DIE OFFENE TÜR, Bekenntnisse eines Angeles-Reisenden

Pcpatient

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16.09.2009
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Bevor ich noch länger auf die Berge von Arbeit auf meinem Schreibtisch oder durchs Fenster auf den grauen tiefstehenden Himmel schaue (und nach Ermutigung durch Larry und seinen letzten Angeles-Bericht), stelle ich doch flugs mal einige meiner "Schoten" in dieses Forum und lade den geneigten Betrachter ein, zusammen mit mir die Zeit zu vergeuden.

Es geht um meine Erlebnisse während einige meiner letzten Abenteuerurlaube in Asien, hauptsächlich in Angeles. Diese habe ich bereits in einem anderen Forum verwurschtelt, hoffe aber vielleicht auch hier noch den einen oder anderen geneigten Leser zu finden. Also, helft mir dabei, die Zeit bis zum nächsten Aufbruch zu überbrücken -und ich helfe Euch dabei.

Der Bericht geht über 4 Reisen und einen Gedanken. Wer errät ihn ?

Teil 1, von mir aufs Resümee gekürzt, der Text erschien mir heute seltsam schwach, heißt: "Angeles - Liebe auf den 1. Blick".

Teil 2: "Nachtflug zur Venus"

Teil 3: "Mancher guten Dinge sind Drei"

Teil 4: "Gehirnwäsche komplett mit anschließender Glanzpolitur"

und Teil 5 steckt noch in den Eiern (Arbeitstitel: "Take Five", den reservier ich mir schon mal).
 
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...allerdings nicht mit der Lupe. Die Bilder sind ja viel zu klein ! Da muß ich wohl noch etwas tüfteln.:shock:
 


So, dann erstmal etwas Text.

1.: Angeles -Liebe auf den ersten Blick


Der 2007 verstorbene Maler Immendorff hat es vorgemacht:
1. daß das Leben endlich ist und 2. daß es lohnt.

Er hat das zumindest für sich versucht, wenn auch der Drogengebrauch dazu nicht unbedingt das probate Mittel darstellte. Als seine Frau befragt wurde, ob sie ihn verlassen würde, nachdem er im Rahmen einer Drogenrazzia beim Spielen mit 8 Frauen gestört worden war, versicherte sie, ihm zu verzeihen.

Was manch ein Reporter nicht verstanden haben mag, ist dabei doch begreiflich: Welche kann schon auf 8 andere Frauen eifersüchtig sein. Und verzeihlich ist allemal, was er trieb. Er hat getan, wovon jedes Kind träumt: Einmal auf einmal alles nehmen zu können. Und wenn es auch keine 8 sind, ist der Lustgewinn garantiert.

Ich erinnere mich an einen Forenbeitrag, dessen Autor am nächsten Morgen nicht mehr wusste ob es 6, 7 oder gar mehr gewesen sind.
Soweit bin ich dieses 1. Mal nicht gekommen, bei weitem nicht. Für 5 hätte nicht viel gefehlt, was allerdings daran scheiterte, daß das „Kerngeschehen“ auf einmal Skrupel anmeldete.

Mein Fehler in diesem Moment: Nachdem sie abgesprungen war, die Spielregeln nicht sofort zu ändern und sie vom Spielfeld auszuschließen. Ich bin da, das erste Mal in Angeles, zu zwanghaft gewesen.

Dabei ist es kinderleicht. Hier darf man wieder Kind sein: Alles für mich, alles auf einmal! Wem weniger reicht, auch gut! Die Regeln, die den Zugang zum Sex , das „wer, wo, wie, was“ regeln, sind hier quasi außer Kraft gesetzt (quasi, spricht der Nörgler). Nicht nur Könige und Immendorffs dürfen hier mal an den Fleischtopf.


Mein Fazit nach dieser Woche bei den Engeln: Ich habe einige der schönsten Frauen in meinem Bett (und Jacuzzi) gehabt. Die Fülle der Schönheit, das Füllhorn der Lust, das sich jederzeit über einen dort ergießt, ist überwältigend.

Ich kam mir vor wie ein Bankräuber, der in volle Säcke von Goldtalern greift, immer in der Furcht, doch noch zu wenig zu fassen zu kriegen. Das Bedürfnis wächst mit dem Ausmaß seiner Befriedigung. Gleichzeitig entsteht und wächst auch eine emotionale Bedürftigkeit. Denn alle Lust will Ewigkeit (Nietsche).

