Motorad leien
Bestell dein T-Shirt
Hotel buchen

Ein Platz an der Sonne - Homeoffice weltweit

        #46  
M

Member

Member hat gesagt:
Hat aber den Vorteil das dann alles stimmig ist.
Selbst meine private Telefonnummer zu Hause ist so für ein und ausgehende Anrufe nutzbar. Und das zu Null Kosten.
Das stimmt. Es mag Szenarien geben, für diese ist das eine gute Lösung.
 
 
        #47  
M

Member

Das hatte ich mir bereits gedacht. Danke an @Teletubbi

Allein auf die Lösung mit der VPN zu Hause, würde ich aber nicht vertrauen. Besser ist es eine zweite Möglichkeit zu haben. Nord VPN ist eine solche Lösung.
Aus welchen Gründen auch immer, wenn ich mir dem Smartphone mal nicht auf die VPN meines Routers in Deutschland zugreifen kann, dann kann ich eine VPN Verbindung über die Nord VPN App im Smartphone herstellen und über den Hotspot mit dem Firmen-PC arbeiten.
 
  • Like
Reactions: 1 user
 
        #48  
M

Member

Abgesehen davon, dass ich im Lockdown weder in Thailand noch Phillipinen mein Homeoffice haben möchte, ist es wohl das Beste, wenn man sich selbstständig macht und mit dem Arbeitgeber per Honorarnote abrechnet. Das kann man dem AG sehr schnell schmackhaft machen, da als Selbstständiger Urlaub, Krankenstand, 13./14. Gehalt und Dienstgeberbeitrag wegfällt. Als Selbstständiger hast du auch eine KV, bei der du zwar in Vorleistung gehen musst, aber 80% der Kosten erstattet bekommst.
Bei dieser Variante sollte man sich aber eine Erwerbsunfähigkeitsversicherung sowie Arbeitsunfähigkeitsversicherung (Krankenstand) überlegen.

VPN wurde ja schon leidlich diskutiert, mir würde da noch die Variante eines Terminalservers einfallen um remote zu arbeiten.

Rechtlich sieht es als Selbstständiger auch besser aus, da in vielen asiatischen Ländern das Einkommen aus selbstständiger Arbeit im Land der Erbringung zu versteuern ist. Also wenn du in Deutschland die Rechnung legst, dann muss das in Thailand nicht versteuert werden. Bei einem Aufenthalt von mehr als 180 Tagen im Ausland kann mich sich zwar beschränkt Steuerpflichtig in Österreich erklären aber der Fiskus langt trotzdem kräftig zu.
Da hilft wirklich nur auch den Hauptwohnsitz ins Ausland zu verlegen um dem Finanzamt die lange Nase zu zeigen. Rückkehrer sollten sich aber darauf gefasst machen, das die Story dann wieder aufgerollt wird.
Methoden gibt es immer, wer sich absichern will kann ja bei www.staatenlos.ch vorbeischauen und die 500€ für ein Beratungsgespräch investieren.

Das gleiche Besteuerungskonzept gilt übrigends auch für Kapitalerträge. Also wer sein Auskommen mit Dividenden oder Spekualtionsgewinnen in Asien finden muss diese dort auch nicht versteuern. Sehr wohl jedoch im Heimatland!!! Auch wenn man sein Depot bei einer thailändischen Bank eröffnet muss man die Gewinne melden...
 
  • Like
Reactions: 1 user
 
        #49  
M

Member

Ich gebe also meine feste Anstellung auf, verzichte auf Urlaub, 13./14. Gehalt und alle weiteren Vorteile, welche man als Angestellter (Krankentage, Kündigungsschutz, Betriebsrente, GKV usw.) und biete meinem Arbeitgeber an, mich als Honorarkraft anzustellen. :rolleyes:
Also wenn das der beste Ratschlag ist, ja dann gute Nacht, Marie.

Wenn mein Arbeitsgeber mich nicht aus dem Ausland arbeiten lassen möchte, würde ich die bittere Pille schlucken und eher ein Sabbatjahr einreichen, Urlaub ansparen oder unbezahlten Urlaub nehmen, bevor ich vorschlagen würde mich auf Honorarbasis anzustellen.
Dann könnte man auch gleich kündigen und Ananas am Strand verkaufen.
 
  • Like
Reactions: 1 user
 
        #50  
M

Member

Member hat gesagt:
wenn man sich selbstständig macht und mit dem Arbeitgeber per Honorarnote abrechnet. Das kann man dem AG sehr schnell schmackhaft machen, da als Selbstständiger Urlaub, Krankenstand, 13./14. Gehalt und Dienstgeberbeitrag wegfällt. Als Selbstständiger hast du auch eine KV, bei der du zwar in Vorleistung gehen musst, aber 80% der Kosten erstattet bekommst.
Bei dieser Variante sollte man sich aber eine Erwerbsunfähigkeitsversicherung sowie Arbeitsunfähigkeitsversicherung (Krankenstand) überlegen.

