins Haus getragen und sind mit dem Lift hoch zu ihrem Room. Der Japse immer noch dabei, aber den hat wohl so richtig niemand mehr wahr genommen. Unterwegs fing das Girl dann an sich zu übergeben und auch aus beiden anderen Körperöffnungen traten Flüssigkeiten aus. Meine Mia und zwei andere Mädels haben sie dann entkleidet und zum säubern ins Bad geschleppt. Ich weiß nicht wie ich es ausdrücklich soll, aber auch dort unter der Dusche liegend hat sie noch gekotzt, gepinkelt und geschissen. Wir Männer mussten draussen warten während die Frauen ihr Möglichstes taten. Ich wollte einen Krankenwagen rufen, aber sie meinten sie hätten die Sache im Griff.
Sue wurde dann letztendlich ins Bett verfrachtet und die anwesenden Frauen beschlossen abwechselnd Wache zu halten um im Notfall Hilfe rufen zu können.
Der immer noch anwesende Japse der brav vor der Tür gewartet hatte bis Sue im Bett lag meldete sich schließlich zu Wort und fragte das Girl nun bereit sei. Er habe 5 k bezahlt und wolle nun boom boom.
Ich habe noch nie einen Mann so schnell vor einer hysterischen Weibermeute fliehen sehen....
Sue wurde erst am übernächsten Morgen wieder wach. Vielleicht waren da auch noch Drogen im Spiel, ich weiß es nicht aber es wäre eine plausible Erklärung warum die anwesenden Frauen keinen Krankenwagen wollten.
Sue ist dann am nächsten Tag ausgezogen. Die Schmach und der Gesichtsverlust waren wohl zu groß. Sie hat sämtliche Line Kontakte geblockt und ist auch nicht zurück zu ihrer Bar.
Niemand aus unserem Viertel scheint zu wissen was aus ihr geworden ist oder wo sie sich aufhält.
 
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Kurz darauf sind wir ins Nachbarhaus gezogen als dort ein passendes Appartement frei wurde. Dort war alles etwas kompfortabler und ich hatte dort einen großen Balkon der sowas wie mein Wohnzimmer war.
Von dort aus hatte ich einen hervorragenden Blick bzw Einblick in die Appartements des Hauses in dem wir vorher gewohnt hatten.
Viele der Girls die dort wohnten kannte ich ja und einige von ihnen hatte ich auch schon in diversen Bars getroffen.
Wenn ich dann am frühen Nachmittag beim Lunch auf meinem Balkon saß erwachte drüben ganz langsam der Morgen. Die ersten Girls waren auf ihren kleinen Balkonen dabei sich ihre erste Mahlzeit des Tages zuzubereiten.
Manches Kußhändchen flog mir zu und einige Mädels präsentierten sich in aufreizenden Posen. Selbstverständlich immer nur dann wenn Mia nicht zugegen war und ihre Boyfrienfs auf der anderen Seite auch nicht.
Wir wohnten in der fünften Etage und gegenüber saß in gleicher Höhe jeden Tag ein Thai auf dem Balkon. Stundenlang saß er dort rauchend und Whisky trinkend. Gelegentlich prosteten wir uns zu, er mit seinem Whisky und ich mit meinen Kaffee. Er galt als äußerst arbeitsscheu und war nicht sonderlich beliebt. Seine Frau hingegen die für ihr beider auskommen sorgte erzählte immer er sei krank und nicht arbeitsfähig. Sie sparte den ganzen Monat über und versteckte das Geld an verschiedenen Stellen in ihrer Behausung um am kommenden Monatsanfang die Miete zahlen zu können. Er hat das Geld natürlich immer gefunden und dann in Whisky umgesetzt, während sie anschaffen ging. Er kannte wohl auch seine Strafe dafür, aber das schien ihn nicht weiter zu stören. Am jeden Monatsanfang wenn die Frau ihre Ersparnisse aus den Verstecken holte und feststellte das wieder Geld fehlte, dann wurde das Männlein zusammengeschissen und verprügelt.
Wir ( und die übrige Nachbarschaft ) haben förmlich darauf gewartet das drüben das Theater wieder los ging. Its Showtime haben wir immer gesagt.
Das Thai-Männer von ihren Frauen oder Girlfriends verprügelt wurden kam übrigens recht oft vor. Die meisten dieser halbstarken Taugenichtse sind zu Hause lammfromm und machen draußen einen auf dicke Hose.
Zur anderen Straßenseite hin hatte ich von der Dachterrasse aus einen hervorragenden Ausblick auf einige kleine Bars und Straßenrestaurants.
In den frühen Abendstunden ganz normale Restaurants wo man mit Familie zum Essen hin ging verwandelten sich diese Buden des Nachts wenn die Mädels aus den Bars nach Hause kamen zu einem wahren Sündenbabel. Natürlich nicht täglich, aber am Samstag ging es dort meist hoch her.
Nach Mitternacht trudelten dort so nach und nach die Boyfriends der Girls ein, natürlich in freudiger Erwartung des zu erwartenden Geldsegens. Die Mädels mit dem Geld kamen dazu und die Party konnte beginnen.
Es entwickelten sich dort rauschende Feste, eigentlich wahren es mehr Orgien die nicht selten bis zum nächsten Mittag oder Nachmittag dauerten. Zur Straßenseite hin wurde ein Sichtschutz aufgebaut, aber die Geräuschkulisse war eindeutig.
Dort wurde nicht nur gefeiert und ein paar Drugs eingeworfen. Ausserdem konnte jeder den es interessierte von unserer Dachterrasse aus sehen was dort drüben vor sich ging.
Sonntag morgens dröhnte immer noch ohrenbetäubender Thairock aus der Bude und die Mütter der Kinder die inzwischen auf der Straße spielten hatten ihre liebe Mühe ihre neugierigen Kids von dem Laden fern zu halten.
Solche Läden brauchte man dann am kommenden Abend gar nicht besuchen. Die Angestellten waren völlig übermüdet, falls sie überhaupt noch in der Lage waren zu arbeiten. Manchmal blieb der Laden nach so einer Fete am kommenden Abend auch gleich geschlossen.
Geschlossen bedeutet in dem Fall es bleibt alles so liegen und stehen wie es gerade ist und einer vom Staff schläft dort um das Inventar und die Vorräte zu bewachen bevor es dann am nächsten Nachmittag ans Groß Reine machen geht.
Es wird ja immer gesagt das der Sonntag der schwächste Tag im Rotlichtmilieu ist weil dann weniger Customer unterwegs seien und dann viele Girls ihren freien Tag nehmen.
Mich beschlich schon damals der Verdacht daß am Sonntag viele Customer gar nicht unterwegs sind weil sie wissen das dann weniger Girls zur Arbeit kommen.
Ich würde sagen viele sind am Sonntag gar nicht arbeitsfähig.
Ich habe im Nana mal an einem Sonntag Abend ein Girl gefragt was mit ihr los sei. Sie hing dort an der Bar wie ein Schluck Wasser in der Kurve.
Ihre Antwort: Yesterday to much from Everything....
 
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