Und hier ist alles greifbar -aber nicht zu halten. Das Kind erwacht, aus der Traum, das Märchenreich verblasst. Herübernehmen kann es nichts in den helllichten Tag, so wie nichts die Schwelle des Todes übersteigt. Das schönste Mädchen –ein Stück Duftseife, es rutscht aus meiner Hand –in die eines anderen. Und so weiter. Das muß man erst aushalten.

Deswegen habe ich „meine Liebe“ losgelassen, weggeschickt, den Schnitt getan bis ins Fleisch. Im Wissen, mit offenen Augen den Blick gezwungen zu sehen, wie sie in wenigen Tagen das selbe unschuldige Lächeln, das mir die Knie weich werden ließ, einem anderen schenkt.

Doch Du, anderer, gib acht: Dir wird es nicht anders ergehen. Ihr Lächeln, während Du sie von hinten nimmst, gilt nur in dem Moment. Aber diesen zu genießen, darauf kommt es an diesem paradiesischen Ort an. Aus eine Moment Ewigkeit zu machen, in eine Sphäre der Zeit- und Schwerelosigkeit einzutreten.
Wieder in die Welt der Schwerkraft zurückzukommen, ist schmerzhaft. Später verklärt sich das Erlebte. Was bleibt sind schöne Erinnerungen und lustige Details, die manche Bierrunde bereichern können. Bis zum nächsten Aufbruch.


So, soviel zur "Einleitung". Der eigentliche Bericht geht gleich los, und zwar im Teil 2.


Teil 2: Nachtflug zur Venus


Meiner Route folgend geht es mit Thailand u. Singapur los. Wer sich ausschließlich für Angeles interessiert, möge diesen Teil überlesen.


Nun ist der Donnerstags-Flug von Clark nach Bangkok doch gegangen, ich sitze im Flugzeug, das etwa zu einem Drittel besetzt ist. Im Gepäck ein vor einer Stunde verfallenes Alternativ-Ticket von Air-Asia via Kuala Lumpur, falls die Cebu Pacific, was in der Vergangenheit wohl häufiger vorkam, den Flug kurzfristig gecancelt hätte. Doppelt hält besser -was auch in anderer Hinsicht mein Motto auf den Phils werden könnte.

Aber nun der Reihe nach: Ich werde einen Erlebnisbericht meines derzeitigen “Nachtfluges” liefern, der mich durch einige für den “alleinreisenden Herrn” interessante Plätze Asiens geführt hat. Nachtflug vielleicht wegen der Tag-Nachtumkehr, die dichte Hotelvorhänge erfordert und auch wegen der mit dieser Reise verbundenen Flucht aus der Realität, eines zeitlich begrenzten Entkommens. Die Stationen meiner Reise: Bangkok, Pattaya, Singapur, Angeles, Bangkok.




Bangkok


Ausgangspunkt wiederum Bangkok, mein Dreh- u. Angelpunkt. Der Thai-Flug angenehm wie eh und je, kurzes Procedere am Flughafen, am frühen Nachmittag im Hotel “Grand President” in der Sukhumvit-Area (Superior-Room 2700 Baht, etwas klein -was ist dann Standard ?), aber alles in allem empfehlenswert (sauber, strategisch günstig in der Soi 11 gelegen, in Gehweite zu den meisten Hauptattraktionen, ich rede von der Damenwelt).

Nun die 1. schwere Entscheidung meines Urlaubs: Da ich abends einen Termin habe, bleiben mir noch rund 3 Stunden, in denen ich schon etwas vorkosten und den ersten Druck der Vorfreude abbauen will, um hinterher nicht immer auf die Uhr schauen zu müssen.

Hier die Möglichkeiten: 1) Das kleine oder große Entspannungsprogramm -mit einer oder 2 Holden -in der (empfehlenswerten) “Annies Massage”, 2) Gleich ins Reich der Mitte im Eden (hinteres Verwöhnprogramm), Soi 7/1, oder auf einen Shortie mit Pickup im Beergarden. Da das letzte Bier im Flugzeug nun schon verdampft ist, entscheide ich mich für letzteres. Keine schlechte Wahl, die Auswahl ist akzeptabel

Ich mag es, vorher mit den Mädchen rumzukaspern, oder vielmehr ist das eigentlich unverzichtbar. Das macht das, was hinterher kommt, um so reizvoller. So war es denn auch schön für den Anfang. Lieb und nett, keine großen Gefühle, wozu auch. Bleibt ja nicht dabei. Damenbesuch auf dem Zimmer im Hotel übrigens ohne Probleme, müssen halt ihren Ausweis an der Pforte abgeben.