Schon mal überlegt, dass diese Version (wenn du alles in dein Honorar einrechnen willst) den Arbeitgeber einiges kostet. Im Falle einer restrukturierung wirst du der erste sein, der über die Klippe springen muss, dann niemand wird einen langfristigen Honorarvertrag abschliessen. Schon stehst du an der Wand.

Member hat gesagt:
Rechtlich sieht es als Selbstständiger auch besser aus, da in vielen asiatischen Ländern das Einkommen aus selbstständiger Arbeit im Land der Erbringung zu versteuern ist.

Schon überlegt, wenn du für eine Firma in DACH arbeitest macht der AG die Aufwendungen steuerlich geltend. Die Steuerbehörde wird deiner Scheinselbständigkeit schnell auf die Schliche kommen und ihren Obolus einkassieren.

Member hat gesagt:
Da hilft wirklich nur auch den Hauptwohnsitz ins Ausland zu verlegen um dem Finanzamt die lange Nase zu zeigen.

Das Finanzamt wird dir die lange Nase zeigen, denn die sitzen am längeren Hebel, die kennen solche Pappenheimer.
 
  • Like
Reactions: 1 user
 
        #51  
M

Member

Vor allem wirst du als Ich AG keine Arbeitserlaubnis hier oder in Thailand bekommen.
 
 
        #52  
M

Member

Member hat gesagt:
Vor allem wirst du als Ich AG keine Arbeitserlaubnis hier oder in Thailand bekommen.

Er will doch bloss unangemeldet und im Sinne einer illegalen Steueroptimierung (welche nirgendwo akzeptiert wird) im Ausland arbeiten.
 
 
        #53  
M

Member

Member hat gesagt:
Abgesehen davon, dass ich im Lockdown weder in Thailand noch Phillipinen mein Homeoffice haben möchte,

Member hat gesagt:
Vor allem wirst du als Ich AG keine Arbeitserlaubnis hier oder in Thailand bekommen.

Es muss ja nicht unbedingt um diese beiden Länder gehen. Perspektivisch werden die vielleicht auch irgendwann mal die Klientel der Digitalen Nomaden, oder erweiterten Homeoffice Worker erkennen, aber es gibt ja heute schon im EU Ausland oder in der Karibik/Mittelamerika ganz gute Möglichkeiten um von dort zu arbeiten.

Das Beispiel von @oze kann man natürlich schnell falsch verstehen und das Konstrukt lässt sich auf ganz viele Jobs natürlich nicht anwenden. Viele klassische ITler Jobs lassen sich aber mit einer regulären Selbstständig ausführen. Das erleichtert das ortsunabhängige selbstständige Arbeiten ungemein. Es muss ja nicht direkt bedeuten, dass man mehrheitlich aus dem Ausland arbeiten möchte.
 
  • Like
Reactions: 1 user
 
        #54  
M

Member

Member hat gesagt:
Ich gebe also meine feste Anstellung auf, verzichte auf Urlaub, 13./14. Gehalt und alle weiteren Vorteile, welche man als Angestellter (Krankentage, Kündigungsschutz, Betriebsrente, GKV usw.) und biete meinem Arbeitgeber an, mich als Honorarkraft anzustellen. :rolleyes:
Also wenn das der beste Ratschlag ist, ja dann gute Nacht, Marie.
Am besten du bleibst brav im Hamsterrad und gehst mit 70 in Pension. Früh genug um sich in Thailand an einen Steintisch zu setzen.

@alwaro
Ich hab kein Interesse an illegaler Steueroptimierung - ich möchte meine "sichere" Pension im Ruhestand kassieren. Daher lasse ich die Finger von solchen Konstrukten, kenne aber Leute die das so machen wie ich es beschrieben habe. Da ich nicht nach Thailand auswandern will sondern eher pendeln habe ich keinen Bock drauf am Flughafen schon von Beamten erwartet zu werden.

Als Selbstständiger hast du aber die Freiheit dir deine Zeit einzuteilen und erst wenn dein "Werk" abgeliefert wird bekommst du dein Honorar. Ich sehe das eher so wie ein Buch schreiben - da kannst du dir das Konzept in Thailand am Strand ausdenken und quasi im Kopf fertig ausbrüten. Zurück in Europa bringst du das alles zu Papier, schickst es dem Lektor/Verlag und kassierst dein Autorenhonorar. Wenn du dir am Strand Notizen machst, bist du vermutlich schon wieder in einer Grauzone.
Und wenn du für dein Buch Tantiemen bekommst, dann musst du die auch versteuern. Aber wenn dein Buch ein Reiseführer über Thailand ist, dann kannst du die ganzen Kosten (Hotel, Unterkunft, Flug) steuerlich geltend machen.

