Kambodscha Fotoreise nach Siem Reap

05 Angkor Thom

Erster Tag, es war gegen 12h Mittag. Mein Taxifahrer Lim kündigte sie an, die großen Tore der noch intakten Stadtmauern von Angkor Thom. Zirka ein Kilometer nach dem Tempel vom Angkor Wat sah ich sie. Zuerst überquerten wir die Brücke über den ca. 100m breite Wassergaben, links und rechts war sie mit Buddha-Statuen versehen.


Dann stand ich vor dem Tor, oberhalb davon die für diese Region typischen 4 Buddha-Köpfe, von denen jeder in eine Himmelsrichtung blickte.


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Danach ging es Schlag auf Schlag. Für mich bestand Angkor Wat immer nur aus dem berühmten Haupttempel, mir ist aber völlig entgangen, wie viele sehenswerte Tempel es in diesem Umkreis hier gibt. Ich kam aus dem Staunen nicht mehr heraus.

Zuerst sah ich den Bayon mit seinen Gesichtstürmen,
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dann die 12 Türme Prasat Suor Prat , die Elefantenterrasse und anschließend Chau Say Tevoda.

Es war immer das gleiche Prozedere: bei der Anfahrt wurde ich von Lim, meinen Taxifahrer, über die Hintergründe des jeweils nächsten Bauwerks aufgeklärt. Er hielt dann seinen Wagen vor dem Eingang und instruierte mich, wohin ich nach der Besichtigung gehen soll … manchmal zurück zum Parkplatz, manchmal geradeaus weiter bis zum nächsten gegenüberliegenden Tor, wo er mich erwartete. Lim selbst blieb immer im Wagen und wartete auf mich.

Auf dem Weg vom Parkplatz zur Anlage wurde von einem Kontrollposten meine gültige Eintrittskarte kontrolliert und gab es natürlich jede Menge Khmer, die um Geld bettelten oder mir irgendeinen Ramsch verkaufen wollten. Darunter auch öfters Kinder, was insofern unangenehm, da sie im Vergleich zu den Erwachsenen besonders penetrant waren und sich kaum abwimmeln ließen. Ich hielt mich aber strikt an eine von den Regeln, die ich in diversen Foren bzw. Gruppen über Kamboscha immer wieder gelesen hatte: "gib Kindern kein Geld"

Ich kam aber auch mit einer Gruppe von Khmer der ganz anderen Art in Berührung. Bei nahezu jedem Tempel stand ein kleines Zelt, unter dessen Dach eine kleine Band kambodschanische Musik spielte. Das Besondere daran: es spielten nur Minenopfer.
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Kambodscha wurde bekanntlich während der Herrschaft der Roten Khmer vermint. Es wurden damals keine Aufzeichnungen darüber gemacht, wo sich diese Minenfelder befinden und so passiert es sogar heute noch immer wieder, dass unschuldige Kinder oder Erwachsene Opfer von diesen Kriegsrelikten werden.

Die Musiker waren teilweise körperlich sehr schwer behindert. Es fehlten Arme, Beine und manche waren sichtlich erblindet. Sie hatten nichts Böses angestellt, sie waren nur am falschen Ort und bezahlen ihr restliches Leben lang bitter diesen Fehler. Dieses Schicksal ging mir ziemlich nahe und sie waren die einzigen, die von mir Geld bekamen.



Es gab bei den Ein- und Ausgängen natürlich auch kleine Märkte, wo man sich mit Essen, Trinken und diversen Waren eindecken konnten. Lim der Taxifahrer appellierte an mich, dass ich - wenn ich schon etwas kaufen will - dies bei diesen Märkten tun soll … denn so geht das Geld an die lokale Bevölkerung und nicht an irgendwelche Konzerne. Ja, das leuchtete mir ein.