Es folgt dann etwas Kultur (Cocktails mit Blick auf den Fluss, kurze Bootsfahrt, gehobenes Thai-Küche im Breezes im 52. Stock des State-Towers. Nicht grad billig (mind. 60 Euro PP mit Bier). Das Ambiente ist einmalig. Hinterher zum etwas anderen Nachtflug in die Skybar im 62.Stock. Cocktails Mist, Aussicht 1a. Achtung: Shorts u. Schlappen im Hotel lassen.

Nun, was machen wir dann noch mit der angebrochenen Nacht ? Richtig, Sukhumvit . Im Thermae ist schon Torschlußpanik, aber nichts Gescheites für mich auszumachen. Dann etwas auf u. ab. Viel Leben auf der Straße. Hier u. da ein Bier mit den Mädels getrunken, inzwischen hat sich jetzt so eine Art Barbetrieb im Kleinen etabliert, milde Abzocke inbegriffen (für das Mädchen wird mir eine höhere Bierrechnung präsentiert (Ladydrink- auf der Straße !, hat man sowas schon gehört !).

Na ja, dann mal weiter. Eine einsame Holde, wenn auch keine Schönheit, im Eingang des Thermae sitzend, ist grad im Begriff, ihre Zelte zu packen. Na ja Mädchen, damit haben wir beide nicht gerechnet, mußt heute nicht nach Hause. Da hat sich für mich wieder die Erfahrung bestätigt, dass die nicht gaanz so Schönen häufig die Netteren u. die bessere Partie sind.

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Habs noch nicht mit den Bildern. Na ja, später.

In Miniaturansicht: Meine Eroberung aus dem Beergarden (nein, nicht die Mamasan !)
4 Abzockies von der Suk
Späte Begegnung vom Thermae
 


Ich schaffs nicht ! Das letzte Bild hatte definitiv die passende Größe (knapp 300 KB), wird aber nur als Miniatur angezeigt. Kann mir jemand helfen ?
 


danke für regen Zuspruch und die technischen Hilfen (und an denjenigen, der bisherigen Bilder vergrößert hat). Ihr ahnt, weswegen ich das Alias Pcpatient gewählt habe...

Weiter im Text.

Pattaya, Pattaya

Am nächsten Mittag gehts auf ins “Seebad” Pattaya. Hab dort drei Tage ein Loom im Metro-Appartement gebucht. 750 Baht, für den Preis absolut empfehlenswert, falls es ohne Pool sein darf. Ungefähr Soi Diana, Soi 13. Mal ´ne andere Gegend, auch dort viele Bars. Wie immer bin ich dann mit dem Moped unterwegs, was diesmal aufgrund eines 3-tägigen Musikfestivals mit Sperrung der Beachroad der absolute Krampf war.

Kurz auch mal im berühmt-berüchtigten Hotel König vorbeigeschaut. Man will das Deutsch ja nicht ganz verlernen. Mein Ding isses wohl nicht mehr, das König. Obwohl es sicher kein schlechtes Hotel ist, eben was besonderes für Gemeinschaftswesen.

Ich suche jetzt allerdings eine andere Form der Gemeinschaft -und finde diese in Form einer ganz Lieben namens Wi aus dem “Hole in One” auf der Soi 6 (einige der wenigen Namen, die mir nicht entfallen sind auf meiner an Namen, Gesichtern und anderen Körperteilen reichen Fahrt). Das wegen der Karte, die sie mir letztes Jahr mitgegeben hat und die noch in meiner Thai-Box steckte. Die habe ich wegen besonderer A-Künste bewahrt.

Da bin ich nun recht idiotisch mit ihrer Karte in den Laden, natürlich bin ich ihr nicht in bleibender Erinnerung verblieben (wodurch auch) und ich habse auch nicht erkannt. Na ja, ein Quantum Peinlichkeit muß man aushalten können, das geht vorüber. Ich hab da Erfahrung (mit Peinlichkeiten). Wir haben uns schließlich von neuem befreundet. Ich hab sie mitgenommen (anders als letztes Mal).