Das mal so als Anregung und mit etwas Kreativität sicher auch in andere Bereiche transferierbar.
 
 
        #55  
M

Member

Member hat gesagt:
Am besten du bleibst brav im Hamsterrad und gehst mit 70 in Pension. Früh genug um sich in Thailand an einen Steintisch zu setzen.

Keine Angst, das habe ich auch vor und da ich im ÖD tätig bin, ist das ein sehr gemütliches Hamsterrad.

Wollte auch nur darauf hinaus, dass dein Tipp ziemlich hohl ist.
Jemand in einem Angestellternverhältnis wird sicherlich nicht von heute auf morgen auf die Idee kommen und alles hinschmeißen, nur um dann per Honorar seiner Tätigkeit nachzugehen.
So etwas ist eine grundsätzliche Lebensentscheidung, die viele sicherlich nicht davon abhängig machen wie viel Tage sie am Strand verbringen können.

Bei uns im Betrieb gibt es übrigens ein paar Honorarkräfte, denen aufgrund Corona erstmal 50% ihrer Einnahmen zusammengestrichen wurde. Da gab es auch keine große Diskussion: akzeptieren oder im nächsten Quartal gar nichts verdienen.
 
  • Like
Reactions: 1 users
 
        #56  
M

Member

Naja, es geht um Homeoffice weltweit und da hast du nun mal als Selbstständiger die besten Chancen dafür. Klar, dass du einen sicheren Job nicht dafür sausen lassen wird.

Ja, Homeoffice in Asien oder digitaler Nomade ist eine grundsätzliche Lebenseinstellung und wird von 90% nicht angestrebt, vor allem wenn eine gewisse Sicherheit gewünscht wird. Das sieht man ja auch schon daran wie hier teilweise um die KV diskutiert wird.

Sicher, die Krise hat einige getroffen aber dann muss man halt flexibel drauf ragieren. Sitzenbleiben und auf das Ende hoffen ist wohl die schlechteste Idee. Wenn du finanzielle Unabhängigkeit erreichen willst, dann wird das als AN sehr schwierig. Als Selbstständiger kannst du dir mehrere Kunden suchen und bist damit nicht nur von einem Abhängig. Ich würde meine Arbeit erst sein lassen wenn ich die finanzielle Freiheit erreicht hätte. Nach meiner Definition wären das 3 von einander unabhängige, passive Einkommensquellen wovon jede einzelne meine monatlichen Kosten deckt und 500k kurzfrisitg veranlagtes Kapital.
 
  • Like
Reactions: 1 users
 
        #57  
M

Member

Member hat gesagt:
Keine Angst, das habe ich auch vor und da ich im ÖD tätig bin, ist das ein sehr gemütliches Hamsterrad.

Wollte auch nur darauf hinaus, dass dein Tipp ziemlich hohl ist.
Jemand in einem Angestellternverhältnis wird sicherlich nicht von heute auf morgen auf die Idee kommen und alles hinschmeißen, nur um dann per Honorar seiner Tätigkeit nachzugehen.
So etwas ist eine grundsätzliche Lebensentscheidung, die viele sicherlich nicht davon abhängig machen wie viel Tage sie am Strand verbringen können.

Bei uns im Betrieb gibt es übrigens ein paar Honorarkräfte, denen aufgrund Corona erstmal 50% ihrer Einnahmen zusammengestrichen wurde. Da gab es auch keine große Diskussion: akzeptieren oder im nächsten Quartal gar nichts verdienen.
Ich glaube, du hat da einen ziemlichen Tunnelblick. Nur weil es für deinen Job nicht passt, muss es ja nicht für andere Jobs passen. Und gerade Beamte oder Angestellte im öffentlichen Dienst kündigen gerne mal ihren Job bei entsprechender Qualifikation und gehen in die Selbstständigkeit. Das kommt vielleicht nicht für jeden Sachbearbeiter mit einer wenig spezialisierten Ausbildung infrage.

Gut ausgebildete IT Fachkräfte passen meist gar nicht in die starren Besoldungsstufen im ÖD. Die verdienen auf dem freien Markt als Berufsanfänger vielleicht so viel wie ein altgedienter Abteilungsleiter. Wenn ITler im ÖD sehen für welche riesigen Beträge IT Dienstleistungen extern ausgeschrieben werden, kommen nicht wenige auf die Idee die Seiten zu wechseln. Das fing vor 20 Jahren mit SAP Beratern an und streckt sich heute durch alle möglichen Jobs. Vom Admin über den Programmierer zum Security Consultant.