Während der Haupttempel Angkor Wat in einem sehr guten baulichen Zustand war, konnte man das von den anderen Tempeln rundherum nicht immer sagen. Es wird im Prinzip nur dafür gesorgt, dass sie nicht noch weiter verfallen. Das bedeutet, dass sie im Großen und Ganzen immer noch in jenem Zustand sind, in dem sie von den Franzosen im 18 Jhdt. entdeckt wurde.
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In den Tempeln selbst konnte ich mich nahezu ungehindert bewegen und verfiel meist augenblicklich in den Fotografier-Modus. Es gab schon Aufsichtspersonal, aber diese ließen einem ziemlich unbehelligt. Ein paar von den Aufsehern hatten ein „spezielles“ Service entwickelt. Beim ersten Mal war ich noch etwas irritiert, als mich einer von ihnen heran winkte. Ich begriff aber dann schnell, was er wollte. Er wollte mir versteckte Stellen zeigen, wo man schöne Fotos machen kann (selbstverständlich erwartete er nachher ein paar Dollar Trinkgeld für seine Unterstützung).
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So kletterte ich zwischen diesen alten Steinen herum und verspürte den Ansatz eines „Indiana Jones“-Feeling.

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Allerdings hatte ich auch mit einigen Schwierigkeiten zu kämpfen. Da Mitte/Ende August der Höhepunkt der Regenzeit ist, regnete es mehrfach pro Tag. Die Luftfeuchtigkeit war extrem hoch und wie schon einmal in einem Kommentar geschrieben, hatte dies Auswirkungen. Wenn ich aus dem stark gekühlten Taxi kam, beschlugen sich die Objektive und der Spiegel der Kamera augenblicklich. Dies, die Luftfeuchtigkeit und die permanente Wolkendenke hatten zur Folge, dass viele Fotos einen unbeabsichtigten Grau- bzw. Weichfiltereffekt bekamen.

Einmal passierte mir ein richtig dummer Anfängerfehler. In einem dunklen Raum erhöhte ich bei der Kamera per Einstellung die Helligkeit und vergaß prompt, dies wieder zurückzustellen. Die nachfolgenden Bilder waren natürlich alle nahezu hoffnungslos überbelichtet. Ich versuchte ein paar davon zu retten, indem ich Schwarz/Weiß Aufnahmen daraus machte.
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Lim brachte mich zu einem Restaurant zum Mittagessen, vermutlich bekam er eine kleine Provision dafür. Für mich war das kein Problem. Das Essen war gut, es war nicht überteuert und wenn er daran etwas verdient, dann vergönne ich ihm das.

Fortsetzung folgt.
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ach Shit .... ja, du hast recht, jetzt sehe ich es auch. Ich habe falsche Fotos erwischt. Man soll eben nicht spät nachts, schon halb schlafend, so etwas machen. Aber egal... ich lass das einfach jetzt so stehen.
 
in eigener Sache.

Jungs, ich schaff's derzeit zeitlich nicht diesen Bericht hier fortzusetzen. Genau jetzt in einer Woche werde ich auf dem Survarnabhumi-Flughafen landen, dann steige ich im Don Mueang um in den Flieger nach Siem Reap und ein paar Tage später geht die Reise weiter nach Phnom Phen. Über zwei Wochen Kambodscha warten auf mich und wie immer vor einem Urlaub bricht hier bei mir die große Hektik aus. Im Job will niemand auf die Fertigstellung meiner diversen beruflichen Aufgaben bis nach meinem Urlaub warten, alles muss unbedingt noch vorher fertig werden. Ich muss für die Reise verschiedene Vorbereitungstätigkeiten machen, ich habe in meiner Familie seit einigen Monaten einen Pflegefall, den ich organisatorisch betreue und für die Zeit meiner Abwesenheit Vorherkehrungen treffen muss und dazu kommen auch noch die jahreszeitüblichen grippalen Infekte. Was dabei herauskommt, wenn ich nach Mitternacht und todmüde noch irgendwas schnell irgendetwas hier herein stelle, habe ich in meinem letzten Beitrag gesehen.

Selbstverständlich werde ich den Bericht fortsetzen, es gibt noch viel zu schreiben und in ein paar Tagen kommt wieder neuer Stoff dazu. Aber im Moment muss ich Prioritäten setzen und mich wohl oder übel den aktuellen Gegebenheiten beugen. Sorry...
 
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ein kurzes Update: die erste Woche mit Aufenthalt in Siem Reap und Battambang habe ich hinter mir. Heute bin ich in Phnom Pengh eingetroffen, wo ich die zweite Woche meines Urlaubs verbringen werde. Ich bin schon gespannt, was mich hier erwartet... :)
 
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Tja... leider erwartete mich hier in Phnom Penh nichts Gutes.