Ich füttere die Mädels gerne auch ein wenig, mach mir ein Bild vom kulturellen Level (serviert sie erst Dir, dann sich selber), sehe, ob sie auch nach 1-2 Stunden noch eine angenehme Gesellschaft ist und Lust auf mehr macht. Im Idealfall kann man auch sehr viel Spaß haben, wenn man die Mädels mit auf Barrunde nimmt (das Hotelbett läuft ja nicht weg).

Sollte es mal nicht so hinhauen, schick ich auch schon mal ein Mädchen unverrichteter Dinge nach Hause, ein gewisses Quantum an vergeudeten Barfines muß einfach einkalkuliert werden. Das beste ist natürlich, die Harmonie bereits in der Bar einzuschätzen. Wenn man dort gemeinsam albern u. lachen kann, wird es hinterher meist nicht schlecht. Aber auch hier gibt´s Ausnahmen.

Bin mit Wi durch die Walking, v.a. die Gogos. Das muß ja auch mal sein. Meist nur erotikfernes Rumgehopse (die Mädchen könnten auch Seilspringen). Gegenüber vom Babydolls (?), Name leider nicht erinnerlich, ist ein Laden, wo nette Pussispielchen dargeboten wurden. Irgendwie schaffen es die beiden Artistinnen, alles Mögliche anzusaugen und loszublasen, z.B. Nägel aus einem Blasrohr, wohl nicht ganz ungefährlich fürs Augenlicht derjenigen, die die zum Platzen bestimmten Luftballons in Tell-Manier hochhalten sollen. Eine Abwechslung im hüpfenden Einerlei.

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Randbetrachtung


Am Rande ein kleiner Exkurs: Die Sache mit dem Albern, Schäkern u. der guten Stimmung ist manchmal nicht soo einfach, wenn man den ganzen Abend, zumal alleine, unterwegs ist. Es sei denn, man nennt eine sehr robuste Frohnatur sein eigen. Es kostet nach 10 oder mehr Singha (bzw. 20 SML) schon mitunter etwas Kraft, sich auf die Höhe einer annehmbaren Originalität emporzuschwingen, wobei es einem die leicht zu amüsierenden Thais nicht schwer machen. Aber das erste Eis will erstmal gebrochen sein.

Ein Hindernis ist die “Sackgasse” der Eingangsfragen, die es schnell zu passieren gilt (whereyoufrommydarlinghandsomehowelongyoustayusw). Manchmal ist da aber schon “end of the road” bzw. die Dame mit ihrem Englisch am Ende. Dann bleibt nur noch das Klopfen auf Brustkorb und Unterarm -oder noch bedenklicher -das Massieren der Hand. Das Massieren eines anderen Körperteils lasse ich mir dagegen lieber gefallen (can say more than words...).

Das Problem ist überall das selbe. Meine Geschichte habe ich jetzt während der 8 Tage Angeles, die hinter mir liegen, x-mal abgelassen, wobei es sich empfiehlt, um selber den Überblick zu behalten, immer nur eine Version zu verwenden (oneweekthereonetogo -auch wenns morgen losgeht-marriednokidyesdivorced, oder whatever).

Ich lasse mir die Angeles-Card, auszufüllen am Flughafen, patentieren: Dort stehen alle diese vitalen Mitteilungen, was das Eingangsgeplänkel vermeiden könnte. Schon jetzt habe ich bei der Frage nach dem Hotel immer das Hotelkärtchen, präsentiert. Ich mußte allerdings feststellen, dass jenseits des ABC-Hotels bereits die Ortskenntnisse der Damen rapide abnehmen. Na ja, sind ja auch immerhin 500 m. Das kann einem hierzulande allerdings auch passieren.




Gut, weiter in Pattaya. Es hat was, in Jomtien mit dem Roller (nagelneues Ding von Jamaha, 200 Baht/Tag einschl.- 50 Baht Erstbenutzer-Zuschlag, ein Cherry-Moped sozusagen) bis zum Ende der Strandstraße zu fahren. Durch die warme Luft, Meeresbrise und ein leichter Sonnenbrand inbegriffen. Dort gibt´s 2 Fischrestaurants wo viele Thais speisen. Ist also gut.



Tag 3 Ptty


Erstmal so zu Fuß in der Gegend des Hotels. Was ich hasse, ist das Reingezerre. Wenn ich überall ein Singha schütten soll, nur um in 10 Sekunden zu entdecken, dass sich hinter dem niedlichen Gesicht ein schadhaftes Lächeln verbirgt, bin ich ja bereits in 1-2 Stunden düne.

