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Krung Thep
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Travel Guide
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- #77
Pat habe ich erst nach ihrer " aktiven Karriere" kennen gelernt. Sie hatte bei uns in der Soi eine kleine Suppenküche. Dort stand sie von morgens um 5 Uhr ( vorher fuhr sie noch zum Markt ) bis das alles verkauft war. Das konnte Mittags sein oder erst spät Nachmittags. Für meinen Geschmack hielten sich ihre Kochkünste sehr in Grenzen, aber sie war beliebt, immer gut drauf und fröhlich. Das Geschäft schien gut zu laufen soweit ich das beurteilen kann. Zwei Kinder hatte sie zu ernähren, die beide recht guten Schulen besuchten. Angeblich war sie verheiratet, ihr Mann würde als Tourguide im Norden arbeiten und auch regelmäßig Geld schicken. Zu Gesicht bekommen hat ihn aber wohl nie jemand. Ihren Lover aber sehr wohl. Sie machte da auch kein Geheimnis raus, ihre Kinder nannten ihn Onkel.
Pat gönnte sich den Luxus einer Putzfrau als Teilzeitkraft. Dieses Großmütterchen kam dann Nachmittags aus dem benachbarten Stundenhotel herüber geschlurft und machte bei Pat in ihrer kleinen Bretterbude klar Schiff. Für Pat war dann der Tag gelaufen, es wurde Zeit das erste Bier zu öffnen. Pat saß dann meistens noch dort bis ihre Kinder aus der Schule kamen. Die Wartezeit wurde mit Smalltalk und Alkohol überbrückt.
Der Sonntag war Pat's großer Tag. Mittags wurde die Küche geschlossen, egal wie viel verkauft war oder auch nicht. Das wenige Inventar wurde beiseite geschoben und die kleine Bude verwandelte sich in eine primitive Bar. Die Gäste waren eigentlich immer die gleichen. Trinkfeste Thais aus der Nachbarschaft, manchmal einige Mädels die ihren day off hatten und einige Foreigners die in der Gegend wohnten. Auch ich war dort lange Zeit" Stammgast". Die Truppe war meist so 10 - 12 Mann stark. Getränke wurden im Shop nebenan gekauft und wer zur Toilette musste ging in das Stundenhotel. Wenn es draußen dunkel wurde war die Party vorbei. Pat hatte keine Lampe in ihrer Bude und sobald wir nichts mehr sahen wussten wir daß es Zeit war zum Aufbruch. Meist zogen wir dann noch durch die kleinen Restaurants und Bars in der Soi.
Da wir die Getränke stets im Shop gekauft hatten und Pat nie Geld von uns haben wollte war es Ehrensache das sie dann Abends von uns eingeladen war. Montags hatte sie ihren Ruhetag und dementsprechend schlug sie dann am Sonntag Abend zu.
Irgendwann kamen wir dahinter das Pat in finanziellen Schwierigkeiten steckte. Sie begann uns anzupumpen. Auch von mir wollte sie einmal 3.000 thb haben, angeblich für die Schulgebühren. Ich habe ihr zwar nichts gegeben, allerdings hat Mia ihr später das Geld geborgt als ich in Österreich war.
Um Pat herum würde es einsam. Niemand lässt sich gerne jeden Sonntag anpumpen und so wurde der allsonntagliche Stammtisch immer kleiner.
Inzwischen ging das Gerücht um das Pat enorme Spielschulen hätte. Die Kinder waren nicht mehr da, ich weiß auch nicht wo die untergekommen sind. Vielleicht gibt es diesen Ehemann im Norden ja wirklich.
Eines Tages blieb ihre Suppenküche zu und wurde auch nicht wieder geöffnet. Monate später erfuhren wir dass Pat in den USA ist. Keine Ahnung wie sie das geschafft hat. Sie arbeitet dort in einem Restaurant in New Jersey bei irgendwelchen Verwandten oder Bekannten.
Sie teilt fleißig Fotos von ihrer neuen Wirkungsstätte auf Timeline und schreibt meiner Mia alle paar Wochen das sie ihr die 3.000 thb bald schicken würde....
Pat gönnte sich den Luxus einer Putzfrau als Teilzeitkraft. Dieses Großmütterchen kam dann Nachmittags aus dem benachbarten Stundenhotel herüber geschlurft und machte bei Pat in ihrer kleinen Bretterbude klar Schiff. Für Pat war dann der Tag gelaufen, es wurde Zeit das erste Bier zu öffnen. Pat saß dann meistens noch dort bis ihre Kinder aus der Schule kamen. Die Wartezeit wurde mit Smalltalk und Alkohol überbrückt.
Der Sonntag war Pat's großer Tag. Mittags wurde die Küche geschlossen, egal wie viel verkauft war oder auch nicht. Das wenige Inventar wurde beiseite geschoben und die kleine Bude verwandelte sich in eine primitive Bar. Die Gäste waren eigentlich immer die gleichen. Trinkfeste Thais aus der Nachbarschaft, manchmal einige Mädels die ihren day off hatten und einige Foreigners die in der Gegend wohnten. Auch ich war dort lange Zeit" Stammgast". Die Truppe war meist so 10 - 12 Mann stark. Getränke wurden im Shop nebenan gekauft und wer zur Toilette musste ging in das Stundenhotel. Wenn es draußen dunkel wurde war die Party vorbei. Pat hatte keine Lampe in ihrer Bude und sobald wir nichts mehr sahen wussten wir daß es Zeit war zum Aufbruch. Meist zogen wir dann noch durch die kleinen Restaurants und Bars in der Soi.
Da wir die Getränke stets im Shop gekauft hatten und Pat nie Geld von uns haben wollte war es Ehrensache das sie dann Abends von uns eingeladen war. Montags hatte sie ihren Ruhetag und dementsprechend schlug sie dann am Sonntag Abend zu.
Irgendwann kamen wir dahinter das Pat in finanziellen Schwierigkeiten steckte. Sie begann uns anzupumpen. Auch von mir wollte sie einmal 3.000 thb haben, angeblich für die Schulgebühren. Ich habe ihr zwar nichts gegeben, allerdings hat Mia ihr später das Geld geborgt als ich in Österreich war.
Um Pat herum würde es einsam. Niemand lässt sich gerne jeden Sonntag anpumpen und so wurde der allsonntagliche Stammtisch immer kleiner.
Inzwischen ging das Gerücht um das Pat enorme Spielschulen hätte. Die Kinder waren nicht mehr da, ich weiß auch nicht wo die untergekommen sind. Vielleicht gibt es diesen Ehemann im Norden ja wirklich.
Eines Tages blieb ihre Suppenküche zu und wurde auch nicht wieder geöffnet. Monate später erfuhren wir dass Pat in den USA ist. Keine Ahnung wie sie das geschafft hat. Sie arbeitet dort in einem Restaurant in New Jersey bei irgendwelchen Verwandten oder Bekannten.
Sie teilt fleißig Fotos von ihrer neuen Wirkungsstätte auf Timeline und schreibt meiner Mia alle paar Wochen das sie ihr die 3.000 thb bald schicken würde....
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