Ich bin am Abend an dem Mekong entlang geschlendert und mit einer Kambodschanerin ins Gespräch gekommen. Wir sind etwas spazieren gegangen und ich wollte dann mit einem Tuk-Tuk in mein Hotel fahren. Sie hat mich gefragt, ob sie mit mir mit dem Tuk-Tuk mitfahren kann, sie steigt bei ihrem Hotel aus ... das ist nicht weit von hier. Ich sagte natürlich zu. Wir fuhren die Straße entlang, sie sagte Stop, das Tuk-Tuk blieb stehen, sie drückte mir noch einen Kuss auf die Wange, stieg aus und das Tuk-Tuk fuhr weiter.

Es dauerte nur ein paar Sekunden bis ich bemerkte, dass mein Handy, ein iPhone X weg war. Aber da war es schon zu spät.

Ich habe für solche Fälle vorgesorgt und die Funktion "suche mein iPhone" ist eingeschaltet. Ich hatte auch mein iPad mit und so konnte ich den Weg des iPhones am Bildschirm verfolgen. Leider konnte aber der Tuk-Tuk Fahrer nicht englisch und so konnte ich ihm nicht begreiflich machen, dass er diesem Weg, der am Bildschirm angezeigt wurde, einfach folgen soll. Ich stieg aus und suche mir einen anderen Tuk-Tuk Fahrer, der etwas Englisch konnte. Dieser verstand nach kurzer Zeit um was es ging.

Leider hat die Diebin in der Zwischenzeit das iPhone abgeschaltet. Es wurde nur noch der letzte Aufenthaltsort angezeigt. Der Tuk-Tuk Fahrer brachte mich dorthin ... an der Stelle waren einige Hotels und die Ortungsfunktion zeigt die Stelle des iPhone nur ungefähr an. Irgendwo in 3 Hotels, die dort nebeneinander standen, in irgendeinem Stockwerk hat sich das iPhone zuletzt befunden. Gleich daneben stand eine Polizeistation. Die Polizisten verstanden nach einiger Zeit worum es ging, aber sie konnten mir auch nicht helfen. Man kann nicht auf Verdacht in 10 Stockwerken eines Hotels eine Razzia in allen Zimmern durchführen.

Das war's dann wohl mit dem Gerät. Ich werde das wohl kaum wieder zurückbekommen. Morgen werde ich bei der Polizei eine Diebstahlanzeige machen. Heute ging das nicht, da deren Englischkenntnisse ziemlich gering ist und sie einen Übersetzer brauchen. Die Leute an meiner Hotelrezeption haben sich bereit erklärt, dass sie morgen diesen Übersetzer machen. Sehr freundlich.

Die Diebin wird zwar nicht viel damit anfangen können, da sie den Pin-Code nicht kennt und ich per iCloud den Status auf "Verloren" geändert habe. Damit kann sie das iPhone nicht mehr bedienen und es meines Wissens auch nicht zurücksetzen. Aber das nutzt mir nicht viel. Weg ist weg. Ich habe aber immer noch mein iPad und mein MacBook.

Aber dann hat sich mein Problem vergrößert. Ich habe auf der Apple-Seite gelesen, dass im Falle eines Diebstahles empfohlen wird, dass man das Passwort der iCloud ändern soll. Ich habe mich hinter mein MacBook geklemmt und das Passwort geändert. Damit habe ich mir aber ein weiteres Problem eingehandelt, mit dem ich nicht gerechnet habe.

Durch die Passwortänderung muss ich mich bei der iCloud neu anmelden. Ich habe die 2-Faktoren-Authentifiziertung eingeschaltet. Damit sendet die iCloud an ein anderes Gerät einen 6-stelligen Code, den ich eingeben muss. Ja und an welches Gerät sendet die iCloud diesen Code? Richtig, an das gestohlene Handy. Den kann ich naturgemäß nicht eingeben und somit bin ich nun auch von meiner iCloud ausgesperrt. Auf der Apple-Supportseite kann man Unterstützung erhalten, indem man sich anrufen lässt. Haha ... sehr witzig, wenn einem das Handy gestohlen wurde.