Nein. Die erste Konversation muß vor der Bierbestellung stattfinden, um einzuschätzen, obs auch lohnt. Nimmt mich eine an der Hand und zieht mich in die Gogo-Bar hab ich auch nichts davon, wenn ich dann einsam und blöde in der Ecke sitze und mich wundere, wohin sie so schnell entschwunden ist. Das ist im Prinzip dasselbe in Ptty wie in Angeles: What you touch is what you get.

Dort wirds aber noch komplizierter: Dort sind die Doorteaser als 3. Gattung neben Waitress und Tänzerinnen etabliert. Meine meisten Errungenschaften stammen aus der 1. Gruppe, das sind nämlich meist die Hübschesten. Was auf der Bühne rumtänzelt, ist oft mit einem Rundblick abgetan.

Eine kleine Vorabendnummer kommt mir in den Sinn, als ich eine ganz Niedliche direkt gegenüber meinem Hotels sehe. Ja mei!, die spricht ja so gut wie kein Wort Englisch. Aber sie ruft eindeutige Reaktionen hervor, so dass bereits die wenigen Schritte von Bar zum Hotel mühsam sind (wie auf Stelzen).

Wie bereits geahnt, hat das Mädel von Tuten u. Blasen noch nicht gehört, läßt sich aber schön rannehmen. Hinterher wird sie anschmiegsam, will mit auf meine Runde. Aber ständig nur ihr sprachlos schönes Gesichtchen bewundern, das geht leider nicht, also tschüs! und Küsschen.

Also weiter on my own in Ptty. Nun habe ich mir bereits ziemlich die Haxen abgelaufen, ein paar Bier intus, aber noch immer nicht den rechten Spaß gehabt. Den gibts aber auch in Ptty (und sogar in Bangkok), er wird aber nicht wie in Angeles auf dem goldenen Tablett dargereicht. In Thailand kann man nur Freude haben, wenn man etwas dafür tut (selbst in Angeles braucht es etwas Impetus, um die dünne Eisschicht zum Schmelzen zu bringen).

Schließlich nehme ich mir eine aus einer Bar, des Suchens schon etwas müde, und setze meine Wanderung mit ihr fort. Seltsam, dieses Hand-in-Hand-Gehen mit jemandem, den man just getroffen hat. Aber einem rasch jede Illusion zu vermitteln, dass können sie ja perfekt.

In ihrem Fall wurden aber, inzwischen haben wir Bier auf dem Musikfestival auf der Beachroad getrunken, Brüche sichtbar. Ich hab einfach in meiner Bierlaune inmitten der guten Stimmung dort lieber zwischen anderen etwas rumgetanzt. Hier versagt ihr Talent zum Mitspielen. Nun denn, hat mich gefreut, Madame, und tschüs.

In der Walking-Street werde ich dann wieder fündig. Dort ist am hinteren Ende re. Seite eine offene Bar, wo Liverock gespielt wird. Eine der Kellnerinnen hat ein zu lustiges Lächeln, als daß ich auf ihre Gesellschaft verzichten würde.

Mit ihr im Gespräch nähert sich eine Falang-Touristin und spricht mich an (weiß auch nicht, warum ich Psychopathen magnetisch anzuziehen scheine). Sie möchte wissen: "Why you do this, dont you have a girlfriend in your country ?". Ich schaue sie einen Moment, erwidere: "well, if only I had met you before..." und lächele sie an. Sie trottet von dannen.

Auch im Hotel ist es noch lustig, so soll es sein. Ein angenehmer Nachgeschmack.

Danach nochmal auf Tour. Hier und da etwas geschäkert. Inzwischen wird der Wunsch stärker, Wi aus der Soi 6 ein weiteres Mal zu sehen. Erstmal laufe (und trinke) ich jedoch nochmal Soi 7 u. 8 ab. Als ich schließlich in Wis Laden komme, sieht man ihr wirklich die ungekünstelte Freude an. Ich habe richtig entschieden.

Nach einigen weiteren Bieren bei Life-Musik im Hard-Rock 2 in der Walking verbringen wir noch eine kurze und schöne Restnacht, um 6:30 soll das Taxi vom Hotel zum Airport gehen.