Ziel einer Selbstständigkeit ist ja auch nicht direkt das Arbeite vom Strand, so ganz klischeehaft. Zunächst geht es mal um eine größere Unabhängigkeit und oft verbunden mit einer besseren Bezahlung.
 
  • Like
Reactions: 2 users
 
        #58  
M

Member

@riva: ich gebe dir grundsätzlich in allen Punkt recht.

Der Vorschlag von @oze war nur sehr extrem.
Zwischen "bau eine VPN Verbindung innerhalb eines VPN auf" und "kündige und bleib deiner Firma als Honorarkraft erhalten" liegen doch Welten.

Klar bin ich als Angestellter in meinem System gefangen, fühle mich aber auch irgendwie wohl. Für mich habe ich festgestellt, dass eine Selbstständigkeit nicht infrage kommt. Das mag aber nicht für alle gelten und bestimmt gibt es Leute da draußen, die unzufrieden in ihrem Job sind und die Selbstständigkeit als Befreiungsschlag anstreben. Gerade durch Corona und die Situation in den letzten Monaten werden viele über die Sinnhaftigkeit ihrer Beschäftigung nachgedacht haben und ob es nicht Zeit ist seinem Leben einen neuen Sinn zu geben.

Als ITler würde ich in der freien Marktwirtschaft sicherlich mehr Geld bekommen, aber Geld ist halt auch nicht alles. Ich möchte Lebensqualität und Zeit für mich haben, da verzichte ich auch gerne auf etwas Geld.
Aber so wie ich bei Diskussionen über den ÖD immer sage, dass nicht jeder für den Dienst im ÖD geschaffen ist (nicht jeder kommt z.B. mit den manchmal politisch motivierten Entscheidungen klar), könnte es natürlich auch sein, dass ich im Kopf schon zu eingefahren bin um mir ein Leben in der freien Marktwirtschaft oder als Selbstständiger vorzustellen zu können.
 
  • Like
Reactions: 1 users
 
        #59  
M

Member

Wenn das Home Office nicht zu mir kommt muss ich halt zum Home Office kommen. Vor reichlich anderthalb Jahren hatte ich hier mal einen Thread gestartet. Damals noch in der naiven Hoffnung, dass es möglich sein wird komplett im HO zu arbeiten und sich heimlich nach Thailand abzuseilen. :) Etwas später damals habe ich aber zusätzlich noch ein "Online Business" gestartet als Verkäufer über Amazon und anderen Plattformen. Ich wollte einfach mal was versuchen und habe natürlich insgeheim gehofft, dass es irgendwann zum Leben reicht.
Und nun nach 1,5 Jahren harter Arbeit (das mein ich ernst :)) neben Fulltime Job ist es soweit. Am 01.02.22 verlasse ich das sogenannte Hamsterrad und arbeite für mich selbst.
Ehrlicherweise habe ich etwas Angst :) 20 Jahre angestellt. Auf der anderen Seite freue ich mich auf die Zeit die da kommt. Und am meisten freue ich mich darauf in Thailand zu leben. Erstmal immer nur eine Zeit lang. Mal hier mal da schauen wo es mir gefällt und mittelfristig hoffentlich komplett. In diesem Sinne, wenn es auch euer Traum ist im HO in Thailand zu arbeiten, es gibt reichlich Möglichkeiten im Internet Geld zu verdienen.
P.S.: Mir ist selbstverständlich bewusst, dass es auch nicht so klappen kann wie ich das will, aber bis jetzt sieht alles sehr sehr gut aus also blicke ich positiv in die Zukunft.
 
  • Like
Reactions: 6 users
 
        #60  
M

Member

Gewisse Vorschläge hier sind aber ganz dünnes Eis. Die Regeln bezüglich Scheinselbstständigkeit wurden vor ein paar Jahren deutlich verschärft.
Wenn ein Angestellter plötzlich als Selbstständiger weiter für die selbe Firma arbeitet, ist der Stress vorprogrammiert. Ich musste in der Vergangenheit
schon etliche Formulare ausfüllen, um meine Selbständigkeit zu beweisen.
 
 

Ähnliche Threads

M
Antworten
26
Aufrufe
647
Member
M
M
Antworten
52
Aufrufe
1.590
Member
M
M
Antworten
57
Aufrufe
772
Member
M
M
Antworten
47
Aufrufe
2.468
M
M
Antworten
0
Aufrufe
237
Member
M
Standard Pattaya Afrika Afrika Phillipinen Phillipinen Amerika Amerika Blank
Oben Unten