Ich habe für solche Fälle Gott sei Dank ein zweites Handy mitgenommen, ein altes iPhone 5C von meiner Mutter. Morgen werde ich hier zu einem Apple-Händler gehen und dann werden wir sehen, was sich da machen lässt.

Bisher ist mir auf meinen Reisen noch nie etwas passiert. Das ist jetzt das erste Mal, dass ich ein Problem habe.
 
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Normalerweise lassen die einen in Ruhe, aber die Leute zu verfolgen, evtl. in die Ecke drängen, kann tödlich enden.
Ich habe das iPhone im Prinzip schon abgeschrieben. Ich werde das Gerät nicht mehr zurückbekommen und auch keine Versuche dazu mehr starten.

In Barcelona hatten sie mir den Mietwagen aufgebrochen und reiche Beute gemacht (kamen direkt vom airporr). Von meiner Frau Handy und Tablet weg, somit alle Kontakte, da sie such natürlich keine Passwörter merkt. Die Stimmung war erst mal im Keller.
Ja, das ist so. Die Stimmung war gestern ziemlich im Keller, heute ist sie es teilweise noch. Es fällt mir schwer, den Urlaub so weiterzuleben als wäre nichts passiert ... aber teilweise geht es doch. Heute fühle ich mich schon viel besser.

Der grösste Verlust wären für mich die Bilder auf dem Gerät, denke da hast du mit der Cloud aber Vorgesorgt .
Richtig. Hier habe ich nur ein paar kleine Videos verloren, die nicht automatisch auf die Cloud gestellt werden. Die sind mir aber egal. Ich habe vor meiner Abreise eine gründliche Sicherung alles Geräte gemacht - genau wegen solcher Vorkommnisse.

Mit der Polizeimeldung erhältst du von deiner Versicherung ohne Probleme eine Entschädigung.
Ich war heute nochmals bei der Polizei und habe meine schriftliche Meldung erhalten, allerdings in Khmer-Schrift verfasst (ich hoffe nicht, dass das in Österreich ein Problem sein wird). Es ist ein Firmenhandy. Ich habe heute bei unserem Mobilfunkanbieter angerufen und die SIM-Karte sperren lassen. Mit meinem direkten Chef habe ich auch telefoniert, er fragt in unserer Zentrale nach wie solche Vorfälle bei uns üblicherweise gehandhabt werden. Ich werde natürlich einen Ersatz bekommen, es fragt sich nur, wie viel ich für ein adequates Gerät dazu zahlen muss.

Das das phone wertlos ist glaube ich nicht , warum werden so viele gestohlen ? Da gibt es Wege das Ding wieder zum laufen zu bringen.
Heute habe ich mit dem Apple-Support telefoniert um wieder in die CLOUD zu kommen. Das schaut nicht so schlecht aus, morgen dürfte ich wieder Zugang haben. Bei der Gelegenheit hat mir der Mitarbeiter versichert, dass es - wenn das iPhone wie von mir gemacht in Status "verloren" gesetzt worden ist - für andere praktisch unmöglich ist, das Gerät ohne Code wieder irgendwie in Betrieb zu bekommen. Im Internet habe ich einige aktuelle Seiten gefunden, wo das bestätigt wird. Deswegen sind auch die Handydiebstähle von iPhones lt. diversen Artikeln stark zurückgegangen ... da die Geräte wertlos werden ... was mir aber konkret auch nichts hilft. Weg ist es ja trotzdem.
 
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Aus diesem Grund lasse ich mein "besseres" Smartphone bei Asien-Reisen immer zu Hause in Deutschland.
Ich habe in der Vergangenheit auch schon darüber nachgedacht, es ebenso zu händeln.

Der Grund warum ich es bisher nicht getan habe: mein iPhone X macht einfach hervorragende Fotos, die qualitativ unter bestimmten Bedingungen durchaus schon an die Bilder von meiner NIKON herankommen. Es tauchen auf Reisen immer wieder überraschend Motive für Schnappschüsse auf, die aber oft nur wenige Sekunden lang existieren. Bis ich den Rucksack herunter gegeben habe, den Reißverschluss geöffnet, die Kamera herausgegeben, sie eingeschaltet, die Schutzabdeckung vom Objektiv herunter genommen habe und die Einstellungen kontrolliert habe, ist meist alles schon vorbei. So greife ich nur schnell in die Hosentasche, ein kleiner Druck auf das Symbol am Bildschirm und schon kann ich das Foto machen.