Das Mädchen ist perfekt. Hilft mir, nach weniger als 2 Stunden Schlaf, die letzten Sachen zu packen. Sehr organisiert u. geschickt, weiß was zu tun ist. Als das versprochene Taxi nicht kommt, sorgt sie unter Einschaltung eines Mopedtaxidrivers dafür, dass doch noch ein Wagen organisiert wird. Hätte sonst meinen Flug nach Singapur verpaßt.

Bilder:

1) Stumme Schöne.
2) Die hats nicht bis in mein Bett geschafft.
3, 4) die schon !

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Next stop Singapur


Um mit Tiger Airways von Bangkok nach Clark/Angeles zu kommen, ist eine Zwischenübernachtung in Singapur unvermeidbar (man kann aber mit Cebu Pacific auch direkt fliegen, wenn der Flug nicht grad kurzfristig gecancelt wird).
Singapur war kein Fehler. Empfehlungen folgend habe ich im Stadtteil Geylang im Hotel 81 Palace gewohnt. Taxi vom Flughafen 16 Singapur-Dollar, das sind 8 Euro.

Das Preisniveau ist im Allgemeinen in Singapur höher als in Thailand und den Phils, besonders was den Alk angeht. Nach kurzer Schlafpause zunächst ein Touriprogramm. Ein sehr freundlicher Einheimischer, den ich in einer der Garküchen kennengelernt habe, hat mich etwas geführt und in die Technik des Busfahrens eingeführt.
Überhaupt sind die Leute freundlich und mitteilsam. Abends habe ich ebenfalls einfach so in einer der Garrestaurants gesessen, wo auch das Flaschbier erschwinglich ist, und bin mit Eingeborenen ins Gespräch gekommen. Einer hat mit sogar ein Bier ausgegeben.

Erste u. einzige Nacht in Singapur:

Den Abend hatte ich im Orchard-Tower begonnen (mit der Metro leicht zu finden, alles sehr easy in Sin.). Dort hats einige Musikbars u. Diskos, auch mit guten Bands. Die langen dann aber richtig zu: kleines Bier 6,50 Euro. Da muß man schon überlegen, wen man einlädt. Laufen einige sehr annehmbare Teilchen rum. Die meisten von den Phils, aber auch Viets u. Chinesinnen. Schließlich habe ich eine aus Kambodscha im Arm, im Taxi, im Room.

Ich rede nie über Geld. Gibt hinterher immer was unters Handy oder ins Täschchen (in Thailand habe ich mir 1000 Baht zur Regel gemacht, unter besonderen Umständen, d.h. großer Sympathie, auch mehr. In Angeles 500 Peso Tipp, das Mädchen verdient ja schon an der Barfine, außerdem dürfen sie bei mir essen u. saufen bis zum Abwinken).

Die holde Khmer offenbart mir also ihr Preisgefüge (300 Singapur-Dollar) und ich ihr daraufhin, dass nicht nur die genannte Summe sondern überhaupt deren Erwähnung als sofortiges Goodbye zu verstehen sei. 30 Sin-Dollar fürs Taxi zurück an den Kampfplatz u. tschüs. Na ja, habens auch nicht leicht, die Saisonarbeiterinnen dort. Die bekommen nämlich nur 2 Wochen Visum und müssen in dieser Zeit ihre Spesen reinholen.

Jetzt durch die Gassen Geylangs. Viel aufdringliches Rumgezerre von Pimps. Wie ich das hasse ! Dann die Vogelnester, in denen ganz schnell bar jeder Romantik die Auswahl zu treffen ist. Sexfastfood.

Na dann erstmal ein Bierle und das Treiben aus Distanz betrachten. Schließlich eine wirklich niedliche Srilanki (hatten wir ooch noch nicht) im Verrichtungszimmerchen genommen (ihr Verkaufargument: Y can f me in A). Flutschte ganz ohne Hilfslotion. 60 Sin.Dollar einschl. Kabuff.

Singapur hat mir also einige ganz neue Eindrücke beschert. Am späten Nachmittag geht es dann auf die Phils nach Clark (Flug rund 3 Std., Tiger Airways ist nicht schlecht). Wer noch etwas Zeit zum Abflug rumzubringen hat wie ich, dem sei geraten, einfach mit der Metro eine Riesenrunde zu machen (gut 1 1/2 Stunden), die fährt größtenteils oberirdisch.

Qualitätsprogramm

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Holde Khmer

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