Bei einem alten Handy sind die Bilder üblicherweise qualitativ grottenschlecht.
 
Aber wie hat die Diebin das iPhone genau erbeutet? Hat sie es dir unbemerkt aus der Hosentasche gezogen?
Üblicherweise stecke ich das Handy in die rechte Hosentasche. An der Seite saß die Diebin neben mir im Tuk-Tuk und ich tippe stark drauf, dass sie mir, als sie sich beim Bedanken an mich drückte und mir den Kuss auf die Wange gab, mit der Hand das Handy aus der Hosentasche herausgezogen hat. Ganz genau weiß ich es natürlich nicht, weil ich den Moment des Verlustes ja nicht bemerkt hatte... aber es kann fast nur so gewesen sein.

Das kann überall passieren, auch in Wien wird ständig vor Taschendieben gewarnt und in meiner Heimatstadt kommt so etwas ebenfalls immer wieder vor. Ein Freund von mir fährt beruflich seit Jahren für einige Stunden pro Woche ein- bis zweimal nach Italien über die Grenze und wurde schon dreimal bestohlen. Bisher ist mir auf Reisen noch nie etwas abhanden gekommen, jetzt hat es mich auch einmal erwischt.

Die Hardware ist ersetzbar, das ist nicht das große Problem. Das Geld tut zwar etwas weh, aber ich werde es verkraften. Viel wichtiger ist, dass niemand in das Handy hinein kann ... denn dort sind sehr viele persönliche Zugangsdaten und Passwörter gespeichert. Der Apple-Support hat mir versichert, dass das nicht passieren kann da ich das Handy per iCloud als "verloren" gemeldet habe. Wenn die Taschendiebin auf eigene Rechnung arbeitet, mache ich mir wenig Sorgen. Schlimm ist es nur, wenn sie das Handy an ein Netzwerk weitergibt, das sich auf das Knacken von gestohlenen iPhones spezialisiert hat. Die finden meistens doch irgendwann einen Weg, in das Handy hineinzukommen.

Aber auch dann sollte die ultimative Katastrophe ausbleiben. Bei den kritischen Accounts, dort wo es ums Geld geht, habe ich aber ohnehin eine 2-Faktor-Authentifizierung. Die SIM-Karte wurde kurz danach deaktiviert, damit haben sie keinen Zugriff mehr auf meine Telefonnummer und erhalten keine SMS mit irgendwelchen Authentifizierungscodes. Von einigen anderen wichtigen Accounts habe ich bereits die Passwörter geändert, der Rest folgt zuhause. Das eBanking ist derzeit auch gesperrt, es dürfte also nichts mehr Gravierendes passieren.
 
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Bist Du jetzt inzwischen zurück ?
Ja, schon eine Weile. Wie hier in meinem anderen Thread beschrieben, war ich die letzten Wochen noch ziemlich beschäftigt und habe eine Zeitlang meine TAF-Aktivitäten etwas zurückgestellt. Aber wie man sieht, beginne ich sie jetzt langsam wieder aufzunehmen... :)

Eine billige Eur 10,- Smartwatch kann einen Handydiebstahl verhindern.
Dabei wird die Smartwatch mit dem Handy per Bluetooth verbunden und wenn die Verbindung abbricht, gibt die Smartwatch Alarm.
Danke für den Tipp. Ja, das wäre eine Möglichkeit die Sicherheit zu verbessern ... ich bin mir aber nicht sicher, ob sie mir in diesem konkreten Fall tatsächlich geholfen hätte. Ich hätte zwar den Diebstahl wesentlich früher bemerkt, aber ob ich die Diebin noch abfangen hätte können, bezweifle ich. Sie ist aus dem Tuk-Tuk an der vielbefahrenen Strasse ausgestiegen und wahrscheinlich sofort in der Mengenmenge verschwunden.

Ich habe gehört, dass es angeblich Handyhüllen geben soll, die man an der Kleidung festmachen oder sich um den Hals hängen kann. Das werde ich demnächst mal genauer überprüfen.
 
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